Thomas Thielen „t“ Stage-Technik bei Night of the Prog

16. April 2019

Night of the Prog Technik on Stage

Thomas Thielen t (c by www.t-homeland.de/ )

Im ersten Teil meiner Reportage zur Tourvorbereitung und Livesound Perfektionierung des „unbekanntesten Topstars der Szene“  Thomas Thielen, genannt „t“, hatte ich dargelegt, mit welcher Präzision und Akribie eine professionell angelegte Tour gestaltet werden muss, sobald die Musik komplexer wird. Ich selbst bin als Gitarrist mit dabei – an der Seite von Thomas selbst. Da wir mit Dominik Hüttermann auch noch einen als „Wunderkind“ gefeierten Keyboarder mit am Start haben und t für höchst detaillierte und dramatisch-dynamische Arrangements steht, hat sich Thomas ebenso perfektionistisch wie auf seinen Alben an das Livesound-Design gemacht. Ich will das heute aus der Sicht der Gitarrensounds genauer beleuchten.

„Das Studio ist ein Musikinstrument“ – Wer spielt es live?

Bei t gibt es eigentlich keinen Hintergrund und keine Lead-Instrumente, sondern es gibt viele Linien und Kontrapunkte, die sich gegenseitig zu einem Netz aus Klängen weben. Es ist also zwingend erforderlich, dass der Sound klar und differenziert aus den Boxen kommt, damit die Songs überhaupt funktionieren und die Dramaturgie rüberkommt. Im Studio arbeitet man da mit Panning, also dem Verteilen der Instrumente im Stereobild, mit Tiefenstaffelung, also dem Platzieren der Töne vorne und hinten und auch ein Oben und Unten ist mittels Equalizer und anderen Tricks leistbar. Das hat Brian Eno mal zu oben zitiertem Satz inspiriert! Bei t kommt noch hinzu, dass Thomas nicht selten mit Akustik ankommt, die in der Realität unmöglich wäre: Echos fliegen von hinten nach vorne, Hallräume falten sich zusammen und werden quasi sich selbst in die Tasche gesteckt oder auch Keyboards, die gleichzeitig ganz vorne vor der Stirn und hinten links in der Ecke zu spielen scheinen. Wie kann man so was im Livesound bei der Night of the Prog nachbilden?

Night of the Prog – der EQ als Haushaltshilfe

Spoiler: nicht komplett natürlich. Aber man kann es immerhin andeuten. Grundsätzlich hat Thomas das Frequenzspektrum für alle Instrumente bereits vorher grob aufgeteilt. Kick und Bass haben den Bereich unter 100 Hz komplett für sich: Was genau davon wo liegt, überlassen wir in der jeweiligen Halle dem FOH-Mixer, weil das stark von den Begebenheiten vor Ort abhängen wird. Auf allen Gitarrensounds und allen Keyboardsounds aber liegt ein 12 dB Highpassfilter bei 100 Hz, ebenso auf den Vocals. Dadurch wird es für den Toningenieur bedeutend leichter, die wichtigen unteren Bereiche des Livesounds, die schnell ins Wummern kommen können, aufgeräumt und balanciert zu halten.

Night of the Prog 1

Lowcut mit dem Kemper eigenen Graphic-EQ bei 100 Hz. Ein wichtiger Schritt zum perfekten Livesound

Für alle Schwermetaller, die das hier lesen: Ja, das wird bei euch vielleicht anders zu entscheiden sein. Tendenziell aber ist es immer eine gute Idee, sich genau Gedanken zu machen, wer diesen Bereich dominieren soll. Thomas erzählte mir, dass er mal mit Chris Lord Alge in einem Plugin-Entwicklungsteam gechattet habe – und der bei einer härteren Produktion den Bass fast komplett als Mitteninstrument gemixt habe und den „Ooomph“ aus den Gitarrenriffs bezogen habe. Auch das scheint also zu gehen; wie fast immer bei Studio- oder Livesound gibt es keine Gesetze, aber es ist ganz gut, die Richtlinien zu kennen und sei es nur, um sie dann ignorieren zu können. Ein guter Kompromiss kann es sein, einen Hipass mit noch steileren Flanken ein bisschen tiefer zu setzen: Bei stark verzerrten Gitarren kann es großartig klingen, sie fast im Rechteck abzuschneiden -auch live!

