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Test: Yamaha 01v96 Digitalmixer

29. Oktober 2003

Der 02R-Nachfolger

Vorwort

Der Yamaha 01V96 Digitalmixer wurde erstmals 2003 veröffentlicht und erhielt in den Folgejahren die Nachfolger Yamaha 01V96 VCM und Yamaha 01V96i. Auch diese wurden auf AMAZONA.de getestet. Um zu diesen Tests zu gelangen, klicken sie bitte die soeben erwähnten Typenbezeichnungen an.

Der Kern eines Tonstudios

In Zeiten von Bandmaschinen und analogem Outboard-Equipment war dies das Mischpult oder die Mischkonsole. Wer heute noch so arbeitet, der ist entweder Idealist oder kann mit Computern nichts anfangen, behauptet so manche böse Zunge. Dennoch gibt es heute kaum ein Studio, in dem kein Mischpult zu finden ist. Auch wenn der Computer die zentrale Stellung übernommen hat, macht ein Mischpult immer noch Sinn. Sobald die Größe eines „Studios“ über die eines PCs mit Soundkarte hinausgeht, d.h. sobald externe Hardware mit im Spiel ist, kommt man kaum um ein Mischpult herum. Synthesizer, Effektgeräte und Mikrofone wollen angeschlossen und geroutet werden. Zwar gibt es heute Soundkarten mit über 24 I/O Kanälen, aber eine wichtige Rolle spielt die Latenz, die in PCs und MACs noch immer störend auf den Produktionsfluss wirkt. Man stelle sich das einfache Szenario vor, in dem ein Sänger aufgenommen werden soll. Der Sänger möchte zum Einsingen ein wenig Hall, Kompressor und EQ auf seine Stimme. Bedingt durch die entstehende Latenz kann eine solche Situation alleine mit einem PC kaum bewältigt werden, da sich der Sänger mit deutlich störenden Delay über die Kopfhörer hört… Zudem darf man den Aspekt der Haptik eines Mischpultes nicht vergessen, denn wer möchte schon gerne mit der Maus mischen?

Das 01v96

Mit dem 01v96 bietet Yamaha ein digitales Mischpult an, das mit dem Vorgänger 01v nur noch wenig gemeinsam hat. Schaut man dem 01v96 unter die Haube, so entdeckt man ein ausgewachsenes 40 Kanal 8-Bus 8-Aux Pult mit Dynamikeffekten und EQs pro Kanal und vier Effektprozessoren. Befasst man sich näher mit der Technik des Pultes, so erkennt man, dass Yamaha die Technik des 02r weiter verfeinert hat. Obwohl die EQs (Type I s.u.), die Dynamikeffekte und die meisten Effektalgorithmen die gleichen wie aus dem 02r sind, gibt es nun durchgängig 24 Bit und die Möglichkeit das Pult auf 96kHz laufen zu lassen. Zudem ist die Qualität der Wandler weitaus höher als im alten 01v. Einen Quantensprung kann man also auf jeden Fall beim Klang der Wandler verzeichnen, und diese sind gerade bei einem Digitalpult enorm wichtig. Auch bei den zahlreichen neuen Features und im Qualitätsniveau findet man höhere Qualität. Zu beachten ist, dass das 01v96 die Low-Cost Variante der Modelle DM-1000, 02r96 und DM-2000 ist. Es wurde beim 01v96 lediglich am Gehäuse, an Bedienelementen, am Display, an den AD/DA-Wandlern und an den Motorfadern gespart. Die internen digitalen Verarbeitungen sind mit den großen Modellen identisch. Bitte lesen sie die Einzelheiten der Features auf der Yamaha-Website. Dort können Sie auch das Handbuch im PDF-Format herunterladen, dass Ihnen alle detaillierten Fragen beantworten kann. ? www.yamaha.de

Die Oberfläche

Im 19“ Format bietet das 01v96 deutlich mehr als sein Vorgänger. So gibt es nun siebzehn 100 mm Motorfader, die Qualitätsmäßig weitaus besser als die des 02rs sind, aber deutlich gegenüber teuren Modellen (DM-X000, 02r96) abfallen. In Anbetracht des Preises also ein sehr guter Kompromiss. Zwei Encoder sind für die Regelung der vier Stereo Inputs vorgesehen. Die 32 Kanäle, die Aux- und Buss-Summen sowie ein Remote-Layer lassen sich zügig mit vier Tastern erreichen.
Besonders erfreulich ist das Vorhandensein der Channel-EQ Parameter und des Pannings. Das Curser-Kreuz und der Main-Encoder sind nach oben gerutscht und neben dem Masterfader befinden sich acht frei belegbare Tasten, die z.B. Funktionen zum Steuern eines Sequenzers bieten. Zum erreichen der weiteren Parameter sind rechts neben dem Display eine Reihe von Tasten angeordnet, wie sie schon vom 01v und 02r bekannt sind. Ein weiteres Highlight ist das große Display, das ca. dreimal so groß ist wie das des alten 01v. Auf den ersten Blick kann man also kaum gravierende Unterschiede zu den großen Modellen erkennen. Die Bedienung ist klar strukturiert und als alter 02r-Hase findet man sich sofort zurecht.

