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Test: V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Fantastischer Sound in der DJ-Booth

7. August 2025
Test: V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Test: V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Der V-Moda M-10, das neueste Kopfhörermodell der zu Roland gehörenden Firma für DJs, wurde Mitte Juni angekündigt. Wir freuen uns, dass wir bereits ein Testexemplar erhalten haben.

Natürlich möchten wir heute für euch testen, wie der V-Moda M-10 klingt, für wen er sich eignet und ob er auch abseits der DJ-Booth ein gutes Bild abgibt.

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V-Moda M-10

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Kurz & knapp

Was ist es? Ein ohrumschließender DJ-Kopfhörer mit starkem Klang, edler Verarbeitung und hoher Alltagstauglichkeit – sowohl fürs Auflegen als auch zum Musikhören.

  • Klangqualität & Power: Ausgewogener Sound mit kräftigem Bass – ideal für beatbetonte Musik und verschiedene Genres.
  • Verarbeitung & Komfort: Hochwertige Materialien und bequemer Sitz – nur etwas steif beim Ein-Ohr-Auflegen.
  • Design & Haptik: Schlank, stilvoll und robust – mit Metallkomponenten und individuellem Look.
  • Zubehör & Alltagstauglichkeit: Zwei Kabel, Transporttasche und gute Isolierung – auch für den mobilen Musikgenuss geeignet.

Der DJ-Kopfhörer in der Übersicht

Beginnen wir doch mit ein paar Fakten zu dem Kopfhörer, beispielsweise mit dem Gewicht. Schließlich tragen wir DJs die Kopfhörer bei einem Allnighter auch mal stundenlang, weshalb das Gewicht eine Rolle spielt. Der V-Moda M-10 bringt 275 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Der Klassiker Sennheiser HD 25 wiegt lediglich 140 Gramm und ist als absolutes Leichtgewicht bekannt. Das Modell TMA-2 von AIAIAI wiegt 50 Gramm mehr.

Ein weiterer Klassiker ist der Technics EAH-DJ1200 mit Kabel, der 251 Gramm wiegt. Dabei müssen wir jedoch erwähnen, dass es sich bei den drei genannten Kopfhörern um ohraufliegende Modelle handelt. Der V-Moda M-10 ist hingegen ein ohrumschließender Kopfhörer und dementsprechend größer und etwas schwerer. Dennoch wird es im Praxisteil interessant sein, wie bequem sich der Kopfhörer letztlich trägt.

Test: V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Der DJ-Kopfhörer in voller Pracht

Der Kopfhörer ist klassisch in Schwarz gehalten. Abgesehen vom V-Moda-Aufdruck auf dem Kopfhörerbügel gibt es farblich nur ein dezentes Detail an der rechten Ohrmuschel. An der Stelle, an der das Kabel in die Ohrmuschel geht, befindet sich eine rote Umrandung. Der Kopfhörer hat aus unserer Sicht eine eigene Designsprache, die erstaunlich gut funktioniert.

Natürlich ist ein ohrumschließender Kopfhörer größer als andere Modelle. Ja, der V-Moda M-10 umschließt aufgrund der Größe seiner Hörmuscheln problemlos unsere Ohren, aber die Bauweise ist dennoch recht schlank. Uns gefällt das Gesamtbild, sowohl auf dem Kopf als auch auf dem Schreibtisch.

Die Impedanz des Modells von V-Moda liegt bei 32 Ohm, der Frequenzbereich erstreckt sich von 5 Hz bis 40 kHz und es sind 50 mm Doppel-Membran-Treiber verbaut. Die Kopfhörerpolster aus Kunstleder mit Memory-Foam lassen sich austauschen. Auch das Kabel, das vom Kopfhörer zum DJ-Pult oder einer anderen Quelle führt, ist abnehmbar. Das Kabel, das die Ohrmuscheln miteinander verbindet, lässt sich hingegen nicht austauschen. Sollte hier ein Kabelbruch vorliegen, ist eine Reparatur durch einen Profi erforderlich. Auch der Bügel oder einzelne Ohrmuscheln können nicht ausgewechselt werden.

Der Lieferumfang des DJ-Kopfhörers

Natürlich möchten wir uns auch anschauen, was dem Lieferumfang des V-Moda M-10 beiliegt. Neben dem Kopfhörer selbst sind dies eine Tragetasche und zwei Kabel. Ein gerades Nylonkabel mit einer Länge von 1,5 m und ein Spiralkabel mit einer Gesamtlänge von 3 m.

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Hierzu möchten wir anführen, dass das gerade Kabel kein Gewinde hat, jedoch ein Adapter zum Aufstecken beiliegt, während beim mitgelieferten Spiralkabel das übliche Gewinde und ein Adapter mit 6,3 mm Klinke schon draufgeschraubt sind.

