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Test: Two Notes Torpedo Captor 8 Ohm, Speakeremulator

Wall of Sound III Software

Ein weiteres wirkungsvolles Werkzeug ist gleichfalls inkludiert: das Software Plug-In Wall of Sound III. Um in dessen Genuss zu kommen, muss man sich nach Kauf des Captors zunächst registrieren. Ist diese erfolgt, kann man sich das entsprechende Paket (16 Boxensimulationen) herunterladen. Hierfür muss lediglich ein achtstelliger Code, der sich auf einem Aufkleber am Boden des Captors befindet, in eine Maske auf der Seite des Herstellers eingegeben werden. Das Wall of Sound III Software-Plug-in erhöht die Möglichkeiten der Klanggestaltung enorm!

— Die Wall of Sound III Software ermöglicht eine vielfältige Klanggestaltung —

Damit lassen sich neben der Wahl des Boxenmodells auch Einfluss auf viele weitere Parameter wie Endstufentyp, Mikro, Mikrofonposition, Hall und Kompressor, etc. nehmen.

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Sound des Two Notes Torpedo Captor

Die analoge Lautsprechersimulation, die am XLR-Ausgang ausgegeben wird, klingt bereits sehr glaubwürdig. Setzt man aber die Software ein, lässt sich noch deutlich filigraner in den Klang eingreifen. Dann ist der Sound guten Gewissens als realistisch zu bezeichnen.

Hören wir also zunächst einen klaren Sound des Peavey Classic Miniheads. Aus dem Lautsprecherausgang gehen wir in den Torpedo Captor. Hier kommt die interne Lautsprechersimulation des Two Notes Torpedo Captors zum Einsatz gemäß der folgenden Illustration.

Wir hören eine Stratocaster auf dem Hals-Pickup und benutzen den XRL-Out mit analoger Boxensimulation:

Klare Sounds sind natürlich nicht schwer in guter kratzfreier Übertragung in die DAW zu bekommen. Nun hören wir ein Riff (Gibson Les Paul Special, P100 Tonabnehmer, Steg-Pickup), das sich des verzerrten Kanals meines Peavey Classic MH bedient. Wir verwenden gleichfalls den XLR-Ausgang mit analoger Boxensimulation, die sich an der Abnahme einer 4 x 12″ Box mithilfe eines Shure SM 57 orientiert. Hören wir, ob der Sound dem Original nahekommt.

Das klingt doch bereits sehr ordentlich. Nun gehen wir aus dem LINE-OUT (Dry) in die Soundkarte und verwenden eine Impulsantwort einer 4 x 12″ Box, abgegriffen mit einem Shure SM57 Mikrofon.

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Nun hören wir die Simulation einer VOX 2×12″ Box:

Hier nun die Simulation einer 4 x 12″ Friedman Box:

Gefolgt von der Simulation einer weiteren 2 x 12″ Box aus dem Boxenpaket:

Schließlich hören wir eine Marshall 4 x 12″, 1935 Box:

Die Wall Of Sound Software bringt sicherlich bessere Ergebnisse als die Verwendung des XLR-Outs, obwohl diese bereits überzeugen kann. Der Klang kann mit den vielen Soundmöglichkeiten schnell und einfach den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Es ist wirklich schwierig festzustellen, ob mit einem Mikro oder mit einer Impulsantwort einer Box aufgenommen wurde, da der Klang der Boxen sehr realistisch ist. Die reichhaltigen Möglichkeiten der Software überzeugen auf ganzer Linie. Diese ist zudem absolut intuitiv zu bedienen.

Die Klangbeispiele wurden mit folgendem Equipment aufgenommen:

Stratocaster SSH / Gibson Les Paul Special  – Peavey Classic Minihead, klarer bzw. verzerrter Kanal –  Two Notes Torpedo Captor – Apogee Duett – Mac mit Logic (etwas Hall und Delay hinzugefügt).

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Fazit

Mit dem Torpedo Captor von Two Notes ist dem französischen Hersteller abermals ein großer Wurf gelungen, da eine gute Lautsprechersimulation in Kombination mit dem Lieblingsverstärker jetzt nochmals erschwinglicher wird. Gerade auch mit dem mitgelieferten Wall of Sound III Plug-In gelingt es mühelos, sehr hochwertige Gitarrensounds auf die DAW zu bekommen und das bei Bedarf völlig ohne Aufkommen von Lärm. Der als „Eier legende Wollmilchsau“ zu bezeichnende Two Notes Torpedo Captor hat zudem auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Plus

  • Sound
  • Verarbeitung
  • Qualität der analogen Lautsprechersimulation
  • Wall of Sound III Software
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis

  • Ladenpreis: 229,- Euro
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Klangbeispiele
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