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Test: Waldorf Micro Q, Micro Q Keyboard, Synthesizer

2. Januar 2001

Viel Sound für wenig Geld

Die gelber Version Walforf Micro Q

Der Waldorf Micro Q – Was ist anders?

Der Name und Preis lässt ahnen, Waldorfsalat im Sonderangebot gibt es nicht ohne Opfer. Nur schonmal vorweg und äußerlich auffällig: Der Stepsequencer, den es im Rack Q noch gibt fehlt hier, außerdem steuert man die Microkuh mit Hilfe einer Bedien-Matrix. Wer also gerne schraubt, findet hier nur noch 6 Drehregler. Die genauen Unterschiede habe ich weiter unten in einem eigenen Kapitel aufgeführt.

Die blaue Version des Waldorf Micro Q

Oszillatoren

Der MicroQ ist ein Synthesizer der nach subtraktiver Synthese seine Sounds erzeugt.
Es gibt 3 Oszillatoren mit den Wellenformen Rechteck, Sägezahn, Sinus, Dreieck, Alt1 und Alt2 (wer mitliest wird auch bald erfahren was das ist). Die Oszillatoren geben normalerweise obertonreiche Dauertöne von sich und durchlaufen eine Mischstufe. Danach läuft das Signal durch ein doppeltes Filter das beim MicroQ zwischen parallel und seriell verschaltet werden kann (bei der Tastenversion sowie beim Rack Q ist das Routing stufenlos) um danach noch eine Verstärkerstufe zu durchlaufen.

Bei den Oszillatoren gibt es aber noch einige Besonderheiten, zum ersten, daß es eigentlich noch 2 weitere Suboszillatoren gibt die über den Editknopf zu erreichen sind (Oszillatorsektion vorher anwählen, dann Edit drücken) und nur auftauchen wenn die Wavetables zum Einsatz kommen.

Suboszillatoren

Die zusätzlichen Suboszillatoren sind eine Art Abfallprodukt der Wavetables, denn sie haben immer Rechteckform und können (frequenzmäßig) unterhalb der Frequenz des Hauptoszillators noch weiter heruntergestimmt werden.

Das ganze ist also prima zu gebrauchen zum andicken. Sobald also eine der Wavetables (das sind die Alt1 und Alt2 „Wellenformen“) aktiviert sind, kann man auch den zugehörigen Suboszillator benutzen.
Oszillator 1 und 2 können das. Dafür lassen sich der zweite zum dritten Oszillator synchronisieren, was zur Obertonanreicherung genutzt wird (für schneidende Sounds).
Also wenn man 5 Oszillatoren will, muß man die Wavetableoszillatoren benutzen.
Mit dem Ringmodulationsknopf kann man noch etwas „Dreck“ hinzufügen. Der Ringmodulator greift allerdings nur innerhalb der Oszillatorsektion, nicht etwa die ohnehin sehr sehr seltene Verschaltung mit dem Signal hinter der Filtersektion (nur eine Idee..)

Anschlüsse des Micro Q

Wavetables

Was sind denn jetzt Wavetables?..
Es gibt bei Anwahl von Wavetables „Alt1“ oder „Alt2“ jeweils eine Reihe von 128 Waves, welche gezielt per Hüllkurve oder LFO (und jeder anderen Quelle in der Modulationsmatrix, dazu später mehr) angefahren werden können. So ergibt sich bei Modulation ein Klangverlauf durch das austauschen der Waves innerhalb des Wavetables, für jeden der beiden Oszillatoren kann ein anderer Wavetable gewählt werden.
Die Waves und Wavetables selbst sind leider nicht editierbar das ist der Unterschied zu den Wavetable-Synthesizern, wie dem Microwave XT oder Wave etc. Und es sind natürlich mehr in den speziellen Wavetablesynthesizern, also im MicroQ eine Art Extra! Ein schönes aber!
Jeweils 128 Einzelwellenformen. Wie kommt man da dran? Der Pulsweitenparameter dient als Wave-Anwahl und die Pulsbreitenmodulation ist somit deren Modulationsmöglichkeit durch LFOs, Hüllkurven usw.
Zum Anhören der Waves also nur den ersten Oszillator einschalten auf Alt1 und am PW-Regler drehen, dann mal Alt2 einstellen und die Wellen aus der zweiten Wavetable anhören.
Nur nebenbei: Wer mit einem Microwave XT liebäugelt und sich fragt „soll ich nun lieber den MicroQ nehmen, der hat ja auch Wavetables“, dem sei gesagt: Es ist immer noch so, daß es sich um zwei andersgeartete Synthesizer handelt.