Yamaha 01v96-Interna

Nahezu überall findet man neue Features, die zeitgemäß aufbereitet wurden. So kann man nun alle Kanäle frei routen, was früher nur in achter-Gruppen möglich war. Das freie Routing geht so weit, dass es möglich ist, die Ausgänge der Effekte auf beliebige Kanäle zu legen. Praktisch kann man jeden Eingang mit jedem Ausgang beliebig verbinden. Die Routingmöglichkeiten sind also enorm. Hervorragend!

Die größten Neuerungen bieten aber die Kanalzüge. Pro Kanal gibt es nun ein Gate plus Kompressor, welche die gleichen Algorithmen des 02rs beherbergen. Die Verschaltung innerhalb eines Kanals kann nun flexibel geändert werden. Sogar ein freier Insert-Effekt steht zur Auswahl. Für den Insert-Effekt kann entweder einer der vier Effekt-Prozessoren, oder ein externer Effekt genutzt werden. Beim Einschleifen eines externen Effektes kann man jeden Ein- oder Ausgang als Insert-Punkt definieren. Rückseitig befinden sich vier Omni-Outs, die entweder als Insert-Send, als Bus-Ausgang, Direct-Out oder Aux-Send genutzt werden können.

Natürlich kann das 01v96 auch verschiedene Surround-Mischungen erstellen und diese gleich beispielsweise mit den sechs analogen Ausgängen (L+R+Omni 1-4) wiedergeben. Schade, dass es hier keinen Pan-Joystick gibt, aber zu diesem Preis kann man dies verschmerzen.

Auf der Rückseite befindet sich ein Expansion-Slot, der mit einer I/O-Expansion bestückt werden kann. Empfehlenswert ist hier vor allem die ADAT 16-Kanal Expansion, denn so kann man mit dem schon serienmäßig integrierten ADAT 8-Kanal I/O-Port z.B. 24 Kanäle vom Computer über eine RME Hammerfall im 01v96 abmischen, und hat zusätzlich noch 16 Analog-Eingänge für Synthesizer o.ä. frei.

Die EQs des Yamaha 01V96

Der Equalizer des 01v96 ist ein vierbandiger vollparametrischer EQ, dessen äußere Bänder sich über den Q-Regler zu Kuhschwanz oder LP/HP Filtern umfunktionieren lassen. Jedes Band kann über den kompletten Frequenzbereich arbeiten. Die EQ-Bypass-Funktion ist leicht über den Enter-Taster zu erreichen, der immer auf EQ-On/Off gesetzt ist, sobald man sich auf der EQ-Page befindet. Es gibt zwei EQ-Typen. Type I gleicht exakt dem 02r EQ, mit der Option auf 96kHz-Fähigkeit. Type II ist ein neuer Algorithmus, der vor allem bei negativen Gaineinstellungen ein anderes klangliches Verhalten als Type I zeigt. Beide EQs klingen sehr neutral und transparent. Verglichen mit dem EQ des Sony DMX-100 (Oxford-EQ) stellt sich bei starker Anhebung der Höhen und Bässe ein leicht „straffer“ Klang ein. Der Vergleich ist angebracht, denn ein 02r96 liegt in der gleichen Preisklasse und bietet die gleichen EQs wie das 01v96. Die Grafiken veranschaulichen das Verhalten der EQs. Bitte beachten Sie, dass der Phasengang und das Verzerrungsverhalten nicht im Schaubild vorhanden sind, hierdurch können sich ebenfalls klangliche Veränderungen ergeben.

Kompressor/Gate

Die Kompressor und Gate Algorithmen stammen ebenfalls aus dem 02r. Sie bieten leider keine automatischen signalabhängigen Regelzeiten, wie man es von PlugIns oder Hardware kennt. Daher kann es bei schwierigen Signalen mit der Brauchbarkeit eng werden. Der Klang ist grundsätzlich gut und professionell, und nimmt mit Neutralität einen ähnlichen Charakter an wie die EQs. Bei besonders heiklen Signalen kann aber auch einer der Effekte als Insert eingeschliffen werden. Hier gibt es sogar einen Multibandkompressor, der mit jedem Signal fertig werden sollte.

