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Test: Tascam US-1800 Audio-Interface

18. April 2011

Anschlussfreudig

Natürlich ist man als Amazona-Autor auf jedes neue Testgerät sehr gespannt. Diesmal fieberte ich dem Eintreffen des Amazona-Pakets, welches das neue Tascam US-1800 Audiointerface beinhalten sollte, sogar noch etwas ungeduldiger entgegen als sonst. Das lag daran, dass ich den Vorgänger US-1641 selbst besitze – dort hatte Tascam schon sehr vieles richtig gemacht. Vor allem die Anzahl und die Qualität der analogen Eingänge, gepaart mit einem äußerst günstigen Preis, machten den Vorgänger für viele Anwender attraktiv. Den vollständigen Test des US-1641 von meinem Kollegen Hagen Fin finden Sie hier. Ich war also neugierig, was nun am neuen Gerät alles besser, schöner und toller sein würde. Somit kam nach dem Auspacken die erste Enttäuschung, denn:

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Noch alles beim Alten?

Das ein neues Produkt dem vorherigen ziemlich ähnlich sieht, ist ja nicht selten. Das US-1800 gleicht dem Vorgängermodell sogar fast wie das sprichwörtliche Ei dem anderen: Sämtliche der (sehr zahlreichen) Ein- und Ausgänge finden sich an der exakt gleichen Stelle, ebenso alle Potis, Knöpfe und Schalter. Selbst die Tiefe des Gehäuses ist identisch. Lediglich die Farbgestaltung hat sich geändert: war das US-1641 noch in dunkelblau und silber gehalten, ist beim US-1800 nahezu alles in schlichtem Schwarz.

Außer der Farbe optisch nicht vom Vorgänger zu unterscheiden: Tascam US-1800

Außer der Farbe optisch nicht vom Vorgänger zu unterscheiden: Tascam US-1800

Schließlich findet man doch noch einen optischen Hinweis darauf, dass es sich hier um ein neues Modell und nicht einfach um ein umlackiertes US-1641 handelt – leider gefällt mir dieser aber nicht besonders: Dort, wo beim Vorgänger der Anschluss für ein Kaltgerätekabel war, befindet sich beim US-1800 nur noch ein Anschluss für ein externes Netzteil. Laut Aussage von Tascam geschah dies nicht nur aus Kostengründen, sondern auch um interne Einstrahlungen zu verringern.

Anschlussfreudig

Ignorieren wir nun vorerst das Vorgängermodell und schauen uns statt dessen das US-1800 einmal unvoreingenommen an. Es handelt sich also um ein USB-2.0-Audio-Interface, das über sehr viele (vor allem analoge) Ein- und Ausgänge verfügt. Um genau zu sein finden sich:

  • insgesamt 16 Eingänge:

    • Input 1-8: analog, XLR MIC-Inputs

    • Input 9/10: analog, Klinke, umschaltbar zwischen LINE und GUITAR (Hi-Z)

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    • Input 11-14: analog, Klinke, LINE

    • Input 15/16: digitaler Stereo-Eingang

  • 4 LINE-Ausgänge: Klinke, analog

  • 2 MONITOR-Ausgänge: Klinke, analog

  • 1 Digitaler Stereo-Ausgang

  • 1 Regelbarer Kopfhörer-Ausgang

  • 1 MIDI IN und 1 MIDI OUT

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Forum
  1. Profilbild
    SpotlightKid  

    Danke für den Testbericht!

    Was mich noch interessieren würde: kann man das US-1800 oder das US-1641 auch als stand-alone Mixer verwenden, d.h. wenn es nicht per USB an den Rechner angeschlossen ist?

    Chris

    • Profilbild
      ShuftY

      Mh.. als Mixer nicht direkt, da das „Mischen“ die DAW übernimmt. Du kannst es aber „so laufen lassen und auch alle Eingangssidnale hören“ aber ein Mischen kann kann höchstens über die Vorverstärkung der 10 Analogen Eingangskanäle erfolgen, was ich aber nicht als Mischen bezeichnen möchte xD

      Aber Grundsätzlich kann man es auch im Stand-Alone-Modus nutzen

      • Profilbild
        SpotlightKid  

        Danke, das war’s was ich wissen wollte. Die Eingangssignale werden zusammen gemischt, das heißt, ich kann das Interface als Submixer für meine Keyboards (ggf. über DI-Boxen) im Rack verwenden. Ich würde das ’nen Mischer nennen :)

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