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Test: Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Der Universal Audio Amp in a box!

5. Juli 2022

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Die Faszination für Röhrenamps, deren Sound, die Art der Kompression von Röhren, die in die Sättigung gefahren werden, all das und noch vieles mehr teilen Gitarrist:innen seit Jahrzehnten. Eigentlich lieben wir ja alles an Amps, außer der Schlepperei und der nervigen Inkonsistenz des Sounds, wenn man mal wieder trotz Gaffa-Markierungen dieselbe Position wie am Vorabend verfehlt. Nun … Marktlücke erkannt, denken sich viele Effektdesigner und versuchen, den Sound von Vollröhrenverstärkern auf digitalem Wege nachzubauen. Die Auseinandersetzungen, wie sehr das gelingt, ziehen sich durch die Foren. Darum soll es nun aber nicht gehen. Die amerikanische Firma Universal Audio UAD hat sich seit Jahren auf die Fahne geschrieben, sehr hochwertige digitale Abbilder von analogem Gear zu kreieren. Meist sind es Studio-Preamps, legendäre EQs oder Kompressoren. Seit einiger Zeit gibt es aber auch Amp-Modelle als Plug-ins für die Apollo Interfaces und die Cab-Simulations- und Powersoak-Box „OX“. Nun erschienen die ersten Pedale des Effektherstellers. Alles in gewohnt großartiger Qualität mit viel Liebe zum Detail. Hier nun in der neuen Serie die drei Pedale UAFX Dream, Ruby und Woodrow. Let’s check out the Universal Audio UAFX Dream ’65.

UNBOXING – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Das Pedal kommt im modern designten, aber dennoch recht schlichten, professionellen Karton daher. Beigelegt ist der Verpackung neben dem Pedal  eine Kurzanleitung, Endnutzer-Hinweise sowie eine Hinweiskarte mit QR-Code und Link zum Registrieren des Gerätes und anschließendem Download der Bonus-Speaker-Cabinets.

„Dream ’65“ basiert auf dem klassischen amerikanischen Röhrenverstärkersound, der seit über 60 Jahren die Musikgeschichte mit geprägt hat. Durch die Blume ist hier natürlich die Rede vom 65er Fender Twin Reverb. Dieser Sound wurde eingefangen und in eine Stompbox gepackt, zusammen mit drei renommierten Modifikationen am Amp.

 

SPECS & FACTS – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Auf der Benutzeroberfläche des „Dream ’65“ wurden Potis und Schalter in vier Reihen installiert. Die drei Pedale „Dream ’65“, „Ruby ’63“ und „Woodrow ’55“ der aktuellen UAFX Serie sind in ihrem Grundaufbau sehr ähnlich.

Die unterste Reihe besteht aus zwei Fußschaltern. Diese schalten die Funktionen: Bypass-on/off (linker Fußschalter) und Preset-on/off (rechter Fußschalter). Während On/Off wie gewohnt einfach das Pedal aktiviert bzw. deaktiviert, ruft der Preset-Schalter ein speicherbares Preset auf oder schaltet zurück in den direkten Modus.

Darüber findet man drei Potis in einer Reihe:

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  • Bass
  • Treble (Intensity) und
  • Boost (Speed).

Die alternativen Funktionen lassen sich über den mit „Alt“ markierten, später erwähnten Schalter abrufen. Boost und Vibrato lassen sich in der „OFF“-Position vollständig ausschalten. Alle fünf hier hinterlegten Funktionen sind selbsterklärend (Intensity und Speed gehören natürlich zum Vibrato), während Bass, Treble und Boost dem Preamp zuzuordnen sind.

Über diesen findet man drei 3-Wege-DIP-Schalter. Diese schalten die Funktionen:

  • Speaker (GB 25, OXFORD und EV 12),
  • Alt – Amp – Store und
  • MOD (Lead, Stock, D-Tex).

Die oberste Reihe an Potis schließt schließlich mit den noch fehlenden Funktionen

  • Volume,
  • Reverb und
  • Output

die Benutzeroberfläche ab.

Die Modi der Mods umfassen die Einstellungen

  • Lead (80s OD Spezial Modifikation),
  • Stock (Clean Preamp Boost) und
  • D-Tex (SRV Modifikation mit deaktiviertem Vibrato).

