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Testbericht: EVANS 360 24″ Bassdrum Felle

EMAD Clear

Das ist sozusagen die Basisversion. Einlagiges Fell, 10 mil Stärke (Zur Erinnerung: 1mil ist 1/1000 Zoll. 10 mil entsprechen also ungefähr 0,25 Millimetern). Und mein Favorit. Damit klingt die Bassdrum so, wie ich mir das vorstelle. Sie hat Druck, Attack und viel Low End und das alles in perfekter Ausgewogenheit. Bei allen EMAD/GMAD Fellen werden ja 2 unterschiedlich breite Dämpfungsringe mitgeliefert, hier habe ich mal exemplarisch Soundbeispiele für beide Variationen aufgenommen. Mein Fazit: Mit dem Schmalen klingt’s besser. Die Unterscheide sind aber marginal.

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EMAD 2 Clear

Das ist mal ein dickes Fell. 2 Lagen, die äußere 6,5 mil, die innere 10 mil dick – sorgen für Langlebigkeit und machen den Sound etwas knackiger, mit mehr Attack im Vergleich zum einlagigen EMAD. Dafür klingt die Trommel damit einen Hauch leiser und nicht ganz so fett untenrum.

 

EMAD Heavyweight Clear

Tja – und es geht noch dicker! Zwei Lagen zu je 10 mil. Noch ein klein wenig mehr Attack und Focus im Vergleich zum EMAD 2. Ein langes Leben darf man auch erwarten. Wer mit den Hartplastik-Beater von Axxis Pedalen darauf einhämmert, sollte vielleicht trotzdem den –  übrigens bei allen Fellen mitgelieferten – Patch aufkleben. Alle anderen dürfen sich das sparen und fröhlich drauflos ballern. Bis das Fell durch ist, hat man eher den Beater abgebrochen. Trotzdem klingt es noch lebendig und nicht mumpfig oder matt. Sehr schön!

Foto

— Die unterschiedlichen Dämpfungsringe —

EMAD Onyx

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Schwarze Felle sehen ja schon cool aus. Auf manchen Trommeln jedenfalls. Und wie man hier hört, sind sie auch soundmäßig eine richtige Alternative. Die schwarze Variante des einlagigen EMAD (10 mil) klingt nämlich deutlich anders, hat weniger Höhen, weniger Attack und klingt – zur Optik passend – einfach dunkler. Das heißt nicht, dass es mehr Bässe hat als die anderen Felle, aber der Gesamtcharakter ist etwas gedämpft, leicht mumpfig, aber nicht schlecht. Würde gut auf Vintage Drums passen.

 

GMAD Clear

Das GMAD ist ein einlagiges Fell mit einer etwas dickeren Folie (12 mil). Es verspricht etwas mehr Langlebigkeit und klingt fast wie ein „normales“ EMAD. Einen Hauch mehr Attack kann man heraushören, ansonsten ist der Unterschied zum EMAD sehr gering.

 

Wer sich die Soundbeispiele über die eingebauten Speaker seines Notebooks anhört, wird mit Sicherheit überhaupt keine Unterscheide hören. Gute Boxen oder Kopfhörer sind hier Pflicht. Aber selbst damit sind die Unterschiede zwar hörbar, aber doch marginal. Alle Felle klingen fett, mit ordentlichem Attack und lassen die Trommel so klingen, wie man es von einer 24er erwartet. Beim Spielgefühl bemerkt man jedoch leichte Unterschiede – ein dickes doppellagiges Fell wie das Heavyweight spielt sich doch noch mal anders und bietet etwas weniger Rebound als ein einlagiges Fell. Gerade bei großen Bassdrums fallen diese Unterschiede für meinen Geschmack spürbarer aus als bei kleineren. Da muss man selbst ausprobieren, was einem liegt. Für Heavy Hitter ist das Heavyweight oder das EMAD 2 eine gute Wahl. Alle anderen werden mit dem EMAD glücklich.

 

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Fazit

Die hier getesteten EVANS 360 Bassdrum Felle sind allesamt tadellos verarbeitet, liegen absolut plan auf der Trommel auf, sind super-easy zu stimmen und klingen so, wie es sein muss. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt in erster Linie vom Einsatzbereich ab. Soundmäßig sind die Unterschiede nicht allzu groß, je dicker das Fell, umso mehr Attack gibt’s. Die einlagigen Versionen (EMAD, GMAD) haben für meine Ohren den ausgewogensten Sound, für Rock-Gigs, bei denen die Haltbarkeit wichtig ist, würde ich mich für ein EMAD 2 entscheiden. Die Preise liegen auch im grünen Bereich. Alles gut!

Plus

  • liegen perfekt auf
  • klingen gut

Preis

  • EMAD 2 Clear: 49,50 Euro
  • EMAD Clear: 49,- Euro
  • EMAD Heavyweight: 52,90 EURO
  • GMAD Clear: 49,- Euro
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Klangbeispiele
Forum

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