Effekte

Die vier Effektprozessoren lassen sich nur bei 44,1 oder 48 kHz nutzen. Bei 88,2 oder 96 Khz können derer nur zwei eingesetzt werden. Mit der Implementierung neuer Algorithmen hat sich Yamaha zurückgehalten. Fast alle Effekte stammen aus dem 02r. Zwar hat dies den Vorteil der Kompatibilität aber ich hätte doch zumindest einen besseren Hall erwartet. Hier würde ich sogar dem einen oder anderen Behringer-Effekt den Vorzug geben. Neu hinzugekommen sind Pitch-Change, Ringmodulator, diverse Verzerrer, verschiedene Resonanz-Filter und ein Stereo-Reverb sowie der Multibandkompressor. Natürlich sind alle Effekte brauchbar, sie fallen aber stark gegenüber den kleinen Lexicons (MPX) oder TCs (M300) ab. Es empfiehlt sich also der Zukauf eines guten Effektes mit SP/DIF I/O, denn so kann man über die serienmäßigen digitalen I/Os des 01v96 diesen Effekt digital einschleifen, ohne andere Ein-/Ausgänge zu opfern. Ferner bietet die Firma Waves mit ihrer 56k-Expansion-Karte zahlreiche gute Effekte, EQs und Dynamics. Bei Einbau der Karte steht sogar ein zusätzlicher ADAT Port zur Verfügung.

Wandler und Mikrofon-Vostufen

Im 01v96 sind durchgängig 24 Bit Wandler eingebaut. Die Qualität ist sehr gut und auch das Rauschen bietet keinen Anlass zur Sorge. Zwar sollen die Wandler der großen Modelle noch besser sein, aber ich bezweifle, ob zwei dB weniger Rauschen oder ein Promille-Punkt Verzerungverhalten im gemasterten Endmix noch auffallen. Ähnlich verhält es sich mit den Mikrofon-Vorstufen. Auch diese sind in den größeren Modellen aufwendiger aufgebaut. Dennoch bieten die 01v96 PreAmps eine sehr hohe professionelle Qualität. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass eine Aufnahme nicht gelingen könnte. Hören Sie den Vergleich zur SPL Gainstation ohne Bearbeitung:

Remote-Eigenschaften

Das Remote-Layer schaltet die Motorfader und die darüber liegenden Tasten auf die zu kontrollierende Software (Cubase, Nuendo, ProTools usw…). Leider stand mit beim Test kein Digidesign-System zur Verfügung. Die Fernsteuerung von Nuendo oder Cubase hat aber gut funktioniert. Man schließt das 01v96 über USB an den Rechner an und Konfiguriert die Software mit DM-2000 Presets. Die Motorfader, Select, Mute und Solo-Tasten funktionieren sofort. Über frei belegbaren Tasten können Laufwerksfunktionen und Bank-Up-Down gesteuert werden, um mehr als 16 Kanäle zu bedienen. Etwas überarbeiten sollte Yamaha aber die Steuerung von EQ und Aux-Send. Als erstes kommt man ja auf den Gedanken, die Pan und EQ-Encoder zur Steuerung zu benutzen. Zur Zeit kann aber nur der Pan-Regler zur Steuereung von Pan, und vier Effektwegen genutzt werden. Dies funktioniert in Cubase SX 1.0 sogar besser als in Nuendo (warum auch immer). Ich hoffe dass es bald ein Update geben wird, das diese Funktionen verbessert. Nichtsdestotrotz bekommt die Remote-Funktion auch schon in dieser Form einen fetten Pluspunkt.

Vor- und Nachteile gegenüber Yamaha 02r

Viele von Ihnen überlegen sicherlich, ob Sie sich nun ein gebrauchtes 02r oder ein neues 01v96 zulegen sollten, bzw. Ihr altes 02r gegen ein neues 01v96 eintauschen sollten. Da sich preislich beides sehr ähnelt möchte ich ihnen einige Anregungen geben. Für das 01v96 spricht zum einen die 96kHz Fähigkeit, die aber in der Praxis kaum benötigt wird. Viel wichtiger sind hingegen die Wandler, die mit 24-Bit ähnlich gut sind wie die alten 20-Bit Wandler des 02r. Zudem arbeiten die Digitalen I/Os des 01v96 alle mit 24 Bit gegenüber den 20 Bit des 02rs. Die Motorfader des 01v96 sind von höherer Qualität, aber es sind derer nur 16 vorhanden. Zudem bietet das 01v96 die nicht zu unterschätzende Remote-Fähigkeit und acht frei belegbare Tasten. Als i-Tüpfelchen verfügt es über zwölf Mikrofonvorverstärker und vier Effekte mit teilweise neuen Algorithmen. Nicht zu vergessen ist die hochflexible Routing-Funktion, die beim 02r fast gar nicht vorhanden ist.