Die wählbaren Speakertypen ab Werk sind folgende 12 Zoll Combo-Speaker:

  • GB25 (Vintage Celestion Greenback),
  • Oxford (Original Oxford 12K5-6),
  • EV12 (Electro-Voice EVM12L).

Darüber hinaus können kostenlose zusätzliche Boxenmodelle via UAFX Control App geladen werden wie beispielsweise

  • Two-Rock 2×12 Extension Cab mit Celestion G12-65s,
  • Vintage 1966 4×10 Fender Super Reverb Cab mit original CTS Speakern oder
  • Vintage 1968 2×12 Fender Twin Reverb Cab mit original JBL D-120F Speakern.

Alles natürlich in gewohnter Universal Audio Qualität mit sehr viel Liebe zum Detail. 

Die verbauten Mikrofon- und Lautsprecherkombinationen wurden aus der OX Amp Top Box „geklaut“ bzw. übernommen.

An der Stirnseite des Gerätws findet man die Anschlüsse zur „outside world“:

Neben in Mono/Stereo ausgeführten Inputs und Outputs (für links = mono und rechts = stereo steht je eine Standard-Mono 6,3 mm Klinkenbuchse zur Verfügung), gibt es einen 9 V Eingang (mit mindestens 400 mA, Mitte negativ) für die Stromversorgung sowie einen USB-C-Anschluss für Software-Connection und Updates. Auch findet man an der Rückseite den kleinen Knopf „Pair“ zur Bluetooth-Connection mit dem Smartphone und der bereits erwähnten UAFX Control App.

Das Stereoverstärker- und Boxenemulations-Pedal besitzt einen detailgetreu nachgebauten Federhall und Vibrato, mehrere Lautsprecher, Boxen und Boosts, Live- und Preset-Modi sowie Anpassungsmöglichkeiten mit der UAFX Mobile App über das Smartphone. 

Das Effektgerät misst 9,2 x 6,5 x 14,1 cm und weist ein Gewicht von 567 g auf.

Auf der Website des Herstellers findet man folgende Aussage zum Dream ’65 Pedal:

„Das UAFX Dream ’65 Reverb Amp Pedal liefert Dir den unverkennbaren amerikanischen Röhrenverstärker, der seit 60 Jahren von Künstlern und Produzenten verwendet wird, von Muddy Waters über die Beatles bis hin zu Mac Demarco. Aufbauend auf leistungsstarker Dual-Engine-Verarbeitung und erstklassigem UAD-Modeling liefert Dream ’65 fette Cleans, sanften Breakup und traumhaften Federhall und Vibrato.“

Das klingt schon sehr vielversprechend und absolut spannend. Let’s check it out …

PRAXISTEST 1: HANDLING – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Im Handling ist das Pedal (wie gewohnt von UAD) sehr intuitiv. Die Benutzeroberfläche ist trotz der elf Schalter bzw. Potis sehr übersichtlich und man begreift direkt, wofür jede Einstellungsinstanz gedacht ist und welche Funktion man damit steuern kann. Auch die Anschlüsse an der Stirnseite sind so aufgebaut, dass man ohne nachlesen zu müssen begreift, um was es sich handelt. Für detaillierte Infos zum Gerät gibt es online ein ausführliches Benutzerhandbuch und einen Quick Start Guide zum online Lesen und/oder Heunterladen. Weswegen es sich aber dennoch lohnt, einen Blick ins Handbuch zu werfen, sind extra Funktionen, die nicht direkt sichtbar sind:

Sehr spannend ist beispielsweise die von Universal Audio eingebaute und beschriebene Four Cable Method. Hierbei wird der Preamp und Poweramp eines „echten“ Röhrenverstärkers via Input und FX-Loop so mit dem UAD Pedal verkabelt, dass das Pedal (und der nachgebaute Preamp) alternativ zum „echten“ Preamp des verwendeten Verstärkers genutzt werden kann. Hierbei können alle drei Pedale der Serie kaskadiert werden, was einem dann quasi vier Preamps und eben auch vier unterschiedliche Grundsounds zur Auswahl stellt.

