Test: Yamaha Genos, Arranger Workstation & Synthesizer

Yamaha Genos

Yamaha Genos Live Control

Beim Yamaha Tyros 5 gab es unter den neun Fadern, lediglich einen, dem man eine spezielle Funktion zuordnen konnte.

 

Ganz anders sieht das nun mit den neuen Live Controls aus. Es gibt ein Control-Layer, das nach wie vor fest zugeordnet ist. Dieses Control-Layer ermöglicht die Einstellung der Lautstärke für jeden einzelnen Hauptteil der Sound-Engine. Namentlich: Style, Multi Pad, Left, Right 1 bis 3, Song A und B sowie Mic.

Über den Taster Slider Assign kann man am Yamaha Genos aber noch zwei weitere Control-Layer aufrufen und deren Zuordnung kann man selber vornehmen. Der Clou dabei ist die Zuordnung in einer Art Matrix, die sich je nach zu änderndem Parameter selber anpasst. So kann ein Parameter, z.B. Volume, auf alle Hauptteile, auf einzelne Style- oder Song-Spuren und auf die Multi-Pads einwirken. Der Parameter Cutoff wirkt jedoch nur auf die manuellen Keyzones Left und Right 1 bis 3 sowie den kompletten Style.

Das OLED-Display über den Fadern zeigt am Yamaha Genos immer den entsprechenden Parameter an, deren Name man sogar selber festlegen kann. Es ist damit also, trotz der vielen Control-Möglichkeiten, nicht möglich, „falsche“ Zuweisungen zu machen. Das Gleiche gilt dann auch für die sechs Encoder über den Fadern, mit dem Unterschied, dass alle drei Ebenen frei zugewiesen werden können.

Jederzeit die Übersicht – das OLED-Display für Live Control

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass diese Live Control Zuweisungen auch in einem Registration-Speicherplatz abgespeichert werden kann. So kann man für jeden Song eigene Zuweisungen vornehmen.

Noch mehr Kontrolle ermöglichen die „Assignables“, zuständig für den Schnellzugriff und die Pedale

Multi Pad Creator – Audio Link Multi Pad

Die Multipads des Yamaha Genos können nun auch Audiodateien abspielen, die sich User-Bereich in einer Expansion oder auf einem angeschlossenem USB-Stick befinden. Dafür legt man einfach eine neue Audio-Link-Bank an und weist die WAV-Dateien (MP3-Dateien werden nicht akzeptiert) den vier Pads zu. Dabei gibt es aber einige Einschränkungen. Das gleichzeitige Abspielen mehrerer Pads ist nicht möglich und die Akkordanpassung steht nicht zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch keine Wiedergabewiederholung, das bedeutet, dass keine Audio-Loops kreiert werden können.

Können jetzt auch Audio – Multi Pads

Die überarbeitete Playlist und der Song-Player

Die Aufgabe, die die neue Playlist übernimmt, ersetzt die des Audio-Players und des Music-Finders des Tyros 5. Diese wurden sinnvollerweise zusammengeführt. Um die Benutzung der alten Music-Finder Daten des Tyros 5 zu ermöglichen, gibt es eine Software zur Konvertierung in das neue Playlist-Format. Ansonsten bleibt es gleich – ist der Demo-Song „Eye of the Tiger“ in der Playlist, so wird eine Aktivierung alle Einstellungen für die Performance vornehmen.

Mit der Playlist stellt man sich Styles, interne oder externe MIDI-Files und Audio-Files zusammen. So kann man bei Eye of the Tiger z.B. sofort in das Solo eingreifen.

Gleichzeitig wird auch die Cover-Version (mit Saxophon als Stimmenersatz) in den Song-Player geladen und kann abgespielt werden. Man muss aber beachten, dass der Crossfader dann nur bedingt funktioniert, da die Begleitung von der Style-Automatik kommt, die Solostimme aber von Song-Player.

Software für den Yamaha Genos

Kommen wir damit zur Software. Eine Editor/Librarian-Software existiert nicht, obwohl man ein Backup von allen Einstellungen machen kann. Und ganz ehrlich – ich vermisse sie auch nicht. Denn alle Einstellungen, um beispielsweise die Einstellungen der Voices (nicht den Aufbau der Voices) oder der Key-Zonen zu editieren, lassen sich dank des Touch-Screens wunderbar am Gerät vornehmen.

