ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Yamaha URX22, 2-Kanal USB 2.0 Audiointerface

Kompakter Kraftprotz mit Display

15. Mai 2026
yamaha urx22 test

Yamaha URX22, 2-Kanal USB 2.0 Audiointerface

Anfang 2026 hat Yamaha einige neue Audiointerfaces auf den Markt gebracht. Während das URX22C und das URX44C aber lediglich umgelabelte Steinberg-Interfaces sind, sind die Modelle der URX-Serie ohne C im Produktnamen echte Neuerscheinungen. Aus dieser Reihe schauen wir uns heute das Yamaha URX22 (mit dem Namenszusatz „BK“) näher an, das schon allein mit seinem Preis von aktuell 369,- Euro neugierig macht. Denn für ein 2×2 USB-Audiointerface klingt das auf den ersten Blick doch sehr ambitioniert. Da müssen ja eine ganze Menge an Extras verbaut sein, um diesen Preis zu rechtfertigen. Und mit diesem gekonnten Cliffhanger geht es rein in den Test.

Kurz & knapp

Was ist es? Yamaha URX22BK, ein kompaktes 2×2-USB-C-Audiointerface mit Touchdisplay, DSP-Effekten und umfangreichen Routing-Funktionen.

  • Ausstattung: 4,3-Zoll-Touchdisplay, DSP-Effekte, Auto Gain, Clip Safe und speicherbare Scenes bieten ungewöhnlich viele Funktionen.
  • Preamps: Die neuen Yamaha-True-Sound-Preamps liefern starke 78 dB Gain und arbeiten sehr rauscharm.
  • Bedienung: Der Simple Mode erleichtert Einsteigern den Start, der Standard Mode ist dagegen deutlich komplexer.
  • Software: Großes Softwarepaket inklusive Cubase AI, WaveLab Cast und umfangreichen Steinberg-Plus-Inhalten.
  • Praxis: Klanglich überzeugend und flexibel, die Menüführung auf dem kleinen Display erfordert aber Eingewöhnung.
Bewertung

Yamaha URX22

Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutBest BuyNicht bewertet
Bewertung des Autors
Leser
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutBest BuyNicht bewertet
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.

ANZEIGE

Yamaha URX22

Intermezzo: Die Yamaha URX-Modelle

Die Namensgebung bei den URX-Modellen ist weder besonders logisch noch eingängig. Da gibt es die URX-Reihe mit den beiden Modellen URX22 und URX44, wiederum im Verkauf mit den Anhängseln BK oder WH für Black bzw. White. Und auch das Audio-/Video-Interface URX44V gehört dazu, ebenfalls mit den Zusätzen WH und BK.

Die andere URX-Reihe umfasst ebenfalls die Modelle URX22 und URX44, die aber den Zusatz „C“ haben – was keine Farbe bezeichnet, sondern ein Relikt aus Steinberg-Zeiten ist, wo das C die Umstellung der Interfaces von USB-A auf USB-C dokumentierte. Im Gegensatz zur URX BK/WH/V-Reihe haben die Interfaces der URX-C-Serie zwar kein Touchdisplay, aber ebenfalls einen USB-C-Anschluss. Und trotzdem kein C im Namen.

Yamaha URX22

Die URX-Serie

Technische Daten des Yamaha URX22BK

Das Yamaha URX22 ist ein USB-C-Audiointerface mit 32 Bit/192 kHz-Unterstützung, 4,3 Zoll Touch-LCD, einem verbauten DSP-Chip für Effekte und jeweils zwei Ein- und Ausgängen. Über den USB-Main-Port können weitere 16 Ein- und Ausgangskanäle für das Senden und Empfangen von Audiosignalen bereitgestellt und beispielsweise in einer DAW genutzt werden. An einem weiteren, zweikanaligen USB-Port (USB-Sub) kann zudem ein Smartphone oder ähnliches angeschlossen werden.

