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Test: VirtualDJ, DJ-Software

Mehr als nur eine DJ-Software für Einsteiger

18. Juni 2026
Test: VirtualDJ, DJ-Software

Test: VirtualDJ, DJ-Software

VirtualDJ – die DJ-Software, die fast jeder kennt, ermöglicht durch die kostenlose Basis-Version einen Einstieg in die Welt des Auflegens.

Über die Jahre ist der Funktionsumfang immer größer geworden. Daher möchten wir einen Blick darauf werfen, was die DJ-Software heute alles kann, für wen sie sich eignet und welche Vorteile die kostenpflichtigen Varianten bieten.

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Kurz & knapp

Was ist es? VirtualDJ, DJ-Software für Einsteiger und Profis zum Mixen von Audio- und Videoinhalten mit umfangreichen Performance- und Stem-Funktionen.

  • Funktionsumfang: Umfangreiche DJ-Software mit Stems 2.0, Video-Mixing, Broadcasting, Sampler, Editoren und Cloud-Synchronisation.
  • Stems: Schnelle und klanglich überzeugende Stem-Trennung mit kreativen Remix- und Mashup-Möglichkeiten.
  • Anpassbarkeit: Viele Effekte, VST-Unterstützung, flexible Layouts und zahlreiche Individualisierungsoptionen.
  • Hardware: Breite Unterstützung für Controller, DVS-Systeme, Media-Player und weitere DJ-Hardware.
  • Preisgestaltung: Kostenlose Einstiegsversion, aber Audio-Wasserzeichen machen die Pro-Version für den Praxiseinsatz unverzichtbar.
Bewertung

Atomix Productions VirtualDJ

Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Bewertung des Autors

Das Layout von VirtualDJ

Beim Öffnen der Software werden wir leicht nostalgisch, denn das in Schwarz, Rot und Blau gehaltene Layout kennen wir noch aus unseren Anfangstagen. Vieles hat sich getan. So haben wir als Anwender heute direkt vier verschiedene Layout-Optionen, zwischen denen wir wählen können: Starter, Essentials, Pro und Performance.

Test: VirtualDJ, DJ-Software

Die Starter-Ansicht in VirtualDJ

Die Ansichten unterscheiden sich weniger in den verfügbaren Funktionen als vielmehr darin, wie viele Bedienelemente gleichzeitig eingeblendet werden. Während sich Starter und Essentials an Einsteiger richten und die Oberfläche bewusst übersichtlich halten, legen Pro und Performance deutlich mehr Werkzeuge direkt offen.

Einsteigern empfehlen wir, mit dem Starter-Layout zu beginnen, da man hier bereits eine solide Auswahl an Optionen hat und nicht vom gesamten Funktionsumfang der DJ-Software erschlagen wird. Das Layout ist in allen Ansichten klassisch gehalten. Neben einer Mixer-Sektion und zwei Track-Decks mit darüberliegender Wellenformanzeige finden wir darunter eine großzügige Browser-Sektion.

Musikquellen, Streaming und CloudDrive

Hier haben wir neben lokaler Musik auch Zugriff auf Inhalte von Streaming-Diensten wie Deezer, Tidal, SoundCloud, Beatport und aktuell noch Beatsource. Zudem bietet VirtualDJ das sogenannte CloudDrive an. Damit lassen sich Musikbibliotheken, Playlisten, Historien und weitere Daten zwischen mehreren Systemen synchronisieren. Darüber hinaus unterstützt VirtualDJ auch Video-Mixing. Zusätzlich lassen sich Songtexte KI-gestützt generieren und anzeigen.

Effekte in Hülle und Fülle

Effekte dürfen bei einer DJ-Software weder fehlen noch zu kurz kommen. VirtualDJ bietet hier einen erstaunlichen Umfang, aufgeteilt in verschiedene Effektarten.

