Das Modul der 1.000 Möglichkeiten
Thorn Audio Splines zeigt, was ein digitales Eurorack-Modul alles aus Vektor-Kurven machen kann. Von Oszillator über Modulatoren bis hin zu Sequencer, Quantizer und noch vieles mehr erstrecken sich die Möglichkeiten.
Thorn Audio Splines – kann fast alles
Unter einem „visuellem Vektor-Kurvengenerator“ kann man sich vielleicht nicht sonderlich viel vorstellen. Aber es beschreibt die Funktionsweise im Grunde genau. Mit Splines lassen sich anhand von 16 Punkten beliebige Kurvenverläufe erzeugen, die über zwei Encoder eingegeben und auf einem OLED-Display dargestellt werden.
Die Punkte werden durch sogenannte Splines miteinander verbunden, deren Form durch die drei Parameter Tension, Continuity und Bias definiert wird. Dann hängt es von der Abfrage der Kurve ab, ob damit ein Audiosignal, sprich Oszillator, erzeugt wird oder die Kurve als Steuerspannung dient, die einen zyklischen Verlauf als LFO, einen schrittweise Abfrage als Sequenz oder auf eine andere Art genutzt wird. Die Spanne für die Frequenz der Zyklen liegt zwischen 0,001 Hz, was ungefähr 16 Minuten entspricht, und 20 kHz.
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Für die Kurve gibt es eine Reihe von Hilfsfunktionen, mit denen sich das Signal weiter verändern lässt: Bitcrush, Comperator, Warp, Fold usw. Darüber hinaus können Trigger generiert, Sync aktiviert, Skalen eingerichtet und Frequenzen sowie Spannungen quantisiert werden. Ebenso lässt sich das Modul als Oszilloskop und Offset-Generator für eingehende CV-Signale verwenden. Per USB-Port können in Zukunft Updates mit weiteren Funktionen installiert werden.
Thorn Audio Splines wird mit schwarzer oder silberner Frontplatte angeboten. Das Modul ist ab sofort verfügbar und kostet 359,- Euro.

































Ich kannte Splines bisher nur als Methode Datenpunkte über passende Polynome zu verbinden. Aber warum nicht als Oszillator, oder Hüllkurven, oder …. tolle Idee !
Das ist ja ein ganz interessantes Produkt. Auf nur 10 HP LFO, VCO (mit extremen Washape Eingenschaften und auch Wavefolding), EG, Sequenzer und Oszilloskop ist schon beeindruckend. Der Ansatz mit den Nodes ist sehr interessant. Im Sommer soll anscheind ein Expander dszu kommen, welcher die direkte Bedienung vereinfachen soll.
Ich habe den Gründer und Eigentümer dieser Firma bei Schneidersladen kennengerlernt. Er hat meinen Synthesizer repariert. Er ist ein ganz toller Kerl.