Spezifikationen – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Noch ein bisschen Details für die technisch Versierten unter uns:

Power requirements

(power supply sold separately)

Isolated 9VDC, center-negative, 400mA minimum
Inputs 2 x ¼” unbalanced TS (input 2 for stereo connections and 4-cable mode)
Outputs 2 x ¼” unbalanced TS (output 2 for stereo connections and 4-cable mode)
Input impedance 500 Kilohms (Mono In)

1 Megohms (Stereo In)

Output impedance 500 Ohms
Maximum input level 12.2 dBu
Maximum output level 12.1 dBu
Frequency response 20 Hz to 20 kHz, ±3 dB
USB Type-C For registration and firmware updates via computer
Wireless technology

Transmitted Frequency Range

Maximum Output Power

Bluetooth v5

2.400 GHz – 2.4835 GHz

+4.35 dBm

Dimensions

(with knobs and protrusions)

Height: 2.56 inches, 6.5 cm

Width: 3.62 inches, 9.2 cm

Depth: 5.55 inches, 14.1 cm

Weight (unboxed) 1.24 lbs

0.567 kg

 

Jetzt aber genug des Fachsimpelns, verkabelt und losgeht’s…

 

PRAXISTEST 2: SOUNDS – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Angeschlossen hört man direkt, was die Ankündigung des Herstellers verlauten lässt: fette Cleans, sanfter Breakup mit traumhaftem Federhall und Vibrato. Der Boost gibt dem Amp noch, wenn gewünscht, den nötigen Dirt und kitzelt die Vorstufe.

Alle Lautsprecher mit allen drei Mods – Klangbeispiele:

Man „spürt“ beim Spiel das Gefühl des ’65er Amps, hört die gewohnte Ansprache mit all den Details, die das Original so berühmt gemacht haben. Auch der emulierte Federhall sowie das On-Board-Vibrato tuen ihren Dienst vorbildlich gut. Man höre und staune.

 

Mehr Klangbeispiele:

Alle Klangbeispiele wurden mit folgender Signalkette angefertigt:

Fender Perf Strat -> Universal Audio UAFX Dream ’65 -> UAD Apollo Interface -> Cubase 12 PRO

Es gab keine weitere nachträgliche Bearbeitung durch Plug-ins!

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Fazit

Mit dem „Dream“ bekommt man tatsächlich den „Amp in the box“ . Viele Details, viel Sound und das für einen fairen Preis. Die Möglichkeiten sind vielfältig und alles Verbaute ist von sehr hoher Qualität. Die Steuerung per App schließt an gewohnte Features des 21. Jahrhunderts an und schafft weitere Möglichkeiten. Sahnehäubchen wäre noch eine MIDI-Steuerung gewesen mit mehr Presets. Wenn man aber ehrlich ist: Die hätte das analoge Vorbild auch nicht. CHECK IT OUT!

Plus

  • verschiedene Speaker-Modelle
  • verschiedene Amp-Mods
  • viele Details im Sound
  • hervorragende Klangqualität
  • Steuerung per App möglich

Minus

  • -

Preis

  • 395,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Sven Blau

    Für mich auf jeden Fall ein „Dream“.

    Unheimlich toller Klang und wie gemacht für meinen Fender-Gitarrenfimmel!

  2. Profilbild
    tsurom

    Super Test, mich hätte aber interessiert, wie das Dream im 4-cable mode mit einem normalen kleinen Röhrenamp klingt. Kriegt man da dann wirklich einen Fender Twin Reverb Sound raus?

    • Profilbild
      Simon Schneid RED

      Ich sag mal so… selbst jeder individuelle Amp klingt in den Nuancen anders als ein anderes Gerät der selben Serie. Aber man bekommt aus dem „Dream ’65“ tatsächlich sehr sehr tolle ampige Sounds. Teste das Pedal auf jeden Fall, wenn Du die Art Sound-Ästhetik magst.

