Test: Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

9. September 2020

Nur der „kleine“ Bruder des QUANTUM?

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Der Waldorf IRIDIUM Desktop-Synthesizer im Test

Als die Firma Waldorf Music 2018 den lange erwarteten QUANTUM Synthesizer in die Welt entließ, schlug dieser ein wie eine Bombe. Einer der „Synthesizer des Jahres 2018“ war geboren und dürfte auch heute noch zu den erfolgreichsten Synthesizern am Markt gehören. Die manchmal kritische, aber meistens begeisterte Fangemeinde dürfte eher gewachsen als geschrumpft sein. User-Gruppen in bekannten sozialen Netzwerken transportieren auch heute noch die Botschaft, dass der QUANTUM zu einem der besten digital-analogen Synthesizer überhaupt gehört.

Haben andere Synthesizer nach zwei Jahren Existenz schon ihre Halbwertszeit überschritten, kann davon beim QUANTUM nicht die Rede sein. Das liegt einerseits daran, dass die Mannschaft von Waldorf rund um Rolf Wöhrmann sehr genau zuhört, wenn es um Kritik und Verbesserungsvorschläge geht. Der Austausch mit den Usern war und ist immer lebendig und hat schließlich zu einem großen Update 2.0 geführt, durch das QUANTUM sogar noch ein weiteres Synthesemodell (Kernel) erhalten hat. Andererseits liegt der Erfolg dieses Synthesizers auch an seinem Hardware unabhängigen Betriebssystem, das kontinuierlich weiterentwickelt wird und für eine breite Produktpalette verwendet werden kann und soll. Das erste Ergebnis dieser Weiterentwicklung ist der brandneue IRIDIUM Synthesizer, der wahrscheinlich auf der Superbooth 2020 einer DER Knaller unter den Neuerscheinungen gewesen wäre.

Aufgrund der Corona-Krise musste man umplanen und so wurde der IRDIUM im Juni dieses Jahres einem Fachpublikum online präsentiert. Wir haben darüber berichtet. Es fand keine Präsentation eines Prototypen oder eine Vorstellung von Ideen und Entwürfen statt, sondern es wurde ein reales, mit geringer Wartezeit verfügbares Instrument vorgestellt, das ich mir nun für AMAZONA.de anschauen durfte. Eines sei an dieser Stelle vorweggenommen. Trotz kompakter Bauweise ist IRIDIUM absolut nicht der kleine Bruder des QUANTUM und er soll ihn auch nicht ablösen und ersetzen. Dahinter steckt eine ganz andere Idee…

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Der Waldorf Iridium zusammen mit dem Quantum, bei mir im Studio

Eine Synthesizer-Plattform für jeden Zweck

Um die folgenden Zeilen besser zu verstehen, muss ich an dieser Stelle ein paar Kenntnisse über den QUANTUM Synthesizer voraussetzen. Würde ich bei null anfangen, fänden wir hier kaum ein Ende. Wer diesbezüglich ein Update braucht, kann gerne nochmals einen Blick in unseren Zweiteiler aus dem März 2018 werfen.

Was natürlich von Anbeginn Bestandteil des Waldorf QUANTUM Konzepts gewesen ist, im Laufe der vergangenen zwei Jahre aber zunehmend an Profil gewonnen hat, ist die Hardware unabhängige Software-Plattform, die Basis nicht nur für den QUANTUM, sondern für alle künftigen Entwicklungen innerhalb dieser Produktfamilie ist/sein wird (KYRA gehört zum Beispiel nicht dazu). Rolf Wöhrmann hat zusammen mit seinem Team sehr genau zugehört, als es um Kritik am QUANTUM und um mögliche Verbesserungen und Ergänzungen gegangen war. Mit dem OS 2.0 ist diesbezüglich ein großer Sprung in die richtige Richtung gelungen.

Vieles wurde verbessert, aber nicht alles. Einige grundlegende Dinge, wie zum Beispiel die Umwandlung des in Stereo erzeugten Klanges in ein Monosignal durch die analogen Dual-Filter musste man an dieser Stelle akzeptieren oder gleich und ausschließlich die Oszillatorausgänge durch den Digital Former laufen lassen. Auch dass der QUANTUM ausschließlich als Keyboardversion erhältlich ist, stieß nicht bei allen Usern auf Gefallen. Die Erfahrungen mit QUANTUM waren also der Nährboden für weitere Entwicklungen, sowohl im Software- als auch im Hardware-Bereich. Nun steht in Kürze ein neues Update namens Beta 3.0 ins Haus, das sowohl in den IRIDIUM als auch in den QUANTUM geladen werden kann und diesen abermals auf ein aktuelles technisches Level heben wird. Noch aber ist der neue IRIDIUM Synthesizer in der Version 2.5.2 erhältlich und schon der hat ein paar Überraschungen parat.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Waldorf IRIDIUM Bauform und Erscheinungsbild

