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Test: Warwick, Blue Cab 15.1, Bass-Combo

Warwick Blue Cab

11. Mai 2011

Angekommen im Digitalzeitalter ist längst nichts mehr, wie es einst war. Auch Übungsverstärker haben sich entscheidend verändert: Kleinste Combos preisen mittels Modeling-Technologie einen Querschnitt durch die Geschichte legendärer Amps in einem einzigen Würfel an, speicherbar auf Hundertschaften Presets, bieten zudem eine unfassende Effektpalette oder gar Playbacks, Soundeinstellungen und andere Spielereien, die via Internet und USB zeitgemäß vom Laptop übertragen werden. Worum ging es doch gleich? Ach ja, Übungsverstärker! Kann ein Produkt im unteren Preissegment all das wirklich bieten? Braucht es das tatsächlich, nur weil wir uns im 21. Jahrhundert befinden? Sieht die Realität nicht vielmehr so aus, dass man mitunter mehr Zeit mit den bunten, leuchtenden Display-Einstellungen verbringt als mit dem Instrument selbst? Bezahlen wir all diese Zusatzfeatures immer öfter mit Qualitätseinbußen in altbewährten Punkten wie Sound oder Stabilität?

Kein Geringerer als das deutsche Vorzeigeunternehmen Warwick setzt nun mit der „Blue Cab“-Serie einen längst überfälligen Gegenpol zu dem vorab beschrieben Trend: Drei Combos unterschiedlichster Größe und Schlagkraft, wahlweise mit fünfzehn, dreißig oder sechzig Watt und wenig untereinander abweichenden Features. Im detaillierten AMAZONA.de-Test wird der fast schon zart anmutende Warwick Blue Cab 15.1 auf den Prüfstand gestellt. Eines vorab: Wer sagt, es komme nicht auf die Größe an, könnte in diesem Fall absolut richtig liegen!

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-- Ein nicht zu unterschätzendes Federgewicht - Der Warwick Blue Cab 15.1 --

— Ein nicht zu unterschätzendes Federgewicht – Der Warwick Blue Cab 15.1 —

Konstruktion

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Gegenüber seinen größeren Brüdern muss der geneigte Bassist etwa auf separaten Aktiv/Passiv-Eingang oder Line-Out verzichten. Die Parallelen hingegen überwiegen eindeutig, man hat sich bewusst der Simplizität verschrieben, allerdings ohne einem Minimalismus zu frönen, der zu Lasten der Praxistauglichkeit führen könnte. Nicht mal fünfzig Zentimeter hoch und mit süßen elf Kilo ein absolutes Federgewicht – ein wahrlich schmalbrüstiges Erscheinungsbild, der 15.1. Dennoch in bekannter Warwick-Qualität; Gesamtkonstruktion und empfindliche Bauteile wie Regler und Klinkenbuchsen machen einen gewohnt vorbildlichen Eindruck, der sich im praktischen Einsatz sogleich bestätigt. Als Bassreflexgehäuse konstruiert verspricht der Kleine, trotz überschaubarer Dimensionen mit dem 1×8“ Zoll-Speaker für Druck zu sorgen. Bei dieser speziellen Bauweise bleibt ein Kanal nach außen offen, in dem sich Luftmasse bildet und gemeinsam mit dem Gehäusevolumen einen akustischen Resonator erzeugt. Die resultierenden Vorzüge sind ein erhöhte Leistungsbandbreite und Schallpegel sowie eine kraftvollere Wiedergabe der Bässe.

-- Stramme Bässe dank Bassreflex-Konstruktion --

— Stramme Bässe dank Bassreflex-Konstruktion —

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