Test: VirtualDJ, DJ-Software

Die Auswahl an Klangfarben-Effekten

In der Mixer-Sektion finden wir ein bipolares Poti. Während wir von Modellen wie dem Denon DJ X1850 vier solcher Klangfarben-Effekte kennen, können wir bei VirtualDJ zwischen insgesamt 18 Effekten auswählen. Klassische Optionen wie Filter, Echo oder Noise werden dabei um Roll- und Mobius-Variationen ergänzt.

Hierbei haben wir euch ein paar Klangbeispiele aufgezeichnet:

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Zusätzlich verfügen die Track-Decks über drei Effekt-Slots, die man in Reihe schalten kann. Je nach Ansicht lassen sich einzelne Parameter der Effekte direkt im Track-Deck oder über das Zahnrad-Symbol detailliert anpassen. Beim Flanger beispielsweise können wir Strength, Speed, Feedback und High-Pass einstellen. Investiert man hier etwas Zeit, lassen sich wirklich einzigartige Effektketten erstellen.

Test: VirtualDJ, DJ-Software

Eigene Patterns können in den Effekteinstellungen programmiert werden

Aktuell gibt es eine Auswahl von mehreren Dutzend Effekten. Damit man hierbei den Überblick behält, bietet die Software die Option, eigene Listen mit bevorzugten Effekten zu erstellen oder bestimmte Effekte auszublenden.

Test: VirtualDJ, DJ-Software

Noch mehr Effekte gefällig?

Im Kontextmenü lässt sich einstellen, ob die Effekte nur auf bestimmte Stems angewendet werden sollen. Auf diese Weise könnte man beispielsweise ein Echo lediglich auf das Vocal eines Songs anwenden.

Darüber hinaus unterstützt VirtualDJ auch VST- und VSTi-Plug-ins, wodurch sich ganz eigene Welten auftun. Wer also seinen Lieblings-Hall-Effekt oder andere VST-Plug-ins im DJ-Kontext verwenden möchte, erhält mit VirtualDJ die entsprechende Option. Wie stabil und sinnvoll einzelne Drittanbieter-Plug-ins im Live-Betrieb laufen, hängt natürlich vom jeweiligen Plug-in und System ab.

Test VirtualDJ, DJ-Software

Problemlos können VSTs eingebunden werden

Stems in VirtualDJ

VirtualDJ unterstützte bereits Stems und hat für die aktuelle Version Stems 2.0 vorgestellt. Dieser schnellere und bessere Algorithmus trennt eure Songs in folgende Bestandteile: Vocal, Instruments, Bass, Kick und Hi-Hat. Darüber hinaus bieten die Sektionen eigene Schalter, um wahlweise direkt ein Acapella oder ein Instrumental aus dem laufenden Titel zu erzeugen.

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Das Essential-Layout inklusive Stem-Steuerung

Wem das noch nicht reicht, der hat zudem in der Mixer-Sektion die Möglichkeit, zwischen drei Modi zu wählen. Zum einen verfügt die Software über den klassischen 3-Band-Equalizer, mit dem Höhen, Mitten und Bässe angehoben oder abgesenkt werden können. Darüber hinaus gibt es den EZRemix-Modus, bei dem statt Frequenzbändern die Lautstärke von Vocal, Instruments und Beat angepasst werden kann. Mit dem ModernEQ lassen sich Hi-Hat, Melody, Vocal und Kick unabhängig voneinander pegeln.

Ein weiteres starkes Feature der DJ-Software heißt Stem-Swap und befindet sich im Sampler-Reiter. Dabei können gezielt Elemente eines Songs, beispielsweise die Drums, in den Sampler aufgenommen und mit denen eines anderen Songs getauscht werden. Dazu haben wir bereits einen Workshop erstellt, den ihr hier verlinkt findet. Der neue Algorithmus leistet gute Arbeit. Die Stems werden nicht nur schnell generiert, sondern liefern auch klanglich überzeugende Ergebnisse.

Durch die verschiedenen Anwendungsoptionen können Mashups, Remixe oder kreative Übergänge spielend leicht erstellt werden.