mehr Oszillatoren / FM

Alle Oszillatoren können von jedem anderen Oszillator (natürlich auch von LFOs, No ise,etc.) in der Frequenz moduliert werden, das schreibt sich schnell, aber das ergibt Möglichkeiten die normale Analogsynthesizer nicht bieten.
Zusätzlich verfügt der MicroQ auch über drei LFOs die bis 2600 Hertz hinauf gehen, was sich in Verbindung mit den FM-Möglichkeiten zu einem Quasi-sechs-Oszillatoren-S ynthesizer mit zwei Suboszillatoren ganz anders melken läßt. ?
Hatte ich schon erwähnt das die Noise und die Oszillatoren auch sich selbst frequenzmodulieren können?
Es gibt keinen Virtuellen und vor allem Analogen auf dem Markt der das alles bietet. Die netten DX7-Glocken sind damit sehr gut machbar (es gibt auch ein Preset das die zeigt, wenn auch das meist die Dinger sind die ich immer lösche..)! ?So gesehen taugt der MicroQ also auch zum DX7 Ersatz.

Filter

Die Filtersektion in der MelQmaschine:?Milch muß gefiltert werden! Und das geht mit 2 Filtern die jeweils Tief-,Hoch- und Bandpaß, Notch- und Kammform haben.

Bei den Standardfiltern gibt es 24 dB und 12 dB Varianten: Also „Oberheim-Style“ (12dB) und „Moog-Style“ (24dB). Der generelle Klang ist sehr gut, die Hochpassfilter klingen subjektiv etwas besser als die LPFs (Tiefpässe). Wie immer ist das aber eher eine Geschmacksfrage und ich lasse das auch einfach so stehen..

Wichtig ist aber: Die Filter klingen wirklich gut!??Kammfilter?Noch mehr Filtertüten, und diesmal eine Spezialität, die nicht in anderen Vituellen zu finden ist:?Die Landschaft durchkämmen kann man mit Comb+ und Comb-.

Diese unterscheiden sich in der Art der Kerben die sie in den Frequenzgang des Signals einhämmern: Die „+“ Kerben sind stärker/dicker, die einzelnen Zacken (Stellen, wo nichts aus dem Gesamtklang herausgeschnitten wird) sind sehr schmal. Das bedeutet: es wird eben auch dementsprechend mehr weggefegt, als bei der „–“ Variante. ?Was machen jetzt Cutoff und Resonanz? Cutoff ändert die Anzahl der Zacken, Resonanz macht sie länger/spitzer. Rein technisch ist der Kammfilter übrigens ein Delay mit Feedback, wobei Cutoff der Delayzeit entspricht und Resonance ist die Intensität des Feedbacks.

Aber waren es nicht 2 Filter? Ja richtig und die sind auch verbunden: Das geht parallel wie seriell (schaltbar, nicht fließend wie im großen Q-ntinuum) hinter den Filtern kann das Panorama noch eingestellt und moduliert werden. Außerdem gibt es noch einen Parameter für Verzerrung „Drive“, der recht „digital“ klingt.
Das ist ja immer noch nicht alles: Die Filter können moduliert werden. Ja, das ist ja nicht so besonders aber bei Oszillatorgeschwindigkeit? also reine FM (hier schwingen die F ilter im Audiofrequenzbereich mit einem der Oszillatoren), nett das dies selbst in dem kleinen MicroQ möglich ist!