Die Preamps sind nicht – wie in der URX-C-Serie – die alten D-PREs, sondern Neuentwicklungen auf Basis der Yamaha True Sound-Technologie, wie Yamaha auf Nachfrage mitteilte. Die sollen wahrscheinlich auch den Namen „Yamaha True Sound Preamps“ bekommen und in den URX und MGX verbaut werden. Während es die D-PREs in den URX-C-Modellen auf eine Dynamic Range von 102 dB (Input) bzw. 105 dB (Output) und eine Gain-Range von (nur) 54 dB bringen, sind es bei den neuen Preamps 115 dB (Input) bzw. 125 dB (Output) und 78 dB Gain. Letzteres reicht auch für  leistungshungrige Mikrofone wie dem Shure SM7B oder Bändchenmikrofonen.

Das URX22 funktioniert unter Windows (10 ab 22H2, 11 ab 24H2, nur 64 Bit), auf dem Mac mit aktuellem macOS (10.15 oder höher empfohlen) und auf Apple iOS-Geräten mit USB-C-Port.

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung ist (für Audiointerface-Verhältnisse) recht voluminös – die Größe kenne ich sonst nur von kleinen Mixern. Zum Lieferumfang gehört ein 1,5 m langes USB-C auf USB-C-Kabel, einige Zettel mit Download-Codes und den üblichen mehrsprachigen Sicherheitshinweisen. Das umfangreiche Handbuch gibt es auch auf Deutsch als PDF auf der Produktseite.

Yamaha URX22

ANZEIGE

Das mitgelieferte Software-Paket ist – wie schon beim URX22C und dem URX44C, die ich hier letztens getestet hatte – erfreulich umfangreich. Dazu gehören Cubase AI (AI = Advanced Integration) und für die Podcaster das WaveLab Cast. Außerdem noch mit dabei ist die Basic FX Suite, ein von Yamaha entwickeltes Effekt-Bundle. Dazu gehört wiederum der „Sweet Spot Morphing Channel Strip“ (Multi-Effekt mit Kompressor und Equalizer), der „REV-X“ (Digital-Hall) und die „Guitar Amp Classics“ (Gitarrenverstärker-Simulationen mit Modeling-Technologie), jeweils im VST3 und AU-Format (mehr dazu im Test zum Yamaha URX22C/URX44C).

Schließlich hat Yamaha auch noch das Steinberg Plus Paket mit eingepackt, ein Bundle, das schon allein so manche Beigaben der Konkurrenz in den Schatten stellt. Das nämlich beinhaltet den Drummer Groove Agent SE mit den Expansions Purple und Metro Hights, HALion Sonic (mit Colors Lofi Tapes, Amped Elektra und Anima), den Synth Retrologue mit der Neon Drift Expansion  sowie einige Loop-Sets für Cubase und Nuendo (Ambient Lounge, Indie Rock, Progressive House). Alles in allem ein extrem nützliches, großes Paket, das nicht nur für Starter eine sehr lohnende Zugabe ist.

Yamaha URX22

Verarbeitung und Design des Yamaha URX22

Das mattschwarze Gehäuse in bedienungsfreundlicher Pultform ist 245 x 78 x 182 mm groß und damit deutlich größer als übliche 2×2-Interfaces, aber immer noch recht kompakt angesichts all der Features, die darin stecken. Und mit einem Gewicht von 1,9 kg auch um einiges schwerer.

Ein Grund dafür ist das massive Metallblech, das das Gehäuse umschließt und mit dem Chassis verschraubt ist. Lediglich die Seitenteile bestehen aus Kunststoff. Die vier Multifunktions-Regler sitzen fest und wackeln nicht, nur der größere Endlos-Regler hat ein wenig Spiel. Verarbeitung und Robustheit sind ansonsten vorbildlich.

Yamaha URX22

Anschlüsse, Display und Regler des Yamaha URX22

Die Oberfläche des Yamaha URX22 ist extrem aufgeräumt: Ein 4,3 Zoll großer Farb-LC-Touchscreen (leider nicht entspiegelt, aber trotzdem gut ablesbar), darunter vier Multifunktions-Drehregler sowie ein größerer Endlosregler rechts neben dem Display, alle mit Push-Funktion. Oben rechts in der Ecke befindet sich ein beleuchteter Taster, um das Interface ein- und auszuschalten.

