Mehr als eine Nord-Kopie? Das Viscount Legend One 73 im Praxistest
Das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard hat die DNA der Viscount-Legend-Soul-Orgeln und verbindet diese mit weiteren Sounds, zahlreichen Effekten und einer Vielzahl an Bedienelementen. Herausgekommen ist ein echtes Stage-Keyboard, das einem namhaften schwedischen Hersteller ernsthaft Konkurrenz machen könnte.
Kurz & knapp
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- Hochwertige Orgel-Sounds: Realistische Hammond-, Vox- und Pfeifenorgeln.
- Vielseitige Klanggestaltung: Zugriegel steuern Filter, Hüllkurven und mehr.
- Solide Hardware-Ausstattung: Robustes Gehäuse, viele Anschlüsse, Netzteil.
- Konkurrenz für Nord: In vielen Bereichen gleichwertig oder besser.
- Kleine Kompromisse: Kein Aftertouch, keine eigenen Samples.
Inhaltsverzeichnis
Viscount Legend One 73 Stage Keyboard
Ich muss gestehen: Ich war schon extrem gespannt, wie sich das Viscount Legend One schlagen würde. Als langjähriger Nord-Spieler und Inhaber eines Nord Electro 5D 73 sowie einer Nord C2 Orgel erinnerte mich das Konzept des neuen Viscount Legend One 63 Stage Keyboards schon recht stark an die Instrumente aus dem hohen Norden. Auch Yamaha hat ein ähnliches Produkt im Programm. Doch will das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard wirklich eine schnöde Nord-Kopie sein?
Erster Kontakt mit dem Instrument
Schon direkt nach dem Auspacken wusste ich, dass dem nicht so ist. Die Bedienelemente und deren Beschriftung zeigen bereits deutlich, dass das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard in erster Linie den Organisten im Sinn hat: Zwei vollständige Zugriegelsätze und zwei Zugriegel für das Pedal verraten, dass hier die Viscount-Legend-Orgeln Pate gestanden haben dürften.
Die Beschriftung der Zugriegel verrät aber auch, dass diese mehr können als nur Register zu ziehen: Filter- und Hüllkurveneinstellungen, Reverb-Send und mehr entdecke ich hier. Spannend.
Spannend ist auch, was sich auf der linken Instrumentenseite verbirgt: Master Volume, Master EQ, Master Effect, Insert-Effekte, aber auch Vibrato und Chorus für die Orgelsektion, die Rotary-Controls sowie Regler für Keyclick und Crosstalk. Außerdem entdecke ich hier einen Lautstärkeregler für die Pedalsektion sowie einen Schalter, mit dem sich diese auf die 24 untersten Tasten der Tastatur legen lässt. Transpose- und Oktavfunktionen sind ebenfalls hier zu finden.
In der Mitte dann die besagten Zugriegel. Rechts davon sind ein Display mit Encoder, Program-/Memory-Tasten sowie die Tasten und Regler für die Orgelsektion und zwei weitere Sound-Engines untergebracht. Jede dieser Sektionen hat einen eigenen Lautstärkeregler. Erstaunlich ist, dass auch die Percussion-Schalter für die Orgel hier zu finden sind und nicht links bei den anderen Orgeleinstellungen.
73 relativ leicht gewichtete Tasten laden zum Spielen ein. Links der Tastatur erblicke ich außerdem noch ein Modulations- und ein Pitch-Rad. Sehr schick sind die beiden rotbraunen Holzseitenteile sowie das schwarze Metallgehäuse mit seiner weißen Beschriftung. Alles wirkt sehr edel.
Die Rückseite ist gespickt mit Anschlüssen für diverse Pedale und Fußschweller, drei MIDI-Buchsen für IN, OUT und PEDAL IN, USB-to-Host (Audio und MIDI), USB-to-Device sowie fünf Audioausgängen (L/Mono, R, Pedal, Aux 1, Aux 2). Außerdem gibt es noch einen Audioeingang sowie einen Multipin-Anschluss für einen Leslie-Speaker.
