Test: UVI Synth Anthology 3, Plugin mit Vintage-Synthesizern

16. Dezember 2020

132 Hardware-Synthesizer in einem Software-Paket

UVI Synth Anthology 3

UVI Synth Anthology 3 und die Gretchenfrage

Wer zu den Hardware-Synthesizern einen Software-Klon sucht, wird immer vor die Frage gestellt: Emulation per Synthese oder Sampling? Zwei französische Hersteller bieten sich zu diesem Themenfeld seit Jahren die Stirn. Auf der einen Seite ARTURIA, die soeben mit ihrer V-Collection 28 emulierte Klassiker als Bundle für 499,- Euro anbietet, auf der anderen Seite UVI mit dem hier getesteten Synth Anthology 3 Paket, das 132 Software-Synthesizer für 149,- Euro bereitstellt.

Wo liegen die Unterschiede für den Anwender?

Pro Sampling Library

Ein hochwertig gesampelter Klang entspricht erst einmal exakt dem Ausgangsmaterial, sprich dem Klang des gesampelten Synthesizers. Aus dem Grund gab es wohl schon gesampelte Synthesizersounds, seit es Sampler gibt. Dank Round-Robin, Mayers und Multisampling können heute Sample-Librarys sehr dynamisch gespielt werden und kommen auch in Sachen „Lebendigkeit“ dem Original sehr nahe.

Darüber hinaus sind die Nachbearbeitungsmöglichkeiten von Software-Librarys durch den Nutzer immer besser geworden. Filter, LFO, Hüllkurven etc. gibt es in hochwertiger Qualität inzwischen in jedem Software-Sampleplayer.

Pro Software-Synthese

Sobald man anfängt, einen gesampelten Klang mit den Synthese-Möglichkeiten einer Software-Library zu editieren, entfernt man sich unweigerlich vom ursprünglich aufgezeichneten Klang und damit von der Authentizität des Originals.

Eine synthetische Emulation des Vorbildes sollte das im besten Fall aber nicht tun. Die Parametertiefe erreicht dieselben Möglichkeiten des Klassikers (manchmal sogar mehr) und entspricht in seiner Oberfläche und Verzahnung ebenfalls dem Vorbild.

Sampling vs. Synthese in der Praxis

So sehr sich die Hersteller von synthetisierten Vintage-Keyboards auch bemühen, nur wenige Emulationen erreichen wirklich authentisch den Klang des Originals. Meist sind die GUIs deutlich näher am Vorbild als der daraus resultierende Sound. Ja, es gibt einige Ausnahmen, aber im Großen und Ganzen sind bei fast allen Herstellen noch zahlreiche faule Eier im Portfolio, die aufgrund mangelnder Kenntnis der Käufer reibungslos mit vermarktet werden.

Dem muss man aber entgegenhalten, dass dem Großteil der Nutzer die hundertprozentige Authentizität auch gar nicht wichtig ist, sondern nur, dass Klang und Bedienung überzeugend sind.

Software-Librarys von Vintage-Synthesizern schlagen da letztendlich in dieselbe Kerbe. Sie locken zunächst mit dem Sound der Vorbilder und verlassen spätestens bei umfangreichen Editierungen den Pfad der Authentizität, was aber wiederum dem Nutzer letztendlich gleichgültig ist, solange das Ergebnis überzeugt.

UVI Synth Anthology 3

Der Software-Klon des Hardware-Klons, ebenfalls im Angebot: der Oberheim OB-6

UVI, die Vintage-Sampling-Meister

UVI besitzt eine lange Tradition für Sampling-basierte Klone von Vintage-Synthesizern. Vor allem durch die immer größer werdenden RAM-Speicher in Rechnern hat Sampling einen enormen Qualitätszuwachs erhalten. Und auch die wachsende Erfahrung, wie man Gigabyte-große Sampling-Librarys verarbeitet und so anlegt, dass daraus dynamische, lebendige Ergebnisse erzeugt werden, ist mit jeder UVI Sampling-Generation deutlich hörbar.

