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Testbericht: Vengeance Avenger, Plug-in


Dance-Sound without Limit?

Avenger - Hauptfenster

Der neue Supersynth „Avenger“ aus dem Hause „Vengeance Sound“

Vengeance Avenger

Pünktlich zu Weihnachten veröffentlicht Vengeance Sound ihr erstes Synthesizer Plug-in unter ihrer Produktsparte Producer Suite mit dem Namen Vengeance Avenger. Bereits im Vorfeld sorgten die ersten Demo-Videos auf YouTube für große Vorfreude, nicht zuletzt, da sich Vengeance Sound bereits mit ihren Sample-Packs und dem Rompler Nexus weltweit einen Namen gemacht haben und aus fast keiner kommerziellen (elektronischen) Musikproduktion mehr wegzudenken sind. Während Kritiker Nexus oft als reine Preset-Schleuder abtakeln, handelt es sich bei Avenger um einen waschechten Synthesizer, wobei die Feature-Palette fast schon auf eine Workstation schließen lässt:

  • über 900 Factory Presets
  • 620 Multisamples
  • 218 Spezial Samples (Attacks, Noises)
  • 154 Resampling Schwingungsformen
  • 168 Drum Kits, 168 Drum Sequenzen
  • 596 Wavetables
  • Tausende Oszillatorenformen (Schwingungsformen)
  • 30 FX-Typen (inkl. analogem Chorus, Reverb, Phaser etc. von Arts Acoustic)
  • 47 Filtertypen
  • bis zu 1000 spielbare Oszillatoren mit nur einer einzigen Notenzuweisung möglich
  • komfortable Preset-Suche inklusive Tag-Cloud-Suche
  • 8 Arps, Drum-Sequencer, 8 Step-Sequenzer, 18 Envelope-Generatoren
  • 16 individuell zuweisbare Ausgänge im DAW-Mixer
  • zugewiesene Macro-Controller in jedem Preset für schnelle Veränderungen zugewiesener Klangparameter
  • frei zuweisbare Effekt-Busse und Send-Effekte
  • Individualisierbare LFOs, 4 Shaper Module (Distortion Units auf Oszillatoren-Ebene)
  • viele Unisono Features: Chorder und der selbst entwickelte „V-Saw“ Supersaw
  • Importieren von eigenen (Multi)-Samples, Drums, Schwingungsformen oder OszillatorenSchwingungsformen
  • MIDI-Learn-Funktion
  • und, und, und …

Selbstverständlich werden alle gängigen DAW-Schnittstellen (VST/AU/AAX) unterstützt und Avenger läuft auf PCs und Intel Macs. Eine Besonderheit: 64-Bit ist Grundvoraussetzung. Ein Dongle wird nicht benötigt, da man ein Master-Keyfile herunterladen und importieren muss.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    charley2020

    Klingt für mich wie ein Allround EDM Synth. Praktisch ganz nett wenn man keinen Plugin Fuhrpark hat. :D

    Mich haut er jetzt nicht vom hocker obwohl ich zugeben muss, das mir der Sound gut gefällt. Ist aber dennoch nichts was man nicht auch mit NI Komplete + Diva, Output, und Nexus abdecken könnte. Da man ja schon beim Nexus auf NKS Support verzichtet hat, hätte man es wenigstens beim Avenger mitliefern können. So ist das Produkt, für mich zumindest, relativ uninteressant.

  2. Profilbild
    xhanibalx

    Wahrscheinlich nutzen ihn viele als Presetschleuder.
    Vengeance hat schon seine Sample übereffektiert. Da ist der Konsument klar abgesteck auf EDM Djs die sicht nicht zu sehr ins Sounddesign vertiefem wollen, wobei man so fair sein muss das man dass mit dem Avenger durchaus machen kann.

  3. Profilbild
    Synthaurus

    Ich habe den AVENGER seit ein paar Tagen im Einsatz. Leider ist das Plug-In sehr instabil und lässt LOGIC abstürzen, oder Songs mit mehreren geöffneten AVANGERS lassen sich nicht mehr öffnen. Auch nach dem letzten Update ist es noch nicht behoben. Sollte sich das ändern, berichte ich hier gern darüber. Schade !

