Test: Twisted Electrons MEGAfm, Synthesizer mit FM-Synthese

27. Mai 2020

MEGAfm in jeder Hinsicht

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Der MEGAfm von twisted electrons aus Frankreich ist ein bis zu 12-stimmiger 4 OP FM-Synthesizer mit Direktzugriff auf die 8 verschiedenen Algorithmen sowie die allermeisten Parameter vom Frontpanel.

Die FM-Synthese im MEGAfm

Die interne Klangerzeugung basiert auf zwei Chips der Firma Yamaha mit der Bezeichnung YM-2612. Dieser Soundchip ist kompatibel zu dem Yamaha YM-2151 – der in einigen Yamaha 4 OP Keyboards zur Anwendung kam – und wurde in einigen Videospielsystemen des Herstellers SEGA im Privat- und Arcadebereich verwendet, z. B. in der Megadrive und Genesis Konsole sowie in Arcade Plattformen der Serie MEGA-Play, System 18 und 32. Auch in frühen „Multimedia PCs“ der Firma Fujitsu – genannt FM Towns – kam dieser Chip von Yamaha zum Einsatz. Dabei handelt es sich hier um einen reinen Synthesizer-Chip, der keine digitalisierten Klänge (Samples) ausgeben kann, sondern auf Basis der FM-Synthese von vier Operatoren mit bis zu sechs Stimmen Polyphonie Klänge ausgeben konnte. 

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Hinweis: In einigen Foren wird bereits falsch kolportiert, es handle sich beim dem Yamaha YS-2612 um den Soundchip in den frühen Adlib- & frühen Soundblaster-Soundkarten für IBM kompatible PCs. Das ist nicht richtig, in Adlib Karten kam der Yamaha Chip YM-3812 zum Einsatz, der eine gänzlich andere Beschaltung als der 2612 Chip hat und bis zu 9-fache Polyphonie bot. 

Lieferumfang und Anschlüsse

Zurück zum MEGAfm, dieser wird in einem Karton mit externen Steckernetzteil ohne Handbuch geliefert, das sich aber von der Homepage des Herstellers herunterladen lässt. Dort findet man auch die jeweils aktuelle Firmware zum Selbst-Update. Ein schickes flaches schwarzes Desktop-Gehäuse aus Aluminium mit weißer Aufschrift und zweistelligem roten LC-Display runden das äußerliche Erscheinungsbild ab.

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Die Anschlüsse für MIDI sowie Audio (Stereo und Kopfhörer) liegen an der Stirnseite des Gehäuses, wo man diese auch erwartet.

Benutzer Interface des MEGAfm

Auf dem Benutzer-Interface findet man im Bereich der vier Operatoren 32 Fader für alle Parameter, die mit genau dem richtigen Druckwiderstand ausgestattet sind, um damit präzise arbeiten zu können.

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Dazu gibt es in anderen Bereich 14 Regler und 15 Schaltknöpfe. Es gibt drei LFOs und einen Arpeggiator, die alle mit MIDI-Clock synchronisiert werden können. Der Arpeggiator selbst verfügt über sieben Modes:

  • Up für aufsteigende Tonsequenz
  • Down für absteigende Tonsequenz
  • Up/Down auf- und wieder absteigende Tonsequenz 
  • Random1 spielt zufällige Noten mit den Noten, die man auf dem MIDI-Keyboard hält
  • Random2 spielt ebenfalls zufällige Noten ganz ohne MIDI-Input
  • Sequencer1 spielt eine eigen erstellte Sequenz mit bis zu 16 Noten
  • Sequencer2 spielt die in Sequencer1 erstelle Sequenz, aber je Tastendruck eine Note

Jedem Knopf oder Schieberegler (Fader) können bis zu drei LFOs zugewiesen werden – ja, jedem. Dies geschieht durch den Chain-Link-Button bei jedem LFO. Der zuletzt benutze Parameter wird beim Druck auf diesen Button diesem LFO zugewiesen. Ja, man kann diesem Parameter auch einen zweiten LFO zuweisen, auch einen dritten, jedem Parameter … Übersicht verloren? Man drücke den Chain-Button für vier Sekunden und alle Parameter sind wieder frei von allen LFOs. 

