Neuauflage des legendären Chorus aus dem Norden
Seit 2015 gehört TC-Electronic zu Music Tribe. Nach einer kurzen Produktionspause wird ein Klassiker unter den Chorus/Flanger-Pedalen unter der Bezeichnung TC Electronic SCF Gold nun wieder angeboten – zu einem erstaunlich günstigen Preis. Wie schlägt es sich im Vergleich zu einem Vintage-SCF aus den 1990er-Jahren?
- Klassiker neu aufgelegt: Das SCF Gold bietet den typischen TC-Sound mit minimalen technischen Änderungen zum Original.
- Dezente Effekte: Chorus, Flanger und Pitch-Modulator klingen stets edel, breit und musikalisch – nicht aufdringlich.
- Hervorragende Klangqualität: Absolut rauschfrei und mit einem großen Sweetspot ausgestattet.
- Geringe Abstriche: Kein Netzteil, keine gedruckte Anleitung und etwas weniger Headroom als das Original.
Inhaltsverzeichnis
TC Electronic SCF Gold Chorus/Flanger
Vor bald 50 Jahren begannen zwei dänische Brüder, ein eigenes Chorus-Pedal zu bauen, das die angenehme Eigenschaft hatte, kaum zu rauschen – so kam es vermehrt auch in Studios zum Einsatz. Der Sound war klar, edel und eher dezent: Der Stereo-Chorus-Flanger stand für ein angenehm breites Klangbild. Ein Effekt, der sich wohltuend im Hintergrund hält und vor allem dann auffällt, wenn man ihn ausschaltet. Für experimentelle und drastische Klangverbiegungen empfahlen sich andere Effektgeräte – doch wenn es um, mir fällt kein besseres Wort ein, edle Schönheit geht, war der TC-Electronic SCF eine Klasse für sich und wurde über Jahrzehnte de facto unverändert hergestellt.
Das typische SCF-Design: Edel, klar und robust
Das fast quadratische Metallgehäuse mit abgerundeten Ecken fühlt sich hochwertig an und liegt mit 340 g angenehm schwer in der Hand. Die komplett gummierte Unterseite sorgt für einen rutschfesten Stand. Auffallend ist die leichte Asymmetrie: Der Fußschalter ist nach rechts versetzt und liegt in einer Achse mit der Status-LED, dem Moduswahlschalter und dem Input-Gain. Außerdem finden sich drei Potis, die mit Speed, Width und Intensity beschriftet sind – was damit gemeint ist, sehen wir gleich.
Die Anschlüsse liegen alle auf der Rückseite: Mono-Eingang über große Klinke, zwei Ausgänge für Mono- oder Stereo-Betrieb (ebenfalls große Klinke) sowie eine Buchse für den Netzadapter. Im Vergleich zum Vintage-SCF wurde der Anschluss für einen externen Fußschalter eingespart, ebenso das integrierte Netzteil: Ein altes SCF läuft mit 220 Volt, was in der Welt der Effektpedale eine Seltenheit ist. Für das neue TC Electronic SCF Gold braucht es ein externes Netzteil (Center Negative), das nicht zum Lieferumfang gehört. Ein Batteriebetrieb ist nicht möglich.

Eine Besonderheit des Vintage-SCF ist die integrierte Stromversorgung, die Vor- und Nachteile bietet. Man spart sich ein externes Netzteil, auf der anderen Seite braucht das SCF auf einem Pedal-Board eine eigene Steckdose und kann nicht über eine zentrale Stromversorgung betrieben werden.
Das TC Electronic SCF Gold Chorus/Flanger-Pedal ist rein analog aufgebaut, mit einer Bucket-Brigade-Schaltung. Chorus- und Flanger-Effekte werden beide durch Delay-Ketten mit sehr kurzen Delay-Zeiten realisiert. Streng genommen handelt es sich also um Delay-Effekte – mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Verzögerungszeiten moduliert werden können. Ein Flanger arbeitet mit Delay-Zeiten im Bereich von ca. 0,5 bis 10 ms, ein Chorus mit etwas längeren von bis zu 50 ms. Umgerechnet in Frequenzen entspricht das etwa 40 bis 200 Hz beim Chorus und 100 Hz bis knapp 2 kHz beim Flanger.
Wenn man nicht gerade mit extrem tiefen Bässen arbeitet, liegt ein Chorus frequenztechnisch somit unterhalb des Grundtons des Eingangssignals, der Flanger hingegen oberhalb. Dies ist der feine, aber entscheidende Unterschied. Mit welchen Delay-Zeiten genau die Chorus- und Flanger-Effekte des TC Electronic SCF Gold umgesetzt werden, wird nicht weiter dokumentiert.
