Test: Tech 21 Fly Rig 5, Gitarren Preamp/Effektgerät

Gleich drei in einem

Drei komplette Effekte aus der hauseigenen Pedalreihe wurden im Fly Rig 5 untergebracht. Zentral angeordnet in der Mitte sitzt dabei das Zugpferd aus dem Hause Tech 21, der Sansamp mit seinen orange beleuchteten Reglern für Lautstärke, Höhen, Mitten, Bässe und „Drive“ zum Anpassen bzw. Andicken des Signals. Zusätzlich enthält die Sansamp-Sektion noch ein Reverb und wurde auch bezüglich des Sounds angepasst. In diesem System dient die Sansamp-Schaltung nämlich zum Erzeugen von cleanen und/oder angezerrten Sounds, für alles Härtere sitzt rechts daneben das Plexi, ein weiteres Pedal aus dem Sortiment von Tech 21, das im Fly Rig 5 seinen Platz gefunden hat. Hier muss man sich allerdings mit einem Tone-Poti anstelle eines vollwertigen Equalizers zufriedengeben. Neben den blutrot eingefärbten Reglern für „Level“ und „Drive“ fällt hier ein Poti mit dem Namen „Hot“ auf: Damit lässt sich das ohnehin schon satt verzerrte Signal nochmals um satte 21 dB im Pegel anheben und per Hot-Button dazuschalten – für den zusätzlichen Kick beim Solo, zum Beispiel.

Plexi

— Für mehr als Crunch – das Plexi Modul —

Aller guten Dinge sind drei – und so übernimmt das Modul DLA mit seinen blau beleuchteten Potis die Modulationsabteilung des Tech 21 Fly Rig 5. Es handelt sich hierbei um ein analoges Delay, das ebenso wie der Sansamp und das Plexi-Pedal aus dem Sortiment des Herstellers stammt. Die maximale Verzögerungszeit beträgt praxisgerechte 1000 ms und lässt sich entweder über das Time-Poti oder per Fußtritt eingeben. Neben einem Level-Regler und dem Poti zum Einstellen der Wiederholungen (Repeats) gibt es hier ein „Drift“ Poti, das laut Hersteller den Wiederholungen eine Zufalls-Modulation hinzufügen soll. Ob und wie das mit dem „Abdriften“ funktioniert, erfahren wir später im Soundcheck.

Zugegeben, das Einstellen der Sounds an den doch arg miniaturisierten Potis gestaltet sich recht fummelig, dafür macht die unterschiedliche Beleuchtung der drei Module aber schon Sinn. Blau für das Echo, Orange für den Sansamp und blutrot für das Plexi-Modul – so geht nach kurzer Eingewöhnungsphase kein Tritt mehr daneben. Apropos Tritt: Der muss gar nicht mal so fest sein, denn die fünf Schalter rasten wunderbar leicht und sanft ein, womit das Fly Rig 5 somit auch auf dem Schreibtisch ganz einfach mit dem Druck des kleinen Fingers bedienbar wird. Klasse verarbeitete Hardware und eine umfangreiche Ausstattung machen natürlich neugierig auf den Sound des kleinen Metallriegels. Dann mal ran an den Amp!

Klangbeispiele
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