Sampler, Pads und Performance-Funktionen

Der Sampler von VirtualDJ verfügt über eine Vielzahl an Funktionen. Neben der standardmäßigen Verwendung und Einstellungsmöglichkeiten, ob ein Sample als One Shot oder Loop abgespielt werden soll. Gibt es die Möglichkeit, über die „Erweiterungen“ in den Einstellungen ganze Sample Banken herunterzuladen.
Zudem können eigene Samples auch aus einem aktiven Deck, dem Mikrofoneingang oder dem Master-Ausgang aufgenommen werden.
Über das Sideview-Fenster lassen sich Samples auch einzeln lautstärketechnisch pegeln. Je nach Ansicht erhält man zudem einen Überblick über die Wellenform der einzelnen Samples.

Video, Visuals und Karaoke

Die DJ-Software ist nicht nur auf Audio beschränkt, sondern ermöglicht auch das Mixen von Videos. So können Musikvideos klassisch in die Track-Decks geladen werden und durch den extra Reiter „Video“ in der Mixer-Sektion bekommt man ein Preview-Fenster und kann auch die Videos mit extra Animationen oder Effekten belegen.

Test VirtualDJ, DJ-Software

Über die Erweiterungen kann man direkt Visualisierungen wie hier gezeigt herunterladen, verwenden und anpassen

Zusätzlich stehen verschiedene Overlays und Einblendungen zur Verfügung, die beispielsweise Texte, Titelinformationen oder visuelle Effekte darstellen können. Zusätzlich kann bei Bedarf auch Text eingeblendet und angepasst werden und mit herunterladbaren Visuals gibt es auch einen Video-Output, wenn Songs kein Musikvideo haben. Diese Funktionen bieten sich gut für Mobile-DJs, Bars oder Veranstaltungs-DJs an.

Auch Karaoke wird in VirtualDJ unterstützt. Hier gibt es passende Overlays, bei denen die Lyrics angezeigt werden. Mit Songfly gibt es dafür einen eigenen, externen Streaming-Anbieter. Zusätzlich bietet VirtualDJ Lyrics-Funktionen an. Im Test wurden uns bei vielen Titeln automatisch Songtexte angezeigt, während bei anderen Titeln ein Hinweis erschien, dass diese Funktion erst mit einer Pro-Lizenz verfügbar sei.

Test VirtualDJ, DJ-Software

Die Karaoke-Funktion lädt zum Mitsingen ein

Broadcasting, Podcast und Aufnahmefunktionen

Wer seine DJ-Sets nicht nur aufnehmen, sondern auch mit anderen teilen möchte, findet in VirtualDJ die passenden Werkzeuge. Neben der klassischen Aufnahmefunktion bietet die Software verschiedene Broadcasting-Optionen für Audio- und Video-Inhalte. Zusätzlich lassen sich Podcasts veröffentlichen. Dadurch eignet sich VirtualDJ nicht nur für den Einsatz auf Veranstaltungen, sondern auch für Radio-DJs, Streamer und Content-Creator, die ihre Inhalte online bereitstellen möchten.

Hardware-Unterstützung: Wer ein Pro-Abonnement abschließt, kann eine außergewöhnlich große Anzahl an DJ-Controllern verschiedener Hersteller zum Steuern von VirtualDJ verwenden. Hinzu kommen aber auch Mixer, Media-Player und Soundkarten für DVS-Setups. Dadurch können auch ältere Modelle noch einmal gut verwendet werden und moderne Features der Software steuern. Durch die Software ist man nicht an einen Hardware-Anbieter gebunden, sondern hat freie Auswahl.

Eine gewisse Auswahl an Geräten lässt sich auch in dem günstigeren Home-Abonnement verwenden. Hier lohnt es sich zu prüfen, ob euer Gerät eventuell damit schon abgedeckt und unterstützt wird.