Night of the Prog – ohne Fiepen auf dem Ohr nach Hause?

Etwas Ähnliches gilt auch im oberen Bereich. Um nervig-eklige Resonanzen in den „Baby-Schrei-Frequenzen“ zu vermeiden, gibt es bei uns auch Lowpass-Filter (6 dB), die aber je nach Sound unterschiedlich liegen. Spätestens bei 10 kHz, meistens mit einem Shelf bei 8 kHz aber gehört die Welt den Drums, vor allem den Becken und den Vocals. Auch auf den Keyboards gibt es nicht viele Sounds, die nicht mindestens ein Shelf-Filter auf sich genommen hätten, um die Höhen freizuhalten: Dadurch klingen die Becken „frei“ und die Stimme schwebt über der Musik und wirkt viel präsenter und detailreicher im Timbre.

Wichtig ist hier das Prinzip: In den Höhen geistert nur rum, was da oben wirklich sein muss, um dem Gesamtklang zu helfen. Zudem hat Thomas in seiner Stimme bei 1,5 kHz und bei 5 kHz besonders prägnante und gut klingende Bereiche. Hier hat dementsprechend der Master-Out der Keyboards eine kleine Delle im EQ (2-3 dB wirken Wunder!) und ebenso sind die meisten Gitarrensounds für den perfekten Livesound hier ein bisschen reduziert. Für solche Bedürfnisse kann man entweder einen Master-EQ programmieren oder in jedem Sound den Studio-EQ des Kemper wunderbar nutzen. Ihr könnt mit der Platzierung des EQs in der Kette zudem noch experimentieren: Ähnlich wie beim Abbey Road Reverb Trick  klingt es z. B. oft natürlicher, wenn man vor dem Reverb mit EQ hantiert, aber die Ergebnisse, wenn man erst danach eingreift, können umso brachialer und musikalisch signifikanter sein.

Frequenztetris für den perfekten Livesound

Insgesamt ist den Gitarren meist der Bereich um 400-800 Hz besonders vorbehalten und der Bereich zwischen 2 kHz und 4 kHz. Das sind nur grundsätzliche Tendenzen, die nicht immer stimmen – aber irgendwo muss man ja anfangen. Die Keyboards füllen, wenn padartige Sounds gefragt sind, eher in den oberen Mitten den Raum aus und da viele Pianos vorkommen, ist auch hier ein stark gescoopter Sound oft sehr transparent und druckvoll. Jens‘ Bass hatten wir im Fundament ja schon platziert; er knurrt und bellt zudem bei 800-1000 Hz besonders schön und erhält bei 3 bis 4 kHz ein bisschen Durchsetzungsfähigkeit – fertig.

Naja, oder eben nicht. Wir haben jetzt das „Frequenztetris“ so ungefähr beendet, aber t wäre nicht t, wenn der Rest des Livesounds dem Zufall überlassen wäre. In mühevoller Kleinarbeit haben Thomas und ich uns dann hingesetzt und die Gitarren auch noch an jeder Stelle perfekt ineinander verschachtelt. Wenn ich z. B. in „The Irrelevant Lovesong“  eine verzerrte Gitarre mit Tremolo spiele, dann brauche ich da Schub und Präsenz, um dem Song Druck zu verleihen. Thomas‘ leicht angezerrte, sehr echolastige Leadgitarre haben wir drum herum programmiert: Meine Gitarre hat einen ziemlichen Scoop im Sound und wirkt damit sehr groß, Thomas verziert dazwischen mit einem klaren Mittenfokus, der irgendwo zwischen U2 und Mark Knopfler ankommt.

Wenn Dominiks Streicher dazu die oberen Mitten bedienen und die Stimme ihre Räume wie oben beschrieben nutzen darf, ergibt sich etwas, das Thomas gern als „vollständig bemalte, große Leinwand“ beschreibt. Man kann alles klar sehen, keine Farbe ist verschmiert und im Zusammenspiel ergibt sich eine ungeheure Wucht.