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Die Ausgabe der zwei Chips kann entweder summiert auf Mono oder getrennt auf je einen Stereokanal erfolgen. Letzteres führt im Regelfall zu extremen Links-Rechts Erscheinungen, denen man mit einem Griff zum Panning-Mischer seines Vertrauens Herr werden kann – man beachte dazu auch die Klangbeispiele. Dazu lässt sich die Polyphone entweder auf 12 Stimmen mit einem Klang oder 6-stimmig mit zwei Klängen oder monophon ausgeben.  Das Gerät verfügt dabei über 600 Speicherplätze, paart das aber mit einer 2-Segment LC-Anzeige. Zwei Dezimalstellen für 600 Speicherplätze, kommt schon mal die Frage auf, ob man die 48 oder 148 im Einsatz hat. 

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Ausflug in die FM-Synthese

Ein kurzer Ausflug in die FM Klangsynthese (für detaillierte Informationen empfehle ich Literatur des AMAZONA.de Kollegen Klaus Peter Rausch, besonders sein Buch DX-Story): Mit FM wollen wir eine einzelne Frequenz mittels Operatoren in eine komplexe Schwingungsform modulieren und durch Verwendung eines Algorithmus Dynamik in diesen Klangverlauf bringen. Das ermöglicht dem Wissenden die Gestaltung von sehr komplexen natürlichen und synthetischen Klängen und dem Mutigen überraschende Ergebnisse in Sachen Krach und FX. Eine gute Zusammenfassung zur FM-Synthese findet Ihr auch bei uns UNTER DIESEM LINK.

Presets des Twisted Electrons Synthesizers

Die Presets in der Maschine geben auch nicht ansatzweise eine  Übersicht über die Leistungsfähigkeit des Synthesizers und FM generell. Bei den enthaltenen Presets hat man sich die x-te Version Rhodes Piano oder Fretless Bass gespart. Die Klangbeispiele reflektieren diesen Umstand. Bei meinen ersten Versuchen, eigene Klänge auf dem MEGAfm zu programmieren, wurde mir wieder bewusst, warum ich 4 OP Maschinen denen mit 6 vorziehe: Man kommt besser damit klar, sollte das aber nicht mit einfach verwechseln. Bei FM kann eine kleine Veränderung alles kaputt machen, daher sind kleine Schritte und häufiges Abspeichern ein Muss. Die haptisch und vom Design gelungene Oberfläche des MEGAfm unterstützt einen dabei bestmöglich. Nachfolgend ein paar Klangbeispiele des MEGAfm: Bei der Benutzung der Maschine ist mir ebenfalls aufgefallen, dass jegliche Fader-Bewegungen per MIDI ausgegeben werden und aufgezeichnet werden können. Vorbildlich!

Test: Twisted Electrons MEGAfm

Wenn man am Volume-Poti dreht, hört man im Hintergrund ganz leise ein digitales „Zippern“, ein Hinweis darauf, dass die Lautstärkeregelung digital ist und pro Sound mit abgespeichert werden kann. Damit ist es möglich, die teils drastischen Pegelschwankungen von einem FM-Sound zum anderen einzufangen, kann aber auch lästig sein, wenn einem ein Sound zu leise erscheint und das Poti noch auf Anschlag steht, aber nicht ist. Daran gewöhnt man sich schnell, sollte man aber wissen.

Ein Hinweis in eigener Sache zum Thema Transparenz: Das Testgerät wurde vom Tester auf eigene Kosten zum vollen Preis erworben. Die Klangbeispiele wurde mit einem PCM-Recorder in 24 Bit, 96 kHz ohne Verwendung von Effekten oder einer Klangregelung aufgenommen. 

