Test: Zoom TAC-2R, Thunderbolt Audiointerface

Die Vorderseite

Wie man anhand des Namens bereits vermuten kann, handelt es sich beim TAC-2R um ein Audiointerface mit 2 Ein- und Ausgängen. Beide Eingänge wurden mit Burr Brown Mikrofonverstärkern versehen, die bis zu 60 dB Verstärkung ermöglichen. Damit kann man auch leisere Instrumente wie akustische Gitarren oder entfernte Signalquellen hervorragend aufzeichnen.

Frontseite Zoom Tac-2R

Frontseite Zoom Tac-2R

Optionale Phantom Power kann man ebenfalls zuschalten, insofern es das eingesetzte Mikrofon benötigt. Alles funktioniert ohne zusätzliches Netzteil. Allein der Thunderbolt Anschluss reicht aus, um unser Testobjekt mit ausreichend Energie zu versorgen. Das ist gerade für unterwegs eine tolle Sache. Die Eingangskanäle werden jeweils über einen Drehregler justiert. Über LED-Leuchten wird angezeigt, ob das Signal noch im „grünen“ Bereich liegt. Bei Übersteuerung leuchten die LEDs rot. Jedem Kanal steht außerdem ein Hi-Z Knopf zur Verfügung. Drückt man ihn, werden weitere Verstärungsreserven für leise Signale bereitgestellt. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man passive Gitarren oder Bässe aufnehmen möchte. Mit dem großen Master Output Drehregler lässt sich die Lautstärke der Monitorboxen regulieren. Für den Kopfhörerausgang steht ein weiterer Drehregler zur Verfügung. Der Ausgang liefert ausreichend Power, um auch in lauteren Umgebungen alles gut zu hören. Wer es noch ein bisschen lauter mag, der sollte In-Ear-Kopfhörer anschließen, die noch mehr Lautstärke zum Ohr transportieren. Aufgenommen wird in einer Auflösung von 24 Bit bei bis zu 192 KHz. Die darunter liegenden Abstufungen können auf 44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz, 96 kHz und 176,4 kHz eingestellt werden.

Die Rückseite

Auf der Rückseite des TAC-R2 befinden sich sowohl MIDI In- und Output als auch zwei symmetrische Line-Ausgänge, an denen man Monitorboxen anschließen kann. Dass hier keine XLR-Ausgänge zum Einsatz kommen, liegt sicherlich an der Kompaktheit des Gerätes. Rauschen oder ähnliche Störgeräusche konnte ich während des Tests nicht feststellen. Der „Direct Monitor“-Schalter ermöglicht ein komplett latenzfreies Abhören des Monitorsignals und beeinflusst den Master Output und den Kopfhörerausgang. Er kann auf Mono, Stereo und auf Off eingestellt werden. In der Off-Stellung wird das Monitorsignal nicht direkt ausgegeben, sondern wird noch durch die Sequencer Software geschleift, was etwas länger dauern kann. Für ein bisschen mehr Sicherheit unterwegs gibt es außerdem ein Kensington Lock.

Midi- und symmetrische Ausgänge

MIDI- und symmetrische Ausgänge

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    kinsast

    „Jedem Kanal steht außerdem ein Hi-Z Knopf zur Verfügung. Drückt man ihn, werden weitere Verstärungsreserven für leise Signale bereitgestellt.“

    – Ahem, ich hab das immer anders verstanden …..

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