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Test: Xils-Lab, Synthix, Software-Synthesizer

(ID: 1096)

Chaox

Wird der repetitive Charakter der LFOs zu langweilig, kann man sich mit Chaox behelfen. Dies ist ein LFO, der auf chaotische Weise moduliert wird. Es stehen vier verschiedene Chaosmodi bereit, die in der Geschwindigkeit an den Host angepasst werden können. Die Namen der Modi sind den Bewegungen, die man auf dem XY-Pad beobachten kann, entlehnt. 

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Chaox

Chaox

Rhythm

Um rhythmische Abläufe zu erzeugen, bietet sich dieser LFO an, der nur auf bestimmten Zählzeiten einen Puls abgibt. Es gibt fünf Pulsgeneratoren, die ihre Pulse jeweils auf verschiedenen Zählzeiten abgeben. Jeden Generator kann man auf ein anderes Ziel routen.

Rhythm

Rhythm

Der Sequencer

Ein Sequencer, zu Zeiten des Synthex ein seltenes Highlight, gehört heutzutage regelmäßig zur Ausstattung von Synthesizern, vor allem in der digitalen Welt (bzw. im digitalen Himmel. Der Synthix-Sequencer ist vierstimmig polyphon, wobei die Polyphonie mit vier monophonen Spuren realisiert wird. Die Noten werden schrittweise für jede Spur einzeln eingegeben, wobei innerhalb einer Spur auch ein Legato möglich ist, indem man, wie beim gewöhnlichen Spielen, eine Taste noch hält, während man die Nächste anschlägt.

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Der konzeptionelle Aufbau des Synthix

Gegenüber dem Synthex wurde die Stimmenanzahl des Synthix verdoppelt, weshalb 16 Stimmen bereitstehen, um den Prozessor auszulasten. Diese Stimmen sind den acht Layern, jeweils paarweise, zugeordnet. Layer 1 steuert die Stimmen 1 und 8 an, Layer 2 die Stimmen 2 und 9 usw. Jeder Layer kann einen eigenen Klang erzeugen. Einerseits wird dies durch den Gitarren-/Schlagzeugmodus und die Möglichkeit, per Keysplit zwei verschiedene Klänge spielen zu können, genutzt, andererseits bestehen weitere Möglichkeiten der Nutzung. Man kann z.B. erreichen, dass jeder Tastenanschlag einen anderen Klang auslöst. Interessant ist dabei, dass jede Stimme separat aktivierbar ist, sodass man mit dem Sequencer bzw. Arpeggiator Pattern erzeugen kann und diese nur durch das Aktivieren und Deaktivieren von Stimmen verändert.

Sequencer

Sequencer

Klang

Der Klang des Synthix ist über jeden Zweifel erhaben. Dass sein Ursprung in den 80ern liegt, kann dieser Synth – mir jedenfalls – nicht  verschweigen. Schon die ersten Töne riefen sofort Erinnerungen an den Synthpop und Filmmusik der 80er wach. Dem Klang des Originals konnten die Entwickler meiner Einschätzung nach überzeugend nachbilden. Zwar gibt es VSTs, die in gewisser Hinsicht noch „analoger“ klingen, allerdings kenne ich keine originalgetreue Nachbildung eines Klassikers, die den Synthix hierin übertrifft. Für ultradrückende HipHop-Bässe ist der Synth nicht prädestiniert, dafür eignet er sich aber umso mehr für edle, detaillierte und obertonreiche Klänge.

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Fazit

Xils-Lab ist es wahrlich gelungen, dem Synthex Flügel zu verleihen und ihn in Form des Synthix in den Computerhimmel zu schicken – solange dort mindestens zwei Prozessorkerne vorhanden sind. Die Kombination eines edlen Klanges zusammen mit den gegenüber dem Original erweiterten Möglichkeiten lässt kaum Wünsche offen.

Nur eine fehlende Stand Alone-Version trübt den (Heiligen-) Schein angesichts der Möglichkeiten, die für einen Einsatz auf der Bühne geboten werden.

Plus

  • Klang
  • Keyboard/Guitar Mode

Minus

  • keine Stand Alone-Version

Preis

  • 169,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Frank, just Frank

    Seit ewigen Zeiten wieder ein VSTi, welches mich fasziniert hat. Ich mag das „Original“ sehr gerne, den ELKA Synthex, wie eigentlich alle italienischen Synthies a la SIEL, ELKA, Crumar etc. Vom Sound her kommt es dem Feeling sehr nah, wie es der Test auch sehr gut beschreibt. Und bietet noch mehr Möglichkeiten.

    Schönes Teil, Kauf nicht bereut! Auch wenn die ersten Experimente schon mit den Presets zwangsweise irgendwie 80s Wave wurden ;) .

  2. Profilbild
    siebener

    schön und gut, aber ich hatte auf der Syntacheles-Liste Casio HT 3000, bzw 6000 angeklickt und lande nun jeweils hier…
    Ist mir ehrlich gesagt unklar, was dieser Artikel hier nun damit zu tun hat.

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