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        tuonodriver

        Habe den Avenger auch am Laufen mit Ableton Live ( neueste Version 64bit ) und im aktiuellen Projekt mit 3 Instanzen….keine Probleme.
        Die Presets sind gut aber meiner Meinung nach übereffektiert! Man kann mit dem Avenger aber richtig geile Modiulationen fahren,sehr simpel zu bewerkstelligen. Ich mag das Teil.

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        teddy

        Ich habe das Teil gleich im Dezember gekauft, und erfahre jetzt erst, das es bereits kleine Updates gibt.
        Habe vergeblich geschaut, und kann nicht finden, wo man die bekommt.
        Kannst Du mir den Link oder die Adresse mitteilen

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          c.rentschler RED

          Das Update gibt es im Vengeance Sound User Account oder als automatischer Download, wenn man seine DAW öffnet und automatische Updates aktiviert hat.

  4. Profilbild
    Synthaurus

    Ja, ich finde den AVANGER ansonsten auch erstklassig und auch sehr flexibel. Besonders der ausgefuchste Arpeggiator, der Drumsequencer, das Stacking etc. gehen weit über andere Plug-Ins hinaus.
    Man muss sich wie bei anderen komplexeren Synth-Plugins zwar etwas mit dem AVANGER beschäftigen, wird aber durch außergewöhnliche Möglichkeiten belohnt. Wirklich sehr innovativ!

  5. Profilbild
    Marius Seifferth AHU

    Klingt relativ gut :) Frage nebenbei: mit Wavetable sind hier single-cycle-waves gemeint, oder tatsächlich Wavescanning a’la PPG und Waldorf?

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      rauschwerk

      Die Wavetables sind PPG/Waldorf ähnlich, sprich also = Wavescanning bis zu 128 Waves pro Table, variable einstellbar. Der Avenger hat auch einen Resampler onboard, mit dem sich eigene Wavetables sehr simple und schnell erstellen lassen (ein Wavetable-Editor quasi). Als einer, der Sounddesigner der Werkpresets bemühte ich mich, die Sounds möglichst nicht an die typischen EDM/Trance-Styles zu koppeln, sondern möglichst universell nutzbar zu gestalten, was mit dem Teil hervorragend geht. Der VSTi ist unglaublich flexible und bietet selbst unter Einsatz eines einzigen OSC sehr viel Sound (inkl. SubOSC, Chorder/Unisono, etc). Bei entspr. Programmierung der Sounds bleibt eine Avenger-Instanz bei unter 6% CPU (Intel i5).

  6. Profilbild
    Synthaurus

    Innerhalb weniger Tage gab es ein Update und der AVENGER läuft bei mir nun vorbildlich. Das nenne ich Service !!!!

  7. Profilbild
    ffx

    Nein, Avenger ist nicht einfach eine Preset-Schleuder, auch wenn die Art der Presets darauf hinzuweisen scheinen:

    Es ist ein umfassender Workstation-Synth, vergleichbar mit Zebra2. Alles ist etwas semi-modular aufgebaut (beliebig viele Filter- und Shaper, Modulations-Slots), es gibt Audiorate-Modulation, polyphone LFOs, eine umfangreiche Modulationsmatrix sowie stufenlose, selbst zeichenbare, polyphone Envelopes. Ausserdem gibt es sehr viele Effekte an Bord, vergleichbar mit einer Korg-Workstation.

    Nur bei einem möchte ich widersprechen: Die CPU-Auslastung ist sehr hoch! Zwar verbraucht eine Voice „nur“ ca. 2% auf einem high-performance i7, das summiert sich aber natürlich sehr schnell auf.

    Qualitativ in etwa wie Zebra2, nur ist Zebra2 ja wesentlich ressourcen-sparender. Die GUI von Avenger ist aber deutlich übersichtlicher, auf schnellen Workflow angelegt. Trotzdem habe ich mich für Avenger entschieden. Mal sehen…

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Vengeance Sound Avenger

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