Ich selbst bin ein absoluter Fan der UVI-Librarys, da sie mir die gewünschten Originale in den Rechner bringt und ich selbst bei Emulationen von mir unbekannten Produkten sicher sein kann, dass sie (ohne Editing) dem Vorbild 1:1 entsprechen. Für ausgiebige Edit-Sessions bevorzuge ich dann den einen oder anderen Vintage-Synthesizer aus meinem „Fuhrpark“, den ich aber aufgrund von UVI, U-HE und Arturia in den letzten zwei Jahren deutlich reduziert habe.

UVI Synth Anthology 3

Behringer DeepMind gehört ebenso zum Portfolio wie Vintage-Klassiker

Was bietet uns UVI Synth Anthology 3?

Pure Hardfacts: ca. 15 GB an komprimierten Daten, Sounds von 132 Hardware-Synthesizern und 3.500 Presets zum Preis von 149,- Euro. Das Ganze ist als Plugin in jeder DAW über den kostenlosen UVI-Player oder den kostenpflichtigen UVI-Sampler FALCON spielbar.

Unter den Hardware-Synthesizern befinden sich nicht nur die legendären Klassiker, sondern auch viele aktuelle Synthesizer oder zumindest Synthesizer aus den letzten 20 Jahren. Darunter Behringers DeepMind ebenso wie die Access Virus Serie, Novation Peak oder Teenage Engineering OP-Z. Am Ende des Tests habe ich die ausführliche Liste angehängt.

Der zugrunde gelegte Gerätepark ist also nicht nur größer als vergleichbare Bundles, sondern als Hardware entweder kaum bezahlbar oder so gut wie nicht mehr zu bekommen. Ergo: Das Paket passt.

UVI Synth Anthology 3

Überblick über Synth Anthology 3, geöffnet im UVI Falcon

Aufbau und Handling

Auf ein umfangreiches GUI pro Emulation hat UVI verzichtet. Das würde auch dem Konzept widersprechen, denn da dieselbe Engine auf jedem Multisound liegt, wären die GUIs auch nur grob den Vorbildern angepasst (wie es bei den einzelnen UVI-Paketen der Fall ist). Stattdessen ist im Mittelpunkt des Screens eine kleine Animation des Vorbilds projiziert (könnte von R2D2 stammen).

Mir reicht das vollkommen. In der Menüleiste links befinden sich dann die Parametergruppen und unter dem Mainframe der Bereich Parameter der jeweils ausgewählten Gruppe.

In der rechten Sidebar hat man Zugriff auf die Presets, die klar strukturiert in Themengruppen unterteilt wurden. Neu dabei: Endlich gibt es nicht nur eine Struktur nach Klangcharakteren, sondern nun auch nach Synthesizern. Man kann also z. B. alle Alesis Andromeda Sounds öffnen.

Raffiniert, der Sub-Oszillator

In dem grünlich anmutenden GUI sticht rechts oben der orangefarbene Bereich hervor. Über diese Ecke lässt sich  als Suboszillator eine gesampelte analoge oder digitale Schwingungsform auswählen – oder eine synthetisch erzeugte aus der SA2. Hier kurz ein Bild des Flipdown-Menüs dazu:

UVI Synth Anthology 3

Die gewählte Schwingungsform liegt danach immer eine Oktave unter der Tonhöhe des gewählten Multilayers (grüner Bereich). In allen Parametergruppen taucht der Suboszillator wieder mit orangener Farbe in Erscheinung und lässt sich dadurch separat vom Rest editieren, modulieren und mit Effekten versehen.

Neu in den Parametergruppen, der Step-Modulator

Abhängig von den zuvor eingestellten Werten im Mainframe können Lautstärke, Filter und Panorama für Main- und Sub-Oszillator getrennt automatisch moduliert werden.