Was gleich doppelt erwähnenswert ist: zum einen, dass es überhaupt einen Power-Schalter gibt, zum anderen, dass der auch noch gut erreichbar angebracht wurde. Ansonsten: viel Platz für die Hände und die Augen.

Ebenfalls lobenswert: Alle Anschlüsse für Kopfhörer und Headset befinden sich auf der Vorderseite. So sind sie leicht erreichbar, außerdem hängen keine Kabel quer über das Display. Geregelt werden die Anschlüsse – wie alles andere auch – mit den Multifunktionsreglern auf der Oberseite. Werden die Anschlüsse für das Headset (2x Mini-Klinke für Mikrofon/Kopfhörer) genutzt, sind die Anschlüsse für Headphone 1 und der MIC/LINE INPUT 1 auf der Rückseite automatisch gesperrt. Man kann also nicht mit drei Mikrofonen aufnehmen und mit drei Kopfhörern abhören.

Ebenfalls auf der Vorderseite untergebracht ist eine Buchse für einen dreipoligen 3,5 mm-Ministecker. Hierlässt sich mal eben ein Smartphone oder ein anderes externes Gerät anstöpseln.

Auf der Rückseite gibt es gleich drei USB-C-Anschlüsse. Da ist zum einen der Main-USB für den Anschluss an den PC, der für die DAW (oder andere Software) zudem 16 Ein- und Ausgänge bereitstellt. Des Weiteren einen USB-Sub, der vornehmlich zum Anschluss von Mobilgeräten gedacht ist. Und schließlich einen, der mit „5V DC IN“ beschriftet ist, also der Stromaufnahme dient.

Grundsätzlich lässt sich das URX22 auch im Busbetrieb über den USB-Main einsetzen. Allerdings muss der verbundene Computer dafür 5 V DC mit mindestens 3 A liefern. Schafft er das nicht, wird man im Display darauf hingewiesen. Wer auf der sicheren Seite sein will, schließt besser ein handelsübliches USB-Netzteil oder eine Powerbank an.

Für die Aufnahme von Audiosignalen gibt es zwei Kombibuchsen (nicht verriegelbar), wobei nur Eingang 2 für Hi-Z ausgelegt ist. Darunter befinden sich die Main-Ausgänge in Form von großen Klinkenbuchsen. Die größeren URX-Modelle bieten dagegen vier Kombibuchsen und zwei zusätzliche Line-Ausgänge, plus einen Steckplatz für eine Micro-USB-Karte.

Die Videoversion, das URX44V, besitzt überdies eine HDMI-IN- und eine HDMI-THRU-Buchse.

Yamaha URX22

Download, Installation und Inbetriebnahme

Für den Betrieb des Yamaha URX22 wird eine Datei namens „Tools for MGX / URX V1.1.0“ benötigt, die u. a. auch den Yamaha Steinberg USB-Treiber und das Device Center enthält.

Über den Main-USB wird das URX22 mit dem Rechner verbunden. Im Test reichte die Stromversorgung über die USB-C-Buchse meines  sonst eigentlich recht leistungsstarken Windows 11 Desktop-PCs allerdings nicht aus. Nach einem kurzen, diesbezüglichen Hinweis im Display schaltete sich das Interface wieder ab. Eine zusätzliche Stromversorgung über ein USB-Netzteil sorgte für Abhilfe.

Nach der Installation öffnet man das Device Center, das sich gerne in den ausgeblendeten Symbolen der Task-Leiste versteckt (ich hatte auch erst einmal eine ganze Weile danach gesucht), um die Firmware auf den neuesten Stand zu bringen. Zum Zeitpunkt des Tests ist das Version 1.2.0.2. Das alles funktioniert problemlos und geht recht schnell.

