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Test: Yamaha Pacifica 812 V, E-Gitarre

13. August 2004

Pacifica Topmodell

Seit über 40 Jahren schon baut der Mischkonzern Yamaha schon E-Gitarren und hat sich hier in den letzten Jahren vor allem mit der Pacifica-Reihe beliebt gemacht. Vom Einsteigermodell bis hin zu professionellen Instrumenten für gehobene Ansprüche ist für jeden Geldbeutel das passende Instrument dabei. Modernes Design, günstige Fertigung in Korea und der Name der Traditionsmarke Yamaha sorgen für die Beliebtheit der Reihe. Zum AMAZONA.de-Test tritt heute das Topmodell, die Yamaha Pacifica 812 V an.

-- Die Yamaha Pacifica 812 V --

— Die Yamaha Pacifica 812 V —

Übersicht

Unsere Yamaha Pacifica 812 V erscheint in der Ausführung Translucent Dark Red und kann somit zumindest äußerlich gleich mit einem angenehmen Vintage Look punkten. Die Yamaha ist wohl das, was man eine moderne Strat nennt. Das klassische Konzept Leo Fenders mit drei Pickups und einem leichten und ergonomischen Body wurde im Prinzip beibehalten, (hat sich ja auch millionenfach bewährt) und um einige Details ergänzt. Wichtigste Änderung ist sicher der Steg-Pickup, der hier aus einem Humbucker besteht und der Tatsache moderner Musikstile und deren Bedürfnis nach heftiger Verzerrung Rechnung trägt. Zum positiven Ersteindruck trägt sicher auch der Body aus Erle mit einer wunderschön gemaserten Riegelahorndecke bei. Der Hals besteht aus Ahorn und hat ein Palisander-Griffbrett mit schlichten weißen Dot-Inlays. Er ist mithilfe von vier Schrauben sicher am Korpus befestigt. Überhaupt macht die 812 V von der Verarbeitung her einen sehr guten Eindruck. Man hat nie den Eindruck, ein Massenprodukt von der Stange in der Hand zu halten.

Die Mechaniken stammen von Sperzel (sogenannte Trim Lok– Modelle), als Brücke kommt ein RGX Tremolo zum Einsatz. Beide zusammen sorgen für verstimmungsfreie Whammy-Freuden. Als Pluspunkt muss man ganz sicher erwähnen, dass alle drei Pick-Ups von Seymour Duncan stammen und damit wohl über jeden Zweifel erhaben sind. Es sind dies namentlich zwei Vintage Staggered in Hals- und Mittel-Position und ein The JB-Humbucker am Steg. Damit ist auch klar, wo es klanglich langgehen soll. Warme Töne am Hals und in der Mitte und volles Brett am Steg. Zwei Potis stehen zur Auswahl: eins für Volume und eins für Tone, jeweils global für alle drei Pick-Ups. Außerdem gibt es natürlich noch einen fünfstufigen Pickup-Wahlschalter, der das Umschalten zwischen den bekannten Zwischenpositionen erlaubt.

Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Kann obigen Bericht nur bestätigen, sehr schönes und auch sehr stimmstabiles Instr.,ist nicht an jeder Ecke zu finden…
    Sehr gutes Livegerät.
    Und auch kein Nachbau, sondern eine echte Yamaha mit ihren Stärken und Schwächen.
    Pacifica ist übrigens ein schöner Name…

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Die pacifica 812 ist eingentlich jeden Cent wert.
      Oberklasse-egitarre.
      Ich selbst spiele die auführung in sunburst oldviolin, schönes
      Teil.Tipp: 010er Saiten aufziehen, das RGX Tem. ist schon sehr gut, evtl. könnte
      man auch mal Wilkinson einsetzen, sollte vll. den letzten Schliff geben.Natürlcih kann man die Schaltung auch noch umbauen…
      Fazit: Die 812er pacifica ist auf allen Bühnen der Welt zu Hause…viellt.die am besten verarbeitete Seriengitarre.

      Nb. Man könnte auch die 612 in Betracht ziehen und aufrüsten.
      In der Verarbeitung gleich gut.

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