Test: Yamaha Genos, Arranger Workstation & Synthesizer

Soundfont Import

Und die beste Nachricht für Soundfont-Benutzer: Soundfonts im SF2 Format können tatsächlich vom Yamaha Genos importiert werden. Und das Importieren geschieht tadellos, ich habe mir schnell mal ein paar meiner Soundfonts in ein neu erstelltes Pack importiert, aus dem Expansion-Manager heraus ein gepacktes Installations-Archiv erstellt (die zweite Möglichkeit neben WIFI) und dieses dann über einen USB-Stick auf den Yamaha Genos übertragen.

Der Soundfont-Import funktioniert tadellos

Et voilà – schon konnte ich auf dem Genos mit meinen eigenen Sounds loslegen. Einziges Manko des Editors ist z. Zt., dass es nicht möglich ist, einzelne Layer von Voices in andere Voices zu kopieren.

Der Voice Editor erlaubt das Verteilen von Samples auf acht Layern. Es gibt ihn in den Geschmacksrichtung Normal- und Drum-Voice.

Recycle Import

Aber es wird noch besser. Bereits der Tyros 5 konnte Audio-Slices für Styles verwenden. Über den Expansion-Manager des Yamaha Genos kann man nun auch eigene erstellen – und zwar über den Import von Recycle-Files (totgeglaubte leben länger). Aus einem Recycle-File erstellt der Genos die entsprechende Voice und kreiert daraus auch gleich einen Style. Stellt man nun auf dem Genos einen eigenen Style her, so kann man dann das konvertierte Recycle-File in den aktuellen Style kopieren.

Nach einem Recycle Import stehen verschiedene Voices und Styles bereit. Normal steht dabei für eine Standard-Voice, Drum für eine Drum-Voice.

Einzige Einschränkung – solch ein Recycle-File kann immer nur auf der Rhythm2-Spur eines Styles eingesetzt werden (der insgesamt aus acht Spuren besteht: Rhythm1, Rhythm2, Bass, Chord1, Chord2, Pad, Phrase1, Phrase2). Allerdings kann man die erste Rhythm Spur auch auf Rhythm2 stellen und kann damit zwei Recycle-Files pro Style-Variation (ein Style besteht aus 4 Variationen, die bis zu 32 Takte lang sein und einen Fill enthalten können, drei Intros, einem Break und drei Endings) nutzen. Z.Zt müssen dabei allerdings auch in den Variationen B, C, und D die Rhythm2-Parts immer auf „Main A“ stehen, also Variation A, vermutlich ein Bug?

Die Recycle-Files werden aber auch in einer Variante Normal erstellt. So kann man die Audioschnipsel auch auf normalen Instrumentenspuren nutzen. Die Einschränkung dabei ist, dass keine MIDI-Information mitgeliefert wird, wie die Schnipsel abgespielt werden. Diese muss man dann also selber einspielen.

Wenn dann die verschiedenen Recycle-Files auf den Main-Variationen liegen, kann man diese nun mit den Live Controls bearbeiten, um etwa Filterverläufe darauf zu setzen, wie im Sound-Beispiel.

Um das Ganze mal mit ein wenig zu unterfüttern, habe ich mal einen kleinen Drum ’n‘ Bass Track zusammengestellt, den ich vorher als Expansion-Pack auf den Yamaha Genos exportiert und als Style abgelegt habe. Die Cymbals kommen von den Multi-Pads, der Bass ist ein Preset aus dem Yamaha Genos.

YT-Videos zum Yamaha Genos

Inzwischen gibt es auch einige Videos auf YouTube die wir Yamaha Genos-Interessierten empfehlen können:

Fazit

Man merkt hier, der Yamaha Genos bietet alle Zutaten, um ihn zu seinem ganz eigenem Instrument zu machen, vorausgesetzt man investiert ein wenig Arbeit. Alle Möglichkeiten des Gerätes auszuloten, würde in einer mehrteiligen Serie münden. Dabei ist der Genos ein wirklich durchdachtes Instrument, das man sofort spielen kann und dabei von der langjährigen Erfahrung von Yamaha im Arranger-Segment profitieren kann. Das schlägt sich sowohl in der Qualität der Sounds als auch in der der Styles nieder. Ich habe mich bei dem Test oft ertappt, dass ich gerade über 15 Minuten einen Style anteste – denn ich war schon eifrig am transponieren und solieren. Vor allem die Verbannung der tausend Taster von der Oberfläche machen das Gerät auch für absolute Neulinge zu einem Kein-Hirner. Alle Hauptsegmente sind nach wie vor direkt vom Gerät aus zu erreichen. Über die 6 Assignable-Buttons unterhalb der Hauptkategorien kann man sich zudem noch ganz eigene Schnellzugänge legen.