Yamaha URX22

Zwei Modes stehen zur Auswahl

Bedienung auf dem Bildschirm: Simple Mode für Einsteiger

Der 4,3 Zoll Farb-LC-Touchscreen ist die Zentrale des Yamaha URX22. Hier laufen alle Fäden zusammen, werden Ein- und Ausgänge belegt und verschaltet, Pegel angezeigt und die DSP-Effekte hinzugefügt und bearbeitet. 4,3 Zoll sind einerseits für ein Audiointerface eine feine Sache, andererseits aber trotzdem etwas knapp bemessen, denn alle Kanäle auf einmal passen nicht ins Fenster.

Mehr als vier sind nicht möglich, weshalb man öfter mal umschalten muss und nie alles auf einmal im Blick hat. Aber vielleicht bin ich da auch vom 10,1″ Display meines Mackie DLZ Creators etwas verwöhnt.

Wer es sich besonders einfach machen will, schaltet in den „Simple Mode“. Hier wähle ich nur noch eines der Presets (Live Music, Streaming, DAW Recording), mache mich als Anfänger mit Hilfe des Tutorials im Display mit den grundlegenden Bedienungen und Anzeigen vertraut oder lege mit Hilfe des URX die Kanalbelegung selbst fest.

Und auch die Anzeigen beschränken sich im Simple-Mode auf das Wesentliche: Kanalname, Regler, Pegel – das ist alles. Geregelt wird über die Hardware-Regler unter dem Display, wobei ein Regler stets für den darüber gerade angezeigten Kanal zuständig ist. Hinzu kommen einige Touch-Flächen als Schalter auf dem Schirm. Einmal gefundene Setups lassen sich mit allen Einstellung als Scene speichern und später wieder aufrufen, ein paar vorgefertigte sind schon mit dabei.

Yamaha URX22

Die Channel im Standard Mode

Bedienung: Standard Mode für die Profis

Wesentlich mehr Möglichkeiten bietet der Standard Mode. Hier kann ich u. a. verschiedene Mixes innerhalb einer Scene erstellen und den jeweiligen Ausgängen zuweisen und auch die Effekte bearbeiten. Diese werden mit im Kanalzug angezeigt, allerdings nur, ob sie aktiv sind oder nicht.

Zur Wahl stehen Gate, Compressor und EQ, ein HPF plus eine kleine Auswahl an Insert-FX (Clean, Crunch, Lead, Drive, Compander) für einen vierten Platz, wobei sich das Angebot aber auch nach der jeweiligen Kanalzuweisung richtet. So kann ich im Streaming-Kanal auch ein Delay einrichten, im Stereo In einen Ducker, den „Pitch fix“ nur im Mono In oder im Mikrofon-Channel-Setup ein Reverb. Da das alles als DSP auf dem URX22 liegt, muss man sich um eventuelle zusätzliche Belastungen des PCs keine Gedanken machen.

Yamaha URX22

Yamaha URX22 und Elgato Stream Deck

Wie auch beim Yamaha URX22C gibt es von Elgato ein spezielles Plug-in, um das URX22 mit einem Stream Deck steuern zu können. Wie dort auch, werden dabei aber nur Tasten, keine Drehregler unterstützt. Trotzdem ist das eine ganz nützliche Sache.

Das Yamaha URX22 in der Praxis

Die Einrichtung eines Kanals ist einfach, da diese vom Interface unterstützt wird. Mikrofone können mit der Auto-Funktion automatisch eingepegelt werden, auch lässt sich vorab festlegen, ob ich es zum Sprechen, Singen oder für ein Instrument nutzen möchte. Bei den Einstellungen „Singen“ und „Sprechen“ kann ich dem URX22 sogar mitteilen, welche Stimmlage der Sänger hat (Bass/Tenor, Alt, Sopran), während bei „Play“ diverse Drumkits, akustische Instrumente sowie Bass- oder Gitarren-Amp zur Auswahl stehen. Einfacher und komfortabler geht es kaum.