UVI Synth Anthology 3

Automatisierte Step-Modulation in UVI SA3

Die Möglichkeiten sind begrenzt wie alle Edit-Features in Synth-Anthology 3, führen aber zu erstaunlichen Ergebnissen.

Sonstige Edit Pages

Erwähnenswert ist hier vor allem die erweiterte Effekt-Page.

UVI Synth Anthology 3

Neu hinzugekommen ist der 3-Band-EQ mit festen Frequenzen, die aber nicht weiter angegeben sind. Für den EQ gilt, was auch für den Rest der gesamten FX-Abteilung schon galt: alles sehr eingeschränkt, alles sehr simpel. Der Klang der Effekte ist gut, aber in der Regel wird man wohl innerhalb der DAW auf entsprechende Effekte zugreifen, die dann doch deutlich mehr Möglichkeiten und Parameter bieten.

Ansonsten gibt es noch die Parametergruppe für Spielhilfen (Edit-Page), LFO und ARP.

Klangbeurteilung

Ich bin ein Kind der ersten Sampling-Ära. In den 80ern war Sampling nicht nur das Maß aller Dinge, ich habe mir damit auch mein erstes Homerecording-Studio finanziert, indem ich gewerblich Librarys erstellt habe, direkt für die Hersteller E-Mu und AKAI sowie für den Musicstore in Köln. Ich denke, ich kann daher die Qualität von gesampelten Synth-Librarys sehr gut einschätzen. Für mich gehören die UVI-Pakete zum Besten, was man in diesem Bereich bekommen kann. Zum einen sind bereits die puren Audiosamples hochwertig aufgezeichnet und digitalisiert worden, zum anderen sind die Presets hervorragend. Klar gibt es da Ausnahmen, aber entsprechend dem persönlichen Geschmack wird das wohl jeder an unterschiedlichen Klängen festmachen. Für mich steht jedenfalls fest, dass die „Ausbeute“ an verwendbaren Presets ist in Synth Anthology 3 überdurchschnittlich hoch ist. Dazu kommt, dass die Authentizität bei der überwiegenden Mehrheit der Klänge absolut gewährleistet ist. Dort, wo dies nicht der Fall ist, muss man eigentlich nur die Effekte, den Sub-OSC und die Edits abschalten, dann hört man den rohen Ausgangsklang und ist wieder beim Ursprung.

Zum Preis von 149,- Euro kann man diesem umfangreichen Paket nur ein BEST BUY aussprechen.

Die Liste aller verwendeten Hardware-Synthesizer

Wie versprochen, nun in alphabetischer Reihenfolge alle den Sounds zugrunde liegenden Hardware-Synthesizer:

Access Virus C • Akai AX80 • Alesis Andromeda • Alesis Fusion • ARP 2600 • ARP Chroma Polaris • ARP Odyssey • ARP Quadra • Casio CZ-1 • Casio VZ-1 • Casio HZ-600 • Casio VZ1 • Cavagnolo Exagone • Clavia NordLead • Clavia NordLead 3 • Crumar Spirit • Dave Smith Prophet-6 • Davoli Davolisint • Dotcom Modular • Elka EK44 • Elka Synthex • EML ElectroComp 101 • EML SynKey • EML Synthi AKS • EMU Emax • E-MU Emulator 2 • Ensoniq ESQ-M • Ensoniq Fizmo • Ensoniq SQ80 • Ensoniq VFX • Fairlight CMI IIx • Formanta Polivoks • JEN SX1000 • Kawai K3 • Kawai K4r • Kawai K 5000 • Kawai 100F • Korg 800DV • Korg DS8 • Korg DSS1 • Korg DW-8000 • Korg M3 • Korg Minilogue • Korg MS-20 • Korg MS-50 • Korg M1 • Korg Polysix • Korg Prologue • Korg PS-3100 • Korg PS-3200 • Korg 01RW • Korg Triton • Korg Wavestation • Korg X3R • Mellotron M 400 • Moog Liberation • Memorymoog • Minimoog • Moog Modular 3p • Moog One • Polymoog • Moog Sonic Six • Moog Source • Moog Subsequent 37 • M-37 • NED Synclavier 2 • Novation Bass Station II • Novation Peak • Novation Nova • Novation Ultranova • Oberheim Matrix-6 • Oberheim Matrix-12 • Oberheim OB-6 • Oberheim OB-X • Oberheim SEM • Oberheim Xpander • OSC OSCar • Powertran Transcendent 2000 • PPG 1020 • PPG Modular • PPG Wave 2.3 • Roland D-110 • Roland D-Fifty • Roland Fantom G6 • Roland JD-800 • Roland Juno-6 • Roland Juno-60 • Roland JD-990 • Roland Juno-106 • Roland Jupiter-4 • Roland Jupiter-8 • Roland JX-8P • Roland SH-5 • Roland System-100 • Roland System 700 • Roland TB-3o3 • Roland VP-330 • RSF BlackBox • RSF Kobol • RSF Modular • SCI Prophet-5 • SCI Prophet VS • Seiko DS301 • Siel DK80 • SCI Six-Trak • Studio Electronics ATC • Studio Electronics Boomstar 5089 • Studiologic Sledge • Teenage Engineering OP-1 • Teenage Engineering OP-Z • Teenage Engineering PO-14 • Teenage Engineering PO-16 • Vermona Synthesizer • Vermona Tiracon 6V • Waldorf Microwave XT • Waldorf Pulse • Waldorf Pulse 2 • Waldorf Q • Waldorf Wave • Waldorf Quantum • Yamaha AN1x • Yamaha CS-80 • Yamaha CS20M • Yamaha DX7 • Yamaha DX100 • Yamaha FS1R • Yamaha SY-2 • Yamaha SY77 • Yamaha SY22 • Yamaha V50 • Yusynth

Fazit

Für Liebhaber von Vintage-Synthesizern in Form von gesampelten Librarys ist dieses Paket geradezu unschlagbar. Vielfalt, Klang und Möglichkeiten sind in Bezug auf Preis-Leistung ausgezeichnet.

Ob man lieber zu Sampling-Librarys oder einer Synthese greift, ist nach wie vor eine Frage der persönlichen Vorliebe. Vor- und Nachteile habe ich im ersten Teil des Tests ausführlich behandelt. Nach meinem Geschmack hat Sampling bei emulierten Hardware-Synthesizern aber nach wie vor seine Daseinsberechtigung und ist mir persönlich sogar lieber als viele der synthetischen Software-Klone.

Plus

  • nahe an den Original-Vorbildern
  • umfangreiche Auswahl an Synthesizern und Presets
  • einfache Bedienung
  • niedriger Preis

Minus

  • mit zunehmender Editierung, Abweichung vom Ursprung
  • Eingriffe in die Klanggestaltung nur eingeschränkt möglich

Preis

  • 149,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Jens Barth  

    Erstmal danke für den guten Test. Ich bin selbst schon lange Nutzer von UVI (Falcon, Vintage Vault) sowie von Arturia (V – Collection, FX – Collection) und arbeite mit den Produkte beider Firmen sehr gern.

    Als Eigentümer von Synth Analogy 2 habe ich das Update zur Version 3 natürlich gemacht und bin auch begeistert. Es gibt aber aus meiner Sicht ein großes Aber:

    3500 Presets ist enorm, und 132 Synthesizer ist gigantisch. Aber 3500 geteilt durch 132 ergibt im Mittel knapp 27 Presets pro Synth. Und das ist nun wirklich nicht viel. Ich war bei einigen Synths dann schon schnell am Ende.

    Trotzdem ist es natürlich alles in allem eine tolle Bibliothek. Der Klang ist hervorragend.