TC Electronic SCF Gold in der Praxis
Schaltet man dieses TC Electronic SCF Gold Pedal ein, hört man zunächst – nichts. Oder zumindest nichts Unerwünschtes: Dieses Gerät ist de facto rauschfrei und eignet sich somit auch für leise Klangquellen. Beim originalen SCF lag der Rauschabstand offiziell bei 100 dB. Messwerte für die neue Version sind mir nicht bekannt, doch gefühlt bewegt sie sich auf einem ähnlichen Niveau. Der Eingangspegel lässt sich in einem weiten Bereich anpassen, etwaige Verzerrungen werden durch die rote Overload-LED angezeigt – die übrigens durchaus angenehm klingen können.
Übrigens: Der integrierte Vorverstärker ist auch im Bypass-Modus aktiv. Bei eingeschaltetem Effekt blinkt die rote LED oberhalb des Mode-Schalters im Tempo der LFO-Modulation – ein kleines, feines Detail. Und dass die LED nicht zu hell leuchtet, sondern dezent abgestimmt ist, steht sinnbildlich für das ausgewogene Design des TC Electronic SCF Gold.
Chorus
Der bekannteste Effekt des SCF ist zweifellos der Chorus. Manche Musiker – mich eingeschlossen – nutzen das TC Electronic SCF Gold fast ausschließlich in diesem Modus und übersehen dabei, wozu das Pedal sonst noch in der Lage wäre. Das Speed-Poti reguliert die Frequenz des LFOs in einem Bereich zwischen 0,1 und 10 Hz. Die Schwingungsform des LFOs ist vorgegeben und entspricht entweder einer Dreieck- oder Sinusschwingung – so genau lässt sich das nach Gehör nicht bestimmen. Width regelt, wie stark der LFO die Delays moduliert, während Intensity das Mischverhältnis zwischen Original- und Chorus-Signal steuert.
Beginnen wir mit einem einfachen Rhodes-Sound aus dem Nord Stage (Sample Nefertiti, EP7): zunächst ohne Effekt, dann mit Chorus – und zwar in Mono. Da viele Setups weiterhin in Mono betrieben werden, vor allem bei der Nutzung mit Gitarrenverstärkern, sollte die Klangqualität auch hier überzeugen. Beim SCF ist das zweifelsfrei der Fall.
Doch Stereo ist nochmals eine ganz andere Geschichte …
Hier nochmals das Nefertiti-Rhodes mit dem TC Electronic SCF Gold Chorus in derselben Einstellung – diesmal in Stereo:
Das Stereo-Signal ist übrigens nicht monokompatibel: Mischt man beide Ausgänge zu Mono, neutralisiert sich der Chorus-Effekt.
Klanglich bewegt sich dieser Chorus-Effekt des TC Electronic SCF Gold stets im schöngeistigen Bereich; experimentelle Klänge sind kaum möglich. Dafür ist der Frequenzbereich des LFOs zu knapp bemessen – einschränkend ist auch, dass sich die Schwingungsform nicht ändern lässt. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, mit dem Cluster Flux von Moog zu experimentieren, weiß, wozu ein Chorus fähig sein kann, wenn der LFO entsprechend flexibel aufgebaut ist. Doch genau das war nie das Ziel des SCF. Seine Stärken liegen bei diskreten Sounds – wie bei diesem Pad, das durch den Chorus deutlich räumlicher wirkt (ab Sekunde 7):
Pitch-Modulator
Beim Pitch-Modulator überblendet der Intensity-Regler von einem Chorus (ganz links) zu einem Vibrato. Der Chorus selbst klingt dezenter als im reinen Chorus-Modus. Wird der Regler weiter aufgedreht, verliert der Klang etwas an Breite und wird zum Vibrato. Dabei handelt es sich um ein echtes Vibrato, also eine periodische Modulation der Tonhöhe – im Gegensatz zum integrierten „Vibrato“-Effekt eines Rhodes Suitcase E-Pianos, bei dem eigentlich die Lautstärke moduliert wird (also ein Tremolo vorliegt).
Flanger
Der Flanger ist ähnlich aufgebaut wie der Chorus, arbeitet jedoch mit kürzeren Delay-Zeiten, die ebenfalls per LFO moduliert werden. Durch diese kurzen Delay-Zeiten entsteht ein Kammfilter-Effekt, dessen Stärke über das Intensity-Poti geregelt wird. Der Klang ist typisch metallisch und wirkt etwas kühler als beim Chorus.
