Ein Klon ist ein Klon ist ein …
Die Funktionsweise ist schnell erfasst. Es gibt jeweils einen Regler für die Eingangs- und Ausgangslautstärke. So kann man das Gerät mächtig in die Sättigung treiben, wobei man aber auch den Input auf der Rückseite noch um 26dB abschwächen kann, um hohe Pegel sättigungsfrei zu bearbeiten. Die Attackzeit kann, typisch für einen Limiter, von ultraschnellen 20 Microsekunden bis zu 0,8 ms variiert werden. Für Release steht ein Bereich von 50 ms bis zu einer Sekunde zur Verfügung. Da der WA76 aber „True to the classic“ sein soll, werden Attack und Release entsprechend auch programmgesteuert.
Mit den wunderbar anachronistischen Drucktastern können die voreingestellten Ratios von 1:4, 1:8, 1:12 und 1:20 aufgerufen werden. Auch der „4 button trick“, berüchtigt als „British Mode“, kann benutzt werden. Also alle Knöppe rein und den Schaltkreis sein Mojo machen lassen. Bei dieser Einstellung variiert die Ratio zwischen 1:12 und 1:20. Zusätzlich reagieren die Attack- und Release-Zeiten noch intensiver auf das gebotene Eingangssignal. Dabei hat der Einsatz der Attack eine merkliche Verzögerung, so dass die Transienten eines Snare-Schlags z.B. voll durchkommen und es somit zu eben diesen Punch führt, der auf vielen britischen Rockaufnahmen der 70er Jahre zu hören ist.






























Ich finde ihn super. In meiner Recording Chain macht er nachdem WA73 ein super Gesicht