Gerade die Importfunktionen des Yamaha Genos und die Erstellung eigener Expansion-Packs machen das Gerät nicht nur für die arrivierte Zielgruppe interessant, sondern auch für alle anderen Musikschaffenden. Investiert man die Zeit und macht den Yamaha Genos zu seinem eigenem Instrument, so gibt es eigentlich nichts, was man nicht damit machen könnte.

Das Angebot von Expansion-Pakcs ist bereits sehr groß, da der Yamaha Genos eben auch die Expansion-Packs des Yamaha Tyros laden kann. Es bleibt zu hoffen, dass sich vermehrt Produzenten aus anderen Genres an das Erstellen von Expansion-Packs wagen – die Möglichkeiten über Soundfont- und Recycle-Import sind dabei enorm.

Der Genos ist, obwohl er dem Arranger-Bereich entstammt, eine Workstation, die eben sehr auf Live und eigentliches Spielen ausgelegt ist – und eben auch für diesen Bereich optimiert. Sicherlich, das Fehlen eines Editors jenseits des Listen-Editors macht ihn zur Nachbearbeitung nicht zur ersten Wahl. Aber bereits mit den grundlegenden Funktionen im Bereich der Quantisierung der Time und der Velocity ist alles da, was man für das Glattbügeln von eingespielten MIDI-Noten benötigt. Von daher bleibt zu sagen: Players Choice!

Wer aber möchte, kann über das Erstellen eigener Voices und Styles und vor allem der Möglichkeit, Soundfonts und Recycle-Files zu nutzen, seinen ganz eigenen Sound kreieren. Mit den Möglichkeiten des Yamaha Genos ist es durchaus möglich, eine überzeugende Live-Performance jeglicher Art zu geben. Man kann dann die Begleitautomatik nutzen, um ganz ähnlich wie bei Ableton Live, die einzelnen Teile eines Arrangements abzufeuern – man muss ja keine Akkord-Transposition verwenden. Gerade für diesen Zweck wäre ein direkter Import von MIDI-Files in die Style-Spuren enorm hilfreich.

Ja, es ist die Oberklasse der Arranger-Workstations und mit einem Ladenpreis von 3.990,- Euro ist der Yamaha Genos sicherlich kein Schnäppchen. Allerdings ermöglicht er nicht nur das Abliefern von absolut überzeugenden Cover-Abenden (was sowohl Sounds als auch Umsetzung der Styles betrifft), sondern besticht vor allem durch seine Import- und Editierfähigkeiten. Grundsätzlich ist es möglich, komplett ohne Rechneranbindung zu arbeiten und nichts zu vermissen. Von mir daher für den Yamaha Genos ein „sehr gut“, mit dem ich selber zunächst nicht gerechnet hatte.

Plus

  • überzeugende Sounds, vor allem Bläser und Gitarren
  • Touch-Screen räumt die Oberfläche gründlich auf
  • sechs zusätzliche frei zuweisbare Encoder (z.B. für FX Parameter)
  • OLED-Display für die Live-Controls
  • Aufnahme von Audio (50 GB interner Speicher)
  • Erstellen und Verwalten eigener Voices über den Expansion-Manager
  • Import von Soundfont- und Recycle-Files
  • MultiPads können nun auch Audio-Loops abspielen
  • Main-Out + vier Sub-Outs

Minus

  • Touch-Screen etwas weich beim Anfassen, dadurch manchmal träge Bedienung
  • Knöpfe der virtuellen Effekte sind recht klein, obwohl genug Platz wäre
  • kein Grid-Editor beim Erstellen von eigene Styles
  • kein direkter MIDI-Import für Style-Spuren
  • nur 10 Speicherplätze für Insert-Effekte mit eigenen Einstellungen

Preis

  • Ladenpreis: 3.829,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Markus Galla  RED