Der IRIDIUM erscheint in QUANTUM Optik als reiner Tabletop-Synthesizer mit äußerst kompakten Abmessungen (440 mm breit, 305 mm tief, 85 mm hoch) und ohne Keyboard. Damit wäre man im Grunde in der Lage, den Synthesizer in ein 19-Zoll Rack einzubauen. Entsprechende Rack-Schienen oder eine passende Rack-Wanne werden künftig erhältlich sein. IRIDIUM wiegt 5,4 kg und ist auf angenehme Weise kein Leichtgewicht, sondern echte Hardware. Das Gehäuse besteht aus Stahlblech und ist absolut verwindungssteif. Die Regler sind aus Aluminium. Der IRIDIUM ist äußerst robust und elegant zugleich. Natürlich hat dieser kompakte Synthesizer weniger Platz auf dem Panel zur Verfügung als sein größerer Mitspieler. Dennoch wurde das grundlegende Design auch hier übernommen. So machen Look & Feel den IRIDIUM schon optisch zu einem echten Partner des QUANTUM.

Das Bedienpanel des IRIDIUM

Der vom QUANTUM bekannte Touchscreen ist mit etwas geringerer Auflösung wieder dabei und wird von sechs Parameterreglern und den Tastern für die Masterpages für LFOs, Oszillatoren, Filter, Envelopes, die Modulationsmatrix und die Effekte „umrahmt“. Einzig der zentrale „Big Knob“, der beim QUANTUM unterhalb des Displays zu finden ist, wurde nun rechts außerhalb des Displays zusammen mit den Mode-Tastern untergebracht. Das ist in pucto Handling sogar recht praktisch und hat bei der konkreten Arbeit nicht gestört. Neu ist in diesem Bereich ein Taster für die Masterpage, in der die Lautstärken und Panoramawerte der Layer und die Gesamtlautstärke eingestellt werden können. Der zentrale Bereich des Touchscreens wird durch drei virtuelle VU-Meter dominiert, die die aktuell gespielten Lautstärken anzeigen.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Im unteren Bereich des Panels sind die Sektionen für die drei Oszillatoren untergebracht, gefolgt von einem Mixer zur Lautstärkeregelung und einem Routing-Taster, der Zugang zu einer tieferen Gestaltung des Signalpfads durch alle Module gewährt. Dann folgt die Dual-Filtersektion, der beliebte Digital-Former und die Regler für die Envelopes, die werksseitig auf Filter 1 und Amp geroutet sind. Allerdings hat IRIDIUM insgesamt sechs frei editierbare Envelopes. Diese können dann über die entsprechenden Menüs editiert und zugewiesen werden. Abgeschlossen wird das Panel durch die Regler für die sechs LFOs und die Mastersektion.

QUANTUM hat zusätzlich noch eine Sektion für den Komplex-Modulator und für die Effekte. Diese wurden hier aus Platzgründen weggelassen. Die Effekte lassen sich nur über den Effects-Mode einstellen, den Komplex-Modulator hat man im Mod-Menü als separates Tab hinterlegt. Das war im QUANTUM auch schon so. Insgesamt wurde das Panel natürlich ganz schön „verdichtet“. Die Regler stehen beim IRIDIUM enger zusammen, bieten aber noch genug Raum für eine entspannte Arbeit. Außerdem benötigte man noch Platz für eine Novität, die der QUANTUM nicht besitzt. Ich meine die 4 x 4 Pad-Sektion mit RGB-Beleuchtung, die zur Editierung weiterer Funktionen gedacht ist. Apropos Beleuchtung. Auf die farbliche Sortierung der einzelnen Sektionen durch LEDs an den Reglern hat man beim IRIDIUM verzichtet. Das hat sowieso nicht jedem gefallen. Die Farben erscheinen nun nur noch im Display. In den Settings können die einzelnen Sektionen/Module in bekannter Weise weiterhin nach Bedarf umgefärbt werden.