Der Twisted Elektrons MEGAfm on YouTube

Fazit

Es ist lange her, dass mich ein neues Gerät so begeistert hat. Sehr lange. Das Frontend der Maschine ist durchdacht und die Verarbeitung des schwarzen Kästchens ist nicht zu beanstanden. Es macht Spaß, an dem Gerät zu schrauben und mit ein wenig Vorwissen in Sachen FM kann man hier auch sehr gezielt vorgehen und trotzdem experimentieren. Für Anfänger bietet der MEGAfm ebenfalls eine gute Einstiegsmöglichkeit in die FM-Klangerzeugung, die mit der Zeit weder langweilig noch schnell ausgereizt ist. Gewöhnungsbedürftig sind das zweistellige Display der 600 Speicherplätze und die soundspezifische Lautstärkenregelung. Gelobt werden muss hier aber auch das hervorragende in englischer Sprache gehaltene Handbuch zu dem Gerät, was auch einen Einstieg in die FM-Klangerzeugung bietet, die einen immer wieder mit neuen reproduzierbaren Klängen belohnt.

Plus

  • Bedienbarkeit
  • Verarbeitung
  • Handbuch
  • Sound!
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • zweistellige Preset-Anzeige bei 600 Speicherplätzen
  • gewöhnungsbedürftige digitale Lautstärkenregelung

Preis

  • 559,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Numitron  AHU

    Sehr cool, ich hab früher viel mit dem mega drive gespielt.
    Finde die twisted electrons sachen gut, hab noch die erste therapsid mit den holzseitenteilen.

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      Coin  AHU

      Seit das Teil bei Gearnews angekündigt wurde, bin ich davon begeistert.
      Die Bedienung sieht super easy aus und der Klang ist überzeugend.
      Wäre ich Hardware-Fan und GAS-Anfällig, wäre der MegaFM schon gekauft : )

  2. Profilbild
    swift  

    Der MegaFM ist auf meiner Liste. Das mit dem zweistelligen Display ist aber tatsächlich seltsam.

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      SynergyMan  

      Am Anfang waren nur 99 Speicherplätze geplant, dann war mit einer späteren Firmware auf einmal viel Speicher übrig, aber die Gehäuse schon hergestellt.

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      Twisted-Electrons

      Hello Guys
      In fact the 600 presets are split between 6 banks of 100 presets (displayed as 0-99). When changing presets you can select the bank using the 6 LFO waveform buttons. So the display never has hidden numbers. This was a little misunderstanding. Thanks

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    Emmbot  AHU

    Ja MEGA.

    Optisch macht der was her. Die Größe passt und die Verarbeitung sieht vernünftig aus. Soundtechnisch mag ich die ungehobelte harsche Art. Der macht ja auch kein Geheimnis aus seiner digitalen Herkunft.

    Kann man ein LFO auch auf mehrere Parameter mappen?

    Im Gesammten schön neu und erfrischend.

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      lightman  AHU

      4op FM kann auch wunderschön sanft klingen, wenn man will. Ich bin ja eher der Krachmacher, aber trotzdem vermisse ich solche Sounds bei den Klangbeispielen.

      Der MegaFM klingt gut, die Bedienung ist toll und die drei LFOs sind eine super Sache, die hätte ich gerne bei meinen 4ops… …und da fängt das Problem für mich an, ich habe sechs 4op Synths (sieben, wenn man meine gemoddete Mega Drive-Konsole dazurechnet), darunter den TX81Z, für den es ja diesen coolen externen Controller gibt (Name ist mir leider entfallen), für den interessiere ich mich schon länger. Ich glaube, der Kauf des Controllers würde für mich mehr Sinn machen, als einen weiteren 4op zu holen, auch wenn der MegaFM mit den bereits genannten Features und der Möglichkeit zum Echtzeiteingriff schon schwer punktet.

      Naja, mal sehen.

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    York_vom_Ork  

    Moin

    Suche noch einen FM Synth.
    bekommt man bekannte FM Klänge auch damit schnell hin?

    Oder sollte man dann doch eher einen Yamaha TX802 oder ähnliches nehmen?
    -mich spricht die Kompaktheit und die Regler, Einstellmöglichkeiten des Twisted total an. Da muss für die alten FM Geräte mindestens noch ein zusätzlicher Controller ran, könnte ich mir dann sparen. Auch im Bezug auf die Alterserscheinungen von Originalen :-)

    viele Grüsse.