Wir malen uns die Welt, wie sie uns gefällt

Da ich auf der Bühne halb links stehe, Thomas zentral und Dominik halb rechts, haben wir uns dafür entschieden, das im Stereobild des Livesounds einigermaßen abzubilden. Da wir dem FOH nur eine Stereosumme der Keyboards (inklusive Loops!) schicken, mussten Thomas und Dominik im Anschluss also auswählen, welche Keyboardsounds Dominiks Spiel jeweils „definieren“ und welche als Atmosphäre gelten und daher frei zu verorten sein können. Ein weiterer Faktor für die Verteilung im Stereobild war, wer wann überhaupt spielt. Da Thomas‘ Gitarre bei ca. 40 % rechts liegt, um auch dadurch von meiner separiert zu bleiben, sollten gewisse Sounds der Keys, wenn ich selbst eine Pause haben sollte, eher von links kommen, egal, wo Dominik steht – nur so würde der Sound voll bleiben.

Andererseits spielt t auch oft mit dem Stereobild und zieht den Hörer in den Studioversionen auf eine einzige Seite, um danach kraftvoller in Full-Stereo zuschlagen zu können: Das ist Live mit Vorsicht zu genießen, um Zuschauer, die an einer Seite stehen, nicht ratlos grübeln zu lassen, wo der Sound auf einmal hin sein könnte – aber prinzipiell haben wir auch solche Ideen durch die Programmierung der Sounds von vorneherein abgebildet. Die Gitarren jedenfalls bleiben stabil bei je 40 % auf ihrer Seite. Der Unterschied zwischen gutem und faszinierendem Sound aber liegt, so merkten wir bei der Probe immer wieder, in genau diesen Detailarbeiten.

Night of the Prog – die Bühne als „Outer Space“

Am Faszinierendsten aber erschien mir, wie Thomas mit dem Kemper und den Plugins der DAW, die wir live nutzen, die verbleibende Dimension herzauberte. Während wir unser „Gitarrenfrequenztetris“ spielten, hatte Thomas auch immer was an meinen Hallfahnen und Echos zu schrauben. Ich bin es als alleiniger Gitarrist einer Pink Floyd Tributeband gewohnt, mit großem Pre-Delay und langer Hallfahne zu spielen – klassischer Sologitarrist halt. Bei t ist das alles ganz anders. Thomas plante für jede Stelle haarklein, welcher Sound im Sinne eines guten Livesounds wo Sinn ergäbe – und platzierte ihn dann exakt da. Wichtig ist dazu erst einmal eine generelle Stimmigkeit. An besonders atmosphärisch wichtigen Stellen etwa erhielten wir alle denselben Hall.

Im Detail aber dämpfte Thomas einen Hall ziemlich ab und versorgte ihn mit einem recht großen Pre-Delay (40-80 ms). Folglich kamen die Höhen des Direktsignals mehr durch, der Hall fiel weniger auf, und durch das Pre-Delay wurde dargestellt, dass die hinteren Wände weiter weg sein müssen, der Gitarrist also weiter vorne stehe: Das war die präsentere Stimme. Die andere Gitarre erhielt dann eine gegenteilige Behandlung, das Feintuning erfolgte über die Lautstärke des Hallanteils bzw. der Delays. Oft bildeten die Keyboardpads so was wie das „Outer Space“ der Atmo und die konkreteren Sounds, die Dominik einwarf, platzierten sich nach demselben Prinzip inmitten unserer Gitarrenlandschaft.