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      cosmolab  

      …Hmm.
      Mal abgesehen von der großen Auswahl, die sich bei näherer Betrachtung relativiert (was z.B. ist denn „der Sound eines Waldorf Quantum“ – eigentlich absurd!), eine Frage:
      Mir scheint ja der Ansatz dieser Software in dieselbe Richtung zu gehen wie etwa bei IK-Multimedia Syntronik. Die hatte ich seinerzeit auch mal „günstig geschossen“, weil sie zunächst vielversprechend – und eben auch wie eine „Occassion“ aussah. Das Ganze war dann für mich eine herbe Enttäuschung – was sicher viel mit dem Syntronik User- Interface zu tun hat, aber auch mit dem Umstand, dass mir damals eigentlich erst in Nachhinein so recht klar war, in welche Richtung das ging (gut – da war ich selber schuld – ich hatte das zuvor für eine Art „alternatives Arturia“ gehalten). Ich war dann aber insgesamt von der Sache so frustriert, dass ich die Software deinstalliert und als „Totalverlust“ verbucht habe. Und jetzt bin ich „gebranntes Kind“. ;-)

      Es gibt zu Syntronik auch einen Community- Artikel eines anderen Users, der erst nach meinem Kauf erschien, dem ich aber leider nur beipflichten konnte. Inwiefern unterscheidet sich nun die UVI-Software von Syntronik?

      https://www.amazona.de/community/ik-multimedia-syntronik-synth-software-library/

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        ukm  

        Das ging mir genauso. Die Registrierungsnummer liegt noch irgendwo herum, weil der einzige Interessent, den ich hatte, sich als nicht qualifiziert für den Kauf herausstellte.
        Die Qualität bei gesampleten Instrumenten (und anderen natürlich auch) lässt sich nicht durch den ersten Eindruck oder durch Anspielen verschiedener Sounds erkennen. Das stellt sich erst bei längerem Üben mit einem Instrument heraus.
        Bei mir lösen solche Super-Bundles keine Freudensprünge aus, auch wenn man respektieren muss, dass da viel Arbeit investiert wurde.

  2. Profilbild
    dflt  

    da hat sich autocorrect aber mal richtig ausgetobt… ;)
    „hochwertig gesammelter klang“? „mayer“? und was ist denn ein „sofiare-klon“? :D

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        Tyrell  RED 112

        Nein, war tatsächlich Autocorrect und wurde übersehen durch den „Nichtmusiker-Lektor“ der vorübergehend Dirk vertreten hat, ab morgen ist Dirk wieder im Einsatz und bessert die Fehler aus :)

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          Dirk Matten  RED

          Ich war wegen Lagen-/Drehschwindel (konnte mich nicht auf den Beinen halten und habe mich erbrechen müssen) und aktutem Bluthochdruck von Dienstag letzter Woche bis gestern im Krankenhaus. Der Corona-Verdacht hatte sich glücklicherweise nicht bestätigt. Am Donnerstagmorgen nach dem Frühstück bin wie immer seit 17 Jahren bei AMAZONA.de wieder im Einsatz. Meine Erlebnisse im Krankenhaus möchte ich euch erspraren, ganz schlimm, was da los ist und wie sich die Ärtze und Schwestern einbringen müssen. Respekt.

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            cosmolab  

            …du meine Güte – na denn erstmal „fingers cross“, dass Du nicht „coroniert“ bist, und Gute Besserung!

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              Dirk Matten  RED

              Ein Blick hinter die Kulissen eines großen Krankenhauses in der Corona-Zeit hat meinen Blick zur Vermeidung von Infektionen durch die Reduzierung der sozialen Kontakt auf möglichst Null geschärft. Habe da null Toleranz den Doofen gegenüber, können sich ja gerne selber umbringen, mich und andere Menschen aber nicht. Zack.