Die Modulationsmatrix

Die letzte (unterste) Knopfreihe macht das, was diesen kleinen Synthesizer sehr flexibel macht: Hier kann eine beliebige Quelle ein beliebiges Ziel modulieren (klingt erstmal gut), dabei wird zwischen Fast und Slow unterschieden. Es stehen alle aus der Keyboardversion bekannten Parameter als Quelle und Ziel zur Verfügung.
Es handelt sich wie bei einem Modularsystem um eine Verkabelung zwischen den Modulen, wie man sie braucht, um eine Beeinflußung der Module untereinander herzustellen (wie etwa Anschlagdynamik auf Filter, je fester/schneller der Tastendruck war, desto heller soll der Klang werden). ?
Zusätzlich gibt es noch weitere Module um zwei Quellen zusammenzumischen (Modifier genannt) und die können dann als eine EINE neue Quelle verwendet werden, also das Ding kann zB. LFO1 und LFO2 vermischen nach verschiedenen mathematischen Regeln (vor allem logische und die Grundrechenarten) So würde das Ziel gleich mit zB. dem Wert von LFO1 minus dem des Zweiten verwöhnt.
Und noch ein Tipp: Wenn es etwas heftiger sein soll (steilere Modulationstiefe): einfach noch einen „Slot“ benutzen und dieselbe Quelle und Ziel eintragen! Schöne Sache..??

Geringe Einbautiefe fürs Rack

Unisono und Spezielles

Wie beim großen Papi, kann man den Sound bis zu 6mal doppeln und gegeneinander verstimmen, dabei fallen wieder einmal die besonderen Modulationsquellen auf, die Verstimmung dieser Klangwolke ist modulierbar in der Matrix (jetzt nicht fragen „was ist die Matrix“!), es gibt sogar Quellen, die die Anzahl der Stimmen als Modulationsquelle nutzen kann: zB: Je mehr Tasten gedrückt, desto mehr Resonanz.

Der Arpeggiator

Nicht mehr fehlen darf ein solcher Notenkettenauffädeler. Hier gibt es deutlich mehr als die üblichen „rauf“,“runter“und „rauf&runter“-Einstellungen..?

Es können beliebige Muster programmiert werden, die 16 Schritte lang sein können. Es gibt dabei auch einen Glide der zB. in der Roland TB-303 so oft zu hören war.

Weitere mögliche Einstellungen sind u.a. Akzent, Verschiebungen, Legatozwang, Zufall (aus den gehaltenen Noten), Akkordbildungen aus speziellen Noten des gehaltenen Akkords (Teilmengen davon)..?

Die Zeile, die die 16 Schritte repräsentiert wird auf dem Display dargestellt und für die o.g. entsprechenden Funktionen gibt es Symbole an der entsprechenden Stelle in der 16er-Zeile..

Mehr kann man kaum noch in einen Arpeggiator reinpacken.

MIDI/Temposync

Das Tempo wird übrigens auch global verwaltet und kann für LFOs, den Delay-Effekt und natürlich den Arpeggiator in Notenlängenwerten genutzt werden zur Synchronisation.?

Die LFOs/das Delay haben dafür entsprechende Notenlängen als Zeitmaß, sehr praktisch!?

Midisynchronisierbar!!

Drums?

Einen Drum-Mode gibt es übrigens auch. Hier können 20 Drummaps gebastelt werden aus den im Speicher befindlichen 300 Sounds die jeweils 30 Sounds beinhalten. Inklusive Einzelausgangsverteilung und Velocitybereiche kann man hier alles wichtige einstellen.?Etwas was schon den Nordlead extrem nützlich gemacht hat, wenn man seine Drumsounds aus dem Synthesizer holen will und nicht für ein Set den ganzen Multimode verschwenden muß.

Ich kann nur sagen: Das sollte in JEDEM Synthesizer drin sein!??

Instrumente?

Es gibt beim MicroQ, wie bei den Großen, 4 Taster welche, ähnlich der Slots beim NordLead einem Multimodesound entsprechen, sie enthalten daher auch die Daten für Einzelausgänge, Midikanal, Velocity und Tastaturbereich etc.. (ja, der MicroQ hat noch 2 zusätzliche Stereopaare, toll das hier an der richtigen Stelle gespart wurde und nur der Digitalausgang sein Leben lassen musste).?Mit Shift kommt man zu den insgesamt 16 Instruments. An das nächste Instruments kommt man indem man Shift hält und den zweiten Instrument Knopf drückt. Jetzt sind, ohne Shift, die Instrument-Taster für Instrument 5-8 zuständig.. Ein System an das man sich schnell gewöhnt.