  3. Profilbild
    defrigge AHU

    Für mich ist mit diesem Pedal wirklich ein Traum wahr geworden. Wie schon im Nachbar-Thread beschrieben, ist das die erste und bisher einzige Emulation eines Fender Deluxe Reverb oder Twin, die mit meinem Rhodes nicht nur wie die Originale klingt, sondern sich beim Spielen auch genau so anfühlt. Und dann lässt sich das Ganze noch wegen der Stero Ins und Outs mühelos mit klassischen Rhodes Stereo-Effekten nutzen – mein Boss CE1 (Mono-In direkt vom Rhodes und Stereo out) klingt endlich wie es soll, oder ein MXR Stereo Tremolo (entsprechend dem berühmten Herbie Hancock Suitcase Stereo Panning Sound) oder Stero-Delays. Traumhaft!

    Vorher habe ich jahrelang vergeblich nach einer einer gut funktionierenden Emulation gesucht und war selbst mit den (für Gitarre schon sehr guten) Fender Clean-Varianten von Scuffham und Neural DSP für meine Zwecke nie so richtig zufrieden (Übergang von normalem Tastaturanschlag zu harter Velocity beim Dynamikumfang des Rhodes immer mit zu starkem Breakup bei Chords). Auch ein Hardware-Versuch mit einem neueren Fender Röhren Amp (Blues Deluxe) hat mir nicht den gewünschten Twin-Sound gebracht – mal abgesehen davon, dass es total unpraktisch wäre, neben der vorhandenen Anlage einen schweren Röhrenamp anzuschleppen und zu mikrofonieren – oder für Rhodes-Stereo-Effekte sogar gleich zwei.

    Jetzt ist alles in Butter – beim Spielen wie beim Aufnehmen. Wow!

    • Profilbild
      Unimoog

      Danke für den Erfahrungsbericht. Das klingt sehr vielversprechend!
      Welche Lautsprecher verwendest du in der Kette für das Rhodes?

      PS Diese Suche habe ich übrigens auch hinter mir.
      Hatte zuletzt über den Twin Reverb Tonemaster nachgedacht…

    • Profilbild
      Organist007 AHU

      Danke , dass sich hier jemand der Rhodes Fraktion annimmt !!!!
      Werde das pedal bestellen, die Beispiele klingen sehr verlockend.
      Meinen MXR Phaser (Mono in/stereo out) werde ich davorschalten.
      Oder/und das alter EGO von TC electronics mit dem Binson echorec preset.

  4. Profilbild
    pacopaco

    Danke für den Test und auch für den vom Woodrow.

    Hast du die UAFX Pedale zufällig mit anderen ähnlichen Pedalen vergleichen können (Iridium, ACS 1, oder auch Kemper, QuadCortex, etc.)? Falls ja, fandest du das Spielgefühl deutlich besser (für best buy muss es die ja zumindest etwas hinter sich lassen?)?

    • Profilbild
      Simon Schneid RED

      Grüß Dich :) Konnte sie leider nicht zeitgleich mit anderen vergleichen. Gerade bei Kemper / Quad Cortex hängt die Qualität und der Detailreichtum der Sounds auch immer sehr vom Profile / Capture ab. Mein Bauchgefühl war folgendes: In Sachen Details und Amp-Feel-Like-Spielgefühl haben die UAD Sachen für meine subjektiven Präferenzen die Nase vorne im Vergleich zu Iridium und Kemper. ACS 1 und Quad Cortext habe ich bisher zu wenig in den Fingern gehabt um genauere Aussagen machen zu können.
      Wobei man auch sagen muss, dass der Kemper (und das Quad Cortex) einen etwas anderen Ansatz verfolgen als die UAD Serie. Die drei Pedale „Dream“, „Woodrow“ und „Ruby“ sind ja im Endeffekt „nur“ sehr sehr gut abgebildetet Amps in einer Box, aber mit den Funktionen, wie man die analogen Vorbilder kennt (mit der Option unterschiedliche Speaker zu montieren). Nicht mehr und nicht weniger.
      Dahingehend zielen Kemper und Quad Cortex mehr auf größere und flexiblere Setups ab, da auch eine Menge Effekte, verschiedene Amps und diverse Routings etc mit implementiert sind. Auch wenn die Grundfunktion (das digitale Abbilden eines analogen Verstärkers) natürlich auch dort programmiert ist und ein wesentliches Zentrum darstellt.
      Vieles ist und bleibt dabei subjektiver Geschmack. Meine klare Empfehlung: Testen, testen, testen :)

      • Profilbild
        pacopaco

        Danke für die schnelle Antwort :)!

