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Test: TC-Helicon Create XT, Effektgerät

Über die USB-Schnittstelle (Kabel wird mitgeliefert) lassen sich Backups der selbst editierten Sounds als Sicherheitskopien auf dem Computer (Mac und PC) abspeichern. Auch können darüber Firmware-Updates von der TC-Helicon Website auf das Create XT überspielt werden. Die Beleuchtung der wichtigsten Elemente ist mit hellen LEDs gut gestaltet. Auch auf dunklen Bühnen hat man jederzeit gute Kontrolle über die Einstellungen.

Anschlüsse auf der Rückseite

Anschlüsse auf der Rückseite

 

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Will man die Bedienmöglichkeiten auf der Bühne erweitern, sollte man einen Blick auf das optionale Pedal Switch 3 werfen. Es wird an den Klinkenanschluss mit der Bezeichnung Pedal angeschlossen und ermöglicht zum Beispiel das Schalten verschiedener Effektblöcke aus dem Stand heraus.

Eine grundsätzliche Schwäche haben alle Produkte aus der TC-Helicon Voicetone Reihe. Es gibt keinen Einschalter. Das kennt man ja schließlich auch von anderen Bodenpedalen. Ist das Kabelnetzteil angeschlossen ist auch das Create XT direkt einsatzbereit.

 

Klang

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Genug der trockenen Worte. Wie klingen denn nun die Effekte? Dazu habe ich einige Presets ausprobiert. Ihr könnt euch das als MP3-Dateien anhören. Das Mikrofon ist ein SM58 und das Create XT ist über ein M-Audio Interface mit dem Rechner verbunden. Also ein ganz schlichter Testaufbau ohne jegliche EQ-Einstellungen. Interessant ist hier besonders der „Tone“-Schalter am Create XT. Ist diese Funktion aktiviert, klingt die Stimme direkt „produzierter“, der „Mulm“ im Nahbesprechungsbereich des Mikrofons ist verschwunden. Die Funktion „Tone“ kann sogar noch in gewissen Grenzen angepasst werden, um sie den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Es macht durchaus Sinn, den „Tone“-Schalter grundsätzlich eingeschaltet zu lassen, auch wenn kein Effekt benutzt werden soll. Allerdings steigt dann auch die Gefahr für Rückkopplungen. Der Mikrofonvorverstärker im XT bietet bereits ein ordentliches Pfund. Das bedeutet, dass am Mischpult der Gain-Regler nicht so weit aufgedreht zu werden braucht. Hört euch also die Tonaufnahmen an. Wenn möglich, über gute Lautsprecherboxen. Nur so lässt sich die Qualität der Effekte richtig beurteilen.

Beim Anhören die Reihenfolge beachten, also am besten oben anfangen,

 

Alle vier Effektbänke sind hier eingeschaltet

Alle vier Effektbänke sind hier eingeschaltet

 

 

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Fazit

Das TC-Helicon Create XT überzeugt durch eine Vielzahl von guten Presets für den Gesang. Sängerinnen und Sänger sind damit unabhängig vom Tontechniker und können ihren eigenen Sound auf die Bühne bringen. Auch im Studio lassen sich die vielfältigen Sounds dieser Stompbox gut einsetzten. Der aktuelle Straßenpreis ist ein Hammer. Bei dem Kurs lohnt es sich auf jeden Fall, diesen kleinen Helfer anzuschaffen. Auch wenn er vielleicht nicht unbedingt immer zum Einsatz kommen soll.

Plus

  • aktueller Ladenpreis
  • vielfältige Sounds
  • Verarbeitung
  • USB-Schnittstelle
  • einfache Bedienung mit Presets
  • guter Mikrofonvorverstärker

Minus

  • Editiermöglichkeiten umständlich
  • kein Einschalter

Preis

  • Ladenpreis: 129,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    echopark

    Sehr interessantes Pedal. Die Effekte sind aber schon Stereo oder ?
    Die Audiodemos sind nur Mono. Ist da was bei der Aufnahme passiert ?

    • Profilbild
      p.ludl  RED

      Klar – die sind stereo, wie im Text beschrieben. Und das steigert die Qualität noch einmal. Weil der Gesang bei vielen PA-Systemen mono gefahren wird, habe ich mich auf diese Demonstration beschränkt. Es ist sogar möglich, das pure Signal und das Effektsignal getrennt zum Mixer zu schicken, damit der Tontechniker dem Raum entsprechend die Effekte in der Intensität anpassen kann.

  2. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Bei dem Kampfpreis lege ich mir doch gern ein Creae XT zu, habe ja bereits einen Mic Mechanic und bin vom Sound und den (wenigen aber ausreichenden) Effekten recht angetan.

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