Mit dem Flanger sind die extremsten Klänge möglich, die das TC Electronic SCF Gold zu bieten hat – soweit dies mit einem derart subtil abgestimmten Effektpedal überhaupt möglich ist. Experimentelle Klanggestaltung ist hier nicht das Ziel; auch der Flanger bleibt stets dezent – bei beeindruckender Klangqualität. (Zum Vergleich: eine Aufnahme mit dem Original-SCF)
Alt gegen Neu
Im direkten Vergleich zu einem Vintage-SCF, das ich in den 1990ern gekauft hatte – übrigens damals für über 400 Franken, was eine stolze Investition war – wirkt die Neuauflage ähnlich hochwertig verarbeitet: robustes Metallgehäuse, solide Potis. Lediglich der Fußschalter fühlt sich etwas diffuser an als beim alten Modell, das mit einem klar spürbaren Druckpunkt aufwarten konnte. Doch das ist natürlich Rosinenpickerei für Fortgeschrittene. Was wirklich zählt, ist der Klang – und dem würde ich einen sehr typischen TC-Charakter attestieren. Zum Vergleich ein Klangbeispiel mit dem alten SCF:
Klangliche Unterschiede des TC Electronic SCF Gold zum Vintage-Original konnte ich keine feststellen – was entweder an den Geräten oder an mir selbst liegen mag. Manche Nutzer sehen das anders und berichten von Unterschieden bei den Preamps. Aus meiner Sicht ist es schlicht erstaunlich, welche Klangqualität hier geboten wird – notabene zu einem zweistelligen Preis.
Etwas enttäuscht war ich hingegen von der Bedienungsanleitung, die äußerst knapp gehalten ist und sich auf eine reine Beschreibung der einzelnen Bedienelemente beschränkt. Dem Original-SCF lag eine gedruckte Anleitung mit 26 Seiten bei – inklusive zahlreicher Klangbeispiele. Es wirkt etwas seltsam, dass man sich bei TC (bzw. bei Music Tribe) offenbar nicht mehr an diese Anleitung erinnerte. Online ist sie jedoch in verschiedenen Foren zugänglich, beispielsweise hier.
































danke. will ich irgendwann kaufen. 😉
@Numitron Der Treter ist doch mal ne Ansage von TC.E… Geiler Klang. Da muss sich das „B“ warm anziehen! Hab ich das richtig verstanden, das Original und das jetzige Build wurden in diesem Test NICHT DIREKT KLANGLICH miteinander verglichen?
Doch! Jetzt hab ich es… 🫣
@CDRowell ist das ein Scherz?
du weißt schon, das TC zu behringer gehört?😃
@Numitron Na klar ist das ein Scherz! Ironie herauszulesen ist auch mir nicht gegeben. Es soll jam enschen geben, die bei MIDAS nicht wissen, dass Behringer seine Finger dazwischen hat. Aber am Besten finde ich KLARK TEKNIK. Ein Bekannter erzählte mir vor Kurzem, dass er Tannoy-Speaker gekauft hätte und lieber die kaufe als B. zu unterstützen. Das war aber nur ein Scherz.
Naja, wie dem auch sei, ich finde es Cool Audio so günstig kaufen zu können. Das befreit die Kreativität im Volk…😇
@CDRowell mein Bruder hat noch 20 Jahre alte tannoy!
die neuen sind nimmer so schön.
die coaxialen finde ich interessant.
aber auch die Fluid audio.
hab das Midaspult!
echt fein für das Geld.
Edel Behringer fast 😜
@Numitron Ja, das m32r ist ein Sahnestück, besonders mit DANTE-Card arbeite ich gerne. habe gehört das des x32 nicht so gut sein soll, stimmt das? Mann ich könnte doch jahrzehnte lang… Musik machen. Und hier OFF-TOPIC schreiben…🎄
@Numitron Ich benutze noch 28 Jahre alte Reveals nebenher…
@CDRowell …noch nen Kaffee, der Herr? 😂
@Mick Sehr gerne! Jedoch nur zum reichen, trinken mag ich keinen…🤣
Hab ich – für den Preis unschlagbares solides Pedal mit 80ies Flavor
Bei der Erstauflage vor vier Jahren hab‘ ich bei Thomann 139,- dafür gezahlt. Fand ich günstig für die gebotene Qualität und finde das Teil auch heute noch richtig gut, sowohl mit Gitarre als auch am Keyboard.
