Für rund 600,- Euro bekommt man beim Musikhaus Thomann ein befriedigendes Einsteigergerät. Mit 26 Sounds ist es rein zahlenmäßig zwar gut ausgestattet, aber leider sind davon gerade einmal vier Presets im Piano-Bereich angesiedelt. Die Klangqualität ist nicht berauschend, aber ok, die gebotenen Funktionen spielen sich im normalen Bereich ab. Eine kleine Effektsektion sowie die Möglichkeit, einen Song intern aufzuzeichnen, runden das Thomann DP-7U ab. Wer sich von der Optik eines Digitalpianos inklusive Holzunterbau verabschieden kann bzw. bereit ist, noch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt bei den Markenherstellern Roland und Kawai jedoch deutlich bessere Geräte. Da stimmen dann auch die Klavier- bzw. Flügelsounds und die Tastaturen sind ebenfalls besser verarbeitet.
Plus
- Preis
Minus
- behäbige Tastatur, federt langsam zurück
- nur vier Piano-Sounds
- Pedale zu kurz geraten
Preis
- Ladenpreis: 598,- Euro
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…wenn schon günstig dann doch eher eine gute und günstige Fatar Tastatur für den Anfang, da stimmt zumindest der Anschlag und das Spielgefühl schon mal und Piano-Sound aus dem Computer oder Old-Skool Expander die es ja für kleines Geld und mit besserem Sound massenweise auf E-bay gibt.
@richard Hi Richard,
da magst Du Recht haben aber die Einsteiger-Gruppe (egal ob Kinder, 40+ oder Senioren) will mit Sicherheit einfach ein All-in-One Gerät haben, ohne MIDI-, Software oder Soundexpander-Vorkenntnisse.
@Felix Thoma Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Das dumme in dieser Preisklasse ist ja meist „wer günstig kauft, kauft zweimal“.
Danke Felix für den kritischen Test.
Wenn ich den Test zusammenfasse: Tastatur und Pedale ungenügend, Klänge gehen so. Aber hauptsache BILLIG!
Solche Dinger sollten eigentlich verboten werden. Oder man muss zumindest mit Nachdruck davon abraten!
@Joghurt Ja das meinte ich so ungefähr auch ;-)