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    Son of MooG  AHU

    Der Sound erinnert mich stark an meinen alten DX100 und das Panel ist sehr einladend. Der MEGAfm könnte ein perfekter Ersatz für meinen TX81Z werden…

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      lightman  AHU

      Wenn ich das richtig sehe, können die Operatoren des MegaFM nur Sinus, der TX81Z hat mehr Wellenformen zur Verfügung, was ihn klanglich deutlich mächtiger macht. Dazu kommt, daß seine Wandler wirklich gut rausblasen, er klingt einfach super, ich melde da leise Zweifel an, ob der MegaFM das auch kann.

      Der YM2612 klingt anders als der TX81Z, wie du schon geschrieben hast, ist er eher mit dem DX100 oder FB-01 zu vergleichen. Deshalb würde ich meinen TX81Z nie verkaufen, er gehört zum Kern meines Setups.

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        Hectorpascal

        Der 2612 ist bei mir mit genMDM (Hardware) und dem FMDrive-VST als Programmer abgedeckt. Hauptsächlich um bekannte Gamesounds authentisch aus einer Mega Drive zu bekommen. Für ein 4OP-Endgame würde ich ebenfalls nur TX81Z und DX11 nehmen. Vom TX könnten von mir aus gleich vier im Rack stecken. Irgendwie bekomme ich den immer unter und nicht selten für bekloppte Percussion. Trotzdem wünsche ich dem MegaFM viel Erfolg, weil er für eine stark unterschätzte Spezies steht.

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          lightman  AHU

          Absolut, 4op is Könich! :)

          Der MegaFM ist der einzige FM-Synth der Neuzeit mit dem 2612 an Bord, allein das macht ihn äußerst interessant. Der Chip wurde von Yamaha eigens für Spielsysteme entwickelt, sein spezieller Sound wird u. a. durch den internen DAC geformt, was ihn im Vergleich zum 2164 des FB-01 (oder des CX-Computerserie FM-Cartridges) druckvoller klingen läßt.

          Allerdings hat er im Original einige Einschränkungen gegenüber den Synth-FM-Chips, beispielsweise kann nur Channel 3 ungerade verstimmt und für Atonales verwendet werden, ich weiß allerdings nicht, ob und wenn ja wie das beim MegaFM umgesetzt wurde. Die Channels 1, 2, 4, 5 und 6 dagegen haben fixe Multiplikatoren/Beziehungen zu den Grundfrequenzen. Das ist mit ein Grund dafür, warum Effekte in manchen Mega Drive-Spielen etwas schmal klingen, was allerdings im Laufe der aktiven Zeit der Konsole besser wurde, auch kamen später immer mehr Samples zum Einsatz.

          Ach ja, und anschlagsdynamisch isser im Original auch nicht, wenn ich mich recht erinnere.

          Apropos Samples, schade, daß der PSG-Chip von Texas Instruments nicht im MegaFM drin ist, ich hätte so gerne mal schräge MD-Samples erstellt. Das ist nämlich mit anderen Samplern nur schwer nachzuahmen, eine bloße Bitreduktion oder so allein bringts nicht. In dieser Hinsicht kommt man um ein gemoddetes MD oder genMDM halt immer noch nicht rum.

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            SynthUndMetal  

            Da muss ich Dir leider wiedersprechen. Es gibt aktuell noch zwei weitere Kandidaten mit einem YM2612 Chip (beide wahlweise auch mit dem YM3438 Chip ohne den Soundbug vom YM2612).

            Kasser Dafm Synth und MEGA MIDI

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            Lutz Haller  RED

            Erst mal Entschuldigung für meine späte Antwort. Also Channel 3 und 6 können eine komplett verschiedene Frequenz für jeden Operator verwenden (analog zum Channel 3 Special Mode von früher). Zum weiteren Andicken von FX Klängen hilft auch das Vorhandensein von zwei YM-2612. Leider nur Sinus, die LFOs haben weitere Wellenformen. Noch ein Feature habe ich gefunden, was richtig „nice“ ist: Wenn man den reset Knopf zweimal drückt, liest er die momentane Stellung aller Regler und Fader aus und gibt genau das aus. Dieses Feature war mir zum Zeitpunkt der Erstellung des Tests entgangen, ist aber im Handbuch in der Version vom 11.05.2020 enthalten.

