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Test: Yamaha, YDP-141 Arius, Digitalpiano

Recorder & Effekte

Gerade für Anfänger, aber auch für ambitioniertere Hobby-Spieler ist eine Aufnahmefunktion sehr wichtig. Das Yamaha kann an dieser Stelle mit einem 2-Spur Recorder aufwarten, der bis zu 11.000 Noten intern speichern kann. Zwei Spuren deshalb, weil sich linke und rechte Hand so getrennt voneinander aufnehmen und trainieren lassen. Der interne Speicher des Recorders ist allerdings auf nur einen Song begrenzt. Möchte man sein Live-Klavierspiel in die richtige räumliche Atmosphäre versetzen, stehen vier Reverb Presets zur Auswahl. Die Qualität des Halls ist durchschnittlich, aber für den Einsatzbereich des Digitalpianos sicherlich ausreichend.

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Als kleines extra Feature verfügt das YDP-141 übrigens noch über 50 Preset Songs mit bekannten und sehr schön eingespielten Klavierklassikern.

Mit geschlossenem Deckel in Rosenholz

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... oder auch in Kirsche erhältlich

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Fazit

Mit dem YDP-141 schafft Yamaha ein gutes Gerät für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das Digitalpiano bietet zu moderatem Preis eine gute Tastatur, die Basisausstattung an Sounds und weitere kleine, aber wichtige Funktionen eines Home-Pianos. Vor allem die Klavier- und Flügelsounds können sehr überzeugen, allerdings ist die Ausstattung mit gerade einmal sechs internen Klängen sehr überschaubar und begrenzt. Das Lautsprechersystem ist qualitativ in Ordnung. Möchte man das Piano jedoch auch für Auftritte oder Musikschul-Vorspiele nutzen, kann die interne Verstärkerleistung knapp werden, was auch aufgrund fehlender Line-Ausgänge nicht so einfach zu umgehen ist. Dennoch kann ich das Yamaha YDP-141 für all diejenigen empfehlen, die ein gutes Einstiegsgerät suchen und auf vielfältige Funktionen verzichten können. Hat man etwas mehr Budget, sollte man sich jedoch gleich den größeren Brüdern der Arius-Serie zuwidmen.

Plus

  • gutes Einsteigergerät zu angemessenem Preis
  • gute Klavierklänge

Minus

  • insgesamt nur sechs Sounds

Preis

  • Straßenpreis: 815,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
    • Profilbild
      GeorgK

      Na ja, ich habe mir vor 20 Jahren ein E-Piano gekauft. Damals kriegte man für (inflationsbereinigt) über 1000 Euro gerade mal ein Tischgerät mit ungewichteter Tastatur (bzw. „leichtgewichtet“ = Feder mit schweren Tasten) und nur sehr beschränkt realistischem Klang (einfache Synthese, keine Samples).
      Die Tatsache, dass man heute für deutlich unter 1000 Euro Geräte kaufen kann, die für einen Anfänger / Amateur absolut ausreichend sind, um mit annähernd realistischem Spielgefühl und Klang Musik zu machen, sehe ich sehr positiv.
      Welche „Neuheiten“ soll man in der Einsteigerklasse erwarten?

      • Profilbild
        Felix Thoma  RED

        Da gebe ich Dir Recht, GeorgK. Die Entwicklung der Digitalpianos war in den letzten Jahren schon sehr gut. Natürlich darf man nicht erwarten, dass in den Einsteigergeräten (wie das YDP-141) die neuste Technik steckt. Aber schaut man sich die großen Modelle der Hersteller an, steckt da schon einiges drin in Sachen Tastatur, Lautsprecher und Klangerzeugung.

  1. Profilbild
    vssmnn  AHU

    Ich hab ein Mittelklasse Roland HP-irgendwas aus den frühen 90-er Jahren, das kostete damals so um die 2.500DM
    Das klimpert sich nicht anders, als die heutigen Teile und klingt auch nicht schlechter.
    Wüsste auch nicht, was sich Tastatur- und Lautsprecher-technisch so dramatisch positives getan haben soll, ausser dem üblichen Esotherik-Mabushi.
    Gerade die heutigen 0815-Geräte.. manchmal denk ich, da entsorgt jemand seine alten Lagerbestände an Chips. Mickrige Sequenzter Power, von Songverwaltung oder interaktiven Übungsprogrammen ganz zuschweigen,, halbherzige Displays, Bedienkonzepte, welche gefühlte 20 Jahre auf dem Buckel haben.
    Worin bitte soll der Reiz bestehen, sein altes Teil zu entsorgen?
    Wenigstens mal nen iPad Anschluß, könnte man mal spendieren als virtuelles Notenpult oder so…etc. Aber das kommt anscheinend erst in 10 Jahren. Die Hersteller pennen jedenfalls gewaltig.

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