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Test: Universal Audio LUNA 2.0 Pro, Digital Audio Workstation

LUNA 2.0 - lohnt sich das Update?

10. November 2025
universal audio luna 2.0 pro test daw

Universal Audio LUNA 2.0 Pro, Digital Audio Workstation

Universal Audio LUNA 2.0 ist die neueste Version der kostenlosen Digital Audio Workstation, die seit Ende Oktober zum Download bereitsteht. Parallel dazu gibt es die Version LUNA 2.0 Pro, die ebenfalls mit neuen Funktionen und einem erweiterten Portfolio an Plug-ins aufwartet. Mit diesen Feature-Set ist LUNA nun auf Augenhöhe mit den etablierten Anbietern und somit stellt sich die Frage: Ist Universal Audio LUNA 2.0 eine echte Alternative?

Kurz & knapp
Worum geht es? Universal Audio LUNA 2.0 ist die neue Version der kostenlosen Digital Audio Workstation, die mit ARA-Support, KI-Funktionen und einer Pro-Option auf Profi-Niveau aufschließt.
  • Neue Features: ARA-Unterstützung, KI-basierte Instrumentenerkennung und optimierte Benutzeroberfläche sorgen für schnellere Workflows.
  • Pro-Version: LUNA 2.0 PRO bietet 15 Plug-ins, virtuelle Instrumente und Hardware-Insert-Funktion für Studio-Profis.
  • Integration: Tief eingebundenes Zusammenspiel mit dem neuen UA Volt 876 Interface für direkte Steuerung der Hardware.
  • Praxis: Intuitive Bedienung, stabiler Betrieb und „No-Brainer“-Upgrade für bestehende LUNA-Nutzer.
  • Fazit: LUNA 2.0 ist nur noch einen Schritt von den Top-DAWs entfernt – sehr gute Empfehlung für Ein- und Umsteiger.

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Universal Audio LUNA – die Entwicklung zur „echten DAW“

Im April 2020 hat der US-amerikanische Hersteller Universal Audio, der bis dahin für legendäre Studio-Hardware und sehr hochwertige Plug-ins bekannt war, seine eigene DAW (Digital Audio Workstation) „LUNA“ präsentiert. Damals wurde die Software noch als „Recording System“ bezeichnet und war ausschließlich für Nutzer von UA Apollo Audiointerfaces mit integriertem DSP- und Thunderbolt-Schnittstelle nutzbar.

UAD LUNA 20_woman

Die Integration der Soft- und Hardware, wie man es u. a. aus der Apple-Welt kennt, wurde sehr gut umgesetzt und so konnte man nahezu latenzfrei aufnehmen, auch wenn man gleichzeitig eine ganze Reihe von CPU-belastenden Plug-ins nutzt.

Ich mochte das Konzept von Anfang an, denn es zeigt die Vorteile einer integrierten Lösung im Vergleich zu offenen Systemen, die immer wieder mit Kompatibilitätsproblemen und Upgrades in schneller Abfolge zu kämpfen haben. Wohl auch ein Grund, warum Apple bis heute keine Windows-Version von Logic Pro anbietet.

In verschiedenen Tests und Berichten haben wir die relevanten Fortschritte von LUNA dokumentiert: Projektversionen, Trackgroups, die Integration einer API Konsole in den Kanalzug, dann die nativen Plug-ins (Spark), die auch ohne DSP und später sogar auf Windows-basierenden DAWs laufen. 3rd Party Plug-ins konnten auch schon länger eingesetzt werden.

Mit Version 1.9 kam die Tempo- und die Sprachsteuerung hinzu, dazu wurde eine erste KI -Integration präsentiert. Und jetzt die neue Version Universal Audio LUNA 2.0 mit Funktionen, auf die viele schon lange gewartet haben!

UAD LUNA 20_studio

UAD LUNA 2.0 – was ist neu?

