Ein exklusiver Blick in Paul McCartneys Talentschmiede LIPA
„Hallo zusammen, ich bin Ryan. Willkommen am Liverpool Institute for Performing Arts, kurz LIPA.“ Unsere kleine Besuchergruppe steht im Foyer von Paul McCartneys berühmter Kaderschmiede für angehende Bühnenstars. Die Wände sind feuerwehrrot gestrichen. Auf einem großen Bildschirm wechseln Bilder von Musicalshows und Rockkonzerten.

Ryan Duncan leitet im Liverpool Institute for Performing Arts das internationale Recruiting (Foto: Costello)
Inhaltsverzeichnis
- LIPA – strenge Auswahl
- LIPA – eine internationale Studentengemeinschaft
- Ein Besuch in Liverpool mit Folgen
- Queen Elizabeth II eröffnet das LIPA
- Einzeltraining mit Paul McCartney
- Hohe Studiengebühren
- Arbeit rund um die Uhr
- Ständiger Kontakt mit dem Publikum
- Nachhaltige Karriere als Ziel
- Karrierebooster LIPA
- Das legendäre Paul McCartney-Auditorium
- Master Class mit Mr. Bean
- KI kann künstlerische Kreativität nicht ersetzen
- Zum Schluss
LIPA – strenge Auswahl
Ryan Duncan ist für das internationale Recruiting zuständig. The Liverpool Institute for Performing Arts gilt als eine der international renommiertesten Ausbildungsstätten für angehende Musiker, Tänzer, Schauspieler, Bühnen- und Kostümdesigner und Tontechniker. Entsprechend groß ist die Nachfrage: „Jedes Jahr nehmen wir etwa 350 bis 400 Studierende im Bachelor-Studium auf. Wir erhalten jedoch etwa vier- bis viereinhalbtausend Bewerbungen. Die Aufnahmequote liegt also bei etwa einem Zehntel.“
Es wird entsprechend gesiebt. Bewerber müssen eine Portfoliomappe vorlegen, vorspielen und im Interview überzeugen. Dafür brauchen Interessenten nicht unbedingt nach Liverpool zu reisen. Ryans Team führt auch nationale Castings durch, die wie Workshops laufen. „Und da sehen wir schon, dass jemand viel Potenzial hat und weitermachen sollte. Aber natürlich erkennen wir auch, wenn das eher nichts für dich ist.“
LIPA – eine internationale Studentengemeinschaft
Es gibt insgesamt 1.100 Studenten am Liverpool Institute for Performing Arts. Das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Studenten ist ausgeglichen.
Etwa ein Viertel der Studenten kommt aus dem Ausland. Liverpool präsentierte sich als Hafenstadt schon immer sehr weltoffen und divers. Und so ist Ryan stolz, wie multikulturell das LIPA aufgestellt ist. „In unserer Studentenschaft sind etwa 50 verschiedene Nationalitäten vertreten. Darunter auch einige Deutsche. Viele Amerikaner und Norweger, aber auch Studenten aus Südkorea, Indien, Mexiko, Kanada, Schweden, Malaysia und Hongkong. Wir haben sogar einen Studenten aus Mauritius. Diese Internationalität macht es wirklich spannend.“