Test: V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Der Lieferumfang des Kopfhörers

Abseits davon müssen wir fairerweise auch anführen, dass die meisten neuartigen DJ-Mixer und DJ-Controller neben dem 6,3 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer auch einen Anschluss für 3,5 mm Klinke haben. So könnte man je nach Setup also auch mit dem geraden Kabel ohne Adapter in der DJ-Booth auskommen.

Das gerade Kabel ist zudem am unteren Ende leicht angewinkelt. Uns gefällt die Nylon-Ausführung.

Der V-Moda M-10 – der erste Eindruck

Der DJ-Kopfhörer ist schnell ausgepackt und nachdem wir uns beide Kabel angesehen haben, schließen wir erstmal das gerade Nylonkabel an.

Direkt positiv auffällt, dass sich der Kopfhörer wirklich wertig anfühlt. Das liegt vor allem an der Außenseite der Kopfhörer, die aus Metall bestehen, ebenso wie die Aufhängung der Kopfhörermuscheln.

Die Polsterung des Kopfhörerbügels wirkt ausreichend und auch am V-Moda M-10 wurden Nylon-Labels verbaut.

Beim Aufsetzen müssen wir die Ohrmuscheln natürlich auf die richtige Höhe justieren. Hier merkt man einmal mehr die Qualität: Der Mechanismus dafür wirkt ebenfalls metallisch und erfordert etwas Druck. Ein Verstellen mit nur einer Hand ist nicht möglich, was aber positiv zu bewerten ist, da so die Einstellung nicht versehentlich verrutscht. Das gefällt uns wirklich gut.

Test V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Ein schlichter Schriftzug und das war’s

Ist der Kopfhörer erst einmal eingestellt, sitzt er hervorragend und schließt sauber über unseren Ohren ab. Dadurch haben wir natürlich schon eine gewisse Isolierung gegenüber Geräuschen von außen.

Der Klang vom V-Moda M-10

Neben dem Gewicht, der Bauweise und dem etwas untypischen, aber ansprechenden Look ist natürlich auch der Klang entscheidend.

Fangen wir also erst einmal an, Musik zu hören. Auflegen können wir später immer noch. Da wir für unsere Redaktionspicks ohnehin einige Songs durchhören wollen, starten wir mit elektronischer Musik. Direkt dürfen wir sagen: Wow! Dieser Kopfhörer hat einen runden Klang. Er hat einen schönen Bassbereich, in dem die Kickdrum stets gut hörbar ist, sowie vollwertige Mitten und wirklich gelungene Höhen. Die Höhen sind absolut präsent, aber nicht stechend oder zu scharf. Von allen Kopfhörern, die wir testen durften, spielt der V-Moda M-10 klanglich sofort ganz vorne mit.

Egal, ob es sich um klassische House-Musik mit Pads, harten Drums und springenden Basslines oder um minimalistischere Produktionen handelt, der Kopfhörer setzt alles sehr gut in Szene. Musikhören macht wirklich viel Spaß und wir verlieren uns zugegebenermaßen ein wenig im detailreichen Klang und schönen Stereofeld mancher Songs. Aber natürlich gibt es mehr als nur elektronische Musik, weshalb wir uns noch durch ein paar weitere Genres hören.

Auch Hip-Hop-Freunde werden mit diesem Kopfhörer voll auf ihre Kosten kommen, denn der Tieftonbereich macht hier ebenfalls Freude, ohne dass die Stimme untergeht. Doch auch abseits dieser Genres konnte uns der V-Moda M-10 überzeugen, sei es Funk, Jazz oder Reggae. Roland beziehungsweise V-Moda gibt an, dass der Kopfhörer für „beatbetonte Musik“ konzipiert wurde. Gut, wir haben jetzt nicht Ambient-Musik gehört, können uns aber eigentlich nicht vorstellen, dass der Kopfhörer bei einem Genre schlecht klingt.

Der DJ-Kopfhörer beim Auflegen

Wir haben die CDJs aufgebaut, den Mixer angeschlossen und natürlich auch den V-Moda M-10 mit passendem Adapter mit dem Setup verbunden. Schon können wir loslegen. Durch die geschlossene Bauweise ist man schön vor Geräuschen von außen abgeschirmt. Auch beim Auflegen sitzt der V-Moda M-10 gefühlt bombenfest am Kopf.

Test V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Das Nylonkabel ohne Adapter

Die Einstellung des Bügels verstellt sich nicht, genau so soll es sein. Soundtechnisch kann der Kopfhörer definitiv laut genug werden, um auch in jeglichen DJ-Booths ein vernünftiges Monitoring zu ermöglichen.