Doppelte QUANTUM Power

Neben der neuen Pad-Sektion verfügt IRIDIUM nun auf der Geräterückseite über 4 CV-Inputs plus Gate In, Trigger In, Clock In, Clock Out. Damit ist eine Einbindung in ein analoges Modular-Setup möglich. Klasse ist, dass die Inputs als Quellen in der Mod-Matrix erscheinen. Der Modulationsgrad kann über virtuelle Schieberegler (Amount) eingestellt werden. Wer sich zum Thema ein paar Anregungen holen möchte, kann auf YouTube einfach mal den Suchbegriff „Waldorf Iridium – CV Inputs – Patching with Modular“ eingeben. Soweit ist das eine tolle Sache. Es fehlen jetzt nur noch CV-Outputs z. B. für externes Sequencing vom IRIDIUM aus.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Die wirklich wichtige Neuerung beim IRIDIUM offenbart sich allerdings, wenn man sich seine inneren Werte etwas näher anschaut. War QUANTUM noch ein Hybrid-Synthesizer mit analoger und digitaler Signalverarbeitung, ist IRIDIUM nun ein voll-digitaler Synthesizer geworden. War QUANTUM noch 8-stimmig duo-timbral, ist IRIDIUM nun 16-stimmig duo-timbral.

Die Oszillatoren des IRIDIUM bieten wieder die fünf Synthesemodelle Wavetable, Waveform (VA),   Particle (Sampling und Granularsampling), Resonator und Kernel (bis zu 6 Suboszillatoren). In letzteres Modell können nun alte DX7 Sounds über Sysex geladen werden. Es können auch Sound-Bänke vom Nave geladen werden. Allerdings nicht zu 100 %, aber immerhin als klangliche Basis.

Auf die analogen Filter, denen es meiner Ansicht nach immer an Biss fehlte, wurde verzichtet. Das hat den großen Vorteil, dass der Signalweg nun Stereo ist von der Erzeugung bis zu den Ausgängen. Die Dual-Filter sind also nun auch digital und können in den Modellen Nave, Largo, PPG, Quantum und State-Variable mit den Flankensteilheiten 12/24dB und den Modi LP/HP/BP in allen Kombinationen eingestellt werden. Mit OS 3.0 wird man die analogen Filter im QUANTUM auf Bypass schalten können. Somit wird auch dort der Signalweg vollständig in Stereo ausgeführt werden. Der Digital-Former kann nun auf insgesamt 30 Filtermodelle zugreifen. Neben dem Komplex-Modulator ist er eine der stärksten (klanglichen) Waffen, die zur Verfügung stehen. Neu in den Dual-Filtern ist ein Tools Sub-Menü, über das man einen Analyzer zuschalten kann, der den Frequenzgang des aktuell gespielten Signals anzeigt. Das ist ein durchaus hilfreiches Feature.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Die Modulationsmatrix des IRIDIUM

Insgesamt wurden alle Module mit der aktuellen OS Version 2.5.2 gegenüber dem QUANTUM nochmals deutlich überarbeitet. Es gibt sowohl versteckte Features bzw. Erweiterungen in den einzelnen Menüs (z. B. Wavetables und Filtermodelle), aber auch deutlicher in Erscheinung tretende „Neuerungen“. So wurde auch die Modulationsmatrix nochmals überarbeitet. Die Modulationsmatrix dient dem Routing der Modulationsquellen auf verschiedene Modulationsziele. Sie verfügt nun über 53 Modulationsquellen und 192 Modulationsziele inkl. Komplexmodulator.

An den 40 Modulationsslots hat sich nichts geändert. Immer noch sehr fein, aber auch beim QUANTUM bereits möglich, ist die direkte Zuweisung eines Controllers zu einer Modulationsquelle. Klassisches Beispiel: die Erzeugung eines Vibratos und dessen Steuerung über das Modulationsrad. Über das Untermenü Controller kann dieses einem LFO zugewiesen werden, der dann z. B. auf die Oszillatoren wirkt. Dieselbe Funktionalität steht auch in den LFO-Menüs direkt zur Verfügung, wenn man dort auf das Untermenü Mod Targets klickt. Natürlich stehen neben dem Modulationsrad noch weitere Controller zur Verfügung. Beispielsweise nun auch die CV Inputs 1-4.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

Rhythmisches Fundament

Der Performance-Bereich des IRIDIUM macht nun einen aufgeräumten Eindruck. Durch Druck auf den Perform-Taster wird das entsprechende Menü geöffnet. Wirkte dieses beim QUANTUM noch etwas dürftig, steht nun doch deutlich mehr „Content“ zur Verfügung. Neben den bekannten Tabs für das X/Y-Pad und das Favorites-Menü (mit 5 Sets), gibt es nun ein Wheels-Sub-Menü, über das man die Controller Mod-Wheel, Pitch-Wheel, Aftertouch und Pad-Velo grafisch editieren kann. Und zwar für jedes der beiden Layer separat. Gab es im QUANTUM an dieser Stelle noch das Arp & Seq-Menü, das nicht allzu viel hergab, stehen nun unter dem Autoplay-Tab zahlreiche und vor allen Dingen grafische Editiermöglichkeiten für die Sequencer und Arpeggiatoren bereit.