    Mmh. Ich fand den Genos bei der ersten Vorstellung durchaus interessant, doch je länger er am Markt ist, je mehr ich darüber lese, je mehr Videos abseits der Yamaha Produktvideos ich sehe, desto ungerechtfertigter wird der Hype – und der Preis. Die Sounds sind bei weitem nicht so herausragend wie immer behauptet wird. Die Styles sind jetzt auch nicht das, wofür ich sofort mein Konto plündern würde. Sachen wie die Songliste gibt es bei Korg schon lange (selbst bei den günstigen Modellen) und Soundfonts sind ja nun auch nicht erst gestern erfunden worden und recht limitiert. Man hätte lieber mal sein Top-Produkt Tyros länger am Markt lassen sollen, ohne fast jedes Jahr ein neues Produkt zu entwickeln. Produktpflege gehörte früher wie selbstverständlich dazu, heute könnte man im Prinzip jedes Jahr ein neues Modell kaufen. Der Tyros 5 ist von 2014. Das sind vier Jahre. Dafür hat sich jetzt nicht die Welt verändert. Das gilt aber auch für die anderen Hersteller wie Korg etc. Und am Ende schiebt der Entertainer doch wieder nur Midi-Files oder MP3s vom USB-Stick rein…… :-)

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      t.goldschmitz  RED

      Hi Amaros!

      Ich finde gerade der Genos ist seit langem eine echte Weiterentwicklung in Sachen Bedienungskonzept. Wer den Tyros5 kennt, kann sich eigentlich nur mit Grausen abwenden, die vielen Knöpfe und die silbergraue Oberfläche, brrr.

      Ich denke, um zu beurteilen wie gut die Sounds für einen selbst passen, sollte man sie mal selber am Gerät gespielt haben – vielleicht sind private Demos auf Youtube hier nicht der richtige Maßstab.

      Im zweiten Teil wird näher auf die Soundfont/Recycle-Möglichkeiten eingegangen. Im Prinzip hat man einen waschechten Sampler vor sich – ich werd noch ein entsprechendes Soundbeispiel machen.

      Soundfonts sind eigentlich gar nicht so limitiert, nur kaum einer setzt die SF2-Spezifikation vollständig um. Eigentlich wurde sie von EMU unter Creative Entwickelt und trägt, wie ich finde, deutlich die Handschrift von EMU.

      Und der Spass beginnt ja erst, wenn man seine eigenen Soundfonts erstellt. Die Software Polyphone 1.9 (auch MAC) oder Viena Soundfont Editor sind dabei behilflich.

      In Punkto Produktpolitik kann ich nur Zustimmen.

      Viele Grüße,
      Thilo

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        Markus Galla  RED

        Ich weiß nicht. Die Styles sind nach wie vor Yamaha-typisch überladen und hängen deshalb auch bei schnellen Akkordwechseln. Für ein Keyboard dieser Preisklasse fehlt ein anständiges Gehäuse und weder Yamaha noch Korg schaffen es in dieser Preisklasse, vernünftige Anschlussbuchsen zu verbauen und diese am Gehäuse zu verschrauben. Dass leicht und robust gehen, zeigt Nord mit all seinen Instrumenten. SF2 kann meines Wissen nicht mit mehreren Samples pro Taste arbeiten und diese überblenden. Ich habe für die Tools das Dexibell Stagepiano getestet, das auch SF2 importieren kann. Da hat man den Klangunterschied zwischen den SF2-Samples und den internen Samples aber mehr als deutlich gehört. Dann hat man mit dem Montage erfolgreich FM wiederbelebt und Genos arbeitet hier mit Samples? Hier hätte man doch mindestens die Reface DX Engine integrieren können und für Synth Sounds die des CS. Von einem Flaggschiff erwarte ich doch etwas mehr. Das gilt aber auch für Korg. Doch weil einfach viele Rentner sich wie die Ameisen über das Futter hermachen werden, muss sich Yamaha überhaupt keine Gedanken machen. Die ersten Tyros 5 werden gerade für weit unter 2000€ in den Kleinanzeigen verramscht. Eine gute Investition sieht meine Erachtens anders aus.

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          k.rausch  RED

          Der Viena Soundfont Editor ist jedem anderen Editor/Mapping Programm gewachsen. Du kannst beliebig viele V-Switches aufbauen, auch mit überlappenden Zonen. Es werden Stereo- und Monosamples verwaltet und auch Keyboardzonen können sich überlappen. Selbst das integrierte Crossfade für kleine Kompatibilitätskorrekturen bei der Erkennung der Looppunkte arbeitet sauber. Einen klanglich qualitativen Unterschied zu anderen Programmen habe ich bislang nicht festgestellt. Es kommt allerdings auf den Samplerplayer an, der die SF Samples importiert, und ob der die ganzen Daten komplett lesen kann. Viena ist neben dem Nord Sample Editor das beste Programm, das ich kenne.

