Test: UDG DIGI Backpack vs. Magma Digi Backpack, DJ-Bags

Die Vielzahl der Fächer beim UDG-Rucksack hat den eindeutigen Vorteil, dass einzelne Teile darin fest und sicher verstaut sind, sobald sie einmal ihren perfekten Platz gefunden haben. Es macht das Ein- und Auspacken aber auch umständlicher und – gerade in den Morgenstunden im dunklen Club – zeitaufwändiger, wenn man wirklich jedes Netzteil und jedes USB-Kabel in der dafür freigehaltenen Tasche haben möchte.

UDG Digi Backpack im Detail – links an der Seite der Zugang zum Laptopfach

UDG DIGI Backpack im Überblick – links an der Seite der Zugang zum Laptopfach

Da die einzelnen Fächer entsprechend enger ausfallen als bei der Magma-Variante, gibt es auch Einschränkungen, was die Geräte angeht: UDG bietet im seitlich zugänglichen Laptop-Fach Platz für einen 15,4-Zoll-Rechner, Magma hingegen beherbergt 17 Zoll in einem Seitenteil des größten Faches. In beiden Fällen liegt der Laptop direkt am Rücken des Nutzers. Ins große Hauptfach passen bei UDG kleine Controller wie Vestax VCI-100, Akai APC 20 oder eine NI Maschine, während Magma Platz für VCI-300, APC 40 oder auch Battlemixer wie den Rane Sixty-Two oder Pioneer DJM-S9 hat. Wer mehr Vinyl als zwei, drei Paar Timecode-Scheiben mitnehmen möchte, ist mit dem Magma Digi Backpack besser beraten: Um die 30 Platten lassen sich darin sicher verstauen. (Wenn man es darauf anlegt, passt sogar ein Vierkanal-Mixer gerade so in das leere Fach, die Gewichtsbelastung ist dann allerdings sehr grenzwertig.)

Laptop und Plattenstapel: Platz bei Magma

Laptop und Plattenstapel: Platz bei Magma

Beim einfacher aufgebauten Magma-Backpack werden vor allem im großen Hauptfach in der Regel verschiedene Equipment-Stücke landen: Im Alltag reicht das für ein paar Timecode-Platten, einen Add-On-Controller (Pioneer DDJ-SP1) inklusive kleinem Stand, einen Kopfhörer und sogar Wechselklamotten und Waschzeug für eine Nacht im Hotel.

Gemischtwarenladen: das Hauptfach des Magma Digi Backpack

Gemischtwarenladen: das Hauptfach des Magma Digi Backpack

Im vorderen Teil finden z.B. ein DVS-Interface und ein Controller im Format des NI Kontrol X1 eine jeweils eigene Tasche. Der UDG-Rucksack mit dem verschachtelteren Innenleben wirkt dagegen fast beengt, aber das hat auch andere Gründe: Magma baut rund eine Handbreit weiter nach oben und 8 cm mehr in die Breite. Das macht sich natürlich bemerkbar. Zudem sind die Magma-Fächer großzügig aufklappbar und dadurch leichter zugänglich.

The big picture - links UDG, rechts zwei aufgeklappte Magma-Exemplare

The big picture – links UDG, rechts zwei aufgeklappte Magma-Exemplare

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