Notenwerte können manuell per Regler, aber auch durch „Aufziehen“ des Notenwertes auf dem Touchscreen editiert werden. Sequenzen können auch aufgenommen werden, indem sie auf einem Keyboard Schritt für Schritt eingespielt werden. Klasse finde ich die sogenannten Parameter-Sequencer (insgesamt 8 je Layer), die als zusätzliche Modulationsquellen programmiert werden können. So können klassische Filter- und Amp Modulationen erzeugt werden. Die Möglichkeiten, Sequenzen und Arpeggios zu programmieren, sind beim IRIDIUM deutlich gewachsen, machen hier aber auch mehr Spaß als beim QUANTUM.

Waldorf IRIDIUM, Desktop-Synthesizer

IRIDIUM und die neue Pad Sektion

Abschließend will ich die neuartige Pad-Sektion vorstellen. Diese 16 Pads sollen nicht als Drumpad verstanden werden. Es handelt sich vielmehr darum, verschiedene Spielhilfen anzubieten, die bestimmte Programmierungen erleichtern. Der Pad-Sektion sind vier Taster mit den Bezeichnungen Notes, Scale, Chord und Trigger zugeordnet. Je nachdem welchen Mode man anwählt, werden die Pads im Touchscreen auf eine andere Weise und mit anderen Parametern dargestellt. Der Notes-Mode ist schnell erklärt. Hier kann man mit den Pads auch polyphon Noten spielen. Sozusagen als Keyboard-Ersatz. Einem selektierten Pad kann ein beliebiger Notenwert zugeordnet werden. Auf diese Weise kann man sich Tonleitern beliebig umbauen. Je nachdem, was man mit den Pads performen möchte. Im Scale-Mode steht ein Scale-Mapper zur Verfügung, der die eingestellte Tonleiter/Notenfolge in der Stimmung verändert; also z. B. in Dur, Moll, pentatonisch, lydisch usw.

Was auch immer gewünscht ist. Der Notenwert je Pad wird entsprechend der eingestellten Skala geändert. Im Chord-Mode liegt auf jedem Pad ein Akkord. Neben anderen Parametern kann man mit dem Voicing-Parameter einstellen, in welcher Weise die ausgewählten Akkorde ausgelesen und gespielt werden. Also z. B. auch in verschieden inversiven oder gesplitteten Formen. Der letzte Mode heißt Trigger. Über ihn kann man in Autoplay erzeugte Sequenzen in unterschiedlichen rhythmischen Mustern auslesen, die in dem Parameter-Algorithm hinterlegt sind. Der Trigger-Mode ist ein Performance-Tool, das Lebendigkeit in die erstellten Sequenzen und Arpeggios bringt. Apropos Sequenzen und Arpeggios. Beiderlei können über die Pads im Notes-Mode schnell programmiert werden. Ein externes Keyboard ist also nicht zwingend erforderlich, wenn man gleich mit dem IRIDIUM arbeiten möchte. Sequenzen werden hierbei Step by Step über die Pads eingegeben. Obwohl die Pad-Sektion grundsätzlich polyphon ausgelegt ist, kann man leider keine Akkorde pro Step im Sequencer eingeben. Die Pad-Sektion ist somit ein nützliches Feature, wenn man an dieser Stelle Abschied vom Konzept klassischer Drumpads nimmt. Aber natürlich kann man externe Hardware auch über die Pads ansteuern. Da kommt bestimmt jeder auf eigene Ideen.

Fazit

IRIDIUM ist alles andere als der „kleine Bruder“ des QUANTUM. Vielmehr möchte ich Beschreibungen, wie Alternative oder ideale Ergänzung gelten lassen. Nicht einmal die Beschreibung Nachfolger mag ich akzeptieren, denn IRIDIUM ist für den QUANTUM mehr als nur ein gleichwertiger Partner. Eine Alternative ist IRIDIUM vor allen Dingen wegen seines geänderten Formfaktors. Nicht jeder braucht weitere Keyboards in seinem Studio, möchte aber dennoch gerne die Qualitäten und Möglichkeiten des QUANTUM nutzen. Bedenkt man, dass IRIDIUM nun 16-stimmig ist, die Einbindung in ein modulares Setup möglich ist und zahlreiche Verbesserungen im Software-Bereich stattgefunden haben, ist er aktuell sogar wesentlich stärker als der QUANTUM. Das wird sich allerdings wieder ein wenig nivellieren, wenn die Beta 3.0 für beide Synthesizer freigeschaltet wird. Sagen wir also, dass beide Synthesizer absolut auf Augenhöhe sind. Ergänzung ist sicherlich ebenfalls eine zutreffende Beschreibung, denn IRIDIUM und QUANTUM werden einander ergänzen. Das ist nur eine der Überlegungen, die aktuell bei Waldorf angestellt werden. Ein bestehendes Studio-Setup wird IRIDIUM sowieso ergänzen. Das ist außer Frage. IRIDIUM kommt trotz seiner kompakten Weise sehr elegant, praktikabel und äußerst vielseitig daher. Mehr denn je ist die implementierte Engine ein Paradies für Sounddesigner. Die meisten der mitgelieferten 1100 Factory-Sounds sprechen ihre eigene Sprache. Theoretisch mögliche 7000 Speicherplätze sollten genug Platz für eigene Experimente darstellen. Mit der Pad-Sektion wird man sich eventuell anfreunden müssen. „Trommler“ werden vermutlich zunächst irritiert sein. Als Editier- und Performance-Hilfe sind die Pads aber durchaus hilfreich. Auch ohne Masterkeyboard kann man so sehr schnell mit dem IRIDIUM arbeiten.