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              lightman  AHU

              Danke für die Info! Die Kiste hat eine Menge durchdachter Funktionen, kommt auf die Liste und wird vor Ort getestet.

              Die Reset-Funktion macht Sinn, den Doppelklick darf man nur nicht beim Livegig ausführen… :)

  6. Profilbild
    swift  

    Die Klangbeispiele finde ich jetzt eher ernüchternd, leider nicht sehr musikalisch und melodisch.

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      Lutz Haller  RED

      Das war Absicht, um den (Eigen-)Klang der Maschine in den Vordergrund zu rücken anstatt durch ein geschickt arrangiertes Demo die Kaufentscheidung für oder gegen die Maschine zu verzerren.

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        York_vom_Ork  

        Moin

        danke für den gut geschriebenen Bericht, habe ich mit grossem Interesse gelesen.

        ich muss Swift aber Recht geben.
        Für mich ist kaufentscheidend – ob ein Synth drückende Bässe, Piano etc. reproduzieren kann.
        Ver/angezezerrte Sounds etc helfen mir da nicht. Ein wenig Schmutz zufügen OK, aber es gibt ja auch Leute wie mich die nicht auf Pfaden der „Einstürzenden Neubauten“ etc. unterwegs sind.
        -welche ich allerdings wegweisend finde ;-)

        :-). Danke und viele Grüsse

  7. Profilbild
    Twisted-Electrons

    Hello everybody, Alex here, creator of the MEGAfm, I would like to address the 2 digit issue mentioned in this nice review (thanks Lutz! ).

    In fact the 600 presets are split between 6 banks of 100 presets (displayed as 0-99). When changing presets you can select the bank using the 6 LFO waveform buttons. So the display never has hidden numbers. Thanks

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    Grooveboxer

    eine echte Alternative ist der Digitone von Elektron. Der ist super zu bedienen und hat ein besseres Display. Einer meiner Lieblinge im Setup.
    Viel Spaß beim testen

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      SynergyMan  

      So sind die Geschmäcker verschieden. Ich habe beide und der Digitone darf wegen des MEGAfm bald gehen. Zum einem gefällt mir beim MEGAfm die bessere Bedienung, das durchdachtere Design und die schnellen Anpassungen bei Fehlern oder neuen Features – Alex ist da echt fix. Ausserdem stört mich beim Digitone dieser Filter, sowas gehört in einen digitalen Synth einfach nicht rein, entweder arbeitet man subtraktiv (mit Filter) oder FM/Additiv (ohne Filter). Der Einsatz eines Filter erleichtert am Anfang den Erhalt von Ergebnissen, verhindert aber erfolgreich die Auseinandersetzung mit der verwendeten Klangsynthese.

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        Grooveboxer

        das stimmt, die Geschmäcker sind verschieden. Wer nicht das Geld hat, sich einen der beiden genannten zu kaufen, für den gibt es ja noch den KORG VOLCA fm. Der ist an dieser Stelle noch gar nicht genannt worden. Allerdings ist auch hier der Sound eine Frage des Geschmacks. Mir klingt der irgendwie zu dünn; kann man aber mit externen Effekten wieder verbessern. Ich bin glücklicher Besitzer eines YAMAHA AN200, eine Art Groovebox, geniales Teil. Dürfte auf dem Gebrauchtmark aber schwer zu kriegen sein.

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          SynergyMan  

          Meines Wissens handelt es sich hier um einen Testbericht des MEGAfm und keinen Vergleichstest verschiedener anderer FM Klangerzeuger. Daher wird auch weder der Volca noch ein anderes Produkt erwähnt. So ein Vergleichstest wäre aber eine gute Idee für einen separaten Artikel – ich gebe es weiter ;)

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