Schlankes Kerlchen frisch auf den Tisch

Das Effektkonzept:

Pro Instrument gibt es einen Effekt für Instrument 1-4. Für die anderen können die FX Busse der Effekte der Instruments 1-4 verwendet werden, es gelten aber dann auch deren Einzelausgangseinstellungen natürlich sind sie auch ohne Effekt zu haben, dann haben sie ihr eigenes Routing zu den Einzelausgangspaaren. Das war nun FX Block 1.

Bei FX2 ist im Soundmode freie Wahl und pro Sound individuell, aber im Multimode wird der in Instrument 1 befindliche Parametersatz für FX2 übernommen. Also zB ein Delay kann dann von beiden Sounds benutzt werden aber eben nur dieser.

Fazit: Es gibt Instrumenteffekte und einen „Globalen“ dazu. Bei Konvertierung von einer der größeren Q’s also aufpassen, denn die haben maximal 8 Effekte und alle sind „Instrument“ Effekte, da muss man also de Fakto bis zum vierten Multisound auf nichts achten, danach muß man auswählen.

Die Effektparameter lassen sich leider nicht modulieren.

Folgende Effekte gibt es:
Chorus, Flanger, Phaser, Overdrive, Delay und Vocoder.
Der Vocoder darf allerdings nur einmal auftauchen und Delay gibt es nur für FX2.

Technik & Anschlüsse

Da im Kalb MicroQ nur ein DSP-Herz schlägt statt 3 wie im Q/Rack Q ist das Ergebnis erstaunlich. Wie immer macht es die reine Hardware eben nicht allen, es kommt wie immer sehr auf die Software an.

Bei Einzelausgangsfans wird so ein MicroQ zu einer ernsten Alternative zu einem 32fach-Voice Upgrade des großen Q.

Es gibt jeweils zwei als Subout bezeichneten Stereo-Einzelausgänge.. somit kommt der Micro Q auf 6 Ausgänge und 1 Stereoeingang.

Die Bedienoberfläche des großen Waldof Q

Der Vergleich: Q und Micro Q:

Die Genauen Unterschiede sind:??-

Digitaler Ausgang und Stepsequencer
Beides fehlt dem MicroQ.

Filter-Routing:

ist beim MicroQ schaltbar zwischen parallel und seriell, bei den großen Modellen ist hier ein Regler und man kann damit stufenlos. Bei Konvertierung vom Q/Rack Q sollte man also darauf achten das es nur noch 2 Einstellungen gibt.?Abhilfe: Die Mischungen der einzelnen Oszillatoren im Mixer, also die Balance zu den Filtern 1 und 2 jeweils zu modulieren, so kann man ebenfalls bestimmen wie stark und wie verteilt auf die beiden Filter die einzelnen Oszillatoren sind. ?

Xmorph:
Das reine Parametermorphing von einem Sound in einen anderen gibt es im MicroQ nicht mehr. Nur zur Erinnerung: Im Q ist dieser in der Lage die Parameter an den Zielsound heranzuführen. Aber nur Parameter, die auch Controller sind, also im Klartext: die Modulationsmatrix kann nicht gemorpht werden!?

Button 1 & 2:
Diese beiden Taster gibt es nicht im MicroQ, sie werden bei Dumps einfach auf off gesetzt. Ebenso beim Sequencer CV und Sequencerbezogene Parameter. Einen Fußschalter kann man nur über MIDI anschließen, nicht aber direkt. Für mich persönlich völlig wurscht, aber ein Unterschied ;-)?

Effekte:
Nur im FX2-Strang ist es dem MicroQ erlaubt ein Delay zu benutzen.. bei Übernahme von Sounds aus dem Q kann also ein Delay auf FX1 nicht übernommen werden.?Außerdem ist im MicroQ ein Effekt als Global-/Instrumenteffekt konzipiert, während das beim Großen immer 2 Effekte pro Sound sind, die sich erst ab dem 5ten Multimodesound Gedanken ums Teilen machen müssen. Außerdem besitzt der große Q gleich 4 x 2 Effekte.