Yamaha Genos

Mega Enhancer

Der Mega-Enhancer, den es nur für Windows gibt, ist ein einfaches Programm, das eingeladene MIDI-Files nach den genutzten Instrumenten durchsucht und diese General-MIDI-Presets dann durch „amtliche“ Presets im Genos ersetzt. So erhalten viele MIDI-Files eine deutliche klangliche Aufwertung.

Einfach und effektiv – der Mega-Enhancer ersetzt GM-Stimmen durch bessere im Genos.

Yamaha Expansion-Manager

Anders sieht es da schon mit dem Yamaha Expansion-Manager aus, der auch ab MacOS 10.10 läuft. Jede Arranger-Workstation braucht neues Futter und das gibt es in Form von Expansion-Packs. Die Expansion-Packs sind mit den Tyros- und PSR-Modellen kompatibel. Eines gibt es übrigens kostenlos zum Download, wenn man sich mit dem Genos auf der Yamaha Website registriert. Die meisten anderen Packs auf der Yamahamusicsoft Webiste sind meistens kostenpflichtig zum Download. Auf dieser nicht kommerziellen Website gibt es dazu noch einige interessante Software rund um das Yamaha Expansion-Pack-Format.

Der Yamaha Expanison Manager versorgt den Genos mit neuem Futter, kann aber auch zur Erstellung ganz eigener Expansion-Packs genutzt werden

Diese Expansions können alles enthalten, von einer Voice über Ensembles, bis hin zu neuen Styles. Diese kann man dann entweder direkt von einem USB-Speichermedium installieren oder aber über den Expansion-Manager. Um die Packs direkt in den Yamaha Genos zu übertragen, nutzt die Software dann eine WIFI-Verbindung. Auf den Genos sind dafür extra 1,8 GB an schnellem Flash-Speicher verbaut, dort werden die Expansion-Packs installiert. Die restlichen 50 GB sind für die Aufnahmen von Performances und Audio gedacht.

Auf der Yamaha Website gibt es etliche kompatible Expansion Packs, auch das eine oder andere Geschenk

Der eigentliche Nutzen der Software, neben der Archivierung von Packs, liegt aber in der Eigenkreation von Expansion Packs – und hier beginnt das ganz große Kino. Erstens kann man natürlich ein eigenes Pack zusammenstellen, aber vor allem kann man mit Hilfe des Voice-Editors eigene Voices kreieren, wobei eine Voice aus bis zu acht Layern (oder Sub-Voices, wenn man so will) bestehen kann. Denn der Voice-Editor ist nichts anderes als ein Key-Mapping-Editor, wie man ihn von Software-Samplern kennt. Das heißt, hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Es können Drum-Kits sein, Multisamples oder echte Schlagzeugaufnahmen, was auch immer.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Mmh. Ich fand den Genos bei der ersten Vorstellung durchaus interessant, doch je länger er am Markt ist, je mehr ich darüber lese, je mehr Videos abseits der Yamaha Produktvideos ich sehe, desto ungerechtfertigter wird der Hype – und der Preis. Die Sounds sind bei weitem nicht so herausragend wie immer behauptet wird. Die Styles sind jetzt auch nicht das, wofür ich sofort mein Konto plündern würde. Sachen wie die Songliste gibt es bei Korg schon lange (selbst bei den günstigen Modellen) und Soundfonts sind ja nun auch nicht erst gestern erfunden worden und recht limitiert. Man hätte lieber mal sein Top-Produkt Tyros länger am Markt lassen sollen, ohne fast jedes Jahr ein neues Produkt zu entwickeln. Produktpflege gehörte früher wie selbstverständlich dazu, heute könnte man im Prinzip jedes Jahr ein neues Modell kaufen. Der Tyros 5 ist von 2014. Das sind vier Jahre. Dafür hat sich jetzt nicht die Welt verändert. Das gilt aber auch für die anderen Hersteller wie Korg etc. Und am Ende schiebt der Entertainer doch wieder nur Midi-Files oder MP3s vom USB-Stick rein…… :-)

    • Profilbild
      t.goldschmitz  RED

      Hi Amaros!