Das alte 02r kann jedoch mit vielen professionellen Features aufwarten. Zum einen gibt es vier Expansion-Slots, derer zwei beim Gebrauchtkauf schon oft mit ADAT-Karten belegt sind. Freie Slots können das 02r durch Zukauf einer TC-Unity in Punkto Hall und Modulationseffekten enorm aufwerten. Auch die recht günstigen AES/EBU-Expansions ermöglichen das digitale Einschleifen hochwertiger externer Effekte. Das blaue Display des 02r ist zum einen etwas größer, bietet aber eine viel höhere Qualität und bessere Ablesbarkeit. Durch die Größe des 02rs und den integrierten Selected-Channel Bereich ist die Bedienung deutlich entspannter. Man gelangt mit weniger Tasten zur gewünschten Funktion und das zweiter Layer bietet die Encoder zur Lautstärkenregelung. Zudem bietet das 02r eine getrennte Regelung von Monitor und Studio-Mix sowie eine Talkback-Funktion. Falls gewünscht, sorgt das 02r aufgrund seiner Größe auch für ein imposanteres Erscheinungsbild ;o)). Ein Nachteil des 02r ist, dass man sich aber in einer technischen (nicht musikalischen) Sackgasse befindet.

Fazit

Das neue 01v96 ist ein grundsolides Mischpult für kleinere Studios. Die Ausstattung kann vollkommen überzeugen. Jedoch muss man aufgrund des verhältnismäßig geringen Preises bei der Qualität des Displays Abstriche machen. Schön sind auch die 100 mm Motor-Fader und die integrierte ADAT-Schnittstelle. Die Mikofonvorverstärker sind ebenfalls sehr gut. Anwendern mit gehobenen Ansprüchen dürfte das Fehlen eines zweiten Expansions-Slots, des Joysticks, und des Talkbacks zum Kauf eines DM-1000 anregen, was wohl auch die Intension bei Yamaha ist. Die Bedienung fällt zwar gut aus, hinkt aber an einigen Stellen durch das Fehlen von weiteren Bedienelementen. Klanglich arbeitet das 01v96 auf sehr hohem Niveau. Betrachtet man das Mitbewerberfeld, so fallen das Tascam DM-24 und das Behringer DDX3216 ins Auge. Während Tascam das DM-24 ständig durch Software-Updates auf dem laufenden hält, bietet auch Behringer seit kurzem ein kostenloses Surround-Update für das DDX an.

Plus

  • 40 Kanäle mit umfassender Ausstattug
  • Remote-Funktion
  • Flexibles Routing
  • großes Display
  • bis zu vier Effekte
  • sehr gute Audioqualität
  • USB Schnittstelle
  • EQ-Potis / Pan-Poti
  • acht Aux-Sends
  • Multibandkompressor
  • Surround-Fähig

Minus

  • Remote Funktionen noch nicht ausgereift (Pan, Aux, EQ)
  • Display kontrastarm
  • Effektqualität (vor allem Hall)

Preis

  • 2.600,-€
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Danke für den Test. War bei der Kaufentscheidung durchaus hilfreich und meinungsbildend. Habs bislang noch nicht bereut.
    Einfacher aber bemerkenswerter Vorteil zum günstigen DDX vom großen B ist nicht existierende Lüfter. Der stört beim DDX nach einer Weile massiv.

  2. Profilbild
    Wangan

    Also ich hatte vor längerer Zeit auch überlegt ob ich mir ein O1V96 hole oder lieber ein O2R fürs gleiche Geld!
    Hatte mich dann fürs O2R entschieden!
    Erstens,Bedienung viel besser,mehr Analoge Eingänge,besser erweiterbar,viele relativ günstige Erweiterungen,Meterbridge und das TC Modul dafür ist auch spitzenmäßig im Hall!

    Weiterhin,die 96Khz Möglichkeiten brauchte ich nicht unbedingt und nach diversen Vergleichen sind die O1V96 EFX eindeutig schlechter als die O2R Effekte,wirlklich!! Denn die basieren nur auf den normalen O1V Algorithmen,hatte es auch nochmal verglichen und der Hall ist bei beiden ziemlich flatterhaft und billig. Dagegen sind die O2R Reverbs ne Klasse höher und immer noch schön einsetzbar für Drums und andere Synthi Geschichten,eigentlich schöner Yamaha Hall! :)

    Es muß jeder selber wissen für was er es einsetzt,aber für ein neues/neuwertiges O1V96 bekommt/bekam man eigentlich bessere gebrauchte Geräte wie das O2R oder Tascam Mixer!

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