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Test: TC Electronic Ditto Looper

6. August 2013

Mini Looper für Gitarristen

Der TC Electronic Ditto Looper ist vielleicht genau das, auf das viele gewartet haben. Oder ist es doch nur ein Spielzeug, das sich hinter den ganzen „großen“ Brüdern verstecken muss?

Was man der dänischen Effektschmiede TC Electronic lassen muss ist, dass sie immer mal wieder für eine Überraschung gut ist. Obwohl sich auf dem Effektmarkt alle Hersteller wiederholen respektive neu erfinden, kann man die Unternehmen mit guten Ideen oder auch qualitativen Errungenschaften meist an ein bis zwei Händen abzählen. TC Electronic gehört meiner Meinung nach jedenfalls dazu. Hier geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern Dinge sinnvoll weiterzuentwickeln. Mit manchmal nur kleinen, aber durchaus hilfreichen Optionen, die das Leben eines praktizierenden Musikers erleichtern bzw. bereichern.

TC electronic Ditto 2

— TC Electronic Ditto —

Looper gibt es mittlerweile von vielen Herstellern. Leider, oder besser gesagt zum Glück, überschlagen sich die Entwickler mit Bedienungsmöglichkeiten und Raffinessen, die den Umgang mit den „On the Fly“-Aufnahmekisten oft nicht vereinfachen. So kommt man um ein intensives Studieren der Bedienungsanleitung nicht herum. Für manche ist es genau das, was sie gesucht haben, für die anderen viel zu kompliziert. Ich hüte mich davor, den gemeinen Gitarristen als nicht sehr Technik affin darzustellen, da ist die Bandbreite doch sehr weit. Aber es gibt bestimmt viele Musiker, die es lieber etwas einfacher haben. Genau für solche hat TC Electronic den Ditto Looper konzipiert.

Ditto

— TC Electronic Ditto, rechts —

Konstruktion/Lieferumfang

Beim Auspacken fängt es an: Wo ist denn das Ding? Alleine die Miniverpackung vom Ditto ist in der eigentlich kleinen Kiste des Zulieferers schon etwas verloren. Mit ca. 90 x 60 x 50 mm auch kein Wunder. Da neben dem Ditto nur noch eine Kurzanleitung, zwei Gummistopper, ein TC-Aufkleber und eine Broschüre über die Gitarreneffekte von TC Electronic mitgeliefert werden, kann man die Verpackung dementsprechend klein ausfallen lassen.

Der Looper an sich ist 48 x 48 x 93 mm groß oder besser, klein. Die Stromversorgung wird über ein handelsübliches 9-Volt-Netzteil hergestellt, welches aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Da der Ditto über kein Batteriefach verfügt (da es der Platz im Gehäuse einfach nicht hergibt) ist das die einzige Möglichkeit, ihn mit Spannung zu versorgen. Es wird auch extra darauf hingewiesen, den mini USB-Port nicht mit einem USB-Netzteil anzuschließen. Dieser ist nur dafür da, um das Gerät mit Updates zu versorgen, was wohl nach der Erstauslieferung wohl auch schon mal notwendig war. Eine Toneprint-Option gibt es für den Looper natürlich nicht.

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