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Test: Zerberus, Hydra II, E-Gitarre

19. Mai 2009

Zerberus Hydra II

Beim diesjährigen Messegang auf der Musikmesse in Frankfurt fiel dem aufmerksamen Besucher ein Stand mit außergewöhnlich schönen, avantgardistisch designten Instrumenten ins Auge: Die Rede ist von Zerberus-Guitars, einem Gitarrenhersteller aus dem pfälzischen Städtchen Speyer. Hersteller ist in diesem Falle wohl nicht ganz korrekt, viel mehr werden die Gitarren von einem Team um den Zerberus-Firmengründer Frank Scheucher designt und dann unter strengen Vorgaben im fernöstlichen Korea gefertigt. Nach dem Eintreffen der Instrumente in Speyer und vor der Auslieferung zum Kunden durchlaufen sämtliche Instrumente dann noch eine Endkontrolle, in der das Setting (Halskrümmung, Oktavreinheit, Vibrato etc.) perfektioniert und das Finish auf Hochglanz gebracht wird.

Im Programm befinden sich neben der vorliegenden Hydra II noch die Vorgängerin Hydra I sowie das Modell Morpheus II. Letztere werden wir aller Voraussicht nach im Herbst ebenfalls in einem ausführlichen Artikel vorstellen.

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Für einen genauesten Check auf Amazona.de steht aber nun die Zerberus Hydra II im Magma-Burst-Finish bereit; das Instrument ist aber auch in weiteren attraktiven Farbtönen erhältllich.

-- Die Zerberus Hydra II im Magma-Burst-Finish --

— Die Zerberus Hydra II im Magma-Burst-Finish —

-- Ebenso erhältlich: Black-Smoke-Burst,Arctic-Blue-Burst,Amazonas-Green-Burst und Fire-Burst --

— Ebenso erhältlich: Black-Smoke-Burst,Arctic-Blue-Burst,Amazonas-Green-Burst und Fire-Burst —

Lieferumfang/Verarbeitung

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Wie es sich für ein Instrument dieser Preisklasse gehört wird die Hydra II in einem stabilen Zerberus- Formcase geliefert das im Innern den üblichen Stauraum für allerlei Utensilien beherbergt. Was beim Betrachten des Instrumentes sofort ins Auge fällt, ist das aufwendig gestalteten Perlmutt-Inlay des Rosewood-Griffbretts, das sich vom zweiten bis hinauf zum zweiundzwanzigsten Bund rankt. Abgerundet wird die Optik des Griffbrettes mit dem ebenfalls in schönem Abalone-Perlmutt gefertigten Hydra-Schriftzug am vierundzwanzigsten Bund, der dem Instrument seinen Namen verleiht. Das Griffbrett bietet ebenso wenig Anlass zur Kritik, ebenso wie die sorgfältig eingesetzten und abgerichteten Bundstäbchen und das binding, das sie umschließt.

Das Ganze sitzt auf einem Maple-Neck mit vierundzwanzig spielbaren Medium-Jumbo-Bünden, der in einen Korpus aus Korina eingeleimt wurde. Der Hals mit seiner Strat-typischen 648er Mensur ist wie das gesamte Instrument mit einem Hochglanz-Lack überzogen, und dieser Fakt trifft natürlich nicht jedermanns Geschmack, was das Spielgefühl betrifft. Gerade die Musiker, die einen Natur- bzw. in der Oberfläche nur leicht behandelten Gitarren-Hals an ihrem Instrument gewohnt sind, werden sich hier wohl umgewöhnen müssen.

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Klangbeispiele
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