Szene aus einer aktuellen LIPA-Produktion (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Ein Besuch in Liverpool mit Folgen
Die Attraktivität des LIPA hängt eng mit dem Gründer zusammen – Paul McCartney. Anfang der 90er Jahre hatte Paul bei den Dreharbeiten für eine Doku seine alte High School besucht – das Liverpool Institute for Boys. Er war erschüttert über den baulichen Verfall des Schulhauses, das 1985 seine Pforten geschlossen hatte. Anders etwa als Roger Waters scheint Paul durchaus angenehme Erinnerungen an seine Schulzeit zu haben.
Den fortschrittlichen Geist der Schule präsentiert ein Cicero-Spruch auf dem Weg zur alten Aula, wo sich heute das McCartney Auditorium befindet: „Non nobis solum sed toti mundo nati“ Das bedeutet: Nicht für uns allein, sondern für die ganze Welt geboren. Wir sollen also nicht nur egoistisch unsere eigenen Ziele verfolgen, sondern auch das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben.
In die Überlegungen, was sich mit dem alten Gemäuer anstellen ließe, platzte der frühere Beatles-Produzent George Martin. Er brachte Paul mit Mark Featherstone Witty zusammen, der die BRIT School in London gegründet hatte. Mark wollte eine Einrichtung für darstellende Künste außerhalb von London schaffen. Und so sagte George Martin: „Hmm, ich kann diese beiden Leute einander vorstellen. Ihr wollt beide etwas Ähnliches machen und könnt euch gegenseitig helfen.“
Queen Elizabeth II eröffnet das LIPA
Das Ergebnis war das Liverpool Institute for Performing Arts, das im Juni 1996 von Queen Elizabeth II eröffnet wurde. „Sie war ziemlich begeistert davon und meinte, es wäre von hoher Qualität. Sie liebte den Ort!“ berichtete ein stolzer Paul McCartney damals der Presse. (Liverpool Echo 7.6.1996)
Das LIPA ist heute auf zwei Gebäude verteilt. Das Institutsgebäude – die frühere High School für Jungen – und die ehemalige Kunsthochschule, die 2012 zusätzlich erworben wurde. „Die High School haben Paul McCartney und George Harrison besucht“, erzählt Ryan. „Und in der ehemaligen Kunsthochschule hat John Lennon Kunst studiert. Das ist das Besondere: Drei der vier Beatles haben in irgendeiner Form innerhalb dieser Mauern ihre Ausbildung erhalten.“

Das LIPA residiert in Liverpool hinter altehrwürdigen Fassaden. (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Paul McCartney besucht noch regelmäßig sein Institut. Jedes Jahr kommt er zur Abschlussfeier, schüttelt auf der Bühne den Absolventen die Hand und macht mit ihnen Fotos. Im kommenden Jahr feiert das Institut sein 30-jähriges Bestehen, und Paul hat bisher bei keiner Examensfeier gefehlt.

Paul McCartney mit Paul Burton (ganz links) von den Hot City Horns. Paul Burton absolvierte das LIPA 2008. (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Einzeltraining mit Paul McCartney
Ryan hat unsere Gruppe in einen kleinen Raum geführt, in dem ein Yamaha-Piano steht. „Das ist der Alan Durband-Raum“, erklärt uns Ryan. „Alan war Pauls Lieblingslehrer, als dieser noch zur High School ging. Dieser Raum ist also zu seinen Ehren benannt worden. Wenn Paul hier ist, ist dies normalerweise der Raum, in dem er sich aufhält.“
Die Musikabteilung sucht jährlich eine Anzahl von Studenten aus, die mit Paul McCartney eine Master Class machen: „Er setzt sich mit ihnen einzeln zusammen, hört sich ihre Songs an und gibt ihnen Feedback und Kritik. Für Songwriting-Studenten ist das eine großartige Gelegenheit“, schwärmt Ryan. „Und wenn er da ist, spielt er auf genau diesem Klavier. Wenn ihr also sagen wollt, dass ihr auf demselben Klavier gespielt habt wie Paul, habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu.“
Hohe Studiengebühren
Das Bachelor Studium am LIPA dauert drei Jahre, der Master ein weiteres Jahr. Billig ist die Ausbildung nicht, auch wenn vergleichbare Einrichtungen in den USA oft mehr verlangen. Abhängig vom Studiengang betragen die niedrigsten Gebühren 19.500 £ pro Jahr, die höchsten 22.000 £ – umgerechnet über 25.000 Euro. Bei der Suche nach einer Unterkunft ist die Uni behilflich, aber auch die will bezahlt werden. Immerhin können die Studenten günstig in der großen LIPA-Kantine essen und sich dabei von den Fotos von Linda McCartney inspirieren lassen.

