Test: Yamaha EMX5014C, Powermixer

Auf Wunsch mit „gebremstem Schaum“

Ganz interessant ist die Möglichkeit, die Endstufen in drei unterschiedlichen Varianten zu fahren. Möglich sind 2x 500 Watt @ 4 Ohm (2x 350 Watt @ 8 Ohm); 2x 200 Watt @ 4 Ohm; 2x 75 Watt @ 4 Ohm. Diese Optionen dienen der Anpassung an die Räumlichkeiten, schonen aber auch Lautsprecher, die vielleicht nicht so hoch angefahren werden dürfen. Die Kraftverteilung lässt sich, wie bei Power-Mixern meist üblich, in drei Varianten einstellen: Links/Rechts; Aux1/Mono; Aux1/Aux2. Eine Yamaha-typische Eigenschaft ist das YS-Processing. Sie dient dazu, fehlende Subwoofer auszugleichen und macht das Signal der angeschlossenen Lautsprecher fetter. Klar sein dürfte hierbei natürlich, dass dies von den eingesetzten Boxen abhängig ist. 15-Zoll Boxen werden ein anderes Volumen liefern als 10-Zoll Boxen.

Krafteinstellung und Verteilung

Krafteinstellung und -verteilung

 

Alles im Blick

Die Anzeigeinstrumente der Level-Anzeigen lassen sich in zwei Varianten einstellen. Steht der kleine Schalter ST/AFL-PFL auf ST, zeigen die LED-Ketten den Pegel der Busse Links und Rechts und die Signalausgabe an den ST Out Buchsen. Steht der Schalter auf AFL-PFL, wird der Signalpegel an der Kopfhörerbuchse angezeigt. Ja, der Yamaha EMX5014C Powermixer hat einen Kopfhörerausgang. Und der verfügt zudem über einen leistungsstarken Verstärker. Oberhalb des roten Masterfaders sitzen die beiden Potis für Phones und Stereo Sub Out. Letztere regelt den Pegel an den zwei Klinkenausgängen ST Sub Out. Dort liegt das Mastersignal an und es kann dort ein externes Mischpult oder eine zusätzliche PA angeschlossen werden. Der PFL-Schalter (Pre-Fader Listen) ermöglicht das Vorhören der Signale an den Buchsen ST Out und ST Sub Out. AFL (After-Fader Listen) ist das Hören nach dem Fader.

Alternative Ausgänge

Alternative Ausgänge

 

Mit dem Standby-Schalter lassen sich die Kanäle eins bis sechs stummschalten (muten). So kann in Spielpausen die Hintergrundbeschallung weiterlaufen. Die Cinch-Buchsen Rec Out sind für Aufnahmezwecke gedacht und an den Ausgang Foot Switch lässt sich ein Schalter anschließen, über den die Effekte auch per Fernbedienung aktiviert oder deaktiviert werden können. Drei Send-Buchsen lassen die Signale Effect, Aux1 und Aux2 zur weiteren Bearbeitung herausführen.

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