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Test: UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Layern ohne Ende

21. Dezember 2022
UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Lohnt es, sich mit dieser tiefgründigen Plattform zu beschäftigen? Es wird ja nicht nur eine größere Geldsumme investiert, sondern auch freie Zeit, Interesse und Kreativität, die dann hoffentlich belohnt wird. Kurze Aussage vorab: Ja, es lohnt sich, wenn man sich auf gewisse Klangerlebnisse einlassen möchte.

Auf AMAZONA.de wurde schon einige Male über Falcon berichtet, mit Übersichten und Beschreibungen von Updates, die man sich auch noch mal zu Gemüte führen kann. Die Links dazu sind unten aufgeführt. Im Folgenden werde ich daher aus dem Riesenpaket auch nur diese Bereiche vertiefen, die ich persönlich am interessantesten finde.

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Installation von UVI Falcon 2.8

Die Software-Schmiede UVI hat bereits jahrelange Erfahrung im Audiobereich, sie ist u. a. auch Lieferant von Software-Technologie an Drittfirmen. Auffällig oft wird bei der Firmeninfo das berühmte Forschungsinstitut IRCAM erwähnt: UVI als auch das IRCAM sind in Paris ansässig. Einige Audioexperten und Entwickler von UVI arbeiteten früher hier, weshalb es öfter zu engen Kooperationen und Austausch zu Patenten bei der Produktentwicklung kommt.

Hat man das Paket gekauft, muss zunächst die Hürde der Installation überwunden werden. Das geht folgendermaßen:

  • Step 1 – Install and Connect to UVI Portal
    Also zunächst eine 128 MB Installations-Software vom UVI-Portal laden und installieren.
  • Step 2 – Register Your UVI Product
    Dann den iLoK License-Manger installieren. Der war schon durch die AKAI MPC-Software auf meinem PC. iLoK wollte ein Update und ließ sich danach nicht mehr starten, „Background Component“ war nicht verfügbar. iLoK lässt sich aber nicht so einfach manuell deinstallieren, weil es unter einem anderen Namen registriert ist; also „PACE License Support“ deinstallieren, weitere 146 MB runtergeladen und neu installiert. Ich hatte doch nicht meinen iLoK Username vergessen?
  • Step 3 – Download and Install Your UVI Product
    Step 4 – Activate Your UVI License

Bevor sich aber Falcon starten lässt, muss vorher immer iLoK manuell aufgerufen werden. Geht’s noch?

Sind diese Hürden aber erstmal gestemmt, kommt eine komplexe Oberfläche zum Vorschein, die aber sehr logisch aufgebaut ist und schnell zu Ergebnissen führt. Es ist im Prinzip ein großer Lego-Baukasten, die Steuerung in den Hauptfenstern erfolgt dabei immer von oben nach unten. Links im Tree-Fenster ist die Übersicht eines Sounds, rechts der Browser.

Hier ein Ein Beispiel der Struktur: Rechts im Browser wird das Preset ausgewählt. Links wird der Aufbau des Instruments als Baum dargestellt. Man sieht, dass zwei Scripte aktiv sind und neun Effekte, die zwei Sound-Layer verwenden, die auch noch eigene Scripte haben. In der Mitte findet der Zugriff auf die Instrumente, Effekte und Modulationen statt:

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Klangschichtungen im UVI Falcon 2.8

Die eigentliche Philosophie von Falcon sind die massiv möglichen Klangschichtungen, bis die CPU aufgibt. Die exzellenten Factory-Presets bestehen fast immer aus mehreren Layern, sie klingen meist atemberaubend oder phänomenal bombastisch und entfalten sich über eine längere Zeit. Nicht selten enthalten einzelne Layer 10 eigene Filter und Effekte. Drückt man auf eine Taste, boah, kommen da orchestrale Klangkaskaden heraus, z. B. Aerith2.0 oder Black Fields. Oder Split Chorus Me: Es groovt das Bass vor sich hin und man kann mit der rechten Hand hinzuorgeln.

Jetzt bin ich selber eher der Typ, der sparsam mit Klangschichtungen arbeitet. Mehr als zwei Layers oder Parts verwende ich selten auf anderen Synthesizern. Und wenn dann noch exzessiver Hall und weitere Effekte hinzukommen, entsteht sehr schnell ein Klangbrei. Die Factory-Presets andererseits klingen schon sehr beeindruckend und zeigen, dass mit dieser Technik einiges geht, aber auch Können erfordert. Wenn man die Presets etwas studiert, kann man hier einiges lernen, wie sich z. B. klangliche Ereignisse und Räume entwickeln.