Seit TC Electronic ihren PowerCore-FireWire-Support von einem Tag auf den anderen einstellte und ich dadurch plötzlich mit nutzlosen Plugins im Wert von über 5000 Euro (!) zurückblieb (ja, ich habe sie tatsächlich fast alle gekauft), ist das mit diesem Namen verbundene Trauma für mich bis heute nicht verschwunden – unabhängig davon, wem die Firma inzwischen gehört. Wer diesen Firmennamen heute noch freiwillig nutzt, hat mich als Kunde nicht verdient. 😉
@Olaf Strassen nicht übel nehmen, aber bezahlst Du auch die „Mondpreise“ von Waves!?😂
@Mick 😂 Waves kommen mir seit ihrem Desaster mit ihren Update-Plänen und der (kurzzeitigen) Umstellung auf ausschließlich Abo-Modelle schon gar nicht mehr ins Studio. Okay, die Vocal- und Bass-Rider sind noch auf meiner Platte, weil sie echt Zeit sparen und immer noch funktionieren. Aber frisches Geld bekommt diese Firma keines mehr von mir.
Übrigens, die TC-System-6000-Sachen auf der PowerCore waren echt spitze. Einen besseren Kompressor als den MD3 habe ich damals nirgends finden können. Einen Nachfolger gibt’s zwar längst als normales Plugin, aber eben: Vertrauen futsch, Wallet zu. 😎
@Olaf Strassen Wenn ich das richtig verstehe waren das aber nicht Plugins im Wert von 5000 Euro sondern im Wert von 0 Euro, oder?
@moinho Ja, leider. Bei Software ist ja ein sofortiger Wertverlust ohne Einwirkung von außen möglich.
@Olaf Strassen das ist schlimm!😕
nur ein echter synth ist etwas wert…
deswegen keine softsynths kaufen.
@Numitron Ob man im Zweifelsfall einen alten Synth, oder einen alten Rechner verwendet, ist doch egal. Ich benutze nach wie vor ThinkStations von 2009, und das reicht. Es gibt kein PlugIn, das ich nicht spätestens mit JBridge IMMERNOCH nutzen könnte. Und so ein Rechner kostet ungefähr 100 €. Also- ich finde die Panik da etwas übertrieben…
@mort76 Zur Installation alter Plugins auf einem neuen Rechner benötigt man sehr häufig eine Verbindung zum Server des Herstellers. Das war auch bei der PowerCore so, denn für ihre Nutzung musste man auf dem Rechner ebenfalls Plugins installieren, die sich dann aber nicht mehr freischalten liessen. Es nützte nichts, die PowerCore einfach anderswo neu anzuschliessen. Seinerzeit wurde die Verbindung von heute auf morgen gekappt, und ich konnte die Plugins lediglich auf meinem damals schon betagten Rechner auslaufen lassen.
… und ich glaube übrigens nicht, dass der werte Numitron sein „Panik“-Statement gegen Software ganz ernst gemeint hat. ;)
Ich bin sehr zufrieden mit dem. Schön um Mono-Synths aufzupeppen. :)
Hab das doppelte bezahlt.
@plumperquatsch …stöpselst Du um, oder über Patchbay?
Danke!
@Mick der ganze kleinkram liegt einfach auf dem Tisch und wird bei bedarf eingestöpselt, ohne patchbay, das hält die Kabelwege kurz.
Da ich den Vorgänger kannte hab ich vor ein paar Monaten bei 79€ sofort zugeschlagen.
Top Verarbeitung und „edel“ beschreibt den Sound einfach treffend.
Ich find es sehr gut, dass in dem Test auch auf die Funktionsweise des Pedals bzw von Chorus und Flanger mittels zeitmoduliertem Delay eingegangen wird. Gibt es eigentlich Chorus/Flanger Pedale, bei denen man die Delay-Zeit manuell einstellen kann? Im Gegensatz zu Depth, Rate und Mix scheint dieser Wert meistens fix zu sein. Hier beim TC Chorus+ kann man wenigstens zwischen zwei fixen Werten umschalten.
@Modellwelle Hallo Modellwelle
Ein Chorus/Flanger Pedal mit variabler Delay-Zeit? Ja, das gibt es: Das Cluster Flux von Moog bietet diese Möglichkeit.