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            Markus Galla  RED

            Danke für die Info. Offensichtlich können viele Instrumente mit den Key Switches dann nichts anfangen. Ich kenne aber auch kaum freie Soundfonts, die überhaupt Key Switches nutzen. Gibt es da eine vernünftige Quelle? Bzw. kann der Genos das? Vielleicht könnte Thilo das im zweiten Artikel ergänzen. Das wäre doch ein wichtiger Aspekt. Ich finde es nur nach wie vor schade, dass Yamaha im Entertainer-Bereich immer nur aufwärmt und aufwärmt und aufwärmt. Der Montage ist für mich in vielen Belangen mal wieder Innovation gewesen, selbst die kleinen Reface-Synths. Warum kann man für 4000€ nicht ein rundum professionelles Gerät bauen? Das habe ich beim Tyros schon nicht verstanden und verstehe es auch im Fall des Korg PA4X nicht. Aber zumindest besitzt Letzterer noch eine ansprechende Optik und kein Badewannen-Design. Aber das ist ja auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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              k.rausch  RED

              Ich weiß, dass Soundfont gerne mit „freie Samples“ gleichgesetzt wird. Das kann verschiedene Ursachen haben. Im Zusammenhang mit Viena steht das aber keinesfalls, dieses Programm ist lediglich eins, das Soundfont Format generieren kann, und das eben ausgezeichnet und es erfüllt auf jeden Fall professionelle Ansprüche an das Resultat. Den Genos kenne ich noch nicht, das Instrument ist ja brandneu. Die Option, Soundfonts laden zu können, habe ich aber auf Anhieb begrüßt, denn genau das ist es, was ich beim Montage bekanntlich noch vermisse. Glücklicherweise lesen die Dexibell Instrumente dieses Format auch. Insofern gibt es noch allerhand Testbedarf alleine auf diesem Sektor.

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    fantomxs

    Hallo Thilo,

    wenn Du erlaubst, dann möchte ich bitte folgende Dinge an Deinen Test anmerken:

    01. Das Gerät hat keine 88 Tasten wie auf der ersten Seite beschrieben, sondern natürlich nur 76 Tasten. Die Tastatur ist qualitativ sehr hochwertig, könnte aber zum Spielen der Pianos etwas schwergängiger sein (wie immer Geschmackssache)

    02. Apropos Piano: Das hochgelobte CFX Piano klingt super, lässt sich aber nicht wirklich differenziert spielen mit der Tastatur. Das C7 Piano widerum ist wesentlich besser zu spielen und klingt fantastisch

    03. Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich Dir ans Herz legen in den Test mit aufzunehmen: Der neue D/A Wandler bringt den Gesamtsound auf ein ganz neues Niveau. Das Gerät klingt satter und wärmer als jeder Tyros zuvor und das liegt nicht nur an den Effekten

    Hinweis für die LIVE-Keyboarder:

    Man kann mit EINER EINZIGEN Registration am Bildschirm ein Set mit bis zu ZEHN großen, schnell erreichbaren Tastern aufrufen, die auf Wunsch ausnahmslos alle Einstellungen des Keyboards aufrufen erstellen und diese super easy mit dem Pedal hin und herschalten. Das schlägt selbst die SongBook Funktion vom Kronos.

    Grüßle
    Thomas

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      AQ  AHU

      Hallo Thilo
      Ich möchte auch noch etwas anfügen. Die erste Demospur heisst bei Dir „- Brass Ensemble“, nur, da ist kein einziges Brass Instrument zu hören. Alles Saxophone, die wenn man sie richtig einsetzt auch wirklich sensationell klingen. Aber, Saxophone sind Holzblasinstrumente und haben (auch wenn sie aus Metall hergestellt werden) nichts mit Brass am Hut. Ansonsten interessanter Bericht ;-)

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        t.goldschmitz  RED

        Top. Eigentlich weiß ich schon, dass den Unterschied zwischen brennenden und schmelzenden Blasinstrumenten gibt – aber danke für die Richtigstellung (spiele selber in einer Band mit beiden Arten).

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      t.goldschmitz  RED

      Danke, ich hatte leider keinen 1 zu 1 Vergleich zum Tyros5, deswegen konnte ich dazu keine Aussagen machen.  
       
      Und die Registrierungen sind sogar noch mächtiger, in Teil 2 kommt das auch noch mal besser raus.

