Test: Yamaha P-255, Digitalpiano

Yamaha P-255

Yamaha P-255

Die internen Sounds des P-255 lassen sich mit einem von vier Reverb-Typen anreichern. Zur Auswahl stehen die Presets Room, Hall1, Hall2 und Stage. Die Intensität oder die Eigenarten lassen sich leider nicht bearbeiten. Darüber hinaus steht ein zweiter Effektblock zur Verfügung, der einen von wiederum vier Presets bietet. Hier darf man aus den Effekten Chorus, Phaser, Tremolo / Auto Pan und Rotary Speaker wählen. Die Qualität geht in Ordnung, aber auch hier verweise ich auf das CP40 Stage, das für einen kleinen Aufpreis eine etwas größere und dazu qualitativ bessere Effektabteilung bietet.

Zu guter Letzt seien noch die zehn internen Rhythmen erwähnt, die jeweils über ein Intro und Ending verfügen und das tägliche Üben mit dem Metronom etwas abwechslungsreicher machen. Bei diesen Rhythmen handelt es sich um einfache Schlagzeugpatterns ohne zusätzliche Instrumente.

Fazit

Mit dem P-255 bringt Yamaha ein neues Digitalpiano auf den Markt. Eine gute Verarbeitung, die wichtigsten Sounds in ordentlicher Qualität und kleine, aber feine Zusatzfunktionen lassen das P-255 zu einem guten Mittelklasse-Modell werden. Schön ist die Möglichkeit, das Yamaha P-255 per kostenloser iPad App fernzusteuern oder den Ausgangspegel des Digitalpianos unabhängig von den internen Lautsprechern zu regeln. Allerdings bleiben Nicht-Apple User leider außen vor, wenn die Kollegen das P-255 per Touchscreen fernsteuern oder ihre Lieblingssounds als Registrierung abspeichern. Im direkten Vergleich mit den Modellen der Konkurrenz oder dem CP40 Stage aus eigenem Haus wird es das P-255 allerdings schwer haben sich zu behaupten. Zu deutlich sind die Unterschiede in Sachen Sound und Funktionen.

Plus

  • gute Verarbeitung
  • kostenlose iPad App
  • gute Basissounds

Minus

  • keine Registrierungen (Registrierungen, höherer Bedienkomfort nur mit App möglich)
  • leider nur 24 Sounds

Preis

  • UVP: 1.469,- Euro
  • Straßenpreis: 1.369,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    DieterB

    Ich frage mich wirklich, was sich die Marketing Strategen bei den Firmen denken, wenn Sie Geräte am Markt bringen, deren volle Funktionalität von Apps einzelner Hersteller abhängig ist?
    Ob die jemals Verkaufszahlen der verschiedenen Systeme gelesen haben? Vor allem wenn es um Einsteiger- oder Mittelklassegeräte geht ist in dem Kreis nicht nur Apple vorhanden.
    Mir ist es leicht gefallen dieses Gerät aus diesem Grund (nur i-App) aus weiteren Kaufüberlegungen sofort auszuschließen, aber das wird dort wohl niemanden interessieren …

    • Profilbild
      Tyrell  RED 11

      Doch, das glaube ich schon. Schließlich sinken dadurch die Verkaufszahlen und am Ende siegt dann wieder der Wunsch nach Umsatz ;-) und in den Geräten der nächsten Generation ist dieses Manko dann behoben.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.