Night of the Prog 2

Die Damping-Funktion des Reverbs im Kemper ist ein mächtiges Werkzeug, um den Hall in den Gesamtsound einzufügen

Wenn man dann noch will, kann man über die oben angesprochenen Hi- und Lowpass-Regler auch noch oben und unten gestalten. Probiert doch mal, was im Klangbild passiert, wenn ihr einer Quelle die Bässe nehmt und die Höhen ein bisschen anhebt (ein vorsichtiges Shelf bei 3 kHz z. B.) und bei einer anderen das Gegenteil macht! Genau: Man kann sie über- und untereinander platzieren. Thomas arbeitet hier oft mit zwei Equalizern pro Sound, um verschiedene Dimensionen leichter und für sich selbst übersichtlicher gestalten zu können. Wenn ihr nämlich generell Höhen und Bässe aus einer Klangquelle absenkt, setzt ihr sie ebenfalls weiter nach hinten. Es ist ziemliches Gefummel, aber so kann man tatsächlich in 3D arbeiten – und das funktioniert beim Livesound nicht ganz so perfekt wie im Studio, hilft aber bei der Suche nach einem transparenten Sound immens weiter!

Die Kirsche auf der Sahne auf dem Kuchen

Jetzt haben wir noch nicht mal mit Modulationseffekten gespielt. Hiermit kann man, abgesehen vom Design des eigenen Sounds natürlich, das Stereobild noch ein bisschen verbreitern, wobei Thomas dazu fast immer die Keyboards hernimmt, damit die Gitarren gut ortbar bleiben. Allerdings können auch die Gitarren breit und weit schweben: Im t-Sound für die Night of the Prog betrifft das aber weniger die direkten Signale, sondern eher die Echos und Hallfahnen.

Night of the Prog 3

Die Modulation auf dem Delay sollte vorsichtig eingesetzt werden, zuviel davon zerstört den Livesound. In Maßen eingesetzt ist es ein geschmackvolles Tool zur Verfeinerung des Delay-Effekts.

Häufig nutzt Thomas hier den Modulationsregler im Kemper, um den Echos noch mehr Tiefe zu verleihen: Sie wirken noch weiter entfernt und etwas breiter, wenn man sie ein wenig verstimmt oder mit Dopplungen (Chorus, Flanger …) die Schärfe der Attacks verwischt. Ein Hall mit Chorus wird gleichzeitig weniger klar erkennbar und dominanter. Mit diesen Tricks allerdings muss man ein bisschen vorsichtig sein: Wenn man, wie wir, die Gitarren als Stereoinstrumente behandelt, muss man Phasenauslöschungen immer wieder vorbeugen – also checkt immer wieder in Mono, ob da was passiert, das ihr nicht wollt und euch den Livesound zerschießt. Irgendwo im Raum habt ihr sonst eine Ecke, in der die Gitarren furchtbar klingen. Thomas erzählte von einem Marillion-Gig, bei dem Steve Rothery in ganzen Korridoren der Halle kaum zu hören war, sobald er seinen berühmten JC120-Sound anschmiss.

Night of the Prog – was denn jetzt noch?!

Wenn ihr jetzt noch die Morphing-Funktion des Kempers entsprechend programmiert, könnt ihr mit eurer Gitarre im Stereobild spazieren gehen. Man kann auch noch die Hallräume selbst ineinander vertetrissen. Und die Delays – oder mit ihnen den Rhythmus hinten im Klangbild additiv zu dem gestalten, was vorne passiert – Tempo-Synchronisierung ist hier euer Freund. Thomas hat einen Gitarrensound für sich selbst programmiert, bei dem die Lautstärke („Mix“) des Delays auf dem zweiten Pedal des Boards geroutet ist. Zusätzlich hat er in den Loop des Kempers eine Mooer Slow Engine geklebt, sein Trademark: Dadurch wirkt der Sound weniger präsent, da der Attack des Anschlags fast komplett weg ist – und wenn Thomas dann die Echos mit dem Pedal immer lauter werden lässt, fliegt euch der Sound nach und nach um die Ohren. Er verklingt also nach vorne weg – Ich darf nicht zu viel verraten, aber hört mal Live drauf: Wir haben uns ziemliche Mühe gemacht …

Night of the Prog Mooer

Die Mooer Slow Engine ist Thomas Geheimwaffe. Sie klaut dem Sound den Attack und lässt den Gitarrensound aus dem Nichts erscheinen. Ein kleines Puzzleteil für den erwünschten Livesound.

Lohnt sich das denn echt? Hört man das denn im Livesound?

