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Test: VOX, AC1 Rhythm, Gitarrenverstärker

2. März 2011

VOX AC1 Rhythm

Den original VOX „Look and Feel“ gibt es jetzt auch für die Hosentasche und für kleines Geld dazu! Ist es ein Übungsverstärker, ein „Warm Up-Amp“ für die spannenden Minuten vor dem nächsten Gig oder doch eher ein Gag, oder ein Geschenk für die nächste Geburtstagsfeier des Gitarristen der Band? Egal, unser heutiger Testproband, der VOX AC1, besitzt in jedem Falle alles, um eine elektrische Gitarre hörbar zu machen. Und darüber hinaus noch eine Anzahl eingebauter Drumsamples, die das Üben an den unmöglichsten Orten erleichtert, denn selbstverständlich kann man diesen kleinen Brüllwürfel auch mit Batterien betreiben. Betrachten wir also heute den „kleinen Bruder“ des legendären, ja schon kultigen VOX AC30 in einem Test auf Amazona.de!

-- Der VOX AC1 --

— Der VOX AC1 —

Aufbau

Der AC1 sollte wirklich in jeder Gitarrentasche seinen Platz finden, denn mit seinen winzigen Maßen von 170x128x67 mm und einem Gewicht von etwas über 500 Gramm stellt der aus Kunststoff gefertigte Amp in Punkto Platzbedarf keine all zu großen Ansprüche. Der unverwechselbare VOX-Schriftzug ziert die Vorderseite des Winzlings genauso wie eine Nachbildung des original Bespannstoffes, der zum Schutz der zwei 3″-Speaker an der Front angebracht wurde. Der in England entwickelte und in Vietnam gefertigte Mini-VOX besitzt auf seiner Rückseite ein Fach zur Aufnahme der Batterien, sechs Stück des Typs AA erwecken den Amp so auch jenseits eines Netzanschlusses zum Leben. Die Saftspender sollen laut Hersteller den kleinen Amp bis zu 26 Stunden mit Energie versorgen und sind bereits im Lieferumfang enthalten, das zugehörige Netzteil allerdings ist nur optional erhältlich. In diesem Falle muss es aber nicht zwangsläufig ein Original VOX Netzteil sein, ein Universal-Netzadapter reicht hier vollkommen aus und kann somit für kleines Geld erworben werden. Der Netzanschluss befindet sich zusammen mit einer Miniklinken-Stereokopfhörerbuchse und dem Power ON/OFF-Schalter auf der rechten Seite des Gerätes. Beim Anschluss eines Stereo-Kopfhörers werden sinnvollerweise (und wie in dieser Gerätegattung üblich) die internen Speaker deaktiviert. Und es sollte auch zwingend ein Stereo-Kopfhörer angeschlossen werden, andernfalls versagt diese Buchse nämlich ihren Dienst.

Bedienung

Das Bedienpanel auf der Oberseite ist in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Teil gibt es die eigentliche Klangerzeugung, die mit den „Chickenhead-Reglern“ GAIN, TONE und VOLUME ausgestattet ist. Ein Switch mit der Bezeichnung CLEAN/OVERDRIVE dient zur Anwahl der zwei Grundsounds des AC1. Es findet sich weiterhin eine AUX IN-Buchse zum Anschließen einer externen Klangquelle wie beispielsweise CD- oder MP3-Player, um mit den Lieblingstracks direkt über den kleinen VOX zu jammen. Den Abschluss bildet die Klinkenbuchse zum Anschluss der Gitarre. Die anfängliche Befürchtung, dass der kleine Verstärker nach Einklinken des Kabels kippen könnte, erwies sich während der Testdauer als unbegründet. Auch mit einem kräftigen Neutrik Stecker am Ende des Klinkenkabels blieb der kleine VOX stets ausbalanciert und sicher in seiner aufrecht stehenden Position.

-- Blick auf das Bedienpanel --

— Blick auf das Bedienpanel —

Klangbeispiele
Forum

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