Das wichtigste Feature zum Schluss: Das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard hat ein integriertes Netzteil – Gott sei Dank.
Rein ins Vergnügen
Bedienungsanleitungen zu lesen wird chronisch überbewertet und ein typisches Bühneninstrument, das sich nicht zu mindestens 75 Prozent von selbst erklärt, ist in meinen Augen kein richtiges Bühneninstrument. Nord ist hier Vordenker und Vorreiter und ich habe die Bedienungsanleitung meiner Instrumente noch nie gelesen. Alles ist selbsterklärend und funktioniert einfach. Nord bekommt hier von mir eine 10/10, was die Benutzerfreundlichkeit angeht.
Viscount bekommt eine 8/10. Warum? Weil das Instrument zwar zu 80 Prozent selbsterklärend ist, aber durch Doppelbelegungen einige Funktionen auch erst einmal versteckt sind. Vergleiche ich das Viscount Legend One 63 mit meinem Nord Electro 5D 73, fällt aber auch auf, dass es mehr kann und vielleicht eher mit dem Nord Stage verglichen werden sollte. Letzterer ist auch deutlich komplexer als der Nord Electro. Insofern gleicht sich das wieder aus.
Was ich aber definitiv sagen kann: Ich hatte von der ersten Sekunde an Spaß mit dem Viscount Legend One 73 Stage Keyboard. Ich hatte so viel Spaß, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie beim Spielen die Zeit vergeht.
Die Orgelsektion ist ein Vergnügen und gehört für mich zu den besten am Markt. Hier stehen nicht nur mehrere Hammond-Modelle zur Auswahl, sondern auch Vox Continental, Farfisa und mehrere Pfeifenorgeln. Und alle klingen sehr, sehr gut.
Die Leslie-Simulation ist ebenfalls sehr gelungen. Anders als bei Nord hat man sogar direkten Zugriff auf Keyclick und Crosstalk, ohne in das Menü einsteigen zu müssen. Über letzteres ist aber eine so umfangreiche Parametrisierung gegeben, dass ich mir eine Auflistung hier spare. Über die beiden Regler und Drive lässt sich schnell der Charakter der Orgel anpassen. Hinter Reverb verbergen sich gleich mehrere Hallprogramme. Vibrato und Chorus lassen sich für die Upper- und Lower-Sektion der Orgel getrennt schalten, und auch hier klingt alles genau so, wie es soll.
Nicht ganz so komfortabel wie bei Nord sind die beiden Insert-Effekte, weil hier drei Regler für zwei Effektsektionen zur Verfügung stehen und man immer zunächst den Insert-Effekt anwählen muss, den man editieren möchte, während mein Nord Electro 5D pro Effektsektion auf eigene Regler setzt. Dafür gibt es aber zahlreiche Insert-Effekte mit umfangreicher Parametrisierung zur Auswahl:
- Chorus
- Flanger
- Phaser
- Wah
- Amp (Tube/Transistor)
- Delay mit Tap Tempo
- Ringmodulator
- PEQ 3
- PEQ 5
- GEQ 5
- Kompressor
- Simple Rotary
Das Display ist ausreichend groß und gut lesbar. Hier rangiert man auf einer Ebene mit Nord. Bei den zusätzlichen zwei Sound-Engines kann man zunächst eine Sound-Kategorie auswählen, z. B. Piano, E-Piano, Strings, Pad und so weiter, dann schließlich den gewünschten Sound aus einer Liste. Das ist sinnvoll und ich habe mich schnell zurechtgefunden.