      Ich finde gerade der Genos ist seit langem eine echte Weiterentwicklung in Sachen Bedienungskonzept. Wer den Tyros5 kennt, kann sich eigentlich nur mit Grausen abwenden, die vielen Knöpfe und die silbergraue Oberfläche, brrr.

      Ich denke, um zu beurteilen wie gut die Sounds für einen selbst passen, sollte man sie mal selber am Gerät gespielt haben – vielleicht sind private Demos auf Youtube hier nicht der richtige Maßstab.

      Im zweiten Teil wird näher auf die Soundfont/Recycle-Möglichkeiten eingegangen. Im Prinzip hat man einen waschechten Sampler vor sich – ich werd noch ein entsprechendes Soundbeispiel machen.

      Soundfonts sind eigentlich gar nicht so limitiert, nur kaum einer setzt die SF2-Spezifikation vollständig um. Eigentlich wurde sie von EMU unter Creative Entwickelt und trägt, wie ich finde, deutlich die Handschrift von EMU.

      Und der Spass beginnt ja erst, wenn man seine eigenen Soundfonts erstellt. Die Software Polyphone 1.9 (auch MAC) oder Viena Soundfont Editor sind dabei behilflich.

      In Punkto Produktpolitik kann ich nur Zustimmen.

      Viele Grüße,
      Thilo

      • Profilbild
        Markus Galla  RED

        Ich weiß nicht. Die Styles sind nach wie vor Yamaha-typisch überladen und hängen deshalb auch bei schnellen Akkordwechseln. Für ein Keyboard dieser Preisklasse fehlt ein anständiges Gehäuse und weder Yamaha noch Korg schaffen es in dieser Preisklasse, vernünftige Anschlussbuchsen zu verbauen und diese am Gehäuse zu verschrauben. Dass leicht und robust gehen, zeigt Nord mit all seinen Instrumenten. SF2 kann meines Wissen nicht mit mehreren Samples pro Taste arbeiten und diese überblenden. Ich habe für die Tools das Dexibell Stagepiano getestet, das auch SF2 importieren kann. Da hat man den Klangunterschied zwischen den SF2-Samples und den internen Samples aber mehr als deutlich gehört. Dann hat man mit dem Montage erfolgreich FM wiederbelebt und Genos arbeitet hier mit Samples? Hier hätte man doch mindestens die Reface DX Engine integrieren können und für Synth Sounds die des CS. Von einem Flaggschiff erwarte ich doch etwas mehr. Das gilt aber auch für Korg. Doch weil einfach viele Rentner sich wie die Ameisen über das Futter hermachen werden, muss sich Yamaha überhaupt keine Gedanken machen. Die ersten Tyros 5 werden gerade für weit unter 2000€ in den Kleinanzeigen verramscht. Eine gute Investition sieht meine Erachtens anders aus.

        • Profilbild
          k.rausch  RED

          Der Viena Soundfont Editor ist jedem anderen Editor/Mapping Programm gewachsen. Du kannst beliebig viele V-Switches aufbauen, auch mit überlappenden Zonen. Es werden Stereo- und Monosamples verwaltet und auch Keyboardzonen können sich überlappen. Selbst das integrierte Crossfade für kleine Kompatibilitätskorrekturen bei der Erkennung der Looppunkte arbeitet sauber. Einen klanglich qualitativen Unterschied zu anderen Programmen habe ich bislang nicht festgestellt. Es kommt allerdings auf den Samplerplayer an, der die SF Samples importiert, und ob der die ganzen Daten komplett lesen kann. Viena ist neben dem Nord Sample Editor das beste Programm, das ich kenne.

          • Profilbild
            Markus Galla  RED

            Danke für die Info. Offensichtlich können viele Instrumente mit den Key Switches dann nichts anfangen. Ich kenne aber auch kaum freie Soundfonts, die überhaupt Key Switches nutzen. Gibt es da eine vernünftige Quelle? Bzw. kann der Genos das? Vielleicht könnte Thilo das im zweiten Artikel ergänzen. Das wäre doch ein wichtiger Aspekt. Ich finde es nur nach wie vor schade, dass Yamaha im Entertainer-Bereich immer nur aufwärmt und aufwärmt und aufwärmt. Der Montage ist für mich in vielen Belangen mal wieder Innovation gewesen, selbst die kleinen Reface-Synths. Warum kann man für 4000€ nicht ein rundum professionelles Gerät bauen? Das habe ich beim Tyros schon nicht verstanden und verstehe es auch im Fall des Korg PA4X nicht. Aber zumindest besitzt Letzterer noch eine ansprechende Optik und kein Badewannen-Design. Aber das ist ja auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