        Der Test hat auf jeden Fall nochmal mehr Lust gemacht sie anzutesten. Mehr als einen Amp brauche ich für das was ich spiele sowieso nicht.

        Eigentlich bin ich mit dem ACS1 sehr zufrieden. Ich befürchte, dass sich das danach ändern könnte 😅.

  5. Profilbild
    Paradiddle

    Etwas hab‘ ich zu meckern. Nicht am Test, sondern am Produkt. Bekanntlich hatte der Twin und auch spätere Modele Jensen Speaker eingebaut, der 65er Twin den C12K.
    In den 70er und 80er Jahren hatten die meisten Twin Reverb Player Jensen drin.
    Keiner, den ich kannte, hatte Celestion, die hier reichlich zur Auswahl stehen. JBL
    wurden von ein paar Wenigen benutzt, die einen lauteren bzw. auch härteren Ton
    haben wollten. Aber die waren selten. Der Authentizität ist das Fehlen der Jensens
    etwas abträglich. Der Twin war u.a. der Cleanamp. Vor allem Funk- und Soulgitarristen
    haben ihn für ihre Rhythmusarbeit geliebt.
    Der Woodrow, auch eine Fender Simulation, hat eine Jensen Simulation drin.

    • Profilbild
      Simon Schneid RED

      Hi Kurt, da hast Du absolut recht. Ich würde mal checken, ob man den Jensen evtl. über die App laden kann :) Aber der wäre On-Board natürlich auch sehr schön gewesen… :)

    • Profilbild
      defrigge AHU

      Ich habe das mit den Jensens (deren straffen Charakter ich auch für Rhodes gut verwenden kann) schon in englischschsprachigen Foren angemahnt. Ein UAD Miutarbeiter wollte sich erst rausreden, die Entwickler hätten sich mit ihrer Wahl bestimmt an das historische Original gehalten. Aber damit lag er falsch: die Jensens waren zwar seinerzeit nicht die einzigen verbauten Lautsprecher, spielten aber eine entscheidende – und weit verbreitete – Rolle für den Clean-Sound.
      Ich hoffe, dass sie das eines Tages per Firmare updaten: möglich wäre das ja.

      Für den Augenblick bin ich mit den ebenfalls straffen JBLs aus der Twin-Variante aber gut klar gekommen. Weich aufgehängte Celestion-Lautsprecher und ihr Modelling waren und sind ein absulutes No Go für einen guten Rhodes Sound und erzeugen mit Rhodes unerträgliche Matsch-Mitten.

  6. Profilbild
    Pmoki

    Tja , was soll ich sagen. Leider kenne ich das Original nicht habe daher keinen Vergleich.
    aber:
    Ich habe das Gerät „quasi blind“ gekauft.
    Direkt in den Computer ein Träumchen! Mit dieser Qualität hatte ich nicht gerechnet.
    Und die letzten Tage habe ich es dann mit der 4 Kabel Met. auf einem kleinen Röhrenverstärker zu Hause getestet und ich kann soviel dazu sagen. Wenn es geling!!! das Ding über die Software anzuschließen wirklich eine unglaubliche Bereicherung. (Mein RöhrenAmp zu Hause ist ein kleiner Ibanez TSAI5H).
    Soundmäßig gibt es darüber für mich überhaupt keinen Punkt zu klagen. Das Pedal klingt wirklich fantastisch und ich würde mir sofort die beiden anderen Pedale kaufen.

    Aber jetzt das große aber!!!
    Die Software und die USB Verbindung ist … und ich schreibe das bewusst so derb … der letzte Dreck. Ich dachte schon ich habe ein Montagsprodukt. Aber ein Freund hat sich ebenfalls ein Teil besorgt und hat genau die selben Probleme.
    Entweder wird das Gerät nicht gefunden. Oder es wird gefunden aber die Software funktioniert erst nach mehrmaligem starten. Wenn es gefunden wird kann es sein, dass es plötzlich knarzt und ein Pfeifton loslegt das einem die Ohren schlackern.
    Für mich ist es eine reine Glückssache wenn das Gerät gefunden wird und ich dann noch auf die Parameter der Software zugreifen kann. Aber anscheinend hatte der Tester damit kein Problem.

    .

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