Wieder einmal hat mich ein Synthesizer von Waldorf begeistert und überzeugt. Dass dieser Synthesizer jetzt „nur“ noch digital ist, stört auf keinen Fall. Die analogen Dual-Filter des QUANTUM haben mich sowieso nie richtig überzeugt. Mit IRIDIUM ist das nun Vergangenheit. Dieser Synthesizer klingt einfach nur richtig g….gut! Der auf alle Fälle faire Preis von 2.144,- Euro ermöglicht nun einen schnelleren Einstieg in die Multi-Synthesewelt von Waldorf. Für mich ist IRIDIUM nicht nur eine gute Investition in die Zukunft, sondern auch einer der „Synthesizer des Jahres 2020“.

Plus

  • kompaktes, funktionelles Design
  • 16-stimmig
  • CV- und Gate- und Clock-Eingänge
  • rein digitale Klangerzeugung
  • kompletter Signalweg in Stereo
  • größere Modulationsmatrix
  • Sequencer und Arpeggiator sind leicht zu programmieren
  • hervorragende klangliche Möglichkeiten

Minus

  • keine CV-Out-Buchsen (z. B. für die Sequencer)
  • Sequencer kann keine Akkorde pro Step aufnehmen

Preis

  • 2.144,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    [P]-HEAD  AHU

    Die Presets 10 – 12 in den Klangbeispielen sind schon echt strange. Wahnsinn was da parametertechnisch vonstatten geht. Der Test hat mich echt uberzeugt.

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    Henrik Fisch  AHU

    Ich teile die Begeisterung für das Gerät: Ich bin echt hin und weg!

    Kleine Zusatz-Info und vielleicht noch spannend zu wissen: Der »Iridium« hat hinten eine VESA-Wandhalterung. Man kann ihn also auch auf einen Standard-Monitorständer schrauben. Und wenn dieser beweglich ist wie eine Schreibtischlampe, kann man sich den Iridium an eine beliebige Stelle in der Luft schwebend »zurecht schieben«. Der von mir hochverehrte YouTuber (und Musiker, Grafiker, Fotograf) Tim Shoebridge hat das in seiner Vorstellung des »Iridium« eindrucksvoll in Szene gesetzt:

    https://www.youtube.com/watch?v=Mnmvo2cgkBk

    Ein kleines aber sehr feines Detail, von dem sich wirklich alle Hersteller von Desktop-Synthesizern mal etwas abschauen könnten. Denn irgendwann wird der Platz auf dem Tisch echt mal knapp. Und ich als Fan von Waldorf sage wieder mal: »Typisch Waldorf, die haben’s einfach drauf!«. ?

    Jetzt fehlt eigentlich nur noch der monophone Quantum im Stile eines »Sequential Pro 2/Pro 3« … und ich nähere mich bedenklich dem Nirvana. ?

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      SynergyMan  

      Der Hauptkostenfaktor bei solch digitalen Geräten ist doch das I/O und das Frontend, weniger die Engine. Daher denke ich nicht, das eine monophone Version viel billiger und deshalb auch nicht auf den Markt kommen wird.

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        Henrik Fisch  AHU

        Aus wirtschaftlicher Sicht fürchte ich, dass Du tatsächlich Recht haben wirst. Auf der anderen Seite: Der »Pro 3« von Sequential ist ja nun auch nicht so ganz billig. Deswegen: Monophone Version mit Tastatur … oder vierstimmig wie bei »Korg Minilogie XD« … vielleicht rechnet sich das ja doch. Man darf ja mal träumen und vielleicht bringe ich Waldorf mit meinem Gequängel sogar auf Ideen. ?

