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Test: Yamaha P7000S

13. November 2009

Yamaha P7000S

Mann, was hat sich in Sachen Leistungs-Gewichts-Verhältnis bei Endstufen in den letzten Jahren alles geändert. Dank moderner Schaltnetzteile führen die gewichtstechnisch berüchtigten Ringkerntrafos mit ihrer 3 HE oder mehr Ausrichtung nur noch ein Nischendasein und lassen auch die Kilowatt Leistungsklasse mit einem moderaten Transportgewicht daher kommen.

Neben Altmeistern wie Crown, QSC oder auch Peavey hat sich insbesondere Japans Multi-Technik-Konzern Nummer 1, Yamaha, einen veritablen Ruf im Bereich des letzten Bauelementes vor dem Lautsprecher erarbeitet. Aus der P-Serie liegt mir das Flaggschiff der Serie, die 7000S zum Test vor. Mal sehen, was Japans Vorzeigearbeitgeber als Ausstattungs-Obergrenze in ihrem Segment definiert hat.

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Konstruktion

Die P7000S kommt mit transportfreundlichen 2 HE Abmessungen daher und bringt es auf nur 12 Kilogramm Kampfgewicht. Leistungstechnisch bietet die Stereo-Endstufe 2x 700 Watt an 8 Ohm, 2x 950 Watt an 4 Ohm und 1900 Watt gebrückt an 8 Ohm. Leider verweigert sich die Endstufe der 2 Ohm Belegung, so dass bei der Verwendung von 2x 4 Ohm Lautsprecherboxen oder mehrerer parallel geschalteter 8 Ohm Komponenten Vorsicht geboten ist! Gefertigt wird das Produkt in Indonesien.

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Auch wenn die optische Komponente einer Endstufe aufgrund ihres Einsatzgebietes eher sekundären Charakter hat, muss man Yamaha ein Kompliment machen. Der in gebürstetem Aluminium frontseitig verwendete Rahmen in Kombination mit einer einwandfreien Verarbeitung schmeichelt dem Auge, auch bei einem Produkt, welches zumeist ein tristes Dasein in einem Endstufen-Rack fristet und nur bei Ausfall seiner Betriebsbereitschaft dem gemeinen User auffällt.

Fünffach verschraubte Seitenflügel und die bei Endstufen üblichen rückseitig angebrachten 19 Zoll Verschraubungsmöglichkeiten geben dem Produkt die nötige Stabilität im Rack. Bis zu vier Endstufen dieses Typs können im Rack gestackt werden, bei einer höheren Anzahl von Endstufen empfiehlt der Hersteller mindestens jeweils eine Höheneinheit Lüftungsschlitze zwischen den einzelnen Komponenten. Wie nahezu jede Endstufe kommt auch die P7000S frontseitig mit minimalen Bedienungselementen aus. Zwei Volumeregler, der On/Off Schalter nebst den Standard-LEDs für Signal, Clip, Temperatur, Power, eine Kontrollleuchte für das Yamaha Speaker Processing und Schutzschaltung – fertig!

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