Den Testbericht findest Du hier:
https://www.amazona.de/test-moogerfooger-mf-103-phaser-mf-108m-cluster-flux/
Leider wird das Pedal nicht mehr hergestellt, mittlerweile gibt es aber einen Klon aus dem Hause Behringer, der dem Moog praktisch eins-zu-eins nachgebaut ist.
Diese Pedale sind bestimmt vielseitiger und experimenteller als das SCF von TC, das vor allem bei eher dezenten Chorus-Sounds glänzt.
@Modellwelle Schau dir mal die Schmuckstücke von Asheville Music Tools an. Zwar kein Stereo aber grossartige Neuinterpretationen diverser Cluster Fluxe von Mastermind Hawker. Sind zwar nicht günstig aber dennoch wunderlich, dass die immer noch unterm Radar fliegen find ich…
@Fubu Ich denke: wenn etwas preislich ‚oberhalb des Radars‘ fliegt, dann darf man sich nicht unbedingt wundern, wenn für die weniger ambitionierten, weniger professionellen und weniger finanzstarken Mitmenschen solche nicht ‚unter‘ dem Radar fliegen.
Dieses hier präsentierte TC-Gerätchen hier zeigt etwas sehr interessantes: Klanglich sehr gutes, ordentlich in einem belastbaren Gehäuse verpacktes und somit auf breiter Front akzeptiertes und gelobtes Equipment muss wirklich nicht (immer) viel kosten – und findet vielleicht gerade deswegen sehr viele Freunde und Nutzer …
Und ja: es gibt andere, komplexere und auch mehr zum Experimentieren einladende Geräte, die mitunter auch ein Mehrfaches kosten … auch dafür gibt’s Freunde und Interessenten; wenn diese das notwendige Geld haben, um sich etwas besonderes zu kaufen, dann immer ran !
Mir reichen solche Geräte wie dieses Goldstückchen und andere etwa aus dieser Preisklasse für schon sehr vieles – für besondere Dinge bin ich am Kaufen der BoogerFooger; mehr brauche ich nicht.
@Modellwelle chorus und flanger funktionieren nur in recht begrenzten Zeitbereichen, einfach umschalten ist sehr praxisnah anstatt ewig daran rumzudrehen bis der experimentelle krach aufhört. 🤔
In dem Studio in dem ich Ende der 80er, Anfang der 90er manchmal war wurde das Teil gerne als Klinkenkabelverlängerung verwendet, weil es so rauschfrei war.
Danke für den Test!
kann der Chorus auch in einen Send Weg eingeschleift werden? (wegen früher Verzerrung usw.)
Denn die Unaufdringlichkeit des Effekts würde sich am Mischpult bestimmt gut machen.
freundlichst liebster Gruß🙂
@Viertelnote Pre-Fader Auspielweg wählen, Fader runter, den Ausgangspegel am Send anpassen und dann zurück in einen Mischpulteingang führen.
@Viertelnote der funktioniert auch als insert Effekt gut, die overload anzeige (zu viel Pegel) hilft hier deutlich. :)
es sei denn du willst den chorus auf viele spuren verteilen, dann führt am aux send kein weg vorbei.
Ich hab etwas komplexeres routing damit ich die analogen Geschichten mit dem Computer verwenden kann. am ende ist es aber einfach ein prefader aux send (und return) in der DAW. (pre-fader weil ich so auch filter und andere geschichten einbinde ohne das ich gleich alles anders verkabeln und Routen muss). :)
@plumperquatsch ja, als „Wohlfühlchorus“ für (fast) alle Kanäle.
Getestet: Ibanez SC10–>zerrt relativ schnell (klar ist ja auch ein Bodentreter)
Ibanez BC–> passt besser, zerrt ebenso schnell
Das Bodentreter nur bedingt am Mischpult funktionieren, ist mir bewußt.
Aber wenn der TC funktioniert, dann wäre das „meiner“.
Leider zerrt der Flanger beim neuen SCF an einigen Stellen bei den Klangbeispielen. Auch verwundert es mich, dass beim Vergleich neu gegen alt nicht exakt das gleiche gespielt wird und offensichtlich nicht die gleichen Einstellungen benutzt wurden.
Ich habe den SCF auch seit einigen Jahren im Gitarren Setup in Gebrauch und bin von der Klngqualität auch sehr angetan.
Aufpassen muss man mit hohen Pegeln: über -10dBu (~300mV) sollte man nicht gehen sonst zerrt es.
Da der SFC keine True Bypass Schaltung verwendet sondern einen elektronischen Umschalter ist der Bypass Sound hier nicht 100% linear sondern weist eine leichte Bassanhebung auf (<3dB) auf.