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Test: the t.bone, TWS16HT, UHF-Wireless-System

Das System in der Praxis

Zwar ist das Mikrofon recht leicht, liegt aber dennoch gut in der Hand. Griffgeräusche halten sich beim Betrieb in Grenzen, was für eine gute Isolation der Kapsel spricht. Die passende Mikroklemme hat Thomann für 2,99 Euro im Sortiment. Für den Preis muss man nicht nach Alternativen Ausschau halten, sondern sollte sie gleich mitbestellen. Denn wer das Wireless System auf der Bühne einsetzt, wird auf einen Mikroständer bestimmt nicht verzichten wollen. Aber es gibt schließlich noch eine ganze Reihe anderer Anwendungen, die ohne Stativ auskommen. Hier denke ich an Gewerbevereine, Sportvereine oder Verkaufsveranstaltungen. Mit dem kleinen Schraubendreher werden die Frequenzen von Sender und Empfänger abgeglichen, und schon kann es losgehen. Viel mehr braucht nicht gemacht werden. Dass bei dem günstigen Anschaffungspreis sogar noch ein Klinkenkabel beiliegt, ist erfreulich. Damit wird der Empfänger am Mischpult oder der Aktivbox angeschlossen. Laut Hersteller lassen sich übrigens drei TWS-Systeme gleichzeitig betreiben.

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Der Klang ist erstaunlich gut und die Sprachverständlichkeit ist prima. Die Funkstrecke arbeitet sauber ohne Störungen. Das Grundrauschen ist äußerst gering und beim Einsprechen oder Singen nicht mehr hörbar. Was die Reichweite betrifft, sind keine Angaben ausfindig zu machen. Im direkten Vergleich mit einem dynamischen, kabelgebundenem Mikrofon einer großen Marke ist anzumerken, dass der Output des DS16R Receivers in Kombination mit dem DS-16H Handsender um ein Vielfaches höher ist. Das ist nicht schlecht, weil dadurch die Eingangsverstärker des Mischpultes deutlich weniger aufgedreht werden müssen. Benutzt habe ich zum Anschluss in beiden Fällen übrigens ein symmetrisches XLR-Kabel. Auch macht das the t.bone Mikrofon im Vergleich zum „Markenmikrofon“ keine schlechte Figur.

the t.bone TWS16HT UHF-Drahtlos-System

the t.bone TWS16HT UHF-Drahtlos-System

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Fazit

Das the t.bone TWS16HT Mikrofon-System ist in der Anschaffung günstig. Dafür wird auf Ausstattungsdetails und Zubehör verzichtet. Bei Sendeleistung und Klangqualität gibt es nicht zu meckern. Die rückseitig angebrachten Antennen können beim Rackeinbau zum Problem werden. Das gilt noch mehr, wenn zwei Empfänger nebeneinander eingebaut werden sollen. Anfänger kommen sofort mit der Funkstrecke klar, denn die Bedienung ist einfach. Die nicht selten zu hörende Meinung, dass alles, was billig ist, nichts taugen kann, wird vom Musikhaus Thomann mit dem TWS16HT widerlegt. Wer für seine Funkstrecke wenig Geld investieren kann oder will, sollte hier ruhig zugreifen. Bei der Auswahl der TWS16HT sollte man aufpassen. Es werden drei Geräte mit unterschiedlichen Frequenzbändern angeboten: 800 MHz, 854 MHz, 863 MHz. Nur das europäisch harmonisierte Band von 863 bis 865 MHz bleibt auch in Zukunft für jedermann frei nutzbar.

Plus

  • Anschaffungspreis
  • Handsender mit Kondensatorkapsel
  • Klangqualität
  • Bedienung
  • Form des Netzteils
  • Rackeinbau prinzipiell möglich

Minus

  • Antennen hinten (Rackmontage)
  • keine Mikrofonklammer mitgeliefert
  • Rackeinbau-Kit für Einzelgerät optional

Preis

  • UVP: 179,- Euro
  • Straßenpreis: 111,- Euro
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