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      ollo  

      Das mit der VESA Halterung ist echt eine klasse Idee. Der Synth ist zwar außerhalb meiner Preisklasse aber falls doch, hätte ich wenigstens noch Platz dafür in meiner kleinen Bude.

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    FlippDurch  

    Nur Schade dass die Pads nicht Velocity können, das hätte man schon noch implementieren können. Der Rest ist schon sehr gut, keine Frage. Wahrscheinlich auch zu Recht überall ausverkauft.
    Ist eben mal nicht der gefühlt 100ste Synth der nur ein bisschen anders klingt ansonsten aber das selbe ist!

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      temporubato  

      Hi

      2.5.2 ist noch nicht ganz freigegeben, hat nur ein paar kleinere Bug Fixes. Bei Interesse mir einfach PN schicken.
      Ansonsten auf der Waldorf Seite für den Iridium Newsletter registrieren. Dann gibt’s eine Email, wenn’s fertig ist.

      Gruß
      Rolf

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    toneup  RED

    In meinem Studio ist ein Iridium seit 3 Wochen im Einsatz. Das klangliche Spektrum das er abdeckt ist schon enorm, und die Klangqualität ist sehr gut. Mit den Pads bin ich noch nicht so richtig warm geworden, ich bin nicht sicher ob man den Platz nicht besser für zusätzliche Knobs oder Slider nutzen hätte sollen. Beim Hydrasynth Rack haben die Pads definitiv einen Mehrwert, aber vielleicht wird das ja mit den anstehenden Updates ausgebaut. Die Einschätzung mit der tollen Verarbeitung teile ich so nicht. Es leuchtet am underen Ende des Screens in einem schmalen Spalt die Hintergrundbeleuchtung durch und die hintergrundbeleuchteten Buttons lassen sich im Gehäuse leicht hin und herschieben. In Anbetracht dieser Tatsachen und wenn man die Bauqualität mit ASM vergleicht, ist der Preis schon an der oberen Kante angesetzt.

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      astral_body  

      Du hast scheinbar das Hydtsynth Modul und den Iridium richtig?
      Ursprünglich wollte ich mir das ASM Hydrsynth im Herbst holen, damit ich auch ein paar Wavetable/digitale Sounds habe. Jetzt ist der Iridium rausgekommen und der sieht mindestens genauso gut aus.

      Mir sind die technischen Unterschiede beider Geräte klar. Habe auch gefühlt alles zu beiden auf Youtube angesehen. Geld wäre für beide da – Ich will mir aber nur einen von Beiden holen.

      Mich wird mal Deine persönliche Meinung interessieren zu folgender Frage interessieren:
      Wenn Du nur entweder den Hydrasynth ODER den Iridium haben könntest, welchen würdest Du persönlich nehmen und warum ?

      Vielen Dank
      Alex

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        toneup  RED

        Hallo, wenn der Preisunterschied keine Rolle spielt, dann würde ich den Iridium nehmen, er hat derzeit 5 Syntheseformen und ist aufgrund des User Interfaces mit dem großen graphikfähigen Touchscreen für Updates mit zusätzlichen Syntheseformen und neuen Features besser gerüstet als der Hydrasynth. Außerdem hat er ja Samplespeicher für eigene Wellenformen mit an Bord, in wie weit es überhaupt mittels künftiger Systemupdates möglich wäre in den Hydrasynth eigene Wellenformen einzuspielen ist fraglich.

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          astral_body  

          Danke für die schnelle Antwort. Ich tendiere auch eher zum Iridium, weil er technische mehr Potenzial zu haben scheint. Außerdem kann man damit vermutlich mehr rumexperimentieren ;-)

          Mal eine Frage zu den praktischen Soundfähigkeiten:
          Könnte der Iridium mit seinen vielen Synthese-Möglichkeiten einen Hydrasynth soundmäßig „ersetzen“ ?

          Der Hintergrund zu der sonderbaren/naiven Frage ist folgender:
          Zum Hydrasynth habe ich einige Demos mit Sounds gehört, die mir gut gefallen.
          Beim Iridium sind in den Demos oft nur 10 Minuten lange Ambient-Drohnen ;-) Die sind zwar toll und Waldorf ist hier sicher Markführer.

          Aber ein Syntheziser „nur“ für Ambient-Drohnen wäre mir dann doch etwas zu spezialisiert. Ich such mehr den digitalen „Schweizer-Taschenmesser“-Synthesizer, mit dem ich möglichst die meisten digitialen Sounds basteln kann.

