Test: VOX AC4C1-12 Classic, Gitarrenverstärker

20. Januar 2015

Jetzt mit 12" Celestion Greenback!

VOX hat im Rahmen eines Updates der AC Custom Serie auch dem kleinen AC4C1-12 eine Frischzellenkur verpasst. Auffälligste Neuerung ist dabei die Vergrößerung des Gehäuses, um Platz für einen kräftigeren Lautsprecher zu schaffen. Der Vorgänger brachte es nämlich nur auf 10″ und einen eher durchschnittlichen Speaker, im VOX AC4C1-12 sorgt nun ein 12″ Celestion Greenback für das Abdrücken der vier Watt erzeugenden Class-A-Endstufe. Wie, nur vier Watt? Klingt natürlich erst einmal harmlos – aber auch nur für die, die noch nie einen Vollröhrenamp dieser „Mini-Klasse“ gespielt haben. Denn auch unter 10 Watt kann man sich ganz schön die Ohren ruinieren, was einige Probanden in unseren Tests immer wieder unter Beweis stellen.

Mal hören, wo sich der VOX AC4C1-12 in diesem Spektrum der kleinen Vollröhren-Brüllhälse einreiht. Und natürlich, ob er nicht nur laut kann, sondern auch in puncto Sound ein würdevoller Vertreter der VOX-Familie ist.

Front

— Der Vox AC4C1-12 Classic —

Facts and Features

Auch der VOX AC4C1-12 wirkt auf den ersten Blick so, als sei er aus dem berühmten und allgegenwärtigen Kultamp AC30 als Ganzes herausgeschnitten worden. So besitzt der Verstärker die Maße von 349 x 381 x 211 mm bei einem Gewicht von knapp 8 kg und bleibt damit doch deutlich unter denen des schwergewichtigen großen Bruders. Ansonsten wird die Optik geprägt vom typischen Bespannstoff für den Schutz des 12″ Celestion Greenback, der goldenen Zierleiste und dem goldenen VOX-Schriftzug, wobei die Leiste und auch das Emblem nur aus Kunststoff bestehen. Nicht schön, aber zu verschmerzen. Dafür ist die Verarbeitungsqualität insgesamt sehr gut gelungen: Der grobnarbige Tolex-Überzug wirkt widerstandsfähig, ein stabiler Tragegriff mit verchromten Metallscharnieren erleichtert den Transport und auf der Unterseite sorgen vier fast schon überdimensionierte Gummifüße für einen sicheren Stand des kleinen Röhrenwürfels.

Griff

— Den Henkelmann dabei —

Und wo Röhren werkeln, da entsteht auch Warmluft. Und die muss natürlich abgeführt werden. Im Falle unseres Testamps übernimmt diesen Job ein in das Gehäuse eingelassenes, schwarzes Gitter. Hier sollte der Benutzer nur im Umgang mit diversen Flüssigkeiten aufpassen, denn hier geht’s nicht nur raus, sondern auch rein.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Den Preis halte ich für angemessen. Eigentlich nicht mal wirklich teuer. Man ist inzwischen etwas verwöhnt, aber es ist grade mal 20 Jahre her, da hat man für nen richtig üblen Transistor von Marshall noch 800 DM bezahlt. Hat sich ganz schön was getan in der Zeit. Und nun bekommt man nen waschechten VOX für 350 Euro, so richtig mit Röhren :). Ich mag diese total reduzierten Amps. Klar gibt’s da auch ne Menge Konkurrenz, aber da steht doch nicht VOX drauf…

  2. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hi Stephan,
    schicker, kleiner Amp, schade, dass ich nun Schlagzeuger bin!
    Mein erster Amp war ein AC120, sowas prägt für´s Leben.
    Standby wäre nett, kein FX-Loop ist verschmerzbar, wie sieht es mit dem Griff aus? Scheppert der?
    Gruß Armin

    • Profilbild
      Stephan Güte  RED

      Hi Armin,

      der Griff ist bombenfest, eher zu schwer als zu locker, da wackelt nix :)

      Viele Grüße,

      Stephan

  3. Profilbild
    zacht

    Meiner Ansicht nach ist der AC4C1-12 nicht mit dem 12″ Celestion Greenback, sondern mit dem 12″ Celestion VX12 custom ausgerüstet.
    .

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