Anpassungsmöglichkeiten bei VirtualDJ

Auch bei den Standardfunktionen gibt es verschiedene Optionen. Beispielsweise kann man manuelle Loops setzen, aber auch schnell auswählen, ob ein gesetzter Loop auf Wunsch rückwärts abgespielt werden soll. Oberhalb der Loop-Sektion gibt es sogar die Möglichkeit, bis zu vier Taster selbst mit Funktionen zu belegen.

die Anpassungsmöglichkeiten von Effekten kann sich sehen lassen

Wer seine Mixtapes aufnehmen möchte, kann dies direkt innerhalb der Software tun. In der Mixer-Sektion stehen vier Bereiche zur Verfügung, von denen einer als „Master“ bezeichnet wird. Hier kann man schnell den Mix aufnehmen oder abspielen.

Systemanforderungen der DJ-Software

Vom Hersteller wird die Verwendung eines Intel Core i5 mit Windows 11 und 8 GB RAM oder eines Apple Silicon M1 mit macOS 12 oder neuer sowie ebenfalls 8 GB RAM empfohlen. Im Hinblick auf die Verwendung von Stems 2.0 sollte unter macOS mindestens macOS 13 mit einem M1-Chip und 16 GB RAM eingesetzt werden.

Für Windows führt der Hersteller in diesem Zusammenhang eine NVIDIA GTX 1050 mit 4 GB VRAM, eine RTX-Grafikkarte mit mindestens 6 GB VRAM oder eine AMD Radeon RX5600 XT beziehungsweise leistungsfähigere Hardware an.

Editoren, Automix und Spezialfunktionen

Selbstverständlich nicht das Hauptfeature der Software, aber die zusätzlichen Optionen, die VirtualDJ bietet, sind leicht zu übersehen. Neben dem erwähnten BPM Editor gibt es eine ganze Reihe an Editoren. So lassen sich beispielsweise im Lyrics Editor für Karaoke-Sessions der KI-generierte Songtext anpassen und bei Bedarf auch das Timing einstellen.

Test VirtualDJ, DJ-Software

Die Scratch DNA innerhalb VirtualDJ

Mit dem Track Editor können Passagen in Titeln zensiert werden, wahlweise durch Rückwärtsabspielen der Stelle oder durch ein Stummschalten des Vocals.

Für Scratch-orientierte Anwender gibt es zudem Scratch DNA. Damit lassen sich automatisierte Scratch-Routinen erstellen und bearbeiten. Praktisch, wenn man nicht gerade ein Turntable-Setup zur Hand hat. Selbstverständlich machen solche Einlagen mit der passenden Hardware mehr Spaß, aber es ist beeindruckend, wie VirtualDJ auch solche Konzepte mit Editoren umsetzt und den Anwendern näherbringt.

Darüber hinaus verfügt die Software auch über ein Automix-Feature, bei dem nicht nur ein Song an den anderen gereiht wird. Man kann eigene Start- und Endpunkte festlegen und die Länge der Übergänge im eigenen Automix-Editor festlegen. Für ein klassisches DJ-Set ersetzt das natürlich nicht die eigene Performance, aber für Hintergrundmusik, Warm-up-Phasen oder Pausen ist es ein praktisches Werkzeug.

Auch DMX-Steuerungen lassen sich in VirtualDJ einbinden. Ohne passende Licht-Hardware konnten wir das im Rahmen dieses Tests nicht praktisch prüfen, für Event-DJs ist die grundsätzliche Möglichkeit aber erwähnenswert.

Über die kostenlose Remote-App für iOS und Android lassen sich grundlegende Funktionen von VirtualDJ auch per Smartphone oder Tablet steuern. Das werden wir aber noch mehr in einem kommenden Workshop ausführen.

Für hybride Setups ist zudem Ableton Link interessant. Damit kann VirtualDJ mit anderen Link-fähigen Anwendungen synchronisiert werden, etwa für Setups mit zusätzlicher Performance-Software oder mobilen Apps. So könnten beispielsweise zusätzliche Sequenzen, Drum-Loops oder andere Link-fähige Anwendungen synchron zum laufenden DJ-Set betrieben werden.