Waldorf Micro Q Blue

Modellvarainten & Upgrades

Der Original Waldorf Micro Q erschein zunächst in einem gelben Gehäuse. Ein Jahr darauf erfolgte eine version in blauem Gehäuse. Den Abschluss zum Ende defr Produktionszeit, machte der Waldorf Micro Q Phoenix.

Waldorf Micro Q Phoenix

Außerdem gibt es den Waldorf Micro Q auch als Keyboardvariante mit verkürztem Tastaturumfang.

Waldorf Micro Q Keyboard

Klanglich sind alle vier Varianten identisch. Der Micro Q Phoenix bot neben einer neuen gehäusefarbe, ein kontrastreiches, blaues Display. Dazu wurde diese Phoenix-Edition mit einer CD-ROM ausgeliefert, die 1000 zusätzliche Sounds enthielt.

Neben den genannten Varianten gab es noch den Waldorf Micro Q Lite. Sozusagen als Budget-Variante. Der Waldorf Micro Q Lite ist ebenfalls klanglich und vom Gehäuse identsich mit seinen Rack-Vorgängern, verfügt aber nur über 12 statt über die theoretischen 25 Stimmen des großen Bruders. Allerdings sind beide Angaben mit Vorsicht zu genießen,  da dieser Wert nur gilt wenn man ausschließich „1-OSC-Klänge“ verwendet.

Zuletzt sei noch auf die sehr seltene Waldorf Miro Q Omega-version verwiesen, mit der sich theoretisch bis zu 75 Stimmen erzeugenlassen.

Waldorf bot seinerzeit auch folgende Stimmen-Upgrades an:

Der Waldorf Micro Q on YouTube

Fazit

Der MicroQ bringt zu 99% Den Sound des großen Q zum Minipreis ins 2HE Rack. Die Bedienung ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber gemessen an dem hervorragenden Preis, ist der MicroQ schlichtweg der vielseitigste und preisgünstigste virtuell analoge Synthesizer, den der Martk derzeit bietet. Und das alles mit einem überzeugend starken Sound.

Der Micwo Q klingt auf Wunsch Warm ujnd Analog, kann aber auch ihren DX7 ersetzen. Was will man mehr?

 

Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich habe mir einen über ebay sehr günstig geholt, da alle jetzt wohl auf den blofeld abfahren. Den blofeld hatte ich schon vor einiger Zeit getestet, aber irgendwie fand ich den im Grundsound eher flach, und wenig überzeugend, trotz seinen tollen Outfit. Den micro q finde ich dagegen den absoluten Hammer. Frischer, frecher, fetter Grundsound, was will man mehr? Gewiss, breite Pads kann ein Virus mit Sicherheit besser. Aber hat nicht fast jeder einen Klangerzeuger im Setup, der das kann? Ich habe den micro q im Live-Setup gestackt mit Motif XS und einem TG77, und das Resultat ist einfach umwerfend. Was absolut unterbewertet, bzw. nie so richtig als highlight bewertet wird, sind die wavetables. Ich bin richtig süchtig danach! Wieso hört man diese so selten in der einschlägigen Musikszene? Wieso immer die Standard Analog-Sounds, bzw. das electro-Gebrizzel? Mein Fazit: Muss alles analog klingen? NEIN! Digital kann richtig fett und gut klingen. Und das kann er richtig gut, der micro-q!

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Und genau aus dem Grund behalte und benutze ich meine Microwaves. Vielleicht solltest Du es auch mal damit probieren.

  3. Profilbild
    moogulator  RED

    Den Nachsatz „Der Micwo Q klingt auf Wunsch Warm ujnd Analog, kann aber auch ihren DX7 ersetzen. Was will man mehr?“ habe ich nicht geschrieben und würde ich auch nicht, schon weil ich nicht die Sie-Anrede verwende.

    Und div. Tippfehler noch dazu.

    Ist auch Bullshit. Also bitte ignorieren.
    Die Ausdrucksweise das etwas „analog klänge“ ist per se schon Unsinn.

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