Volle Kontrolle
Der Clou ist nun, dass man die Zugriegel nicht nur der Orgelsektion zuweisen kann, um diese zu registrieren, sondern eben auch den Sound-Engines 1 und 2. Dies geschieht über einen Taster oberhalb der Upper- und Lower-Zugriegelbänke. Sind die Zugriegel einer Sound-Engine zugewiesen, aktivieren sich die Funktionen, die unterhalb der Zugriegel aufgedruckt sind. Nun regelt z. B. der 16’-Zugriegel den Filter-Cutoff, der 5 1/3’-Zugriegel die Filterresonanz, dann folgen Attack, Decay und Release für die Amp-Hüllkurve, der Hall-Send, zwei Controls, die abhängig vom gewählten Sound sind, sowie Brilliance.
Hier hängt das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard meinen ehrwürdigen Nord Electro 5D 73 mal eben ab, der nämlich nicht so schicke Eingriffsmöglichkeiten zur Klanggestaltung der Sample-Engine besitzt.
Dafür hat Nord aber einen anderen Vorteil: Die Samples des Instruments lassen sich austauschen und sogar eigene Samples ins Instrument laden. Beim Viscount Legend One 73 Stage Keyboard geht genau das nicht. Umso mehr ist man deshalb darauf angewiesen, dass die mitgelieferten Sounds top sind.
Sound
Und genau das sind sie. Über die tollen Orgelsimulationen habe ich mich bereits ausgelassen. Hier verweise ich auf den sehr guten Test des Kollegen Martin Andersson, der bereits das Viscount Legend Soul Orgelmodell unter die Lupe genommen hat. Die Pianos, egal ob Naturinstrument oder E-Piano, machen ebenfalls eine sehr gute Figur, insbesondere mit den integrierten Effekten. Natürlich hat man bei Nord über die Nord Piano Library mittlerweile eine größere Auswahl und außerdem sind auch zahlreiche Flügel- und Piano-Sounds für das Interpretieren klassischer Klavierliteratur enthalten, doch genau dafür ist das Viscount Legend One 73 Keyboard gar nicht gedacht.
Das Viscount Legend One 73 ist ein Bühneninstrument für Band-Keyboarder und weniger für Solisten. Die Sounds setzen sich prima durch und ich habe eigentlich für jeden Song einen passenden Sound gefunden. Die Pianos klingen allesamt insbesondere in der tiefen und mittleren Lage sehr gut. In den höheren Lagen könnten sie etwas mehr Druck vertragen, aber hier lässt sich mit dem EQ und den Anpassungsmöglichkeiten noch viel herausholen.
Die E-Pianos klingen sehr authentisch: Rhodes, Wurlitzer, Yamaha CP-70 und weitere wissen zu überzeugen. Ebenfalls sehr gut sind die Streicher, die DX-Pianos und Synth-Bässe. Etwas mehr Auswahl hätte ich mir bei den Pad-Sounds gewünscht. Dank der Filtersektion lassen sich diese jedoch wunderbar anpassen. Selbst die Akustikgitarren sind sehr gelungen. Mein Favorit ist hier die zwölfsaitige Gitarre. Bläser sind ebenso enthalten, und auch das Akkordeon klingt gut.
Die Pedalsektion macht Spaß, da man diese nicht nur über ein MIDI-Basspedal ansteuern, sondern auch auf die untersten zwei Oktaven der Tastatur legen kann. Neben den typischen Orgelbässen für B3, Pfeifenorgel oder Farfisa sind auch Synth Bass Sounds mit regelbarem Filter-Cutoff möglich. Was will man mehr?
Layer- und Split-Sounds sind kein Problem und schnell erstellt. Anders als bei meinem Nord Electro 5D darf der Viscount Legend One Keyboarder sogar den Splitpunkt frei wählen. Wer möchte, kann auch externe Klangerzeuger einbinden und anstelle von Sound-Engine 1, 2 und Pedal bis zu drei externe Zonen anlegen. Wie bei Nord kann jedes Programm bis zu vier Einstellungen enthalten, um schnell innerhalb eines Songs Sounds wechseln zu können.