Wie macht sich die DJ-Software in der Praxis?

Was die Klangqualität der Effekte angeht, hört man, dass diese digital sind. Das ist allerdings nicht verwunderlich.

Wir merken in der Praxis, dass es angenehm ist, die Effekte vollständig einstellen zu können. Auch wenn wir nicht allzu viel Zeit damit verbringen wollten, haben wir schnell gemerkt, wie praktisch es ist, jederzeit mit einem Klick etwas nachjustieren zu können.

Das Auflegen nur mit der Maus und VirtualDJ funktioniert problemlos. Wir fühlen uns dabei ein wenig in die Anfangszeit zurückversetzt. Es macht auf jeden Fall Spaß und wir sind immer wieder beeindruckt, wie viele Optionen zur Verfügung stehen. Hier mal einen Loop rückwärts laufen lassen, da ein Sample abfeuern und dann mit den EQ-Modi einen Übergang ganz anders gestalten.

Die Performance-Ansicht in VirtualDJ

Eine weitere Neuheit in der aktuellen Version der DJ-Software sind flexible Beatgrids. Bislang führte eine Veränderung des Tempos über die Laufzeit eines Songs dazu, dass zeitbasierte Effekte wie Echos nicht mehr synchron waren. Gerade bei Live-Aufnahmen, Vinyl-Aufzeichnungen oder Funk- und Disco-Songs stoßen wir immer wieder auf dieses Problem. Durch die flexiblen Beatgrids kann dies jedoch schnell gelöst werden. Wenn ihr zudem auf den Sync-Button setzt, laufen auch eure Übergänge bei solchen Titeln nicht mehr aus dem Ruder.

Test: VirtualDJ, DJ-Software

Im BPM Editor kann man Fluid-Beatgrids auswählen und Songs neu analysieren

Im Test funktionierten die flexiblen Beatgrids zuverlässig und sorgten auch bei Titeln mit schwankendem Tempo für saubere Übergänge.

Zielgruppe und Preispolitik von VirtualDJ

VirtualDJ eignet sich aufgrund seiner Funktionsvielfalt sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Preislich attraktiv: Es gibt eine kostenlose Free-Version der Software, mit der man sich insbesondere als Einsteiger in Ruhe mit ihrem Funktionsumfang vertraut machen kann.
Die Home-Version gibt es für 4,- Euro pro Monat. Hier werden bestimmte DJ-Controller unterstützt.
Abseits davon gibt es die Pro-Version für 19,- Euro pro Monat. Hier entfallen die Restriktionen hinsichtlich der DJ-Controller. Zudem kann die Software auch für DVS-Systeme verwendet werden.

Das größere Manko der kostenlosen und laut Website auch der Home-Version sind jedoch die Audio-Wasserzeichen. Dadurch ertönen bei uns alle paar Minuten Sirenen und das klassische Airhorn beim Mixen. Dass diese Audio-Einblendungen auch in der Home-Version bestehen bleiben, ist für uns nicht nachvollziehbar.

Test VirtualDJ, DJ-Software Pro

In der Pro-Ansicht können wir über das Zahnrad direkt die Einstellungsmöglichkeiten der Effekte öffnen

Für reine Hobby-DJs, die nur gelegentlich zwei Tracks ineinander mixen möchten, ist die Pro-Version mit 19,- Euro pro Monat sicherlich kein günstiges Angebot. Betrachtet man jedoch den kompletten Funktionsumfang, inklusive DVS, Video, Broadcasting, Sampler, Remote-App, Erweiterungen, Editoren und der breiten Hardware-Unterstützung, wird nachvollziehbarer, warum VirtualDJ diese Lizenz klar an professionelle Anwender richtet.