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        Dirk Matten  RED

        Habe den Text heute in der Frühe durchgesehen, ich hoffe, ich habe nichts übersehen. Wer ist schon allwissend und kann das für sich reklamieren? Ich nicht.

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      rw1957  

      Ich darf ergänzen:
      librarys statt libraries, draus statt daraus, Substanzen-OSC statt Sub-Osc.

      Ansonsten eh ein guter Artikel. Aber die Plugins von KORG (M1 und Wavestation), OP-X Pro II (Sonicprojects) und der EMU-X3 genügen mir vollauf.

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        Dirk Matten  RED

        Danke für die Infos, zwei übersehene Fehler habe ich korrigiert, möchte aber bemerken, dass die englische Grammatik im Deutschen bei der Pluralbildung von „Library“ nicht anwendbar ist, daher „Librarys“.

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    mdesign  

    einen synthesizer zu samplen macht für mich keinen sinn – das ist, wie wenn man 20 standbilder aus einem spielfilm nimmt: die geben zwar einen gewissen eindruck, vom gesamterlebnis sind sie aber lichtjahre entfernt. insofern ziehe ich da eine emulation vor.

    • Profilbild
      liquid orange  AHU 1

      Da gebe ich Dir recht, aber man kann auch aus Standbildern was machen. Schau Dir mal „Fast Film“ von Virgil Widrich an. Der druckte Standbilder auf Papier, bastelte daraus Objekte die dann in einem Stop Motion Film einen Film im Film ergaben. Gigantische Arbeit, kreativ muss man sein :-)

  4. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Die Klangbeispiele sind dermaßen nichtssagend und beliebig, da spielt es gar keine Rolle, womit die eigentlich erzeugt wurden.

    Das könnte alles sein. Oder nichts.

  5. Profilbild
    Basicnoise  

    Seit ich hauptsächlich mit dem Laptop arbeite, spielt auch wieder Speicherplatz eine größere Rolle. Daher ist ein solches Paket mit 15GB für mich alleine deshalb schonmal uninteressant. Statt 132 Synths mit 15GB fände ich es spannender, wenn man einzelne Synths zur Auswahl hätte um sich ein paar alte, geliebte Sounds wiederbeschaffen zu können.
    So ist für mich die Emulation immer noch die beste Variante.

  6. Profilbild
    HOLODECK Sven  

    Ich kann die Freudenschreie bei diesem Sampling Produkt nicht ganz nachvollziehen. Ich hab mir mal die Mühe gemacht circa 50 % des gesamten Materials durchzuspielen und bin dabei auf erhebliche Schwankungen in Lautstärke und auch Sound Abbildung zwischen den einzelnen Zonen gestoßen. dazu scheint mir der Klang insgesamt dumpf. Das soll professionelle Sampling sein? Auch wurde von Layern kein Gebrauch gemacht weshalb der interne Filter wohl bei jedem Patch herhalten muss um ein LFO gesteuertes „leiern“ zu erzeugen, dazu erhebliche Unterschiede in der Quantität. Manche Synths (Yamaha AN1X) haben circa 150 Samples dafür ein CS80 sagenhafte 6 und für den Quantum nur ganze 12? Pro Zone werden ganze 5 Halbtöne verwendet? Fragwürdig!

    Die nicht responsive Oberfläche lässt sich nicht im Vollbild betreiben und bietet nur Mäusekino (mit horizontalen scroll Balken) par Excellence? keine permanentes. MIDI mapping. also jedes Mal neu an lernen? usw, usf.
    Für mich ist es nur ein Show Case für eine noch nicht vorhandene professionelle Variante.

    Manche privat erstellte Kontakt Library’s, die für wenig Geld zu haben sind, bietet da wesentlich mehr, sowohl vom Sampling Umfang, der Sampling Qualität als auch an vorhandenen Eingriffen.

    4 Sterne und „Bestbuy“? Überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Die Leser-Bewertung spricht für sich!

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