Hier noch ein weiteres Sound-Beispiel, das ich mit dem Viscount Legend One 73 Stage Keyboard erstellt habe – eine Cover-Version von Wild Theme (Theme from Local Hero) von Mark Knopfler.
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Einschätzung
Mir fehlt beim Viscount Legend One 73 Stage Keyboard nicht viel zum Glück. Ganz im Gegenteil: Es könnte meinen Nord Electro in den Ruhestand schicken. Preislich liegen beide gleichauf, sodass ich jedem empfehlen würde, hier gut zu vergleichen und sich nicht zu früh festzulegen. Das Viscount Legend One 73 Stage Keyboard hat in vielen Bereichen die Nase vorn und man müsste schon zum Nord Stage greifen, um das zu toppen. Erkauft wird der Nord Stage aber mit einem erheblich höheren Preis und einem deutlich höheren Gewicht des Instruments.
Was ich mir beim Viscount Legend One 73 gewünscht hätte, wäre Aftertouch. Man kann sehr vielfältig über Pedale oder das Modulationsrad Parameter verändern. Aber manchmal habe ich doch gerne beide Hände auf der Tastatur und die Füße fest am Boden – insbesondere dann, wenn ich auf der Bühne im Stehen spiele. Aftertouch ist dann ein Segen und ermöglicht ein sehr lebendiges Spiel.
Pianisten werden mit dem Viscount Legend One 73 eher nicht glücklich, dafür aber Organisten. Ich finde die Tastatur als Kompromiss zwischen einer Hammond-B3-typischen Tastatur und einer Synthesizer-Tastatur sehr gelungen. Orgeltypische Spieltechniken lassen sich deutlich besser umsetzen als auf meinem Nord Electro 5D 73.
Die Ausstattung des Keyboards ist gut durchdacht. Hätte ich mir gewünscht, eigene Samples einladen zu können? Sicherlich. Habe ich sie im Testzeitraum vermisst? Nein! Wie oft habe ich das bei meinem Nord Electro genutzt? Sehr selten!

































Interessantes Instrument. Vielen Dank für den informativen Test.
Was ich momentan noch vermisse: Klangbeispiele für Orgelsounds.
(Ich hoffe die nicht übersehen zu haben 🙂)
@SynthNerd Hi,
die Orgel ist einerseits im Video zu hören. Andererseits hat Martin Andersson die Viscount Legend Soul Orgel ausgiebig auf AMAZONA getestet. Da kann man die Sounds allesamt hören. Auf der Viscount Website gibt es diese auch. Deshalb habe ich mich auf die weiteren Brot & Butter Sounds konzentriert, die man so benötigt.
Schöner Test. Ich habe die 61er und muss sagen das Teil ist eine super Stageorgel. Ich habe damit meine legend Solo ersetzt weil ich doch ab und zu ein Piano/ ePiano und ein Pad benötige. Funktioniert dafür sehr gut. Die Orgel ist m.E. besser als der Nord, insbesondere in den hohen Lagen und bzgl. der Effekte.
Beim Piano liegt der Nord m.E. dafür weit vorn, nicht nur wegen der Vielfalt der Pianos.
Wenn es richtig gut werden soll, hab ich meinen Nord Stage unten und die One darüber, die ergänzen sich super. Im Proberaum klemm ich bei der One als lower Manual einfach ein altes Masterkeyboard dran. Mit schlanken zehn Kilos macht der Probegang dann richtig Spaß.
@buster Mich hat die Orgel ebenfalls begeistert. Bei meiner Cover-Version von Mark Knopflers „Wild Theme (Theme from Local Hero) ist sehr gut zu hören, wie toll sich die Orgel in den Gesamtmix einfügt und in den oberen Lagen klingt. Das Klavier klingt dort auch erstaunlich gut, Nord hat hier aber durch die Sample Engine und die Nord Piano Library deutlich mehr zu bieten. Allerdings: Hätte ich keinen Nord Electro 5D, würde ich hier vermutlich auch nichts vermissen, denn die Pianos sind allesamt sehr gut und setzen sich im Arrangement prima durch. Auch hier verweise ich auf mein Video oben.