Im Liverpool Institute for Performing Arts werden alle Kostüme und Bühnenbilder von den Studenten entworfen und gefertigt. (Foto: Costello)
Arbeit rund um die Uhr
Während wir die Werkstätten der Kostümbildner besuchen, deren phantasievolle Arbeiten wir bereits im Treppenhaus der Schule bewundern konnten, relativiert Ryan die hohen Studiengebühren: „Das gesamte Gebäude ist während des Semesters rund um die Uhr geöffnet. Das gilt auch für alle Musikproberäume, alle Tanzstudios und Schauspielstudios. Wenn ich morgens in die USA fliege, komme ich um 6.00 Uhr morgens hierher, um meine Sachen zu holen. Und es gibt Musikstudenten, die die ganze Nacht hier waren, um zu proben und zu üben. Und das ist völlig normal und wird auch gefördert.“

Einer von zahlreichen Probenräumen im LIPA (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Heruntergebrochen auf die einzelne Stunde sind die Studiengebühren dann tatsächlich nicht sehr hoch. Gleichzeitig werden die Studenten während der arbeitsintensiven Vorbereitung einer neuen Show auf die Härten ihres künftigen Berufs vorbereitet.
Ständiger Kontakt mit dem Publikum
Exzellenz erreichen die LIPA-Absolventen durch regelmäßige Auftritte vor Publikum. „Die größte Show, die wir veranstalten, ist unser Weihnachtskonzert, das in der Royal Philharmonic Hall hier gleich um die Ecke stattfindet. Dort finden etwa 1500 Menschen Platz, und es ist jedes Jahr ausverkauft.“

Für das große Weihnachtskonzert wird die Royal Liverpool Philharmonic Hall benutzt. (Foto: Costello)
Aber auch an einem typischen Freitag könnte eine Show im großen Auditorium stattfinden, eine weitere Show in der Kantine und eine im George Harris Workshop Studio, das gerne für Experimentelles genutzt wird. „Das ist eine Art Black Box, ein improvisierter Theaterraum“, erklärt Ryan. „Als vor ein paar Jahren ‚Herr der Fliegen‘ aufgeführt wurde, hingen Sauerstoffmasken an einigen der Zuschauersitze. Es ist ein ziemlich immersiver Raum, in dem unsere Studenten tun können, was sie wollen. Wir sagen unseren Studenten immer, dass die einzigen Grenzen die Sicherheit und dann ihre Vorstellungskraft sind.“
Nachhaltige Karriere als Ziel
„Unsere Mission als Universität ist es, den Studenten eine nachhaltige Karriere in der Branche zu ermöglichen“, stellt Ryan klar. Es sei schon schwierig genug, in der Musik- und Unterhaltungsindustrie überhaupt Fuß zu fassen. Noch viel schwieriger sei es, seine Karriere aufrechtzuerhalten. „Deshalb sagen wir den Leuten immer: Wenn Du berühmt werden willst, bist Du bei uns falsch, denn nicht der eine Hit oder der eine Erfolg ist entscheidend. Wenn Du das glaubst, fällst Du irgendwann von der Klippe. Wir möchten aber, dass Du eine lange Karriere in der Branche hast.“