            • Profilbild
              k.rausch  RED

              Ich weiß, dass Soundfont gerne mit „freie Samples“ gleichgesetzt wird. Das kann verschiedene Ursachen haben. Im Zusammenhang mit Viena steht das aber keinesfalls, dieses Programm ist lediglich eins, das Soundfont Format generieren kann, und das eben ausgezeichnet und es erfüllt auf jeden Fall professionelle Ansprüche an das Resultat. Den Genos kenne ich noch nicht, das Instrument ist ja brandneu. Die Option, Soundfonts laden zu können, habe ich aber auf Anhieb begrüßt, denn genau das ist es, was ich beim Montage bekanntlich noch vermisse. Glücklicherweise lesen die Dexibell Instrumente dieses Format auch. Insofern gibt es noch allerhand Testbedarf alleine auf diesem Sektor.

  2. Profilbild
    fantomxs

    Hallo Thilo,

    wenn Du erlaubst, dann möchte ich bitte folgende Dinge an Deinen Test anmerken:

    01. Das Gerät hat keine 88 Tasten wie auf der ersten Seite beschrieben, sondern natürlich nur 76 Tasten. Die Tastatur ist qualitativ sehr hochwertig, könnte aber zum Spielen der Pianos etwas schwergängiger sein (wie immer Geschmackssache)

    02. Apropos Piano: Das hochgelobte CFX Piano klingt super, lässt sich aber nicht wirklich differenziert spielen mit der Tastatur. Das C7 Piano widerum ist wesentlich besser zu spielen und klingt fantastisch

    03. Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich Dir ans Herz legen in den Test mit aufzunehmen: Der neue D/A Wandler bringt den Gesamtsound auf ein ganz neues Niveau. Das Gerät klingt satter und wärmer als jeder Tyros zuvor und das liegt nicht nur an den Effekten

    Hinweis für die LIVE-Keyboarder:

    Man kann mit EINER EINZIGEN Registration am Bildschirm ein Set mit bis zu ZEHN großen, schnell erreichbaren Tastern aufrufen, die auf Wunsch ausnahmslos alle Einstellungen des Keyboards aufrufen erstellen und diese super easy mit dem Pedal hin und herschalten. Das schlägt selbst die SongBook Funktion vom Kronos.

    Grüßle
    Thomas

    • Profilbild
      AQ  AHU

      Hallo Thilo
      Ich möchte auch noch etwas anfügen. Die erste Demospur heisst bei Dir „- Brass Ensemble“, nur, da ist kein einziges Brass Instrument zu hören. Alles Saxophone, die wenn man sie richtig einsetzt auch wirklich sensationell klingen. Aber, Saxophone sind Holzblasinstrumente und haben (auch wenn sie aus Metall hergestellt werden) nichts mit Brass am Hut. Ansonsten interessanter Bericht ;-)

      • Profilbild
        t.goldschmitz  RED

        Top. Eigentlich weiß ich schon, dass den Unterschied zwischen brennenden und schmelzenden Blasinstrumenten gibt – aber danke für die Richtigstellung (spiele selber in einer Band mit beiden Arten).

    • Profilbild
      t.goldschmitz  RED

      Danke, ich hatte leider keinen 1 zu 1 Vergleich zum Tyros5, deswegen konnte ich dazu keine Aussagen machen.  
       
      Und die Registrierungen sind sogar noch mächtiger, in Teil 2 kommt das auch noch mal besser raus.

  3. Profilbild
    tantris  

    Wenn ich die Wahl hätte, mir für 4000 Euro den Genos zu kaufen oder eine analoge Tröte mit einem simplen Tongenerator aus der elektronischen Steinzeit, würde ich mich ganz klar für den Genos entscheiden. Damit lässt sich sicherlich etwas produzieren, was man ein „musikalisches Werk“ nennen kann.