Die neueste Version 2.0 bietet neben kleinen Funktionsverbesserungen, einem grafischen Update und natürlich vielen Bugfixes auch diese fünf Neuheiten:

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  1. ARA Support

Als erstes unterstützt die DAW nun ARA. Audio Random Access (ARA) ist eine Technologie, die den Austausch zusätzlicher Informationen zwischen einer digitalen Audio Workstation (DAW) und Audio-Plug-ins wie Celemony Melodyne und Steinberg ermöglicht, was zu schnelleren und intuitiveren Workflows führt.

ARA-Plug-ins bieten erweiterte Funktionen, beispielsweise für die Vocal-Bearbeitung, und sind in vielen gängigen DAWs wie Cubase, Studio One, Logic Pro und Pro Tools verfügbar. Und jetzt auch in LUNA.

UAD LUNA 20_ARA

Nach dem Einfügen des passenden Plug-ins als Insert, öffnet sich das 3rd Party GUI mit den Funktionen der Software. In meinem Test hat dies stets problemlos funktioniert: iZotope RX für die Audiorestaurierung, Auto Tune Pro und Noiseworks DynAssist konnten schnell und unkompliziert in die Bearbeitung von Universal Audio LUNA 2.0 integriert werden. Dieses Features ist ein echtes Plus für einen „seamless Workflow“ ohne lästigen App-Wechsel.

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  1. KI-Integration

Für DAW Faulpelze, deren Spuren immer nur Audio 1, 2, 3 oder Instrument 1, 2 und 3 heißen, gibt es jetzt Abhilfe: Durch die automatisierte Instrumentenerkennung weist UAD LUNA 2.0 jedem Track das korrekte Instrument und, falls gewünscht, auch gleich eine passende Farbe zu.

UAD LUNA 20_KI

Das funktioniert sehr gut: Eine Aufnahme mit meiner Gibson Les Paul wird in Universal Audio LUNA 2.0 sofort als Electric Guitar erkannt und in einem Grünton eingefärbt, mein Rhodes Plug-in sofort als Electric Piano in Blau. Ich habe vielleicht nicht sehnsüchtig auf dieses Feature gewartet, aber ich empfinde es definitiv als Erleichterung – gerade, wenn es mal hektisch wird.

Neben der Erkennung wurde auch die Grafik optimiert, so dass alle relevanten Informationen, inklusive häufig genutzter Aktionen, wie Panning, nun direkt im Zugriff sind.

UAD LUNA 20_tempo

  1. Universal Audio VOLT 876 Integration

Das neue Universal Audio Volt 876 ist ein Audiointerface, dessen Funktionen tief in Universal Audio LUNA 2.0 integriert sind. Das Volt 876 bietet acht digital gesteuerte Mic-Preamps, Auto Gain und 1176-style Kompressoren, die nun direkt über LUNA 2.0 gesteuert werden können.

UAD LUNA 20_876

Bei angeschlossenem Interface hat man schon bei der Auswahl des Eingangskanals die erweiterten Funktionen des Audiointerfaces im Zugriff, wie beispielsweise die „Vintage“-Option oder den 76er Kompressor mit verschiedenen Charakteristiken. Ein Test des Volt 876 folgt in Kürze.

UAD LUNA 20_band

  1. Hardware-Inserts – PRO Feature

Eine der meistgewünschten Funktionen bei LUNA waren die Hardware-Inserts. Möchte man auf einen Kompressor, Equalizer oder Effekt in seinem Rack-Schrank zugreifen, so musste man bisher diese seriell am Ende des Channel Strips in den Ausgang schalten, was genau genommen kein echter Insert ist.

Nun bietet Universal Audio ein entsprechendes Plug-in dafür an – allerdings nur für das kostenpflichtige LUNA 2.0 PRO. Ähnlich wie beim I/O Plug-in in Apple Logic Pro gibt man den Ausgang und den Return-Pfad im Plug-in an und macht einen Latenztest, woraufhin LUNA seine Einstellungen entsprechend anpasst.

UAD LUNA 20_Logic_IO

Apple Logic Pro I/O Plugin

Das Signal wird nun durch die Hardware geleitet und in das Projekt eingebunden. Für Nutzer wie mich als Autor ein echter Mehrwert, um Test-Hardware bequem einzubinden.