Das LIPA verfügt über mehrere große Tonstudios. (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Karrierebooster LIPA
Immerhin – wer von der LIPA kommt, hat gute Karten. Die Band The Wombats hatte 2022 mit Fix Yourself, Not The World ihr erstes Nummer 1-Album in Großbritannien. Gegründet hat sich die Band am Liverpool Institute for Performing Arts.
„Beim Eurovision Song Contest im letzten Jahr war unser norwegischer Musikabsolvent Lasse Midtsian Nymann Co-Autor und Co-Produzent des Siegersongs The Code aus der Schweiz“, berichtet Ryan. „Unsere Schauspieler waren bei House of the Dragons dabei, dem Prequel zu Game of Thrones. Coronation Street oder Emmerdale sind zwei große TV-Serien in Großbritannien, wo unsere Absolventen mitwirken. Ebenso bei der Harry Potter Stage Show im Londoner West End. Wenn jemand von euch die Neuauflage von Sunset Boulevard mit Nicole Scherzinger gesehen hat – die wurde von Jamie Lloyd inszeniert, einem unserer Absolventen im Fach Schauspiel.“
Das legendäre Paul McCartney-Auditorium
Wir sind mit unserer Tour beim Paul McCartney-Auditorium angekommen, dem großen Saal im Liverpool Institute for Performing Arts. In diesem Sommer war Bruce Springsteen zu Gast. Die Studenten führten einen seiner Songs a capella auf. Paul McCartney war eigens aus New York angereist. Der Saal hat schon viele Stars gesehen. Im vergangenen Jahr war Björn von ABBA hier. Mark Ronson, Robert Plant und John Altman haben ebenfalls kürzlich Master Classes an der LIPA gegeben. Ebenso der ehemalige Leadsänger von Take That Gary Barlow und der erst in diesem Jahr verstorbene Ozzy Osbourne.
Master Class mit Mr. Bean
Aber nicht nur Musiker und Songwriter kommen an der LIPA auf ihre Kosten: Regisseur und Oscar-Preisträger Sam Mendes, Gay Linvill, die Regisseurin von „The Big Bang Theory“, Rowan Atkinson (Mr. Bean) und die großartige Judi Dench haben ebenfalls Meisterklassen gegeben. „Also ja, wir haben auch einen ordentlichen Anteil an Prominenten, die zu uns kommen“, freut sich Ryan.
Ansonsten betreut ein Stamm von festangestellten und freiberuflichen Dozenten die Studenten. Der Lehrkörper ist überwiegend britisch. Das LIPA arbeitet aber auch mit einer großen Anzahl von externen Regisseuren und Choreographen zusammen, die oft nur für ein bestimmtes Projekt verpflichtet werden. „Vielleicht benötigen wir jemanden, der eine Kampfszene koordiniert“, erläutert Ryan. „Und natürlich beschäftigen wir auch nicht jeden Instrumentalisten hier. Aber wenn wir einen Studenten haben, dessen Hauptinstrument die Posaune ist, dann holen wir einen exzellenten Posaunenlehrer hinzu, der nur mit diesem Schüler arbeitet.“

Ein Rockkonzert im McCartney Auditorium des LIPA (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
KI kann künstlerische Kreativität nicht ersetzen
Wenn Konzerte stattfinden, wird die Bestuhlung im McCartney Auditorium entfernt, um eine Atmosphäre wie im Club zu schaffen. Heute allerdings tagte hier – bevor wir in den Saal hineindurften – die Europäische Konferenz der Vereinigung für Populäre Musikpädagogik. Das Thema: Welche Folgen hat die rasche Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz für die Branche? Diese Frage muss sich natürlich auch eine Institution wie das Liverpool Institute for Performing Arts stellen.
„Unser Ansatz ist es, KI zu integrieren“, erklärt Ryan. „Wir ermutigen die Studenten von Anfang an, diese Möglichkeiten auszuschöpfen. Unser Filmproduktionsprogramm nutzt sie ebenfalls. Wir verfügen über Motion Capture, Greenscreens und all diese technologischen Elemente. Wir setzen immersive Techniken in unseren Shows ein, aber…“ – und hier macht Ryan eine kleine Pause – „ich bin überzeugt dass künstliche Intelligenz zwar sehr kreativ sein kann, aber nicht die Kreativität unserer Studenten ersetzen kann.“

