Test: the t.bone IEM 200, In-Ear-Monitoring

19. Februar 2016

Mit oder ohne Gebühren

Musikhaus Thomann Hausmarke

Das kabellose In-Ear-Monitoring-Set IEM 200 der Musikhaus Thomann Hausmarke the t.bone IEM 200 liegt mir im Frequenzband 820 bis 844 MHz vor. Paralleler Betrieb von bis zu 16 Systemen ist damit möglich; 961 Frequenzen sind verfügbar. Je nach eingestellter Frequenz ist das System in Deutschland anmeldepflichtig, aber es lassen sich jederzeit auch anmelde- und kostenfreie Frequenzbänder nutzen. Was den europäischen Betrieb betrifft, sollte man sich vor der Reise ins Ausland informieren, wie die Bedingungen des jeweiligen Landes beim Einsatz von Funkstrecken sind. Erhältlich sind vom IEM 200 übrigens noch drei weitere Bänder.

Komplett-Set

Komplett-Set

 

Der Übertragungsbereich der t.bone IEM 200 analogen Funkstrecke liegt bei 50 Hz bis 15 kHz. Sender und Bodypack sind aus robustem Metall, somit kann unter normalen Umständen auch der raue Bühnenalltag diesen Teilen nichts anhaben. Für den Anschaffungspreis von 398,- Euro bekommt der Käufer direkt noch das In-Ear-Set EP 4 (ebenfalls Musikhaus Thomann Hausmarke) mitgeliefert, das beim Einzelkauf immerhin mit 55,- Euro zu Buche schlägt.

Forum
  1. Profilbild
    ctrotzkowski  

    Hallo,

    ein interessanter Testbericht – allerdings vermisse ich Informationen zur Audio-Qualität der Funkstrecke. Bei meinen alten LD MEI100 war mir das Grundrauschen deutlich zu hoch, um mich voll auf die Performance zu konzentrieren.

    Gibt es hier ggf. praktisch ermittelte Messwerte?

    Gruß, Carsten

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Klasse Gerät für ein sehr sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis. Ja und die Probleme mit der Rsuscherei, da wünsche ich mir auch noch ein wenig mehr Informationen.

    • Profilbild
      p.ludl  RED

      Hallo Carsten.
      Ein mich störendes Grundrauschen war nicht festzustellen. Messwerte zum Thema Rauschen gibt es nicht.

  3. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Eigentlich ist der Frequenzbereich, der hier abgedeckt wird, großer Quatsch. In DE sind nur 822-832 legal und kostenfrei nutzbar, darüber und darunter liegen LTE Up-und Downlink. Da macht auch keine Einzelzuteilung mehr Sinn, denn wer kauft ein Budget Sytem, um dann einmalig 130€ plus 10€ für die Sendestrecke pro Jahr zu zahlen? Das macht ja so gar keinen Sinn und LTE sorgt ja selbst in der Mittenlücke in der Nähe von Sendemasten noch genügend Störungen. Sinnvoller wäre gewesen, noch den ISM Bereich von 862-865 MHz mitzunehmen, um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen. Für den deutschen Käufer bleibt also nur die Mittenlücke und eine Alternative gibt es nicht.

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