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Test: Harley Benton JB-75 SB Vintage Series, E-Bass

Tieftöner zum Tiefstpreis

17. Dezember 2013

Der fernöstliche Hersteller Harley Benton gilt in der Branche ja als wahrer Preisbrecher. Die Hausmarke des bekannten Musikhauses Thomann bietet günstigste Preise im Bereich Gitarre und Bass, wohin das Auge schaut. Heute auf dem Sezier-Tisch bei Amazona.de: der Harley Benton JB-75 SB Vintage Series E-Bass. Für gerade einmal 129,- Euro bekommt man einen zumindest optisch amtlichen Bass mit verlockender Ausstattung.

Das Original, das dem Testkandidaten als Vorbild dient, ist bekannt und beliebt für seine vielseitige Einsetzbarkeit in so gut wie allen denkbaren Stilistiken. Betrachtet man sich die Liste der bekannteren Bassisten, die zu solch einem Modell greifen, wird das aufs Eindrucksvollste bestätigt: Von John Paul Jones (Led Zeppelin), Verdine White (Earth, Wind & Fire), Aston „Familyman“ Barrett (Bob Marley and the Wailers) über (natürlich) Jaco Pastorius, Slap-Innovator Larry Graham (Sly & The Family Sone) bis hin zu aktuellen Starbassisten wie Marcus Miller, alle setzten auf das legendäre Bass-Design des Fender Jazzbasses

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Betrachten wir uns die preiswerte und aus chinesischer Fertigung stammende Variante des meistkopierten E-Bass Designs aller Zeiten mal etwas genauer.

Frontansicht

— Der Harley Benton JB-75 SB Vintage Series —

Lieferumfang/Verarbeitung

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Der Harley Benton JB-75 SB Vintage Series E-Bass kommt im Versandkarton, mitgeliefert werden passende Inbusschlüssel für Saitenlage und Halskrümmung. Letzterer kam auch gleich zum Einsatz, da der Hals minimal zu gerade war und daher die Saiten beim Anschlagen schepperten. Der Einstellstab ließ sich widerstandsfrei bewegen und problemlos einstellen, die sonstigen Werkseinstellungen bezüglich Saitenlage und Oktavreinheit waren einwandfrei. Angemerkt sei noch, dass der Laie zumindest beim Einstellen des Stahlstabes für die Halskrümmung erst mal Rat beim Fachmann (oder Fachfrau) einholen sollte, da man hier sehr schnell den Hals irreparabel beschädigen kann. Dass so eine Halskrümmung sich beim Transport verstellt, zumal bei einem derart günstigen Instrument, kann schon mal passieren und führt in diesem Fall nicht zu einer negativeren Bewertung.

Was leider gleich auffällt, wenn man den Bass in die Hand nimmt, ist das relativ hohe Gewicht. Meine Personenwaage zeigt 5,1 kg, das ist doch recht ordentlich. Die laut Herstellerangaben für den Korpus verwendete amerikanische Esche ist eben ein Holz mit recht hoher Masse, es sei denn, man greift zu speziellen Sorten, was in dieser Preisklasse natürlich nicht machbar ist. Der Korpus besitzt die klassische Form und sitzt, wie vom Original bekannt, angenehm am Körper. Er ist von einer sorgfältig ausgeführten Dreiton Sunburst-Lackierung überzogen, die keinerlei Mängel aufweist. Der verschraubte Hals, in der moderneren C-Form gehalten, besteht aus Ahorn, während das Griffbrett aus gut aussehendem Palisander gefertigt ist und von einer weißen Kunststoff-Einfassung („Binding“) umrahmt wird. Schwarze Dots in der Griffbrettflanke und perlmuttartige Block-Inlays im Griffbrett dienen der Positionsmarkierung.

Der Harley Benton JB-75 SB Vintage Series E-Bass erscheint ansonsten mit einem dreilagigen Tortoise-Schlagbrett, zwei Singlecoil-Tonabnehmern von Wilkinson und der klassischen Volume-Volume-Tone Regeleinheit, montiert auf der ebenfalls bekannten, verchromten Kontrollplatte.

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