Test: the t.mix 201-USB Play

27. Dezember 2018

Ein Mixer, zwei interne Player, schlanker Preis

The t.mix 201-USB Play

Manchmal weiß man einfach nicht, wie man einsteigen soll. Da hat man ein Testgerät, das für den eigenen Nutzen überhaupt nicht notwendig ist. Dann kann man sich im Kopf gerade biegen, dass es Einsatzmöglichkeiten gibt und somit auch interessierte Kunden. the t.mix 201-USB Play ist so ein Gerät. Ich würde es mir nicht kaufen, ich brauche es aber auch nicht. Brauchen es andere? Nun, neben den Club-DJs gibt es ja auch andere Gruppen. Ich weiß, so etwas wird gern vergessen, ist aber so. Der DJ für klassische Veranstaltungen, absolute Anfänger oder semi-professionelle DJs aber auch Betreiber von Bars und Kneipen, kleinen Lokalen, die Sound von verschiedenen Quellen wünschen und damit am Ende genau eines brauchen: ein günstiges und einfaches Mischpult mit natürlich, wie immer, vielen Funktionen.
the t.mix 201-USB Play könnte genau so ein Produkt sein. Das Mischpult bietet drei Kanäle, zwei Player samt Display, Fader, Metering, Eingänge, Ausgänge, alles dran eigentlich.

Tatsächlich verfügt das the t.mix 201-USB Play über einige mehr Funktionen, als ein einfaches Mischpult so bieten kann, dennoch liegt es mit 89,- Euro unter der 100,- Euro Grenze und ist damit ohne Frage ein sehr günstiges Mischpult…wenn es denn nur ein Mischpult wäre.

the t.mix 201-USB Play – ein erster Blick

31 cm breit, 23 cm tief und rund 12 cm hoch. Der the t.mix 201-USB Play wirkt auf den ersten Eindruck bereits so, als könnte man damit jemanden erschlagen – während der Mixer läuft. Rund 3 kg schwer ist das Gerät dank des massiven Metallgehäuses.

the t.mix 201-USB Play
Der Lieferumfang ist recht simpel: Gerät und Stromkabel, dazu Bedienungsanleitungen in Englisch und Deutsch. Mehr wird nicht benötigt. Auffällig ist, dass das Gerät zu Anfang merklich riecht. Lüften empfiehlt sich, ansonsten hat man nach ein paar Minuten neben dem Gerät Kopfschmerzen.

Auf der Oberseite des Gerätes zeigen sich direkt zwei Dinge. Zum einen die Bedienfunktionen für den Mixer, zum andren Bedienfunktionen und Display für die integrierten Player.

Für den Mixer gibt es zwei Kanalzüge mit Line-Fadern, 5 cm lang und leichtläufig, einen 3-Band EQ so wie einen Wahlschalter für die Auswahl der Eingangsquellen.

Neben den Funktionen für ein Mikrofon gibt es auch Regler für den Kopfhörerausgang.

Wichtig neben den Funktionen des Mixers sind aber auch die beiden Player/Decks an der Oberseite des Mixers. Hier gibt es ein Display mit zwei Zeilen, ein paar Tasten für die Steuerung der Player und Slot für USB- und SD-Medien.

Auf der Rückseite findet das wohlgeübte Auge einige Eingänge wie auch Ausgänge. Zum einen gibt es zwei Sektionen für Kanäle, jeweils mit zwei Cinch-Eingängen (stereo) sowie eine Erdungsschraube für beide. Hier zeigt sich bereits, dass alle Eingänge für Zuspieler auf Line-Pegel genutzt werden können, seien es CD-Player oder mobile Geräte mit entsprechendem Kabel. Zwei Eingänge können per Schalter neben diesen umgeschaltet werden auf einen Phono-Eingänge, so dass auf beiden Kanälen auch ein Plattenspieler angeschlossen werden kann.

the t.mix 201-USB Play

Die Rückseite des the t.mix 201-USB Play

Raus geht es übrigens per XLR, für den Booth per 6,3 mm Klinke.

Angeschlossen und los – der Praxistest

Soweit zur Theorie und dem, was man von außen sehen kann. Da es nun die volle Wahlfreiheit zwischen Phono- und Line-Zuspielern gibt, ebenso dem verbauten USB-Player, hier mal wieder als MP3 bezeichnet, landet auf Kanal 1 ein Plattenspieler, auf Kanal 2 ein CD-Player und die Player werden später getestet. Sollte man zwei Line-Zuspieler auf einem Kanal anschließen wollen, dann gibt es dafür die Möglichkeit des Wechsels des Phono-Eingangs zu einem Line-Eingang, einfach gewechselt durch einen kleinen Schalter auf der Rückseite.

Die Auswahl des jeweiligen Zuspielers findet über einen kleinen Kippschalter statt, der zwar einen Kunststoffstift besitzt, dieser ist aber Aluminium ummantelt. Abbruchgefahr also ein wenig minimiert. Ansonsten ein Klassikerproblem nach längerer Benutzung.

Im Kanalzug gibt es keinen Gain, dafür einen 3-Band EQ mit jeweils 12 dB Anhebung und Absenkung. Dazu einen Line-Fader. Ein Crossfader sitzt unter den beiden Kanalzügen mit fixer Fader-Kurve. the t.mix 201-USB Play

Kurzer Test davon, alles funktioniert. Der Klang ist klar, sowohl kommend vom Plattenspieler, wie auch vom Pioneer CDJ. Auffälligkeiten gibt es hier also keine. Das funktioniert also einwandfrei.

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