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            toneup  RED

            Man kann die beiden nicht ganz vergleichen, der Hydrasynth kann vereinfacht dargestellt durch 8 ausgewählte Wellenformen durchmorphen oder normale subtraktive Synthese mit bis zu 3 Oszillatoren oder eben Mischformen

            Der Iridium kann klassische Wavetable, Granular-Sampling, klassisch Virtuell analog , Modular und Resonator (eine Art physikal Modeling).
            Jeder der drei Oszilltoren pro Stimme kann jede Syntheseform abbilden. Aufgrund dieser tatsache kann der iridium ein wesentlich breiteres Spektrum abbilden und keineswegs nur Drones und Pads.

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              astral_body  

              Nochmals vielen Dank!

              Während ich den Hydrsynth im Musikgeschäft testen konnte, gibt es hier leider keinen Quantum/Iridium. Daher kann ich mir nicht selber einen Eindruck vom Waldorf-Sound machen.
              Ich denke aber, dass für mich der Iridium langfristige die bessere Investition ist.

              Oder anders herum: Wir haben echt Glück, dass wir die „Qual“ der Wahl mit zwei excellenten digitalen Synth haben.

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              astral_body  

              Nochmals vielen Dank!

              Während ich den Hydrsynth im Musikgeschäft testen konnte, gibt es hier leider keinen Quantum/Iridium. Daher kann ich mir nicht selber einen Eindruck vom Waldorf-Sound machen.
              Ich denke aber, dass für mich der Iridium langfristige die bessere Investition ist.

              Oder anders herum: Wir haben echt Glück, dass wir die „Qual“ der Wahl mit zwei excellenten digitalen Synth haben.

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                toneup  RED

                So ist es – und – die beiden ergänzen sich auch sehr gut, sowohl gestackt als auch als einzelne Elemente im Arrangement.

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        smoo  

        Ich habe den Quantum und den Hydrasynth, kann also nicht für den Iridium sprechen. Ich würde mich für den Quantum entscheiden obwohl ich vom Hydrasynth begeistert bin. Der für mich grösste Unterschied: Meine eigenen erstellten Sounds passen beim Quantum immer besser in den Mix. Vor allem Pads. Beide klingen für sich alleine genial gut, aber im Mix ist der Quantum meilenweit vorn. das gilt aber nicht für Bässe und Sequencer-Lead Sounds. Die Hüllkurven im Hydra sind etwas besser (Expo/Lin ist sehr extrem einstellbar). Bässe/Leads sind IMHO beim Hydra besser, aber auch die kommen fast nie zum Einsatz da ich dann doch einen Analogsynth oder Eurorack nehme. Fazit: Quantum ist in jedem Song, in jeder Skizze, Hydra wird nur recht selten aufgenommen. Bei beiden habe ich ca 70-80 Sounds erstellt bisher.
        Alle wichtigen FX im Quantum halte ich für besser als die vom Hydra, die aber auch gut sind. Der Chorus und Phaser Algorythmus von Waldorf würde ich auch als separates Eurorackmodul kaufen, das habe ich so gut noch nie gehört in einem Hardwaresynth.

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          astral_body  

          Danke für die Einschätzung. Es liegt vermutlich zum Teil daran, dass ASM den ersten Synth abgeliefert hat.

          Ich habe am Fr. den Hydrasynth im Laden angespielt und mit ein paar Waldorf verglichen. (leider (noch) kein Iridium vor Ort).

          Ich glaube ein Hauptunterschied ist, dass Waldorf jahrelange Erfahrung hat und einen Großteil der Effekte in jedem neuen Gerät wiederverwenden kann. Das Grundgerüst ist bei Waldorf schon da und ausgereift.

          Im Vergleich dazu musste ASM alles neu machen. Vermutlich war dann für die Effekte keine Zeit und kein Geld mehr da.

          Die Waldorf-Geräte wirken reifer, etwas geschliffener.
          Für einen ersten Synth ist der Hydrasynth sehr gut gelungen. Ich denke aber mit etwas Feinschliff wird das Gesamtpaket von ASM noch besser werden und mit Zeit und Erfahrung näher an Waldorf herankommen.

          Zum Thema Hydrasynth habe ich beschlossen, dass ich erst mal auf das Nachfolgegerät warte.

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            smoo  

            Ich kenne die FX vom Quantum nur vom Quantum und nicht von anderen Geräten (ok teilweise vom Nave). Die FX vom Hydrasynth sind auch sehr gut, das ist evtl sogar Geschmackssache. Reverb beim Quantum ist besser, Chorus viel extremer. Die FX von Waldorf sind tiefer editierbar, z.b. gibt es zwei richtig verschiedene sehr gute Phaser, nicht drei ähnliche.

            Ich würde weder den Iridium noch den Hydra aus den Augen verlieren. Hydra ist super. Aber Waldorf ist meiner Meinung nach vorn, klingt edler.