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Nach einer Stunde sind die Beispiele im Handbuch ausprobiert und man hat die Grundstruktur im Prinzip verstanden. Dann kann man vertieft die Oszillatoren ausprobieren. Von den vorhandenen zehn Synthese-Oszillatoren haben mir besonders gefallen:

Additiver Oscillator des Software-Synthesizer

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer
Das ist eine parametrierte additive Synthese mit bis zu 256 Partials. Das Spektrum lässt in verschiedenen Bereichen dehnen, was entweder „etwas strange“ bis komplett dissonant klingen kann. Sehr schön sind auch der Harmonic-Shift und Comb-Parameter, die das Spektrum extrem verbiegen. Man kann und braucht nicht einzelne Obertöne zu verändern. Bis zu drei Stimmen sind mit einer Instanz unisono und gegenseitig verstimmbar möglich. Ein Spektralfilter ist auch vorhanden, das leider bei Extremeinstellungen Falcon zum Absturz bringt.

Pluck Oscillator

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Dabei werden zwei Saiten modelliert, die sich gegenseitig verstimmen und verschränken lassen und  mit Rauschen oder einem Sample angeregt werden (erinnert sich noch jemand an den Technics WSA1?). Als Sample stehen Dutzende sehr gute Factory-Samples zur Verfügun oder man holt sich ein eigenes Sample von der Platte. Mit drei Parametern lassen sich die harmonischen Verhältnisse dramatisch verstellen. Ich finde, das ist ein gelungenes Modell, es ist sehr benutzerfreundlich und kennt kaum Dead-Spots.

Texture Oscillator

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Im Prinzip ist das ein doppelter Sample-Player für Geräusche mit 4 Filtern. Das Besondere ist auch hier wieder die Sample-Library mit jeden erdenklichen Arten von Rauschen, Knacken, Schlürfen etc. Ideal zum Layern mit anderen Sounds.

Wavetable Oscillator

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Natürlich darf in in einem solch umfangreichen Programm ein moderner Wavetable-Synthwsizer nicht fehlen. Die Wavetable lässt sich mit Phase-Distortion verformen und das mit zehn verschiedenen Algorithmen, was den Klang völlig verändert. Zudem lässt sich alles mit einem integrierten Sinusoszillator FM-modulieren, der auch noch eine große Palette von Tuning-Modi mitbringt (Subharmonische, free, chromatic etc.).

Dazu kommen sieben weitere Sample-basierte Oszillatoren, die jeweils einen eigenen einfachen Sample-Editor eingebaut haben. Besonders aufgefallen sind mir:

Multi Granular Oscillator

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Hier werden bis zu 8 Voices in einem festen Abstand (Spread) gleichzeitig abgespielt, was  von Echoeffekten bis zu extremen Filtereffekten führen kann. Zusammen mit den sonst üblichen Granular-Parametern ergeben sich sehr ungewöhnliche Klänge.

Ircam Scrub Oscillator

UVI Falcon 2.8, Software-Synthesizer

Hier wird das Grain mit einer Fouriertransformation analysiert und resynthetisiert, wobei man das getrennt nach Sinusoiden, Rauschen und Transienten einregeln kann. Dieser Algorithmus ist sehr CPU-hungrig, bei ungünstigen Einstellungen kann schon nach 2 Stimmen die CPU aussetzen.

Auch sonst, bei einem Multi mit 5 Oszillatoren und Faltungshall kann bei einem modernen System (AMD Ryzen 9) bei 100 Stimmen Schluss sein. Laut UVI wurden zwar Optimierungen mit den CPU-eigenen Vector Extensions wie SSE, AVX and Neon durchgeführt. Die Implementierung von Multithreading, also Nutzung von mehreren Kernen des Prozessors, ist im Falcon Player jedoch nicht geplant. Es wird davon ausgegangen, dass man dies besser seiner DAW überlässt.  Diese verteilt dann einzelne VST3-Instanzen von Falcon auf mehrere CPUs, was auch recht gut funktioniert.

Generell sind alle Oszillatoren solide Hausmannskost und nicht mit Features überfrachtet, da haben andere spezialisierte Plug-ins Feature-mäßig die Nase vorn. Das ist aber bei der vertikalen Struktur von Falcon auch ein Vorteil, da man sich schnell an das additive Arbeiten mit Klangschichtungen konzentrieren kann.