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    tantris  

    Wenn ich die Wahl hätte, mir für 4000 Euro den Genos zu kaufen oder eine analoge Tröte mit einem simplen Tongenerator aus der elektronischen Steinzeit, würde ich mich ganz klar für den Genos entscheiden. Damit lässt sich sicherlich etwas produzieren, was man ein „musikalisches Werk“ nennen kann.

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      t.goldschmitz  RED

      Mit dem Genos kann man halt eine komplette Produktion fahren und bei Bedarf Einzelspuren digital auspielen zum weitern Mixing/Mastering. 
       
      Und mit Soundfont/Recycle geht so unglaublich viel…. mehr in Teil 2.

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    Viertelnote  AHU

    sehr schön geschriebener Test, nur die Soundbeispiele
    hätten ruhig etwas üppiger sein können:)
    Ich habe glatt mein altes PSR 740 hervorgeholt, nachdem ich den Artikel hier gelesen habe.
    Ich finde, Yamaha hatte schon immer das beste Konzept, in Sachen Arrangerkeyboards. Da gibt es kaum Durfaller was Sounds und Styles betrifft.
    Gerade die artikulierte Trompete im Soundbeispiel klingt nun wirklich wie echt, soweit ich das beurteilen kann. Der Motif XF war ja die letzte Workstation von Yamaha, soweit ich mich erinnere.

    bester Gruß

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    Markus Galla  RED

    Für mehr Soundbeispiele und einen Vergleich der wichtigsten Instrumentengruppen mit dem PA4X kann man sich das folgende Vergleichsvideo anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=0YwAarhuH2I

    Meines Erachtens siegt Genos bei den Gitarren. Bei den Streichern siegt das PA4X, weil es hier mit verschiedenen Artikulationen arbeitet, Genos nicht. Das Klavier des Genos ist drahtiger, realistischer ist das des PA4X. Bei der Kirchenorgel und den Pads siegt ebenfalls das PA4X. Die Jazz-Orgel ist eine Geschmacksfrage. Die Theaterorgel ist beim PA4X sehr viel besser getroffen. Bei den Blasinstrumenten muss man ggf. überlegen, für welche Musikrichtung man sie einsetzen möchte. Im Bandkontext oder bei Jazz liegt das PA4X meines Erachtens nach vorne, bei Volksmusik der Genos. Es ist ein Hin und Her zwischen beiden Instrumenten. Das sind aber nur Auszüge und alle Sounds lassen sich bestimmt auch tweaken. Dennoch sollte man auch bedenken, dass das PA4X älter und nun auch günstiger ist. Ich bleibe nach wie vor dabei, dass man vom Genos soundmäßig mehr hätte erwarten dürfen. Aber das ist eben reine Geschmacksache.

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      1-Mann-Band Berlin  

      Was mir beim Genos nicht so passt, dass man die Drums eben in Richtung „boomy“ abstimmte, reichlich Tiefmitten, ein Sound, den ich so nicht mag.
      Ich kaufte mir bewusst lieber ein PSR S970 plus ein Korg PA 900, statt ein Tyros 5, weil letzterer mich doch nicht so überzeugte. Hätte es damals schon den „Genossen“ gegeben, weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht doch…

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe den alten Roland G70 daheim und ich finde ihn immer noch besser als diese Yamaha Teile. Einfach und musikalisch inspirierend dieser relativ alte G70.

  7. Profilbild
    gaffer  AHU

    Das Stapelbild der Anschlüsse: grossartig, Thilo. Ich habe jetzt nicht alles gelesen, denn diese Instrumente wurden definitiv nicht für mich gebaut. Aber es gibt einen Ausgang rechts und einen zum Subwoofer, der auch die seriellen Kabel der 80/90er Jahre Macs aufnehmen würde. Sieht dann allerdings nach: „auf dem linken Ohr taub“ aus.

    Über Kein-Hirner lache ich jetzt noch…

  8. Profilbild
    Saxifraga  

    Die Demos klingen alle nach Cheese. Das „Brass Ensemble“ klingt echt schlimm. Da ist mein Fantom G ARX-03 Bläser board (2009) aber um Klassen besser.
    Kann mal jemand Styles und Instrumente programmieren die nicht nach Mutantenstadl klingen? Oder wollen die Kunden von Arrangern das?

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      1-Mann-Band Berlin  

      Ich denke, diese komische Demo sagt nichts über den Genos, dafür mehr über den „Humor“ des Vorführers. Das Genos hat reichlich sehr realistische Klänge, welche Fantom und den SRX Boards überlegen sind und höchstens im einen oder anderen Fall von den Klängen des Jupiter 80 übertroffen werden.

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