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Klangbeispiele
Fazit

VirtualDJ 2026 bietet einen enormen Funktionsumfang und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene DJs. Besonders die Stem-Funktionen, die flexiblen Beatgrids und die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten können sich sehen lassen. Gleichzeitig wird schnell deutlich, dass VirtualDJ weit mehr sein möchte als eine klassische DJ-Software. Sampler, Video- und Karaoke-Funktionen, Broadcasting-Werkzeuge, die Unterstützung von VST-Plug-ins sowie die enorme Hardware-Kompatibilität machen die Software zu einer vielseitigen Plattform für unterschiedlichste DJ- und Performance-Anwendungen.Positiv gefällt uns außerdem, dass die kostenlose Version einen unkomplizierten Einstieg ermöglicht und sich die Software auch ohne zusätzliche Hardware ausprobieren lässt.

Für reine Hobby-DJs wirken insbesondere die monatlichen Kosten der Pro-Version zunächst hoch. Betrachtet man jedoch den gesamten Funktionsumfang inklusive DVS-Unterstützung, Video-Features, Broadcasting-Funktionen, Remote-App, Erweiterbarkeit und der breiten Hardware-Unterstützung, wird nachvollziehbarer, warum sich VirtualDJ mit den kostenpflichtigen Lizenzen klar an professionelle Anwender richtet.
Wer eine vielseitige DJ-Software mit außergewöhnlich vielen Funktionen sucht und bereit ist, sich etwas intensiver mit ihr auseinanderzusetzen, sollte VirtualDJ unbedingt ausprobieren. Die kostenlose Version bietet hierfür einen hervorragenden Einstieg und vermittelt bereits einen guten Eindruck davon, welches Potenzial in der Software steckt.

Plus

  • große Anzahl an Effekten verteilt auf verschiedene Effektarten
  • guter Stem-Algorithmus
  • verschiedene Layouts eignen sich für Anfänger und Profis
  • zahlreiche Editierungsmöglichkeiten
  • Einbindung externer Effekte

Minus

  • Audio-Wasserzeichen auch im günstigsten Abonnement-Tier

Preis

  • VirtualDJ Home Free: kostenlos
  • VirtualDJ Home: 4,- Euro pro Monat
  • VirtualDJ Pro: 19,- Euro pro Monat
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Über den Autor
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The Droids RED

Im Dezember 2016 haben sich die langjährigen Musiker und Freunde Max und Amin unter dem Namen The Droids als Live-Act zusammengeschlossen. Mit elektronischen Live-Sets, Hybrid-DJ-Sets und DJ-Performances begeistert das Duo seine Fans mit pumpenden Bässen, dramatischen Synthesizer-Melodien und markanten 909-Drum- Sequenzen. Dabei erschaffen The Droids einen Sound geprägt von klassischer House-Musik, sphärischen und träumerischen Klänge sowie melodischem und dunklem Techno. Durch ihre ...

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    ollo AHU

    Dass Störsignale in der kostenloses und der Version für 4€ pro Monat den Mix kaputtmachen ist ja mal ein absolutes No-Go.

    • Profilbild
      luap AHU

      @ollo Muss dir da voll zustimmen mit den Störgeräuschen. Eine wirklich doofe Idee von denen.

    • Profilbild
      DJ Ronny AHU

      @ollo die Signale wurden eingebaut, damit mit den Versionen nicht gegen die Eula verstoßen wird und z.B. damit öffentlich Veranstaltungen laufen.

      • Profilbild
        ollo AHU

        @DJ Ronny Das kann man ja gerne für die kostenlose Version machen aber doch nicht, wenn man Geld dafür bezahlt. Könnte ja auch ein Popup-Fenster sein was man wegklicken muss oder ähnliches aber doch nichts, was die Software im Betrieb unbrauchbar macht. So kann man die 4€ Version auch direkt weglassen.

  2. Profilbild
    DJ Ronny AHU

    Kleiner Hinweis noch, es gibt auch noch die Pro Infinity Version für 299 Dollar. Die habe ich schon über 15 Jahre. Seit dem jedes Update mitgemacht und immer sehr zufrieden.
    Anfänger sollten wirklich erst mit den einfachen Dingen beginnen, denn die Möglichkeiten mit VDJ sind sehr viele.

  3. Mehr anzeigen
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