Falcon besticht immer wieder durch die gelungene Auswahl von Schwingungsformen, z. B. für die Wavetables und Texture und Pluck. Die Werks-Library enthält zudem außergewöhnlich gute Samples. Wer jetzt glaubt, man könne diese Samples nehmen und in seinen Lieblings-Sampler oder Wavetable-Synthesizer laden, wird enttäuscht. Diese liegen mit einem geschützten Format gepackt  in der Factory.uvi-Datei.  Größere Samples sind sogar so gut geschützt, dass man sie selbst innerhalb Falcon nicht frei auswählen, sondern nur über die Presets laden kann.

Die Effekte des UVI Falcon 2.8

Es gibt in Falcon 2.8 über 100 Effekte. Neben den üblichen Brot-und-Butter-Effekten ein paar hervorstechende Beispiele:

Ein gut klingender Bode-ähnlicher Frequency-Shifter mit eigenen Filtern. Damit lassen sich gut Stimmen verzerren und Klänge disharmonisieren.

Eine Leslie-Simulation darf natürlich auch nicht fehlen und diese klingt sogar ausgesprochen gut.

Und auch beim Hall hat Falcon einiges zu bieten. Sehr beeindruckend finde ich Ireverb, ein Faltungshall mit einer großer Auswahl an mitgelieferten Impulsantworten. Oder auch SparkVerb mit über den gesamten Frequenzbereich unterschiedlich regelbaren Hallfahnen.

Die Script-Sprache

Eine weitere Besonderheit von Falcon ist die eingebaute Script-Sprache. Sie basiert auf der etwas exotischen Lua 5.1 Programmiersprache (für Experten: Sie ähnelt vom Syntax der Sprache Modula, ist prozedural, ein Bytecode-VM Interpreter und on-the-fly programmierbar). Sie kann alle MIDI-Nachrichten manipulieren und hat vollen Zugriff auf die Syntheseparameter von Falcon. Die Scripte lassen sich per Password schützen, womit aber die Scripte der Werks-Library leider nicht einsehbar sind. Darunter befinden sich z. B. ein Bassline-Sequencer, Euklidische Sequencer,  Shepard-Effekte etc.

Die Dokumentation findet sich auf https://www.uvi.net/uviscript/ . Hier ein kurzes Beispiel daraus: Das Script vibrato.lua hängt sich in jede MIDI-Note mit onNote() ein und erzeugt ein individuelles Vibrato mit einem programmierten Modulator-LFO mittels ChangeTune().

Es werden auch zwei Knöpfe definiert, die den neuen LFO steuern. Das Script wird im Editor parallel zum laufenden Sound geschrieben und kann jederzeit zur Laufzeit aktualisiert werden. Fast jeder beliebige Parameter von Falcon kann somit über das Scripten verändert werden, da tun sich natürlich gewaltige Welten auf.

Das 311-seitige englische Handbuch im Powerpoint-Stil liegt etwas versteckt hier, das sollte man zumindest einmal diagonal gelesen haben. Es enthält auch ein beeindruckende Change-Log seit Falcon 1.0. Das gibt Hoffnung, dass mit dem heutigen Kauf auch noch weitere Funktionserweiterungen zu erwarten sind (eines Tages KI?).

Viel Licht, aber auch Schatten

Wie fast jedes Produkt, bleiben immer Wünsche offen. Von meiner Seite sind es

  • Der Wechsel der Soundbank schneidet den aktuellen Klang ab, also kein „Smooth-Transition“
  • Die Modulationen sind nicht audiofähig, sondern (wie schon seit 1968 mit Music-11) wird zwischen Audio- und Modulation-Rate unterschieden. Es gibt auch keine Audio-Modulationen zwischen den Modulen. Es ist also kein konventionelles Modularsystem, dafür sind aber die Parameter frei verknüpfbar.
  • Die graphischen Schwingungsformdisplays oder Filtercharakteristiken sind nicht animiert und zeigen nicht aktuelle Einstellung.
  • Das Farbschema ist nüchtern blau auf grau auf grau, modale Pop-up-Fenster werden leicht übersehen (z. B. Edit Modulations).
  • Der iLoK Lizenzmanager muss immer vor Falcon gestartet werden. Auch quittiert er machmal seinen Dienst und braucht eine Neuinstallation.
  • Einiges ist nicht dokumentiert, z. B. ein MIDI-Panic durch das Drücken auf den Stop-Button.
  • keine Multicore-Unterstützung
  • Der Spectrum-Analyser ist fehlerhaft.