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    ISE500  AHU

    „Ein bestehendes Studio-Setup wird IRIDIUM sowieso ergänzen.“

    In diesem Test wird so getan, als wären 7000 Euro für beide ein Klacks… seltsamer Test.
    Er wirkt eher wie Marketing für Waldorf und nicht wie eine unabhängige Beleuchtung eines Gerätes in Bezug auf Preis, Einsatzgebiet und Verwandschaft zu ähnlichen Synths.
    Irgendwie ziemlich daneben …

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      Tyrell  RED 11

      Du hast nicht ganz unrecht was den Preis angeht, aber „Marketing für Waldorf“ ist ein wenig übertrieben. Der Bernd ist 100% integer und hätte überhaupt kein Problem damit, Nachteile aufzuführen. Aber wie immer, wir werden Autoren in keiner Weise bedrängen etwas an ihren Texten zu ändern. Und ganz offensichtlich ist er ein begeisterter User. Nicht ohne Grund steht bei Bernd ein Quantum – und der wurde ihm definitiv nicht von Waldorf geschenkt ;)

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    MichFisch00  

    Hmm, als ich bin da zwiegespalten. Haptisch, optisch und auch konzeptionell (vom fehlenden digitalen Output mal abgesehen) ein tolles Gerät. Aber das, was letztlich hinten rauskommt, haut mich jetzt – sorry- absolut nicht aus den Socken.
    Wenn ich die Beispiele zum Iridium höre (und zwar auch verfügbare auf Youtube), ist mir der Sound einfach zu dünn, faserig, halt so ähnlich wie ein Soda-Zitrone Getränk ;-). Er ist zwar lebendig, aber ihm fehlt das Volumen und die Fülle. Das können andere Digitale und VSTi anders und besser.
    Ich kann es schwer beschreiben: Wenn ich die Klänge höre (Kopfhörer), habe ich das Gefühl, der Klang würde sich nur oberhalb im Kopf abspielen.
    Höre ich z.B. einen Prologue ist da alles drin, der klingt wie ein St. Laurent aus dem Burgenland schmeckt, um bei dem Bild zu bleiben ;-)
    Was jetzt die Parametersteuerung angeht, keine Frage, da geht viel ab. Aber – ehrlich gesagt- ich wüßte nicht , wie ich Preset 10-12 irgendwie musikalisch einsetzen würde/könnte. Bzw. inspirieren mich die Klänge nicht oder geben mir Ideen. Imho sind die Einsatzmöglichkeiten solcher Klänge extrem speziell. Aber Achtung: Das ist extrem subjektiv und kein Urteil gegen den Iridium generell.
    Wenn man diese Art Sounds mag, hebt sich der Iridium sehr, sehr wohltuend und innovativ von dem sonst üblichen Mainstream und der gefühlten 48484736ten Moog Variation ab.

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    GiorgioMaserati  

    Hilfe. Was für ein grauenhaft hässliches, seelenloses Teil. So etwas stelle ich mir immer bei Leuten wie Felix Jähn oder so was im Studio vor. Eben bei Leuten die geschmacklose Musik machen.

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      kiro7   3

      Naja, hässlich und seelenlos finde ich jetzt nicht. Früher sagte man dazu „futuristisch“. Man nähert sich immer weiter dem legendären Gambit Synthesizer von Axel Hartmann an.

      Geschmacklos ist wie immer, in allen Bereichen, Geschmackssache.
      Ich fühle mich in deinen Musikrichtungen lt. Profil auch wohl, obwohl das auch Viele als geschmacklose Musik bezeichnen.

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        GiorgioMaserati  

        Da hast du recht, es ist eine Art von Design, wie ich mir als Kind in den 90ern die Zukunft vorgestellt habe. Nur kann ich dem heute nun gar nichts mehr abgewinnen. Italo Disco mögen viele als „geschmacklos“ bezeichnen, verständlich. Ich denke bei diesem Wort aber eher an „mangelnden Charakter“, oder „ohne Ecken und Kanten“. Das ist aber ein anderes Thema und gehört wohl nicht hierhin.
        Viele Grüße

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          kiro7   3

          Ach warum nicht… hier bei Amazona wird so oft OffTopic abgeschweift… Der felix J. macht mir auch zuviel Cover, ist auch alles nicht mein Ding. Beim Video vom Studio sah ich übrigens nur 2 Synths, Rest nur Mac+Plugins, bei Avicii (RIP) nur einen Moog Sub 37 und 4 Macbooks. Ob das dann auch die „richtigen“ Studios sind oder ob da noch paar Leute mithelfen, weiß man nicht. VG!

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