Test: XLN Audio Addictive Drums 2, Virtueller Schlagzeuger

11. Juni 2014

Schlagzeuger ade?

Wer viel Rechner-intern produziert, wird sicherlich schon einmal etwas von der Library Addictive Drums gehört haben. Jetzt bringt der schwedischer Hersteller endlich den lang ersehnten Nachfolger auf den Markt und wir haben uns die XLN Audio Addictive Drums 2 einmal genauer angeschaut.

XLN Audio - Addictive Drums 2

XLN Audio – Addictive Drums 2

Info

Im Grunde geht es bei Addictive Drums 2 darum, Schlagzeug-Sounds, egal ob akustisch oder elektronisch, möglichst gut nachzubilden. Schließlich kann und möchte es sich nicht jeder leisten, für jeden neuen Song extra den Lieblingsdrummer aus Los Angeles einfliegen zu lassen.

Die erste Version der Addictive Drums von XLN Audio stammt aus dem Jahr 2006. Mittlerweile sind also rund 8 Jahre ins Land gezogen, in denen der Hersteller jedoch nicht ganz untätig war. Neben der Entwicklung und Verbesserung der hier getesteten Software haben die Schweden in regelmäßigen Abständen so genannte ADPaks herausgebracht. Dabei handelt es sich um Erweiterungen in Form von neuen Drum Kits und passenden MIDI-Schlagzeug-Grooves, die wichtiger Bestandteil der Software sind. Im Grunde konnte man mit den entsprechenden ADPaks von Hard Rock über Funk bis hin zu Jazz-Tracks alles Mögliche abdecken.

Klangbeispiele
Forum
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    MidiDino  AHU

    Ich muss gestehen, dass mich bei Drummodulen, die nicht auf Filtering und FX angelegt sind, die jeweilige Software wenig, Midifiles gar nicht interessieren. Im Zentrum stehen für mich die Kits mit ihren Samples. Danke für die Hinweise auf das Fairfax Kit und auf Session Percussion. Vielleicht sollte man bei der Vorstellung solcher Produkte noch stärker auf die Kits eingehen, die mitgeliefert werden und hinzugekauft werden können. Für Käufer könnte das jeweilige Profil interessant sein, falls die Hersteller eines haben. Je besser die Samples und Grundeinstellungen sind, desto weniger Softwarefunktionen werden benötrigt, zumindest von mir …

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    MidiDino  AHU

    … Ich gebe ein Beispiel: Vor Jahren hatte ich mir eine Software nur wegen eines zusätzlich erwerbbaren Vintage-Kits gekauft: der Info nach stammten die Drums aus den 40er Jahre, klangen überaus voll und satt … einfach fantastisch, um in einem kleinen Ensemble mit Gitarre und Bass nicht unterzugehen. Zudem gehörten zu diesem Kit drei Spielmöglichkeiten: Sticks, Brushes, Mallets, die wie drei vollständige und verschiedene Kits separat zu laden sind.

    Als Software war mit die Basisvariante vollkommen ausreichend. Das Spannende war, für mich dieses spezielle Kit :-)

    Schaut man sich die Herstellerseiten an, kann man den Eindruck erhalten, man wendet sich primär an Nichtmusiker bzw. Anfänger. Ein elendes Gequatsche (Videos). Mit etwas Glück findet man auch einige Soundbeispiele (Soundcloud) …

    Ich kann ja verstehen, dass man sich um Neukunden bemüht, doch mich als Musiker schreckt das ganze Tamtam ungemein ab. Es gibt verdammt viele Softwareumgebungen, nicht nur Drumsoftware, sondern auch Sampler. Wenn man als Hersteller schon eine ‚geschlossene‘ Drumsoftware anbietet, die nur eigene Kits laden kann, dann sollte man vielleicht auch einsehen, das nur diese Kits darüber entscheiden können, ob man als Musiker auch die Software benötigt.

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      Dahausa

      Da kann ich nur beipflichten! Meiner Meinung nach kommt man je nach Musikstil an einem menschlichen Drummer sowieso nicht vorbei, wenn es gut klingen soll.
      Und dann sind Kits mit einem guten Grundsound wichtiger als Kompressoren, Hall und andere Effekte. Und ob ich jetzt 1.000 oder 10.000 Midifiles habe spielen schlussendlich keine Rolle.
      Aber ist halt wie überall. Wenn nicht mindestens 100 Werk-Presets und 50 eigene Presets gespeichert werden können, kannst die Soft- oder Hardware vergessen ;-)

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