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Test: the t.bone, TWS16HT, UHF-Wireless-System

Auf Empfang

Basis der Funkstrecke ist der DS16R Empfänger (mein Testgerät: 800 MHz) mit zwei Antennen. Dieser Empfänger findet übrigens auch bei den anderen Systemen der 4-teiligen TWS-Serie Verwendung. Auffällig ist das geringe Gewicht, denn das Gehäuse ist aus leichtem Kunststoff. Das muss kein Makel sein, denn selbst weltbekannte Marken haben Empfänger aus Kunststoff in ihrem Programm. Aus Kostengründen wird hier auf ein beleuchtetes Display verzichtet. So finden sich auf der Vorderseite nur wenige Elemente: Ein/Aus-Schalter, Lautstärkeregler, fünfstellige LED-Anzeige für die Eingangsstärke und eine grüne LED für das Audiosignal.

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Vorne werden an einem kleinen Drehrad auch die Frequenzen mit einem Schraubendreher (liegt bei) eingestellt. Hier sind 16 Frequenzen möglich, von 800.875 MHz bis 811.875 MHz.

Die rückseitigen Bedienelemente des Empfängers

Die rückseitigen Bedienelemente des Empfängers

Auf der Rückseite sind die beiden beweglichen Antennen angebracht. Sie sind fest installiert, was bei der Rackmontage zu berücksichtigen ist. Als Ausgänge dienen eine symmetrische XLR-Buchse und eine unsymmetrische Klinkenbuchse. Ein Schiebeschalter passt das Ausgangssignal auf Mic-Level (-20 dB) oder Line-Level (-0 dB) an. Squelch ist die Bezeichnung der regelbaren Rauschsperre, die nach persönlichem Geschmack eingestellt werden kann. Die Anschlussbuchse für den Netzadapter ist ebenfalls hinten zu finden. Hier freue ich mich über die besondere Form des schlanken Netzteils. Es wird sozusagen quer auf die Steckdosenleiste gesteckt. Das Kabel führt dann seitlich heraus. Jeder Musiker ärgert sich bei anderen Bauformen nicht selten über danebenliegende verdeckte Steckdosen. Das kann hierbei nicht passieren und ist ein großes Lob wert.

Clevere Lösung: querliegendes Netzteil

Clevere Lösung: querliegendes Netzteil

Mitgeliefert wird ein Teil des Rackmount-Kits (zum Beispiel nur ein kurzer Winkel). Das ist erst dann vollständig, wenn zwei Empfänger vorhanden sind, die dann gemeinsam in ein Rack gebaut werden können. Soll nur eine Empfangseinheit ins Rack, müssen die längeren Einbauwinkel als Zubehör erworben werden. Was in beiden Fällen bleibt, ist das Problem der hinten liegenden Antennen. Der übertragbare Frequenzbereich ist mit 50 Hz bis 15 kHz angegeben.

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Handsender

Der DS-16H Handsender ist mit einer Kondensatorkapsel bestückt, die ihre Stromversorgung und Sendeleistung aus zwei AA-Batterien bezieht. Nach Abschrauben des hinteren Griffs ist das Batteriefach zugängig. Dort sitzt auch der Drehregler zur Frequenzwahl, der wie beim Empfänger 16 rastbare Einstellungen ermöglicht.

Zwei AA-Batterien gehören in den Handsender

Zwei AA-Batterien gehören in den Handsender

Wird der rote Einschaltknopf etwas länger gedrückt, ist der Sender bereit. Die rote Kontroll-LED am Endes des Handsenders signalisiert dann auch dem Mann am Mixer, dass alles ok ist. Das komplette Gehäuse ist aus Kunststoff, was im ersten Moment ein Staunen hervorruft: „Oh, ist das leicht.“ Lediglich der Mikrofonkorb besteht aus stabilem Drahtgeflecht. Schraubt man ihn ab, wird ein weiterer Drahtkorb sichtbar. Erst wenn auch der entfernt ist, kommt die kleine Kondensatorkapsel zum Vorschein. Damit sich das Mikrofon nicht selbständig macht, ist um den Korb ein eckiger Kunststoffring gearbeitet, der dafür sorgt, dass der Handsender nicht vom Tisch rollt.

Hinter dem abschraubbaren Drahtkorb sitzt ein weiterer Schutz

Hinter dem abschraubbaren Drahtkorb sitzt ein weiterer Schutz

Jetzt erst ist die kleine Kondensator-Kapsel sichtbar

Jetzt erst ist die kleine Kondensator-Kapsel sichtbar

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