UAD LUNA 20_HI

Bei meinen Test verhielt sich das Hardware-Insert-Plug-in in Universal Audio LUNA 2.0 zunächst etwas zickig, denn obwohl korrekt verbunden, wurden in meinem Setup die gewünschten Kanäle (z.B. ADAT 1&2 für den Kompressor) ausgegraut dargestellt und konnten nicht ausgewählt werden. Erst als ich sowohl in der UA Console ein neues Template angelegt und LUNA 2.0 im Anschluss komplett neu gestartet hatte, wurden mir alle Kanäle für einen Hardware-Insert freigegeben.

Meine Recherche ergab, dass hier wohl zum einen bereits reservierte Kanäle im System als „schon besetzt“ angezeigt wurden. In diversen Foren (Reddit, UAD Forum) empfiehlt man, die Kanäle in der I/O Matrix einfach ein zweites Mal anzulegen und so lief es dann auch.

UAD LUNA 20_HI_Input

Hier ist sicher noch etwas Feintuning seitens des Herstellers nötig. Wer auf Nummer-Sicher gehen möchte, der setzt seine Umgebung mit dem Major Upgrade Universal Audio LUNA 2.0 neu auf und hat so keine Probleme mit dem Zugriff.

  1. LUNA 2.0 Pro Plug-ins

In LUNA 2.0 PRO sind nun insgesamt 15 Plug-ins und virtuelle Instrumente enthalten:

  • Opal Morphing Synthesizer
  • Waterfall B3 Organ
  • Ravel Grand Piano
  • Verve Analog Machines
  • Teletronix LA-2A Tube Compressor
  • 1176 FET Compressor
  • Fairchild Limiter Collection
  • Brigade Chorus
  • Studio D Chorus
  • Waterfall Rotary Speaker
  • Showtime ’64 Amp
  • Ruby ’63 Top Boost Amp
  • Woodrow ‘55 Instrument Amp

Dazu erhält man mit LUNA 2.0 PRO auch Celemony Melodyne essential, Vocal Tuner, NoiseWorks DynAssist Lite und ChordAXE Lite MIDI Effekt dazu.

UAD LUNA 20_melodyne

Das Upgrade auf LUNA 2.0 PRO kostet 129,- Euro, was für den Funktionsumfang durchaus gerechtfertigt ist. Wer auf den Hardware-Insert verzichten kann und schon eine umfangreiche Plug-in-Library besitzt, kann dagegen auf das kostenfreie LUNA 2.0 (ohne PRO) zurückgreifen.

Die Arbeit mit Universal Audio LUNA 2.0

Ich gebe es gerne zu: LUNA ist für mich, neben Apple Logic Pro, DIE DAW in meinem System. Für eine schnelle Aufnahme, das Ausprobieren eines Plug-ins oder den Test eines Mikrofons klicke ich intuitiv auf LUNA von Universal Audio. Warum? Die DAW gibt keine Rätsel auf: kein überflüssiger Balast, eine übersichtliche Oberfläche und alle wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar und leicht verständlich.

Wo ich bei Logic immer wieder mal ein Video brauche oder bei Cubase sogar das Handbuch zücken muss, da habe ich bei LUNA schon ein erstes Ergebnis. Gain anpassen, Plug-in-Window öffnen, schneiden und kopieren. Das alles macht mir hier am meisten Spaß. Mit dem Hardware-Insert ist nun eine weitere Funktion hinzugekommen, die mein Leben vor und mit der DAW erleichtert.

UAD LUNA 20_studio

Allerdings löst Universal Audio LUNA 2.0 nicht alle Probleme: Wer eine komplexe MIDI-Steuerung sucht, wird hier nicht fündig und leider gibt es auch kaum MIDI-Controller mit einem Template für LUNA. Meine Arturia Analog Lab Suite mit dem KeyLab MIDI-Controller läuft immer noch mit Logic Pro am Besten.

Dafür ist die Nutzung der Sharc DSPs der Apollo Interfaces immer noch genial. Trotz meines Mac Mini M4 Pro habe ich bei sehr komplexen Projekten keine Latenz- oder Performance-Probleme, auch wenn die US-Amerikaner so ganz langsam mal eine schnellere Chip-Generation einsetzen könnten.

