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Test: Warwick StarBass 5 Vintage Sunburst CHR, E-Bass

Wie viel bewährte Warwick Teile stecken im StarBass?

Warwick baut ja nicht erst seit gestern Bässe. Der StarBass geht zum einen auf die Framus Geschichte ein, stößt in Nischen vor und erweitert die Warwick Modellpalette. Der große Vorteil, wenn Warwick ein neues oder wieder aufgelegtes Modell auf den Markt bringt,  ist natürlich, dass viele Hardware-Komponenten von anderen Warwick Modellen übernommen werden können bzw. man sich jahrelanger Erfahrungswerte in Sachen Fertigung und Praxistauglichkeiten bedienen kann. Es verwundert keineswegs, dass der Warwick StarBass 5 Vintage Sunburst CHR mit hausintern produzierter Hardware ausgestattet ist. Im Detail finden wir Warwick Machine Heads Stimmmechaniken, den Warwick höhenverstellbaren Just a Nut 3-Sattel, extraharte Jumbo Bronze-Frets, ab Werk aufgezogen die Red Label 45-135 String-Serie, Warwick Security Locks, die Warwick Two-Pieces-Bridge sowie die passive MEC-Elektronik und die zwei passiven Vintage Single Coil MEC-Pickups. Das ist eine ganze Menge, die nicht vom Drittanbieter hinzu geordert werden muss. Doch all diese Komponenten brauchen passende Hölzer, um klanglich überzeugen zu können.

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— Das typische „W“ der Kopfplatte und der Just a Nut 3-Sattel —

Holz für Hals und Korpus

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— Shine through-Optik —

Warwick verwendet für den uns vorliegenden und in Korea gefertigten Korpus des Warwick StarBass 5 Vintage Sunburst CHR laminiertes Ahorn Holz, welches in der Sunburst-Version seine sehr schöne Maserung durchschimmern lässt. Lackierung und Finish nebst Umkantungen des StarBasses sind schön gelungen und lassen den Bass in einem Retro-Look erstrahlen. Im Korpusinneren ist ein sogenannter Sustainblock eingearbeitet. Genau gesagt ein Holzblock, der die bauartbedingte Feedbackanfälligkeit minimiert und zugleich ein besseres Schwingungsverhalten ermöglicht. Der Sustainblock wiegt ca 300-400g, also etwas unter 10% des Gesamtgewichts.

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Der geleimte Hals ist aus dreistreifigem Ahorn mit Ekanga-Furnierstreifen gefertigt. Das Griffbrett ist aus Wenge. Klanglich hat diese Holzkombination folgendes zu bieten: holzige und knörrige Mitten mit transparenten Bässen. Für meinen Geschmack sind für diesen Bass etwas zu metallisch klingende Saiten ab Werk aufgezogen. Möchte man den feinen holzigen Sound vertieft herausgearbeitet haben, hilft der Griff zu anderen Saiten. Ab Werk entspricht der Bass den modernen Klanganforderungen. Geschmack in Sachen Sound ist eben subjektiv. Bei den Links habe ich ein Youtube-Video verlinkt, das den Bass mit FlatWound-Saiten zeigt, das klingt für meinen Geschmack richtig „Vintage“.

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— Einblicke ins Innenleben und Fokus auf Elektronik & PUs —

Pickups und Elektronik  

Der Warwick StarBass 5 Vintage Sunburst CHR ist, ganz dem Vintagegedanken entsprechend, passiv gehalten. Die beiden MEC-Pickups sind mit je einem Volume- und Tone-Regler geschaltet und können mit einem Dreiwegschalter getrennt bzw. zusammenklingend angesteuert werden. Die Pickup-Platzierung am Instrument ist recht traditionell gehalten. Ein Tonabnehmer befindet sich Richtung Brücke platziert angeordnet. Da an diesem Punkt die Saiten weniger schwingen, ist der hier abgegriffene Ton mittiger und knöcherner. Der zweite MEC-Pickup hingegen ist in der Korpusmitte Richtung Hals platziert und sorgt in dieser Position für das nötige Tiefbass-Fundament. Die Einzelregelmöglichkeit der Pickups habe ich bereits angesprochen, so können per Dreiwege-Kippschalter sofort recht unterschiedliche Sounds abgerufen werden. Dieser Möglichkeit kommt besondere Bedeutung zu, wenn man den Bass in unterschiedlichen Stilistiken einsetzen möchte, denn der feine Charakter offenbart sich erst, wenn man den Bass im Zusammenspiel mit einer Band im Mix platzieren möchte. Und genau dann ist es eben nicht egal, ob der vordere oder hintere Tonabnehmer zum Einspielen benutzt wird. Hier gilt: Ausprobieren ist besser als Standard-Einstellungen abrufen!

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