Hätte ich keinen Nord Electro 5D, wäre das Viscount vermutlich jetzt meine erste Wahl. Für Samples habe ich einen Roland Fantom, der außerdem auch Multisampling kann. Zusammen mit dem Viscount wäre das ein Dream Team und auch für kleinere Gigs als Solo-Instrument oder zur Begleitung, z. B. von Sängern oder Chören, ist das Viscount eine erstklassiges Instrument.
Danke für den interessanten Test, Markus. Scheint ja ein richtig schönes Instrument zu sein. Eine kleine Frage hätte ich noch: Wie verhalten sich die Zugriegel bei gespeicherten Werten? Gibt es verschiedene Modi, also umschaltbar von „Wert abholen“ zu „Jump“ (Parametersprüngen)?
@Martin Andersson Hi,
ich habe das Instrument schon nicht mehr hier. Da mir aber keine Sprünge aufgefallen sind (und im Sound-Beispiel nicht zu hören), gehe ich davon aus, dass bei den Zugriegeln die Werte abgeholt werden.
@Martin Andersson Nach dem Update gibt es zum Glück Jump.
Danke für den Test. Es gibt glaube ich noch eine 61er Version mit Waterfall Tastatur. Kurze Frage, hat das Viscount auch ein Audiointerface falls man das iPad integrieren möchte?
@gutomi Ein Audio Interface hat es m.W. nicht.
@Markus Galla Laut Anleitung Audio in über usb ja, out für Aufnahmen nicht. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.
@gutomi Doch geht. Hab mein iPhone dran hängen um paar One Shot Samples abfeuern zu können.
Den zweiten USB Port kann man sogar im Menü umstellen, dann „charged“ er !
Das zeigt die vielen durchdachten Features der Legend One.
Ich bin sogar geneigt zu sagen, dass die L1 besser als meine XK5, SKX Pro und HX3 klingt.
Vorallem auch in Hinsicht der integrierten Lesliesimulation. Da braucht man keinen Vent mehr zum Aufpeppen!
Richtig guter Wurf von Viscount
@maga Klingt nach eierlegender Wollmichsau, also sparen😎
@maga Ah, ok. Vielleicht nach einem Firmware Update. Leider funktionierte die Website zum Testzeitpunkt nicht vollständig und ich konnte dort nichts herunterladen. Vielleicht gibt es schon ein Update.
@Markus Galla Ja, gab ein Update.
Da wurde auch nachgeliefert den Triggerpunkt einstellen zu können.
Das nächste Update ist bereits in der Mache, damit sollten dann auch die gelegentlichen Notenhänger ausgemerzt sein.
Grüsse
Markus
Schade, kein Aftertouch.
Gibt es „seamless switching“ beim Umschalten der Presets?
Ich als Nord Electro 5D-User finde die Idee, die Samplesektion mit den Zugriegeln zu editieren grandios!! Die Orgel klingt auch amtlich, aber das Piano…. das würde mir für die Bühne leider nicht ausreichen. Auch wenn Sounds bekanntlich Geschmackssache sind, scheinen wir da leider meilenweit hinter dem Nord zu liegen. Schade.
@calvato Sehe ich genauso: Orgel und Leslie-Sim fantastisch, Synth-Sounds wohl auch gut, aber Klaviere naja und Rhodes finde ich sogar richtig schlecht.
Nach einigen Wochen Erfahrung mit diesem Instrument (will schon ‚was heißen, wenn ich „Instrument“ schreibe) ist mein Eindruck immer noch sehr positiv (s. Rezension auf der Produktseite bei Th.).
Obwohl ich meist mit rechnerbasierten Setups spiele, würde ich die Legend One 73 als Masterkeyboard einsetzen und auch einige der internen Sounds verwenden.