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Test: TC-Helicon Create XT, Effektgerät

Zum Kennenlernen des Effektgerätes ist es am besten, zunächst mit den Werkspresets zu arbeiten. Mit dem Taster Preset lassen sich nacheinander zehn Presets aufrufen. Jetzt kommen die beiden Fußschalter ins Spiel. Befinden wir uns beispielsweise im Preset 1, kann mit dem linken Schalter zwischen zwei Varianten im Speicherplatz 1 hin- und hergeschaltet werden. Mit dem rechten Schalter lässt sich der Effekt grundsätzlich ein- und ausschalten (nicht „Tone“), was zum Beispiel bei Durchsagen oder gesprochenen Passagen sinnvoll ist.

Mit dem linken Schalter wird zwischen den Klangalternativen A und B umgeschaltet und die Preset-Bank ausgewält

Mit dem linken Schalter wird zwischen den Klangalternativen A und B umgeschaltet und die Preset-Bank ausgewählt

 

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Um die Suche nach dem perfekten Sound zu vereinfachen, ist die Stil-Bibliothek des Create XT nach zwei Kategorien geordnet: nach Effekten und nach musikalischen Genres, in denen man die Effekte normalerweise verwenden würde. Jede Speicherbank deckt einen großen Bereich ab, bleibt dabei aber der jeweiligen Kategorie oder dem musikalischen Genre treu. Die Kategorie „Showcase“ umfasst eine Auswahl der besten Sounds des Create XT. Bei den verbleibenden Kategorien liegt der Schwerpunkt jeweils auf einem bestimmten Effekt, der aber gegebenenfalls durch andere Effekte unterstützt wird. Die wählbaren Kategorien sind Showcase, Reverb, Delay, Mikromodulation und FX. Die Genres sind Pop/R&B, Rock/Metal, Oldies, Jazz/Ballad und Electronic. Ein Stil kann sich auch aus einer Kombination von verschiedenen Effekten zusammensetzen.

Die Einstellungen sind gut ablesbar

Die Einstellungen sind gut ablesbar

 

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Um es vereinfacht auszudrücken: Eure Sängerin möchte zum Beispiel eine Ballade singen. Über den Taster Preset wird nun die Bank 9 mit Jazz/Ballad angewählt. Dort finden sich jetzt zwei Presets, A und B, die diesem Stil entsprechen. Unter 9A gibt es eine „Jazz Plate“ und unter 9B gibt es den Raumeffekt „Roomish“. Zwischen diesen beiden Presets lässt sich dann mit dem linken Fußschalter einfach hin- und herschalten. Zusätzlich sind aber in dieser Bank Jazz/Ballad noch acht weitere Presets untergebracht. Bei zehn Bänken mit jeweils zehn Varianten ergeben sich so die besagten 100 Presets.

Jeder Effekt lässt sich beliebig editieren, was allerdings nicht so anwenderfreundlich ist, und dann natürlich auch abspeichern. Die Werkspresets decken aber bereits sehr viel ab, sodass es nicht unbedingt erforderlich ist, hier eigene Kreationen zu speichern. Das Mischungsverhältnis zwischen dem trockenen und dem Effektsignal lässt sich nach Belieben einstellen.

Mit dem rechten Schalter wird der Effekt ein- und ausgeschaltet. Auch wird hier das Tap-Tempo (Delay) festgelegt

Mit dem rechten Schalter wird der Effekt ein- und ausgeschaltet. Auch wird hier das Tap-Tempo (Delay) festgelegt

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    echopark

    Sehr interessantes Pedal. Die Effekte sind aber schon Stereo oder ?
    Die Audiodemos sind nur Mono. Ist da was bei der Aufnahme passiert ?

    • Profilbild
      p.ludl  RED

      Klar – die sind stereo, wie im Text beschrieben. Und das steigert die Qualität noch einmal. Weil der Gesang bei vielen PA-Systemen mono gefahren wird, habe ich mich auf diese Demonstration beschränkt. Es ist sogar möglich, das pure Signal und das Effektsignal getrennt zum Mixer zu schicken, damit der Tontechniker dem Raum entsprechend die Effekte in der Intensität anpassen kann.

  2. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Bei dem Kampfpreis lege ich mir doch gern ein Creae XT zu, habe ja bereits einen Mic Mechanic und bin vom Sound und den (wenigen aber ausreichenden) Effekten recht angetan.

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