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Fazit

Überzeugende Bläsersätze aus dem Rechner – dies verspricht die Liquid Horn Section, und dieses Versprechen hält sie auch. Egal, welche Stilrichtung man bevorzugt – ob Jazz, Funk, Soul, Disco oder Pop – bei der Horn Section wird man fündig.

Es gibt durchaus einige kleinere Kritikpunkte: Da ist z. B. die mangelnde 64-Bit-Fähigkeit des Liquid Player Plug-ins, von der man nur hoffen kann, dass sie bald behoben wird. Ein größerer MIDI-Tastaturumfang zum Mappen der Samples wäre ebenfalls praktisch. Bei der Library selbst könnte es noch etwas mehr Auswahl an Basics in der „X-tra section“ geben, außerdem wäre es schön, wenn es etwas mehr Homogenität bei der Anzahl der Instrumente gäbe, die bei den einzelnen Samples zum Einsatz kamen, um sie so noch besser miteinander kombinieren zu können. Prinzipbedingt ist natürlich immer einige Arbeit – vor allem bei der Auswahl und evtl. der Editierung – erforderlich, wenn man recht genaue Vorstellungen davon hat, was die Bläser spielen sollen, und in der Flexibilität wird man nie zu 100% daran heranreichen, was möglich ist, wenn man Note für Note selbst programmiert.

Dafür hat man hier jedoch die Garantie, dass das Ergebnis auch tatsächlich authentisch klingt und eben nicht nach Bläsern aus der Konserve. Klanglich und musikalisch kann die Library absolut überzeugen. Es gibt nicht wirklich viele Konkurrenzprodukte, von denen man dies ebenfalls uneingeschränkt behaupten kann. Allein schon deswegen ist ein „Sehr gut“ für diese Library absolut gerechtfertigt. Dass sie darüber hinaus auch noch äußerst erschwinglich ist, dürfte viele Interessenten umso mehr freuen.

Plus

  • große Anzahl an hervorragend eingespielten Instrumenten-Loops
  • Klangqualität der Loops
  • universell einsetzbar in vielen Musikrichtungen
  • einzelne Instrumente liegen als einzelne Samples vor
  • Liquid Player ermöglicht automatische Tempo- und Skalenanpassung sowie Editierungen in Melodyne-Qualität

Minus

  • Liquid Player Plug-in läuft nicht stabil unter Windows 7 64 Bit
  • Anzahl und Auswahl der Instrumente variiert etwas von Loop zu Loop
  • Mapping-Bereich von 3 Oktaven zumindest für diese Library etwas klein geraten
  • relativ wenig Auswahl an Basics in der „X-tra Section“

Preis

  • UVP: 174,- Euro
  • Straßenpreis: 155,- Euro
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Klangbeispiele
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