UAD Apollo x6 2Gen UADPack

UAD Apollo X6 Gen2

Genug gejammert: Universal Audio LUNA 2.0 ist in der Basisversion kostenlos und der Aufpreis von 129,- Euro zur PRO-Version mit 15 Plug-ins, drei ARA Lite-Versionen und dem Hardware-Insert ist definitiv ein guter Deal.

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Fazit

Das große Upgrade auf Universal Audio LUNA 2.0 ist wirklich gelungen. ARA-Support, Instrumentenerkennung, ein im Detail überarbeitetes GUI und viele Bugfixes sind ein „No-Brainer“ für LUNA-Nutzer. Käufer des neuen Volt 876 Interfaces sollten sich die DAW aufgrund der tiefen Integration ebenfalls ansehen.

Wer die PRO Funktionen, wie den Hardware-Insert, 15 Plug-ins und virtuelle Instrumente sowie drei ARA Lite Programme möchte, für den ist der moderate Upgrade Preis von 129,- Euro sicher empfehlenswert.

Universal Audio LUNA 2.0 ist nur noch einen Hauch davon entfernt, ganz oben bei den Profi-DAWs dabei zu sein und schon jetzt für Neueinsteiger und Umsteiger eine dicke Empfehlung: sehr gut!

Plus

  • kostenloses Upgrade
  • sehr intuitive Bedienung
  • sinnvolle neue Funktionen: ARA Support, KI, Hardware-Inserts
  • großes Plug-in-Paket für die PRO-Version
  • Upgrade auf PRO preisgünstig

Minus

  • Hardware-Insert nicht problemfrei

Preis

  • LUNA 2.0 Upgrade: kostenlos
  • LUNA PRO: 129,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    CDRowell AHU

    Der Mond ist aufgegangen…

    Würde mich schon interessieren, wenn kooperierende mit Gleichem ausgestattet wären.

    Bin mit Reaper, CB Pro, Ableton Live Suite, Reason und zwei DAW-Linux-Varianten ansonsten gut ausgestattet…

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @CDRowell Ich bin froh wenn ich mit einer klarkomme. 💪🙂 Aber die B3 Simulationen klingt bestimmt klasse!

  2. Profilbild
    defrigge AHU

    Als Cubase- und UAD-User habe ich Luna mal installiert, um es mir näher anzusehen. Obwohl ich verstehe, dass der einfache und übersichtliche Zugang mit System-Integration und etwas Studio-Konsolen-Feeling reizvoll sein kann, kann ich mit dieser DAW nicht viel anfangen. Cubase ist der Luna-DAW an Funktionalität so sehr weit voraus, dass meine Neugier sich innerhalb von Tagen komplett erledigt hatte und ich Luna wieder deinstalliert habe.

    Wie gesagt, ich verstehe, was andere daran mögen und nutze selbst intensiv UAD Hardware und Plugins. Aber ich würde nicht im Traum daran denken, Luna statt Cubase zu benutzen.

    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @defrigge Komisch, bei Studio One ging es mir ähnlich…

      Jetzt hat sich die Unruhe des Dauersuchens geglegt…

  3. Profilbild
    Markus Galla RED

    Klingt für mich immer noch irgendwie nach GarageBand. Ich finde, dass der Vergleich mit DAWs wie Logic Pro, Cubase, Studio One etc. hinkt. Ein Vergleich mit ProTools, das schon immer einen ähnlichen Ansatz als Bandmaschinen-Ersatz hatte, wäre deutlich angebrachter. Was zudem immer wieder vergessen wird, ist die freie Konfigurierungsmöglichkeit von Logic Pro. Wer die tiefgreifenden Funktionen nicht benötigt, blendet sie einfach aus. Man muss die tausenden Parameter nicht sehen. Logic Pro ist dann nicht komplexer zu bedienen als GarageBand. Viele Anwender schalten nur nach der Installation gleich alles ein und fühlen sich dann überfordert.

