Test: Source Audio SA 226 Soundblox2 Orbital Modulator, Gitarren Effektgerät

31. Dezember 2013

Der macht ne Welle!

Modulationseffekte gehören zum Gitarrensound wie das Salz in die Suppe. Ob ein breitmachender Chorus-Effekt, ein schwebender Phaser oder ein süß psychedelisch klingender Flanger: Gehört werden und wurden Chorus & Co in wohl so ziemlich jedem je aufgenommenen Gitarrentrack auf diesem unseren Planeten. Und mit den Jahren wurden diese Geräte immer leistungsfähiger – und das bei gleichzeitig kompakterer Bauweise.

So kommt es, dass wir heute im Test einen Fußbodentreter vor uns haben, der nicht nur eine riesengroße Palette der wichtigsten Modulationseffekte bereithält, sondern auch ein verschwindend geringes Platzangebot auf dem Pedalboard für sich beansprucht. Die Geräte der amerikanischen Firma Source Audio konnten bereits in früheren Amazona Tests sehr gut abschneiden – mal schauen, ob sich der Source Audio SA 226 Soundblox2 Orbital Modulator ebenso einen Rang auf dem Siegertreppchen ergattern kann.

Front

— Source Audio SA 226 Soundblox2 Orbital Modulator —

Facts & Features

One size fits it all! Getreu diesem Motto erscheint auch der Source Audio SA 226 Soundblox2 Orbital Modulator in der typisch kompakten Form der Fußtreter aus dem Hause Source Audio. Das Gehäuse mit den Pedalboard-freundlichen Maßen von 11 x 10,5 x 5,5 cm wurde zu einem Teil aus Stahlblech und zum anderen Teil aus Aludruckguss gefertigt und dann sauber zusammengefügt. Und das aus Kostengründen in China, wie es der Aufdruck auf der Unterseite des Gerätes verrät. Dort gibt es auch überhaupt nichts Weiteres zu entdecken, denn wie auch die Brüder aus der Effektpalette von Source Audio, kann der Orbitual Modulator nur mithilfe eines Netzadapters betrieben werden.

Ein Batteriefach sucht man also auf der Unterseite vergeblich, das Netzteil liegt allerdings dem Gerät bei. Ebenso wie ein Handbuch, das zwar nur in englischer Sprache, dafür aber umso ausführlicher verfasst wurde und alle Funktionen des Soundblox2 Orbital Modulator detailliert beschreibt. Bevor wir uns aber den Bedienelementen des Gerätes und deren Benutzung zuwenden, noch kurz ein Blick auf die Anschlüsse der orangefarbenen Source Audio Stompbox.

Anschlüsse

— Stirnseite mit den Anschlüssen —

Get connected

Wirklich viel gibt es dabei nicht zu entdecken, neben den Ein- und Ausgangsbuchsen für das Instrument und dem Netzteilanschluss finden sich nur noch zwei Buchsen mit den Bezeichnungen Multi Function In bzw. Out. Diese beiden Anschlüsse besitzen ein Source Audio eigenes Format und dienen zur Steuerung verschiedener Parameter des Gerätes. Und das zum Beispiel mithilfe des sogenannten „Hot Hand Control“ – ein mittels Lichtstrahl gesteuerter Controller, der die Form ähnlich eines Ringes besitzt und über einen Finger gestreift werden kann. Der „Hothand Universal Wireless Effects Controller“ befindet sich mittlerweile in der dritten Generation und wird im Hause Source Audio bezüglich des Ansprechverhaltens und seines Einsatzgebietes immer weiter entwickelt. Eine frühere Version dieses Controllers hatten wir bereits im Test, den Verweis dazu findet ihr am Ende dieses Artikels.

HH Controller

— Mittlerweile in der dritten Generation: der Hot Hand® 3 Universal Wireless Effects Controller —

Weiterhin lässt sich an die Eingangsbuchse auch ein Expression-Pedal anschließen, allerdings muss dies aufgrund des exotischen Buchsenformats zwingend ein Pedal von Source Audio sein. Sowohl mit dem Hot Hand Controller als auch mit dem Expression-Pedal lassen sich dann neun verschiedene Parameter des Gerätes steuern, was für eine ordentliche Live-Performance in aller Regel ausreichen sollte. Auch ein MIDI-Interface soll für die Soundblox Geräte in Vorbereitung sein, dieses lässt sich dann an die Multi Function In Buchse andocken.

Die Multi Function Out Buchse wiederum dient dem Source Audio SA 226 Soundblox2 Orbital Modulator als Anschluss zu weiteren Soundblox Pedalen, denn gemeinsam geht vieles im Verbund oft besser.

Klangbeispiele
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