Hier ein Beispiel für eine vom URX22 geleitete Sprachaufnahme im Simple-Mode, aufgenommen mit einem Rode NT1-A und vom URX eingepegelt. Das Ergebnis ist klanglich absolut zufriedenstellend und vor allem auch extrem rauscharm. Da machen sich die 78 dB der Gain-Range bemerkbar. Und auch der Pegel war perfekt: Exakt -6 dB, da freut sich die Technik im Funkhaus.

Ähnlich komfortabel geht es beim Anschluss eines Instruments zu. Wähle ich beispielsweise „DI“ als Option, werde ich gefragt, ob ich eine E-Gitarre oder einen E-Bass anschließen möchte, die dann – wie die Stimme auch – automatisch eingepegelt werden. Im Test fand ich das Ergebnis eine Spur zu dumpf, da würde ich im Standard-Mode am EQ noch etwas drehen.

Bei der Effektbearbeitung im Standard Mode ist die Bedienung etwas umständlicher, da es hier teilweise bis zu vier Stockwerke im Verzeichnisbaum in die Tiefe geht. Das ist der Preis für die zahlreichen Bearbeitungsmöglichkeiten der recht gut klingenden DSP-Effekte.

Wie auch die zahlreichen nicht immer ganz logischen Reglerbelegungen, die man erst einmal verinnerlichen muss: Mal klicken, mal drehen, dann wieder im Touchscreen etwas ziehen. Dransetzen und loslegen ist im Standard Mode deshalb keine gute Idee. Da sollte man schon etwas Zeit zum Eingewöhnen einplanen, wobei aber auch das fast 200-seitige deutsche Handbuch nach Kräften hilft.

Yamaha URX22

Die Effekt-Übersicht

Etwas weit unten versteckt ist die Zuschaltung von Hi-Z und +48 V im Standard Mode, die ich gerne auf der „Titelseite“ gesehen hätte. Stattdessen muss ich erst den Kanalzug doppelklicken, auf der dann auftauchenden Seite noch einmal in das Feld mit HPF, Hi-Z und +48 V, um schließlich (auf der dritten Seite) zu den betreffenden Einstellungen zu gelangen – wo sich dann auch die Schalter für Clip Safe und Auto Gain finden.

Im Praxistest hat sich bestätigt, dass das Display auf der einen Seite randvoll gestopft mit Möglichkeiten, auf der anderen aber zuweilen schon etwas umständlich zu bedienen ist. Immer wieder mal tauchten Fragen auf wie „warum höre ich jetzt gerade nichts?“ oder „wo ist das Delay geblieben?“. Auch tippte ich immer wieder mal im Eifer des Gefechts auf dem Touchscreen leicht neben eine relativ kleine Schaltfläche, landete irgendwo anders und suchte dann den schnellsten Rückweg durch die Menüstruktur. Wie gesagt: Mit der Zeit und mit mehr Routine wird sich das (fast) alles aber sicherlich geben. Das ist eben der Preis, wenn viele Features in einem kompakten Gehäuse stecken.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ANZEIGE
Klangbeispiele
Fazit

Das kompakte, massive Gehäuse des Yamaha URX22 ist vollgestopft mit sinnvollen Features – und damit fast schon zu komplex, um einfach mal eben ein Mikrofon anzuschließen und loszulegen. Nach einer Weile intensiverer Beschäftigung wird man die vielen Vorzüge aber zu schätzen wissen, wie die guten DSP-Effekte, die speicherbaren Scenes, Auto Gain und Clip Safe, die starken, gut klingenden 78 dB Preamps oder auch die vielen Routingmöglichkeiten. Der Preis dafür ist, dass die Reise durch die Menüstruktur des Displays trotz vieler Assistenzfunktionen nicht immer ganz einfach ist, dazu sind wohl auch 4,3 Zoll etwas zu klein. Wer sich da jedoch reinarbeitet, wird mit einem ungewöhnlich gut ausgestattetem, gut klingendem Audiointerface und einem umfangreichen Software-Paket belohnt.