UVI Falcon 2.8 on YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=lbCHDLG1NmM&t=1s

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Fazit

Die mitgelieferte Sound-Library imponiert und ist ideal für massive und orchestrale Klangwolken, das Konzept lebt dabei von den Klangschichtungen. Braucht man solche Klänge? Wer es mag und UVI zeigt, dass man es halt kann.
Es ist kein Synthesizer für den Keyboarder, die damit solieren möchten. Es ist ein Experte für additive Klangschichtungen und damit sehe ich Falcon als Klangerzeuger für große Ambient-Hintergründe oder Klangkulissen für Filme. Zusammen mit einigen außergewöhnlichen Modulen und der Script-Fähigkeit ist es ein Werkzeug für den Sound-Designer mit Tiefgang.

Plus

  • einige Module in Falcon sind top-notch durch die IRCAM-Entwicklungen
  • erstklassige Sample-Library, Wavetables, und Impulsantworten für den Faltungshall
  • Script-Sprache

Minus

  • der iLOK License-Manager nervt nur
  • verteilt die Rechenlast nicht auf mehrere Prozessoren
  • Preis

Preis

  • 349,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tomtom AHU

    Das hört sich in der Tat nach einem sehr interessanten Synth Plugin an. Danke für den Test! Ich glaube den iLOK Manager mag niemand, allerdings habe ich keine Probleme damit bisher. Damit verwalte ich z.Z. drei Lizenzen, u.a. auch eine von UVI. Und ich muss definitiv nie den iLOK Manager vor der Nutzung der Plugins starten.

  2. Profilbild
    ollo AHU

    Bei mir hat der iLok License Manager auch noch nie Probleme gemacht und extra starten musste ich den auch noch nie. Klar, ohne die ganzen Kopierschutzmaßnahmen wäre immer schöner aber eigentlich hält der sich immer angenehm zurück.

    • Profilbild
      Dr. Robert Skerjanc RED

      @ollo In letzter Zeit funktioniert der iLok License Manager bei auch im Hintergrund, wie er soll. Mit Version 5.6.3.4148, ohne Dongle.

      • Profilbild
        The-Sarge

        @Dr. Robert Skerjanc dann nimm doch bitte diese falsche Aussage aus deinem Artikel raus:
        „Bevor sich aber Falcon starten lässt, muss vorher immer iLoK manuell aufgerufen werden. Geht’s noch?“
        denn gerade weil´s am Anfang behauptet wird, schreckt´s sicherlich den ein oder anderen direkt ab über einen Kauf nachzudenken

  3. Profilbild
    Marcus Müller

    Ich benutze Falcon und die UVI-Workstation seit einigen Jahren und bin hochzufrieden, obwohl ich sicher nicht einmal ein Drittel der Möglichkeiten nutze. Ja, iLOK nervt aber wenigstens kann ich mir sicher sein, dass meine Software läuft, wenn ich den Dongle dabei habe. Notfalls auch in einem fremden Studio. Im Betrieb hatte ich hier nie Aussetzer oder Probleme. Wenn ich die Möglichkeiten sehe, finde ich den Preis angemessen. Wenn man ein bisschen wartet gibt es im Jahresverlauf immer wieder Ermäßigungen. Insgesamt finde ich das Fazit zu eingeschränkt. Wenn man sich auf Falcon einlässt, deckt er deutlich mehr ab, als additive Klangschichtung. Für mich ist der Falcon die eierlegende Wollmilchsau! Alle Soundbänke der UVI-Workstation sind übrigens auch mit dem Falcon ladbar, was die Möglichkeiten noch deutlich erweitert. Und ja, ich glaube ich bin mittlerweile ein UVI-Fanboy ;-)

  4. Profilbild
    Filterspiel AHU

    Wenn ich Little Radiator von Soundtoys zufüge, ohne das iLok /Pace im Hintergrund läuft (muss nicht eingeloggt sein, nur laufen) dann weigert sich das Plugin zu starten. Also nicht unmöglich, dass das beim Falcon auch so ist. Schwer lästig, denn ich habe sonst nichts, wo das so wäre (genug iLok-Geraffel installiert). Das bedeutet, ich bounce so schnell wie möglich, damit ich das Plugin wieder rauswerfen kann, oder verwende es gleich von vorneherein nicht.

  5. Profilbild
    emulator

    iLok unter Windows 11 läuft bei mir ohne Probleme. Früher wurde teilweise der iLok service nicht sauber gestartet – jetzt ist aber aktuell alles in Ordnung.

