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Test: XLN Audio Addictive Drums 2, Virtueller Schlagzeuger

Ab der aktuellen Version 2 gestaltet der Hersteller das Ganze nun etwas anders. Ab sofort sind nur noch die einzelnen ADPaks erhältlich, die jedoch entgegen der früheren Version jetzt immer die eigentliche Basis Software enthalten. Einzelne MIDI-Groove-Pakete und die so genannten Kitpiece Paks können jedoch weiterhin einzeln erworben werden. Bei letztgenannten handelt es sich um Erweiterungen der Drum Kits um einzelne Bass Drums oder Snares. Zusätzlich bietet der Hersteller mit den Bundles Artist, Producer und Studio frei konfigurierbare Pakete, die preislich deutlich günstiger sind als bei Einzelerwerb. Hier darf man beispielsweise beim Artist Bundle jeweils zwei ADPaks, MIDIPaks und KitpiecePaks kombinieren. Producer- und Studio-Bundle enthalten entsprechend mehr Einzelpakete.

Die einzelnen Slots für das Schalgzeugset.

Die einzelnen Slots für das Schlagzeugset

Besitzer der ersten Version können übrigens ein Upgrade erwerben, mit dem sie neben der aktuellen Software Version 2 auch alle zuvor gekauften ADPaks in der neuen Version hinzubekommen. Kompatibel sind die Versionen 1 und 2 nämlich leider nicht. Laut XLN Audio ist es jedoch theoretisch möglich, AD1 und AD2 parallel auf dem Computer laufen zu lassen.

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Software

Insgesamt ist bei Addictive Drums 2 alles etwas moderner geworden. Nach Herunterladen der Software läuft der ganze Installationsprozess von alleine durch. Je nachdem wie viele ADPaks man erworben hat, kann das Ganze aber durchaus eine Weile dauern. Addictive Drums 2 arbeitetet entweder Standalone oder als Plug-in. Unterstützt werden die gängigen 32- und 64 Bit-Formate VST, AU, AAX und RTAS (nur 32 Bit).

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Hat man das hinter sich gebracht, kann es aber gleich losgehen. Optisch hat sich natürlich hier und da etwas verändert, aber Besitzer der ersten Version werden sicher ohne Probleme auch mit der aktuellen Bedienoberfläche zurecht kommen.

Der Kit-Bereich, in dem man sein Wunsch-Schlagzeugset auswählen darf, ist etwas großzügiger gestaltet worden. Maximal sechs Becken plus zwei zusätzliche Rides sowie vier Toms darf man zusätzlich zu Bass Drum, Snare und HiHat auswählen. Neu hinzugekommen sind drei Flexi-Elemente, die man mit einzelnen Elementen aus dem gesamten Fundus von Addictive Drums 2 belegen darf. Eine weitere Snare, Hand Claps oder elektronische 808-Samples kann man hier also ohne Probleme mit einem herkömmlichen Set kombinieren. Unterhalb des Auswahlbereichs befindet sich weiterhin der interne Mixer, mit dem man die Lautstärken der einzelnen Elemente anpassen kann. Auf Knopfdruck kann jede Spur des Drumsets Einzelkanälen zugewiesen werden, die sich dann wiederum in der Host Software weiter bearbeiten lassen. Neu ist die Möglichkeit, bestimmte Elemente zu verlinken, so dass diese gleichzeitig erklingen. So lassen sich beispielsweise zwei Snares übereinander legen oder andere Kombinationen bewerkstelligen.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Ich muss gestehen, dass mich bei Drummodulen, die nicht auf Filtering und FX angelegt sind, die jeweilige Software wenig, Midifiles gar nicht interessieren. Im Zentrum stehen für mich die Kits mit ihren Samples. Danke für die Hinweise auf das Fairfax Kit und auf Session Percussion. Vielleicht sollte man bei der Vorstellung solcher Produkte noch stärker auf die Kits eingehen, die mitgeliefert werden und hinzugekauft werden können. Für Käufer könnte das jeweilige Profil interessant sein, falls die Hersteller eines haben. Je besser die Samples und Grundeinstellungen sind, desto weniger Softwarefunktionen werden benötrigt, zumindest von mir …

  2. Profilbild
    MidiDino  AHU

    … Ich gebe ein Beispiel: Vor Jahren hatte ich mir eine Software nur wegen eines zusätzlich erwerbbaren Vintage-Kits gekauft: der Info nach stammten die Drums aus den 40er Jahre, klangen überaus voll und satt … einfach fantastisch, um in einem kleinen Ensemble mit Gitarre und Bass nicht unterzugehen. Zudem gehörten zu diesem Kit drei Spielmöglichkeiten: Sticks, Brushes, Mallets, die wie drei vollständige und verschiedene Kits separat zu laden sind.

    Als Software war mit die Basisvariante vollkommen ausreichend. Das Spannende war, für mich dieses spezielle Kit :-)

    Schaut man sich die Herstellerseiten an, kann man den Eindruck erhalten, man wendet sich primär an Nichtmusiker bzw. Anfänger. Ein elendes Gequatsche (Videos). Mit etwas Glück findet man auch einige Soundbeispiele (Soundcloud) …

    Ich kann ja verstehen, dass man sich um Neukunden bemüht, doch mich als Musiker schreckt das ganze Tamtam ungemein ab. Es gibt verdammt viele Softwareumgebungen, nicht nur Drumsoftware, sondern auch Sampler. Wenn man als Hersteller schon eine ‚geschlossene‘ Drumsoftware anbietet, die nur eigene Kits laden kann, dann sollte man vielleicht auch einsehen, das nur diese Kits darüber entscheiden können, ob man als Musiker auch die Software benötigt.

    • Profilbild
      Dahausa

      Da kann ich nur beipflichten! Meiner Meinung nach kommt man je nach Musikstil an einem menschlichen Drummer sowieso nicht vorbei, wenn es gut klingen soll.
      Und dann sind Kits mit einem guten Grundsound wichtiger als Kompressoren, Hall und andere Effekte. Und ob ich jetzt 1.000 oder 10.000 Midifiles habe spielen schlussendlich keine Rolle.
      Aber ist halt wie überall. Wenn nicht mindestens 100 Werk-Presets und 50 eigene Presets gespeichert werden können, kannst die Soft- oder Hardware vergessen ;-)

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