Wer am LIPA Tontechnik studiert, hat viele Chancen das Gelernte praktisch anzuwenden. (Mit freundlicher Genehmigung The Liverpool Institute for Performing Arts)
Zum Schluss
Das Liverpool Institute for Performing Arts ist etwas Besonderes. Auch weil es so eng mit der Geschichte von Paul McCartney und den Beatles verbunden ist. Besucher der Stadt Liverpool können sich diesem Erbe vielfältig nähern: auf der Magical Mystery Tour, beim Besuch des Beatles Museums oder bei einem Konzert einer der zahlreichen Coverbands im Cavern Club. Das LIPA freilich können Touristen nur von außen sehen.
Mein Dank gilt Ralph Aurand, Seminarleiter beim LiW, der – selbst Musiker und Beatles-Fan – diesen Besuch durch seine freundliche Beharrlichkeit möglich gemacht hat. Und Ryan Duncan, der uns einen exklusiven Einblick in das LIPA verschafft und mich bei der Entstehung dieses Artikels tatkräftig unterstützt hat.





































wow! Schöner Bericht. Zur Abwechslung mal wieder was Positives …
Ich habe im Internet nach Medien und Akademie gesucht. Auch in Deutschland gibt es flächendeckend Ausbildungsinstitute.
Ich frage mich, wo die ganzen Absolventen alle arbeiten sollen ?
@Spartakus gute Frage.
hab vor 20 Jahren Tontechnik bei der sae gelernt.
allerdings nicht positiv abgeschlossen.
denke nur wenige schaffen es und finden dort einen Job.
aber es ist sicher eine interessante Ausbildung.
einige offene Fragen:
—Hätten Paul oder seine Eltern die Ausbildung am Lipa bezahlen können (immerhin 100000 Euro bis zum Masterabschluss)?
—Gibt es ein Stipendiatenkonzept?
—Gibt es Ausbildungsbeihilfen?
—Sind finanziell potente Eltern eine wichtige Voraussetzung für ein Studium am Lipa?
@groomanic wow!
guter Punkt.
hätte ich nicht gedacht, dass es so teuer ist…..
@groomanic Hi groomanic, im Link zur LIPA-Website (unter dem Artikel) werden die Fragen zu möglichen Ausbildungsbeihilfen recht detailliert beschrieben. Häufig kommt die Förderung aus dem jeweiligen Heimatland. US-Studenten können z.B. am William D. Ford Direct Student Loan Program teilnehmen, Studenten aus Schweden können Förderung durch das Swedish Board of Student Finance (CSN) erhalten. Studenten aus UK können einen tuition fee loan beantragen, der die Studiengebühren praktisch komplett abdeckt, der aber nach Absolvieren der Ausbildung in Raten zurückgezahlt werden muss. Für Bewerber aus Deutschland findet sich allerdings der lapidare Satz: Most of our German students are self-funded.
@costello Hallo lieber costello, danke für Deine ausführliche Antwort. Ich sehe, du kommst aus Berlin. Kennst du zufällig Gerd Kaulard (Bass). Hat früher bei den Elefants gespielt und ist auch heute noch sehr aktiv (z.B. Gomera Streetband). Der stammt aus dem gleichen Nest wie ich (Monschau/Eifel). Ich bin Gitarrist mit Gesang (letzteres aber eher zweite Reihe). Hab aber in meinem Proberaum neben anderen Keybards ein Roland VR-760, welches gerade Mucken macht. Einige der abgespeichert Sounds geben statt des angewählten Sounds lediglich ein sehr unmusikalisches „lautes Krächzen“ von sich. Lässt sich so was noch (einigermaßen günstig) reparieren? Ich frage bei Dir so unbefangen nach, da Du schriebst, du hättest schon Ende der 70er an den Synthis deines älteren Bruderes rumGESCHRAUBT (sprich: eventuell auch e-technisch bewandert!). Vom Alter müssen wir ähnlich liegen (1958). War Ende der 70er viel in Berlin, als es noch das „Go In“ und das „Quartier Latin“ gab.
Nette Grüße aus Neuss
von Hans (groomanic)
@groomanic Lieber Hans, da muss ich leider passen. Was Reparaturen angeht, bin ich eher nicht so versiert. Ich habe auch bei mir ein paar Keyboards stehen, die dringend mal den Synth-Doktor sehen müssten. Insofern kann ich dir zum VR-760 leider keine Tipps geben. Den Gerd kenne ich nicht. Liebe Grüße nach Neuss, Christian