Das Einzige, was wir dann doch irgendwann merken, ist, dass der Kopfhörer aufgrund seiner Bauweise und des fehlenden zusätzlichen Gelenks beim Abhören mit nur einem Ohr relativ steif ist und sich dabei nicht wirklich dem Kopf anfügt. Das ist kein Weltuntergang, aber zugegeben, in den seltensten Fällen spielen wir so, dass der Kopfhörer auf beiden Ohren aufliegt. Das ist aber Geschmackssache. Wer so auflegt, wird den V-Moda M-10 umso mehr lieben, da die Ohren schön umschlossen werden. Mit der passenden Einstellung des Verhältnisses von Cue und Master ist ein vernünftiges Beatmatchen problemlos möglich.

Wir bevorzugen es jedoch, ein Ohr für die Umgebung und das tatsächliche Geschehen zu haben, was ebenfalls möglich ist. Allerdings wirkt das Kopfhörermodell für uns eher für den angeführten Anwendungsfall konzipiert.

Dennoch ist das Auflegen auch mit einem Ohr natürlich möglich und auch beim Auflegen sind wir wieder begeistert, wie gut sich das Modell doch anhört. Schlichtweg darf man sagen, das Auflegen mit dem DJ-Kopfhörer macht wirklich eine Menge Spaß und auch bei höherer Lautstärke haben wir nicht das Gefühl, etwas von der Hörqualität einzubüßen.

Die Zielgruppe des V-Moda M-10

Eigentlich richtet sich die Zielgruppe dieses DJ-Kopfhörers an alle DJs. Genremäßig konnte uns der Kopfhörer klanglich überzeugen. Abseits der erwähnten Art und Weise des Auflegens ist das Design dann nur eine Geschmackssache. Uns gefällt das schlichte Schwarz mit den Highlights aus Metall sehr gut.

Aber auch privat mach der Kopfhörer sich wirklich gut, denn der Klang ist wirklich phänomenal. Wer also auch fernab von Nachtclubs einen neuen, stilischen Kopfhörer sucht, der könnte in unseren Augen mit dem V-Moda M-10 absolut fündig werden.

Test V-Moda M-10, DJ-Kopfhörer

Das Spiralkabel mit Adapter

Preis des DJ-Kopfhörers

Preislich liegt der V-Moda M-10 bei 170,- Euro. Er ist einen Euro teurer als die Sennheiser-HD25-Plus-Variante und 19,- Euro günstiger als die kabelgebundene AIAIAI-Ausführung vom TMA-2 DJ. Dementsprechend gibt es hier preislich nichts auszusetzen. Für uns steht fest, dass dies ein Kopfhörer ist, den wir auch abseits der DJ-Booth stundenlang zum reinen Hörerlebnis nutzen würden und der in unseren Augen sein Geld vollends wert ist.

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Fazit

Mit dem V-Moda M-10 gibt es einen DJ-Kopfhörer, der absolut rund ist und einen fantastischen Klang bietet. Klare Bässe, gute Mitten und angenehme, präsente Höhen machen ihn zu einem Allrounder. Das ohrumschließende Modell sitzt perfekt und sieht durch das Design mit Metallaspekten gut aus, ohne übertrieben aufzutragen.

Die ohrumschließende Bauweise ist beim Auflegen natürlich von Vorteil, da so noch weniger Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden und man sich besser auf das Signal konzentrieren kann, das gemonitort wird. Mit einer Tragetasche, einem geraden und einem Spiralkabel mit passenden Adaptern im Lieferumfang und einem Preis von 170,- Euro ist der V-Moda M-10 für uns ein absolut gelungenes Modell.

Plus

  • toller Klang
  • schönes Design
  • guter Lieferumfang

Minus

  • nicht ideal für DJs, die mit einem Ohr monitoren möchten, durch die etwas steife Bausweise ohne Gelenk

Preis

  • 170,- Euro
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Über den Autor
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The Droids RED

Im Dezember 2016 haben sich die langjährigen Musiker und Freunde Max und Amin unter dem Namen The Droids als Live-Act zusammengeschlossen. Mit elektronischen Live-Sets, Hybrid-DJ-Sets und DJ-Performances begeistert das Duo seine Fans mit pumpenden Bässen, dramatischen Synthesizer-Melodien und markanten 909-Drum- Sequenzen. Dabei erschaffen The Droids einen Sound geprägt von klassischer House-Musik, sphärischen und träumerischen Klänge sowie melodischem und dunklem Techno. Durch ihre ...

Forum
  1. Profilbild
    DJ Ronny AHU

    Ich mag Dinge die anders aussehen als der Durchschnitt. Bei diesem Kopfhörer weiß ich nicht so genau ob der mir gefällt oder nicht. Irgendwie erinnerte der mich an 50er Jahre Raumschiff Orion oder ähnliches aber die Hauptsache, er soll gut klingen und das ist gut.

  2. Mehr anzeigen
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