Plus

  • robustes, massives Gehäuse
  • umfangreiches Software-Paket
  • 4,3 Zoll Touch-Display
  • gute DSP-Effekte onboard
  • Auto Gain und Clip Safe
  • 32-Bit-Recording
  • simple-Mode und Standard-Mode
  • Assistenz- und Tutorial-Funktionen
  • speicherbare Scenes
  • Mikrofon-Preamps mit 78 dB Gain-Range und gutem, rauschfreien Klang
  • zwei getrennt belegbare Kopfhöreranschlüsse
  • drei USB-C-Anschlüsse

Minus

  • Bedienung hier und da etwas zu umständlich

Preis

  • 369,- Euro
Affiliate Links
Yamaha URX22 BK
Yamaha URX22 BK
Kundenbewertung:
(1)
Yamaha URX22 WH
Yamaha URX22 WH
Kundenbewertung:
(1)
ANZEIGE
Affiliate Links
Yamaha URX22 BK
Yamaha URX22 BK
Kundenbewertung:
(1)
Yamaha URX22 WH
Yamaha URX22 WH
Kundenbewertung:
(1)
Über den Autor
Profilbild

m.steinwachs RED

In jungen Jahren noch Keyboarder in diversen Bands von Punk bis Funk, schwenkte ich Anfang der 1990er Jahre auf die Komposition und Produktion von Musik/FX für Videogames um (das war lukrativer) und war dabei zwischen 1990 und 2008 an über 50 Games beteiligt (Thalion, Psygnosis, Blue Byte u.a. - https://www.gamecheck.guru/musik). Augenblicklich arbeite ich in meinem Studio an einem Remake meiner alten Thalion-Tracks (https://soundcloud.com/audiotexturat/sets/work-in-progress). Nebenher damals ...

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tai AHU

    Ist offensichtlich aufgebaut wie ein Digitalmixer. Dort habe ich aber meist ein größeres Display und damit bessere Bedienung. Also ist es eine Entscheidung Effekte im Rechner oder im Interface. Da die Audiowerte gut sind, wäre meine Frage: gibt es das Interface auch ohne DSP mit diesen Verstärkern zu einem besseren Preis.

    Ja, ich habe das Intro gelesen und irgendwann abgeschaltet. Die Namensgebung ist eine Katastrophe.

    Es bleiben eigentlich nur wenige potentielle User für dieses Gerät. Denn wenn ich schon am Rechner sitze mit 1 oder 2 großen Displays will zumindest ich nicht zusätzlich am Interface weitere Effekte zuweisen. CPU Entlastung war mal ein Argument. Heute nicht mehr. Wenn, dann sollte ein PlugIn den Job übernehmen, damit ich von einer Stelle aus alles bedienen kann.

  2. Profilbild
    Andreas AHU

    Also ich gebe ja zu, dass mich solche Displays immer magisch anziehen. Deswegen hatte ich mir damals ja auch ein Moto M4 geholt, wegen dem hübschen kleinen Display. Das steht jetzt direkt vor mir in einem Regal und ist gut einsehbar.
    Für dieses hier – wäre das aber eher ungeeignet. Ein Display nach oben finde ich nicht so praktisch. Das ist eher was für reine Schreibtischanwendung.
    Ebenso wäre (für mich) der Nutzen eher gering, weil ich dann doch eher mit Controllern arbeite oder in der DAW einstelle.
    Aber wenn ein Audio-Interface mit Display nach vorne wo man irgendwelche Pegel und so etwas sehen kann, bin ich sofort dabei :D
    Ich bin hier aber auch nicht die Zielgruppe

  3. Mehr anzeigen
Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Wir behalten uns die Löschung von Inhalten vor. Dies gilt insbesondere für Inhalte, die nach unserer Einschätzung gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verletzen oder Diffamierungen, Diskriminierungen, Beleidigungen, Hass, Bedrohungen, politische Inhalte oder Werbung enthalten.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
X
ANZEIGE X
ANZEIGE X