    Ich finde es gut, dass es eine so große Auswahl an DAWs gibt. So ist für jeden was dabei. Aber erwachsen ist LUNA noch lange nicht. Da ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben und der Preisunterschied zu Logic Pro ist zu gering, um hier bedenkenlos zuzugreifen. Von der benötigten UAD Hardware , möchte man die Vorteile überhaupt nutzen, mal ganz abgesehen. Ich bin aber gespannt, wie sich LUNA noch entwickelt. Das Tempo hängt vermutlich davon ab, wie viele Nutzer sich überzeugen lassen, die DAW zu nutzen. Bei Studio One ging es ähnlich los und hat geklappt. Allerdings stehen die Zeichen bei jüngeren Nutzern eher auf FL Studio…es bleibt spannend.

    • Profilbild
      janschneider AHU

      @Markus Galla Zumindest sieht es so aus, als wenn UA eine langen Atem hat und plant, Luna permanent weiter zu entwickeln. Natürlich bleiben andere DAWs derweil auch nicht stehen….
      Ich denke, das ist auch ein Grund, warum UA die Basisversion kostenlos anbietet, um mehr Verbreitung zu finden. Und tatsächlich ist diese ja auch recht wenig eingeschränkt, wenn man das mal mit den Gratisversionen (oder “Beileg”-Versionen, die beim Kauf eines Interfaces dabei sind) anderer Hersteller vergleicht.

  4. Profilbild
    baltimore

    Ich kann den Aussagen des Autors zu 100% zustimmen. 30 Jahre lang habe ich mit komplizierten DAW’s meine Zeit vertrödelt, das passiert mir jetzt mit LUNA zum Glück nicht mehr.

    • Profilbild
      defrigge AHU

      @baltimore Das zeigt ja, wie verschieden die Anforderungen an eine DAW sind und dass sich manche gerade mit einem einfachen und übersichtlichen Recordingtool wohlfühlen.

      Es gibt aber halt nach wie vor viele, die mit Luna bestimmt nicht auskommen würden.

  5. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    Ich weiß nicht was das soll, ein Versuch relevant zu bleiben? 🤷🏻‍♂️
    Nach den Hardware DSP-Karten kräht kein Hahn mehr seitdem die Macs so schnell sind …

    • Profilbild
      defrigge AHU

      @plumperquatsch Das ist eine dieser weit verbreiteten Halbwahrheiten.

      Obwohl die Hardware-DSP alt ist, erlaubt sie mit genügend Kernen das Benutzen vieler UAD DSP Plugins, ohne einen Rechner, auf dem viele andere Plugins im Einsatz sind, zu stressen. Und leider ist es so, dass es inzwischen ein paar neuere Plugins gibt, von denen auch auf neueren PCs und M-Macs wenige Instanzen den Rechner an seine Grenzen bringen (manche plugins von Acustica Audio, Ozone 12, manche UAD Native Plugins etc.).

      Deshalb ist der Einsatz von UAD DSP Effekten trotz des Alters der Hardware bis heute beliebter als du vielleicht denkst. Und für Leute wie ich, die die Hardware schon haben, ist es aus genannten Gründen sowieso ein voreteilhafter No-Brainer.

      Was die Relevanz von UAD betrifft: die sind auf vielen Ebenen fett im Geschäft und das absolute Gegenteil von irrelevant.

      • Profilbild
        plumperquatsch AHU

        @defrigge das niemand seine alten karten jetzt in den Müll wirft ist mir klar,
        aber wer kauft noch neue karten? ;)

        niemand, sonst könnte man sich die mühe sparen das alles in plugin code nochmal neu schreiben zu müssen um relevant zu bleiben. ;)