Das kommt eben drauf an. Ts Livesound, ähnlich wie Pink Floyd, Björk, Radiohead (…) gewinnt viel dadurch, dass der Zuhörer auf eine Reise, in einen Film geschickt wird. Sich darin zu verlieren, das geht nur, wenn man viele Details hat, auf die man achten kann und wenn der Raum, in dem man reist, als solcher genügend Weite suggeriert.  Wenn man mit zwei Gitarren straighten Rock abliefert, sieht das vielleicht ganz anders aus – aber selbst für solche spärlicheren Besetzungen könntet ihr mal bei Dredg reinhören, die ganz ähnliche Prinzipien anwenden.

Man hört das auch nicht überall, jedenfalls nicht gleich gut. Der Livesound wird überall geordneter klingen und das ist ja schon mal viel wert! Aber wer in der Mitte auf Höhe des Pults steht, der wird seine helle Freude haben. Wir hatten schon beim ersten Gig einige „Ha!“s von Zuhörern, die diese kleineren und größeren Gimmicks auf die Ohren bekamen.

Probiert es doch mal aus! Vielleicht passt es ja auch zu eurem Livesound – oder es inspiriert euch dazu, den noch präziser auszuschärfen. Genaueres gibt es bei t auf Tour. Ihr könnt uns gerne nach dem Gig ansprechen, wir beißen nur ganz selten … Kommt mal rum!

t & Crystal Palace – Tour 2019

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Forum
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    steme  

    Endlich mal jemand der sich so richtig Gedanken ueber den Live Sound und Raum macht, als wichtiges Teil der Darbietung betrachtet und das dann sogar noch umsetzt! Hut ab!
    In meinem ganzen Leben habe ich das noch nie erlebt. Ich war auf unzaehligen konzerten. Ueberall auf der Welt. Kleine Amateur bands bis zu den groessten Superstars. Alle Musikrichtungen. In Hallen, im Konzertsaal und Open-Air. Da wird oftmals das tollste Equipment im Wert von Millionen aufgefahren und bedient von sog. „Profis“, die damit Ihren Lebensunterhalt verdienen. Und IMMER ist der Klang dann eine Entaeuschung. Wenn es denn dann mal einigermassen balanciert zu sein scheint (kommt extrem selten vor) wird der Mix aber viel zu laut gefahren. Viele Orte und sogar Kirchen bieten sogar mittlerweile Ohrstoepsel als Standard am Eingang an. Was ist denn da los heutzutage? Ich moechte nur ein einziges mal im Leben einen guten Livesound erleben. Aber mittlerweile vermeide ich Live konzerte aller Art. Egal wer, egal wo.

    Wie geht Ihr denn mit dem Thema Lautstaerke bei euren Konzerten um ?

    Danke nochmal. Toller Bericht!

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      Jan Steiger  RED

      Moin,
      danke für Deinen netten Kommentar :-)
      Der FOH-Mann, den wir leider nicht selbst stellen, kriegt ganz klare Anweisungen, so leise wie möglich zu fahren. So hatten wir in Oberhausen im Zentrum Altenberg lediglich 85db im Raum. Manchmal sind die Raumbedingungen natürlich auch suboptimal, im Rüselsheimer „Rind“ waren 90db nötig, weil die Drums sonst zu laut von der Bühne knallen. Aber auch das war noch eine Wohltat für die Ohren. Wie sich das dann auf der Loreley darstellen läßt müssen wir einfach abwarten, als ein Act unter vielen und draußen ist nochmal ne andere Herausforderng. Aber das Amphitheater bringt die besten Voraussetzungen für einen ausgewogenen Sound mit. Ich habe dort 2012 (glaube ich) Muse aus der dritten Reihe gesehen und habe einen glasklaren, nicht zu lauten Sound erlebt.

    • Profilbild
      Jan Steiger  RED

      Die Tourdaten sind im Beitrag aufgeführt. Wenn Dir einer der Termine passt, komm gern vorbei und gib Dich zu erkennen. Mit lieben Grüßen von Thomas, dann können wir Backstage fachsimpeln :-)

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