  6. Profilbild
    ariston

    Seit Jahren liebäugle ich mit dem Falcon, konnte mich aber nie zum Kauf durchringen. Ich denke dass es eine tolle Spielwiese für sound design ist, aber meine Arbeitsweise hat sich anders entwickelt. Zum einen bin ich ein Verfechter von „less is more“ geworden, zum anderen bewege ich mich kompositorisch weg von Harmonien und mehr hin zur modalen Musik (ohne, dass sich die beiden notwendigerweise gegenseitig ausschließen müssen!). Features wie „multi-timbral“ klingen für mich nicht positiv, sondern eher abschreckend, Und wenn ich komplexe Flächen brauche, dann layer ich einfach, was das Zeug hält. Dabei ist mir Improvisation wichtig, dann klingt das Ganze auch organischer.
    Der Artikel fasst ein sehr komplexes Instrument gut zusammen (man könnte sicher noch mehrere Seiten füllen), und er hat mir klar gemacht, dass ich auch weiterhin ohne Falcon gut leben kann. danke dafür! 😁

  7. Profilbild
    Jens Barth

    Bei mir auf dem Macbook Pro macht der iLok keine Problem, man muss ihn auch nicht vorher starten. Ich arbeite gern damit. Der Mac nörgelt nur, wenn der iLok nicht drin ist.

    Zu UVI: Hat bei mir NI mit Kontakt komplett abgelöst. Falcon ist klasse und macht Spaß. In Sachen Preis: Bei UVI gibt es regelmäßig Rabatte, dann wird es auch angemessen.

  8. Profilbild
    gs06

    Also ich frage mich auch manchmal, warum so viel über iLok geschimpft wird. Ich benutze es jetzt seit mehr als 12 Jahren mit mittlerweile mehr als 200 Lizenzen auf einem Dongle und hatte bisher noch nie ein Problem. Natürlich wäre es mir mit einer simplen Seriennummer lieber, aber im Vergleich mit vielen anderen Verfahren ist iLok recht unproblematisch wenn man einmal den Rechner neu aufsetzen muss.

  9. Profilbild
    Andreas

    Ist mir tatsächlich zu teuer. Ich habe so viele Synthesizer plugins und bei jedem neuen Kauf nehme ich mir ganz fest vor mich mit der Einarbeitung zu beschäftigen, aber dann habe ich doch mehr Spaß dran mich durch die zahlreichen Patches zu probieren… Letzter kauf: Avenger… Aber da will ich es wirklich mal versuchen
    .. Versprochen 🙄

    • Profilbild
      Mahlzahn

      @Andreas Avenger – unbedingt noch die ein oder andere expansion kaufen – da lernt man schnell(er) 😎

      • Profilbild
        Andreas

        @Mahlzahn Ich habe zwei geholt.. Cinematic 2 und Melancholia .. Bin eher „gemütlich“ unterwegs.. Ich finde es immer Spaßig, wie der Typ beim präsentieren seiner Expansions abgeht.. Ein bisschen verrückt darf man schon sein :D

  10. Profilbild
    Mahlzahn

    Danke für den Testbericht.
    Bzgl. ILok – keine Probleme damit (mag es nicht, aber naja …)
    Rechenlast / Preis: meiner Ansicht nach haben die, die Falcon kaufen keine Probleme mit der Rechenlast ;)

    Preis: Bei UVI gibt es ab und an einen Sale (manchmal noch inkl. 2 expansions) und war da nicht noch ein Gutschein für den UVI Shop dabei? Erinnere mich nicht mehr genau …

    • Profilbild
      Alex

      @Mahlzahn Wenn man dort schon das eine oder andere gekauft hat bekommt man zu sales sogar noch 30euro oder so Gutscheine extra per Newsletter.

  11. Profilbild
    ralf32

    Der Falcon wäre m. E. eine Traum-Maschine, wenn das hausbackene unübersichtliche Interface endlich auf einen modernen Stand gebracht würde. Ich hatte schon nach der 2.5er VErsion auf eine 3.0 gehofft, aber dann kam erstmal die 2.8 – naja, man wird irgendwann nicht um den Versionssprung herumkommen.
    Wenn dan endlich die Modulaionen visualisiert werden würden wie in anderen Synths, wäre Falcon wirklich kaum zu schlagen.

    • Profilbild
      gs06

      @ralf32 Warum hoffst Du darauf, dass die Versionsnummer eine 3 vor dem Komma bekommt? Bei vielen Herstellern fallen bei einer neuen Zahl vor dem Komma auch Update-Gebühren an – von daher hätte die Versionsnummer meinetwegen auch gegen die Zahl e konvergieren können; Hauptsache die Software wird kontinuierlich gepflegt. :-)

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