        • Profilbild
          defrigge AHU

          @plumperquatsch nee, das höre ich von Bekannten anders, die wie ich beides je nach Bedarf nutzen: DSP und Native-Versionen. Die Zukunft gehört natürlich nicht dem alten DSP-Format, sondern eher APU-Lösungen, da stimme ich Dir zu.
          Aber an Kyma-Hardware bin ich trotzdem bisher problemlos vorbeigekommen :-).
          Plugin-Alternativen gibt es nicht für alle UAD Plugins. Dream 65 z.B. ist die mit Abstand beste Emulation des klassischen Fender Clean Sounds – da kommen m.E. nicht mal Neural DSP oder IK Muldimedia mit. Es gibt noch mehr Beispiele.
          Und unter den Alternativ-Möglichkeiten ziehe ich ebenfalls öfters die UAD Version vor, außer wenn es dieselbe Version auf dem Markt gibt (Brainworx, Softube etc.) – wobei ich dann mit der DSP-Version immer noch den CPU-Schon-Vorteil habe.
          Ich weiß also ziemlich genau, was ich am UAD System bisher gehabt habe und noch habe und widerspreche ausdrücklich, dass das von gestern ist.

      • Profilbild
        plumperquatsch AHU

        @defrigge UAD ist nicht Kyma/symbolicsound.
        Für den UAD-stuff gibts Plugin Alternativen …,
        an der Kyma Hardware kommt man nach wie vor nicht vorbei.

        • Profilbild
          defrigge AHU

          @plumperquatsch Ist Kyma denn neuerdings in der Lage, VST-Berechnung für DAWs wie Cubase auf Windows 11 zu machen? Ist das nicht stattdessen eine sehr proprietäre Audio-Processing Lösung? Ich kenne fast niemanden, der das benutzt.

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @defrigge Kyma ist sowas wie Max, klingt aber unglaublich geil.

            the Hobbit went down the whole

            normal timestrech:

            tthhee hhoobbit wwenntt ddoowwnn tthhee wwhhoollee

            Kyma:

            theeee hoobiiit weeeent dooowwnnn theeee whoooole 😮

            • Profilbild
              defrigge AHU

              @plumperquatsch Also nach wie vor keine Hardware-Unterstützung für VST plugins? Hab jedenfalls nichts deartiges auf der Kyma-Homepage gefunden. Das wars dann wohl auch mit der vermeintlichen UAD Alternative, oder?

              Erstklassiges Timestretching geht übrigens ohne jede Hardwareunterstützung ziemlich gut mit PaulXStretch.

              • Profilbild
                plumperquatsch AHU

                @defrigge nö.
                das ding macht clevern scheiß
                lass p,t,b ect. in ruhe und mach mir stattdessen die aaas and ohhhs länger, so in der art …

                so ein timestreching hab ich vorher noch nicht gehört.
                WOW

  6. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ohne jetzt »LUNA« oder das Gebaren von Universal Audio zu kennen:

    Ich bin immer sehr vorsichtig, wenn ein Hersteller eine eigene Software anbietet; noch dazu mit »Integration von XYZ«. Die Gefahr ist doch durchaus groß, dass sich die geschäftliche Ausrichtung (zum Beispiel, Business-Bullshit-Bingo: »Konzentration auf’s Kerngeschäft«) ändert und die Software dann ganz schnell fallen gelassen wird. Oder Beispiel: »Integration Volt 876«. Ja, im Moment ist das alles gut und schön. Aber niemand gibt eine Garantie, dass das UA-Interface auch in Zukunft unterstützt wird, nur weil die DAW ebenfalls von UA stammt. Das habe ich bei anderen DAWs auch nicht … nur wird es da auch nicht angepriesen.

    Nee, ich bleibe bei DAWs, die von darauf spezialisierten Firmen entwickelt werden. »Reaper« wird noch eine ganze Weile meins sein. Danach irgendwann höchstwahrscheinlich »Bitwig Studio«.

    Aber davon abgesehen: Eigentlich ist es echt (‚tschuldigung) pupscheißegal, mit welcher DAW man Musik macht. Hauptsache man macht es auch.

  7. Profilbild
    bluebell AHU

    In meiner Lieblings-DAW Qtractor ist das Einbinden externer Soft- und Hardware das Normalste der Welt. Dieser Artikel und vor allem der Screenshot des Logic-Plugins haben mich aber inspiriert, Rui (Autor von Qtractor) zu bitten, eine Latency Compensation einzubauen. Die fehlt noch für die sog. Insert Send/Returns.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @bluebell Und er hat es in GitHub schon umgesetzt. Funktioniert prima. Wird wohl ins Release 1.5.10 kommen.

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