    • Profilbild
      t.goldschmitz  RED

      Mit dem Genos kann man halt eine komplette Produktion fahren und bei Bedarf Einzelspuren digital auspielen zum weitern Mixing/Mastering. 
       
      Und mit Soundfont/Recycle geht so unglaublich viel…. mehr in Teil 2.

  4. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    sehr schön geschriebener Test, nur die Soundbeispiele
    hätten ruhig etwas üppiger sein können:)
    Ich habe glatt mein altes PSR 740 hervorgeholt, nachdem ich den Artikel hier gelesen habe.
    Ich finde, Yamaha hatte schon immer das beste Konzept, in Sachen Arrangerkeyboards. Da gibt es kaum Durfaller was Sounds und Styles betrifft.
    Gerade die artikulierte Trompete im Soundbeispiel klingt nun wirklich wie echt, soweit ich das beurteilen kann. Der Motif XF war ja die letzte Workstation von Yamaha, soweit ich mich erinnere.

    bester Gruß

  5. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Für mehr Soundbeispiele und einen Vergleich der wichtigsten Instrumentengruppen mit dem PA4X kann man sich das folgende Vergleichsvideo anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=0YwAarhuH2I

    Meines Erachtens siegt Genos bei den Gitarren. Bei den Streichern siegt das PA4X, weil es hier mit verschiedenen Artikulationen arbeitet, Genos nicht. Das Klavier des Genos ist drahtiger, realistischer ist das des PA4X. Bei der Kirchenorgel und den Pads siegt ebenfalls das PA4X. Die Jazz-Orgel ist eine Geschmacksfrage. Die Theaterorgel ist beim PA4X sehr viel besser getroffen. Bei den Blasinstrumenten muss man ggf. überlegen, für welche Musikrichtung man sie einsetzen möchte. Im Bandkontext oder bei Jazz liegt das PA4X meines Erachtens nach vorne, bei Volksmusik der Genos. Es ist ein Hin und Her zwischen beiden Instrumenten. Das sind aber nur Auszüge und alle Sounds lassen sich bestimmt auch tweaken. Dennoch sollte man auch bedenken, dass das PA4X älter und nun auch günstiger ist. Ich bleibe nach wie vor dabei, dass man vom Genos soundmäßig mehr hätte erwarten dürfen. Aber das ist eben reine Geschmacksache.

    • Profilbild
      1-Mann-Band Berlin  

      Was mir beim Genos nicht so passt, dass man die Drums eben in Richtung „boomy“ abstimmte, reichlich Tiefmitten, ein Sound, den ich so nicht mag.
      Ich kaufte mir bewusst lieber ein PSR S970 plus ein Korg PA 900, statt ein Tyros 5, weil letzterer mich doch nicht so überzeugte. Hätte es damals schon den „Genossen“ gegeben, weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht doch…

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe den alten Roland G70 daheim und ich finde ihn immer noch besser als diese Yamaha Teile. Einfach und musikalisch inspirierend dieser relativ alte G70.

  7. Profilbild
    gaffer  AHU

    Das Stapelbild der Anschlüsse: grossartig, Thilo. Ich habe jetzt nicht alles gelesen, denn diese Instrumente wurden definitiv nicht für mich gebaut. Aber es gibt einen Ausgang rechts und einen zum Subwoofer, der auch die seriellen Kabel der 80/90er Jahre Macs aufnehmen würde. Sieht dann allerdings nach: „auf dem linken Ohr taub“ aus.

    Über Kein-Hirner lache ich jetzt noch…

  8. Profilbild
    Saxifraga  

    Die Demos klingen alle nach Cheese. Das „Brass Ensemble“ klingt echt schlimm. Da ist mein Fantom G ARX-03 Bläser board (2009) aber um Klassen besser.
    Kann mal jemand Styles und Instrumente programmieren die nicht nach Mutantenstadl klingen? Oder wollen die Kunden von Arrangern das?

    • Profilbild
      1-Mann-Band Berlin  

      Ich denke, diese komische Demo sagt nichts über den Genos, dafür mehr über den „Humor“ des Vorführers. Das Genos hat reichlich sehr realistische Klänge, welche Fantom und den SRX Boards überlegen sind und höchstens im einen oder anderen Fall von den Klängen des Jupiter 80 übertroffen werden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.